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Multicore fliegen

  • scanzy
  • 25. November 2006 um 17:59
  • chrickel
    Profi
    Beiträge
    454
    • 26. November 2006 um 17:41
    • #21
    Zitat von "Scanzy"

    Wenn man es einbuddeln würde, was für ein Rohr nimmt man da am Besten? Müssen ja steckbar sein und auch gleichzeitig kein Wasser durchlassen.


    Jedes Gas-Wasser-Sch....-HT-Rohr ist dafür bestens geeignet. Würde Dir 100mm Durchmesser empfehlen und hoffe, dass an Deinen Multis keine Hartings dran sind :)
    Selbst schon 1000-fach gemacht, immer super funktioniert. Dazu auch noch spottbillig.

    By(t)e,
    Chrickel
    http://www.chrickel.eu

  • fietje
    Beiträge
    134
    • 26. November 2006 um 18:09
    • #22

    Hi,

    ich würde auch mal beim THW anfragen, sofern du 2 mögliche Anschlagpunkte hast, kannst du es mit nem gespannten Stahlseil (Greifzug) lösen. Mögliche Anschlagpunkte können hierbei auch Bäume, Erdanker mit Gerüstsystem auf passende Höhe gebracht, etc. sein.

    Gruß
    Fietje

  • gast
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    640
    • 26. November 2006 um 18:33
    • #23

    hi,
    wie groß sind denn die multicores? und welches geschätze gewicht/m haben diese.
    dann könnte man mal für veschiedene möglichkeiten den auf die anschlagpunkte berechnen.

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 26. November 2006 um 20:26
    • #24

    Was muss denn an Signalen übertragen werden?

    Wären die Diskussionen über Wireless-LAN bzw. den Yammi-Pulten mit Studiomanager eine Lösung?

    P.S. Gespannte Seile halte ich für selten realisierbar. Da müssen immense Lasten übertragen werden, damit das Seil nicht zu stark durchhängt. Grössere Strecken und Multicores werden da zu Problemen, die eben nicht mal-eben gelöst sind.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 26. November 2006 um 22:17
    • #25
    Zitat von "Gast"


    Man müsste dann einen Schwerlastdübel ins Mauerwerk einbringen, aber da dann weder die zustimmung vom eigentümer zu bekommen und sicher zu stellen das der Dübel dann da auch hält stellt sich dann doch als problem da.

    8er oder 10er Dübel :D
    hat sich dann ja erledigt.....

    Zitat von "Scanzy"

    Die Fläche rund um die Bühne beträgt genau 52 Meter. Ein Haus steht da nicht in der Nähe (erst in ca. 200m Entfehrnung).

    Man beachte, dass effektiv 2x Cores und 1x DMX über 52m gezogen werden muss, ist ja auch eine Menge Gewicht...


    mit durchhängen des Tragseiles würde ich mal davon ausgehen, die Beiden Türme min. 20m Hoch sein sollten....

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Christian Hofmann
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    407
    • 26. November 2006 um 22:25
    • #26

    treibsand: Das wäre jetzt auch mein Vorschlag gewesen, Strom ist ja da. Einen Digitalmixer mit entsprechender Karte (M7, PM5d, PM1d), der die Kanäle dann via Netzwerk empfängt. Auf die Bühne eine Stagebox, ebenfalls mit entsprechender YGDAI Karte. Das Ganze dann per WLAN an die Seite übertragen (am besten Richtantennen verwenden). Wireless DMX dann auf die gleiche Weise.

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 26. November 2006 um 22:32
    • #27

    @ Reini

    würdest du dich bitte daran haltem im Riggingteil NUR Fragen zu stellen oder Antworten zu geben wenn du die nötige Sachkunde hast.
    Es hilft niemanden wenn du von etwas ausgehst.

    Dieser freundliche Hinweis gilt selbstverstänlich jeden der sich zu Dingen äussert die man berechnen kann.

    Nur mal so eine kleine Geschichte wie man sich verschätzen kann.
    Ich habe letztlich auf einer VA eine Bühne gebaut, dort war auch eine Seilkamara von MAT. Das Ding war zwischen 2 Kranen 250m gespannt.
    Beim Abbau war ich sehr erstaunt wie dünn die Seile waren. Mein Bauch sagte was von Kräften in den Ankerpunkten die im Größenordnung 1to liegen könnten. Die Nachfrage ergab 4x 35 kg !!!!

    Also bitte man kann so etwas rechnen, das hab ich in Physik in der Schule gemacht, dann gibt es klare aussagen, Mutmaßungen gehören NICHT ins Rigging Brett.

  • robert.bohlen
    Beiträge
    57
    • 27. November 2006 um 11:27
    • #28

    Guten Morgen,

    wie schon zahlreiche Vorschreiber kundtaten, löst sich sowas am besten über Stahlseil oder auch normales Seil.
    Die 50m sind schon eine gewisse Strecke, allerdings durchaus lösbar.
    Ich bin überschlagsmäßig auf rund 80kg Streckenlast gekommen.
    Wichtig wäre, ob es zu beiden Seiten irgendeine Möglichkeit gibt, das Tragseil anzuschlagen. Bäume halten da erstaunlich viel aus (bitte mit gepolsterter Schlinge an den Baumstamm gehen, sonst steht der nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung!)
    Wir spannen bei uns Triaxkabel mit Späleoseil über solche Distanzen, der Durchhang ist zwar nicht schön, aber die Sache hält. Die Kabel am besten vorher bündeln und dann mit Kabelbindern (_NICHT_ festziehen, nur als Schlaufen) ran ans Tragseil und hoch damit. Am besten mit Winde, ansonsten mit schnöder Mehrpersonenhandkraft.
    Wenn nirgends in greifbarer Nähe halbwegs brauchbare Anschlagpunkte zu finden sind, funktioniert auch eine Kombination aus Trusstower und Erdanker

