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  5. Boxen und Amps

Wieviel Watt maximal mit "normaler Steckdose" ?

  • Andi44
  • 5. Februar 2003 um 21:30
  • Andi44
    Reaktionen
    15
    Beiträge
    447
    • 5. Februar 2003 um 21:30
    • #1

    Hi!

    Mich würde mal interessieren, was man maximal an den Heim-230V- Steckdosen anschliessen darf,
    also ich meine jetzt z.B. die Ausgangsleistung von Endstufen.Ist klar, daß die eine oder andere Endstufe mit wenig eingangsleistung mehr rauspustet, aber kann man ungefähr eine Aussage machen,

    z.B.; Endstufen mit mehr als z.B. 2000 Watt sollte man nicht mehr zuhause an 230V Steckdosen betreiben?

    Ich frage , weil ich evtl. 2 Endstufen zuhause betreiben möchte und zwar eine TA2400 und für TOPS die 1400 an "normalen" Steckdosen.Auch würde mich interressieren, ob man dann "volle Leistung" fahren darf, ohne daß mir die Sicherungen durchschmoren.

    Vielen Dank!

    Andi44

  • radiofuchs
    Beiträge
    73
    • 5. Februar 2003 um 22:02
    • #2

    in der betriebsanleitung sollte stehen, wieviel Ampere die Stufe maximal zieht - max. power draw 10A oder so.

    also die werte beider stufen addieren und dann zum sicherungskasten und schaun, wieviel ampere deine sicherungen haben ...

    alles klar?

    gruss

    bert

    <marquee><blink>24 hours full power no toilet no shower</marquee></blink>

  • Mr. Zylinder
    Beiträge
    47
    • 5. Februar 2003 um 22:02
    • #3

    halli hallo

    also nehmen wir an deine Steckdose ist mit 16A abgesichert

    P=IxU = 16A x 230V = 3680 Watt

    jetzt musst du nur noch gucken was deine Amps so fressen :wink: meistens sollte das hinten auf dem Datenschild stehen---

    PS: probieren geht über studieren :D

    greez
    Mr. Z

  • PP
    Beiträge
    142
    • 5. Februar 2003 um 22:07
    • #4

    Hallo,

    na dann rechne doch mal:

    Ueff= Umax/(Wurzel 2) = 230V / (Wurzel 2) = 162V
    Peff= Ueff x I = 162V x 16A = 2602W

    Also dürfen deine Amps max. 2602W Aufnahmeleistung haben!
    Das bedeutet wenn du die alte ta2400 ohne soft start hast fliegt die sicherung sofort! Und auch wenn sie gehen würde, sobald du beide also die 2400 und die 1400 bei mittlerer leistung dran hast fliegt sie.

    Gruß Peter

  • bastler
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    1
    • 5. Februar 2003 um 22:28
    • #5

    Stimmt deine Rechnung schon?
    Ich dacht, Ueff wären schon die 230 Volt, oder lieg ich da jetzt komplett daneben?
    Wie könnte man sonst z.B. aus einem 6 mal 10 A Dimmer 6 mal 2,2 kW ziehen? Ich denke mal, du liegst falsch.
    Ueff = 230 V
    => Peff = 230 V * 16 A = 3680 W

    Ich glaube allerdings, dass die TA 2400 mit 15 A Stromaufnahme angegeben ist und da schauts mit einer zweiten En´dstufe an der selben Dose eher schlecht aus, bzw. du musst damit rechnen, dass bei Vollast die Sicherung evtl. je nach Charakteristik fliegt.

    Gruß

    Michael

  • Tobi
    Beiträge
    417
    • 5. Februar 2003 um 22:34
    • #6

    Hier wird aber wieder vergessen, dass wir mit TA2400 und 1400 zusammen nicht dauehaft 3,8kw auf die Boxen blasen. Ist ja schließlich kein Dimmer. Bei 10dB Crest ist das schon bedeutend weniger. Und die Stromspitzen werden ja nicht(wie bei PS Digam???) aus dem Netz genommen, sondern aus den Kondis.