    ......._____________
    ....../|......................|\
    ..../..|......................|..\
    ../....|......................|....\
    /......|......................|......\

    (Die doofen Punkte braucht´s, sonst verrutscht das alles am Monitor)
    Die Tower leicht nach außen neigen und dann schön festziehen.
    Erdanker oder bei Bedarf auch ein KFZ der höheren Gewichtsklasse (Blöd, wenn dann jemand noch mal "schnell weg" muß).
    Beide Tower müssen allerdings auch noch zu den Seiten gegen Kippen abgespannt werden.
    Alles in allem eine aufwändige Konstruktion, aber hilft wohl nix.
    Ich hoffe, der Kunde zahlt´s...

    Schöne Zeit,

    rbo

  • Jeremy
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    Beiträge
    1.491
    • 27. November 2006 um 13:00
    • #29

    Genau das gleiche hätte ich auch gedacht. Im Prinzip geht das wie die mobilen Seiltanzverspannungen, die man auf den ganzen Mittelalter-Märkten immer wieder sieht.

    Falls das über längere Zeit obenbleiben soll (für die Dauer des Weihnachtmarktes beispielsweise): Ab welcher Länge des Tragseil wird eigentlich die Längenveränderung bei Temperaturschwankung relevant? Nicht dass man das bei den momentan recht milden Temperaturen bis zum Anschlag anknallt, und dann wird's plötzlich bitterlich kalt, das Seil zieht sich zusammen, etc. ...

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Uew
    Beiträge
    344
    • 27. November 2006 um 13:18
    • #30

    ... auf die Optocore / Corbanet-Lösung wurde gar nicht mehr eingegangen. Ist in dem Kanal für das Netzkabel definitiv kein Platz mehr für so eine Signalleitung?

    Ansonsten würd ich auch bei der geflogenen Lösung mal über diese dünne / leichte Lösung nachdenken.

    Gruß UWE

  • hink
    Beiträge
    383
    • 27. November 2006 um 13:29
    • #31
    Zitat von "Jeremy"


    Falls das über längere Zeit obenbleiben soll (für die Dauer des Weihnachtmarktes beispielsweise): Ab welcher Länge des Tragseil wird eigentlich die Längenveränderung bei Temperaturschwankung relevant? Nicht dass man das bei den momentan recht milden Temperaturen bis zum Anschlag anknallt, und dann wird's plötzlich bitterlich kalt, das Seil zieht sich zusammen, etc

    Mhm, netter Gedanke. Stahl, ?kann man das für Stahlseile annehmen?, macht irgendwas um 0,012mm pro Grad und Meter. Sind bei 50m und angenommenen 30° Temperaturänderung 18mm.
    Jetzt muessten die hiesigen Bauings oder Statiker uns nur noch verraten was das in Zugkraft und Durchhängung ausmacht :)

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 27. November 2006 um 13:37
    • #32
    Zitat von "Markus Verza"

    @ Reini

    würdest du dich bitte daran haltem im Riggingteil NUR Fragen zu stellen oder Antworten zu geben wenn du die nötige Sachkunde hast.
    Es hilft niemanden wenn du von etwas ausgehst.

    Dieser freundliche Hinweis gilt selbstverstänlich jeden der sich zu Dingen äussert die man berechnen kann.

    Selbstverständlich werde ich keine Aussagen treffen ohne die notwendigen Fakten (welche am Anfang überhaupt nicht klar waren). Momentan weiss ich auch noch nicht welches Material zur Verfügung steht.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • scanzy
    Beiträge
    782
    • 28. November 2006 um 02:12
    • #33

    Wir haben uns jetzt dazu entschieden, die Eisdecke nochmals ein Stück aufzureißen - erscheint den meisten im Team die beste Lösung.

    Danke nochmals an Alle, die hier so konstruktiv geholfen haben!

    Gruß

  • huet
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    3
    • 28. November 2006 um 15:06
    • #34

    Warum legt ihr die Core´s nicht einfach ganz außen um die Eisfläche herum?? Da muss man sich zwar ein paar Kabel dazumieten, aber das ist viel unauffälliger, als ein schief im Eis liegendes Rohr. Also ich halte das Drumherumlegen für die einfachste Methode, ihr nicht?

    HIER könnte Ihre Werbung stehen...!!

  • lambda-halbe
    Profi
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    365
    • 28. November 2006 um 15:09
    • #35
    Zitat

    Es handelt sich um eine Rundbühne, die auf einer großen Künstlichen Eisbahn steht (OUTDOOR). Die Stromzufuhr zur Bühne wurde schon zuvor "unter dem Eis eingegraben" (in einem Kabelkanal). Die Veranstalter haben aber über die Leitungen für Ton und Licht nicht nachgedacht, somit müsste man die Eisbahn wieder aufreißen und dass will der Veranstalter nicht. Beleuchtung der Bahn erfolgt von außen aus.
    Nun kann ich verständlicher Weise keine Kabelbrücken legen, sonst können die Eisläufer nicht mehr laufen. Egal womit geflogen wird, es sollte sowenig Platz wie möglich auf dem Eis in Anspruch nehmen. Stative wären meines Erachtens nach zu gefährlich, weil sie ggf. rutschen würden (trotz verankerung im Eis). Die Eisdecke ist im Übrigen ca. 1 Meter tief.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;)

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