  • Derpel
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    488
    • 5. Februar 2003 um 22:43
    • #7

    Also nach Thomann Aussage ist es kein problem 3 TA 1400 am 16A Stromkreis zu betreiben!

  • dagobert
    Beiträge
    809
    • 5. Februar 2003 um 22:54
    • #8

    Also eine TA-2400 und eine TA-1400 gehen ohne Probleme! Auch in alten Gebäuden

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 6. Februar 2003 um 00:29
    • #9

    Hi, die Rechnung mit den 3680 Watt bei einer 16A Sicherung/Automat ist richtig (U=Ueff). Wenn beide Endstufen nicht zusammen an einer Steckdoce laufen sollten, dann lass Dir vom Elektroinstallateur eine weitere Steckdose über einen weiteren 16A Automaten vom gleichen Aussenleiter legen, dann kannst Du beide Amps laufen lassen (die Hausanschlußsicherung wird ja wohl min. 3x25A oder mehr betragen). Evt. reicht es auch, einen anderen Automaten, mit träger Auslösecharakteristik zu verwenden, falls dort nicht schon so einer ist. Gruß Jip.

    Gruß Jens

  • ADMIN
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    • 6. Februar 2003 um 00:58
    • #10

    1.) U eff sind etwa (!) 230 V, das kann stark schwanken.

    2.) Ein 16A-Automat löst nicht gleich aus, wenn man ihn mal etwas mehr belastet. Besitzer von "Lichttechnik für Bühne und Disco" schauen sich mal Bild 1.2.14 an: Bei einem Strom von 1,5 * I nenn (bei einem 16A-Automaten also 24 A) sollte die Sicherung mindestens eine Minute lang halten.

    3.) Auslösekennlinien von Leitungsschutzautomaten haben eine ziemliche Toleranzbreite, insbesondere Automaten, die schon sehr oft ausgelöst haben, springen etwas früher an...

    4.) kalte Halogenlampen, Netztrafos und Motoren haben Einschaltströme, die bei einem vielfachen des Nennstroms liegen können.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 6. Februar 2003 um 03:25
    • #11

    du kannst beruhigt die beiden amps gleichzeitig anschließen, geht ohne probleme. falls doch probleme auftreten sollten, dann höchstens beim gleichzeitigen einschalten beider stufen. ich kenne die teile ja nicht.
    aber im normalen betrieb, auch richtig unter last, wird da nix passieren.

    mal eine kleine, lustige geschichte?
    wir hatten im sommer mal ein open air, bei dem ein azubi alle amps der PA aus versehen an EINE 16A PHASE angeschlossen hatte!!!
    das waren 2x LAB4000 und 4x LAB2000, also etwa 16kw!
    gut, nur die 4000er gingen ab und an mal ins rote, die 2000er hatten noch ordentlich luft...
    wir bemerkten den fehler erst beim abbauen, weil alles ohne probleme hielt.
    ich hab dann aber doch fast einen herzkasper bekommen :o

    normalerweise würde ich solche experimente nicht machen sondern die amps schön auf die phasen verteilen, wie sich das gehört.
    mit amps mit normalem netzteil hätte das wahrscheinlich auch nicht geklappt.

    doch ich habe schon des öfteren die erfahrung gemacht, das man verblüffend viele amps an eine phase hängen kann. und dies lässt sich vor allem mit dem crestfaktor begründen, der ja bei livemusik deutlich höher ist als z.b. mit cd oder gar extrem totkomprimiertem radioprogramm.

    doch diese zwei kleinen amps sollte deine sicherung wirklich mit links halten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • speffik
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    • 6. Februar 2003 um 08:20
    • #12

    Hallo,

    ...und sie halten auch. Habe genau diese Amp's mit gleichem "Aufgabengebiet" und noch keine Probleme gehabt.

    Wenn die 2400er wirklich mal über einen längeren Zeitraum 15A ziehen sollte, clippt sie wahrscheinlich so heftig, daß schon wieder die untere grüne LED leuchtet... :o

    MfG Stephan

  • Throsten
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    832
    • 6. Februar 2003 um 08:58
    • #13

    Könnt ihr mir grade noch mal auf die Sprünge helfen? NE normale Haussteckdose 230V ist mit wie viel Ampere abgesichert? 8 oder 16A?

  • chb
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    895
    • 6. Februar 2003 um 09:08
    • #14

    hängt vom verwendeten leiterquerschnitt und der verlegeart ab.

  • StefanB
    Beiträge
    527
    • 6. Februar 2003 um 09:10
    • #15

    "Üblich" oder verbreitet sind aber wohl 10A bzw. 16A Sicherungen
    (bei Sicherungsautomaten)

    Gruß
    Stefan

    http://www.rock-on-rolls.de
    http://www.facebook.com/RockonRolls

  • Würfel
    Beiträge
    39
    • 6. Februar 2003 um 09:11
    • #16

    Hallo Throsten
    Es gib zwei möglichkeiten entweder 10 A oder 16 A kommt auf den Leitungsquerschnitt der Anschlußleitung an. Schau einfach im Sicherungskasten nach. :)

    Gruß Würfel

  • chb
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    895
    • 6. Februar 2003 um 09:23
    • #17

    es gibt auch 13A.

  • ADMIN
    Administrator
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    • 6. Februar 2003 um 13:30
    • #18
    Zitat von &quot;chb&quot;

    es gibt auch 13A.

    Aber nicht in Deutschland, sondern in Österreich.

    Wie sieht's eigentlich in den anderen Ländern aus?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • PA newbee
    Beiträge
    40
    • 6. Februar 2003 um 15:00
    • #19

    jo denke auch mal des das klappt, mein SR 707 amp ist miot 15A angegeben, der leuft über ne normal steckdose mit anderen geräten noch angeschlossen (sicherung 16A)

    "waaahhhh man das geht doch kaputt!!!"

  • chb
    Beiträge
    895
    • 6. Februar 2003 um 16:05
    • #20
    Zitat von &quot;ADMIN&quot;

    Aber nicht in Deutschland, sondern in Österreich.

    Wie sieht's eigentlich in den anderen Ländern aus?


    stimmt, ich geh da ja von österreich aus, in deutschland ists da etwas anders. soweit ist die eu-mässige harmonisierung noch nicht fortgeschritten.
    aber ein 16A LSS lässt schon gute 20A durch, bevor er thermisch auslöst. müsste da allerdings auch in der tabelle nachschauen, glaub der grosse prüfstrom liegt beim 1,6 fachen Inenn, da löst der schalter dann innerhalb einer stunde mit sicherheit aus, während er beim kleinen prüfstrom (wie gross war der doch gleich, 1,4 x Inenn?) innerhalb einer stunde mit sicherheit nicht auslöst.
    magnetisch löst der schalter aus, wenn eine bestimmte steilheit der stromanstiegsflanke überschritten wird, was sowohl im kurzschlussfall passiert, als auch dann der fall sein kann, wenn z.b. motoren oder trafos ans netz geschaltet werden. dicke amps ohne softstart können das bewirken, wobei es verschiedene auslösecharakteristika der LSS gibt. früher L für schnellere und U für langsamere kennlinie, heute B, C und D (oder gibts schon wieder neuere bezeichnungen?).
    hab selbst momentan daheim vier amps (Crest, 4801, 7001 und 2x8001) an einer phase hängen, die mit 16A-U- LSS abgesichert ist und kann alle amps gleichzeitig einschalten, ohne dass der schalter auslöst.
    wie es mit der thermischen auslösung bei nennleistung der vier amps aussehen würde, kann ich allerdings nicht sagen; wie gesagt, das setup steht im wohnzimmer und so unfreundlich waren die nachbarn dann auch noch nicht zu mir. :D
    wie gesagt, gilt für österreich.

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