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Kleiner 15"-Sub

  • AmpChamp
  • 27. Dezember 2006 um 15:33
  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 27. Dezember 2006 um 15:33
    • #1

    Moin zusammen,

    ich muss leider gestehen, dass ich schon lange nicht mehr hier mitlesen konnte, deshalb weiss ich nicht, ob es auf meine Frage schon eine Antwort gibt; über "Suche" habe ich zumindest nichts passendes gefunden.
    Es geht um folgendes: für eine Festinstallation (Raum ca. 40m x 20m x 12m) sollen zwei Subs her, die möglichst klein und unauffällig sind, jeweils links und rechts eine neben der Bühne auf dem Boden stehen sollen (also auch im Single-Betrieb ihr Potential ausreizen) und eher impulstreu als abgrundtief und laut sein sollen.
    Übertragen wird hauptsächlich Gesang mit leichter Instrumentalunterstützung aber auch Konservenmusik. Vom Pegel her alles recht moderat (nicht unbedingt Rock-Konzert-Lautstärke).
    Wir hatten mal probeweise 2 GAE BR15-Subs reingestellt, das war schon die richtige Richtung. Allerdings würde ich die Subs gerne selbst bauen. Deshalb meine Frage: wer hat Ideen für erprobte Bauvorschläge?

    Vom Prinzip denke ich könnte es so in Richtung der Kracky-Subs gehen, aber mit 15". Also eher etwas höher abgestimmte kleinere Gehäuse, die zur Not (wenn wirklich benötigt) untenrum aktiv etwas entzerrt/angehoben werden.
    Und: es darf seinen Preis wert sein, kein ultra-low-budget werden.

    Über erprobte Vorschläge würde ich mich freuen; ein Verweis auf die Selbstbaulinks oder Bauvorschläge von speakerstore.nl oder B&C, die noch niemand gehört hat, bringt mich nicht weiter!

    Oder weiss zufällig jemand, was für Speaker in den GAE BR15 verbaut sind?

    In diesem Sinne: keep on rockin'!

    CU,
    AmpChamp.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 27. Dezember 2006 um 16:47
    • #2

    ich würde mir die bms 15n830 mal anschauen.
    die gehen aus eigener erfahrung sehr gut.
    so bis etwa 50 hz -3db was ausreichend sein sollte vom tiefgang.
    und nahezu beliebig belastbar.
    gehäusevolumen etwa 70 liter, also schön kompakt.

    http://www.bmspro.info/index.php?show=item&usbid=10282&id=54382

  • test
    Profi
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    Marktplatz Einträge
    4
    • 27. Dezember 2006 um 17:02
    • #3

    den treiber habe ich im la5 bass. der ist sehr klein und rumst sehr gut. ein feine kleine kiste. bauen nicht fragen :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 27. Dezember 2006 um 20:35
    • #4

    Ein Ciare 15.00SW ( 11,5mm Hub, 4" Spule, 1kW AES) in einem 80l Reflexgehäuse bei ~38Hz Tuning hat schon enorme Pegelreserven zu bieten. Klanglich geht das eher in die fette Richtung.
    Alternativ kann der Port verkürzt werden (auf ca. 43-45Hz Tuning) und ein Chassis mit leichterer Pappe eingesetzt werden. Klingt dann etwas schlanker. Messungen reiche ich nach.

    Gehäuseplan:

    Simulation:

    Gruß
    Thomas

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 27. Dezember 2006 um 22:05
    • #5

    schrecki7289

    Ist die Mambranamplitude bei 1W? Wenn ja bringt das Diagramm nicht viel. Interresanter wäre bei voller Belastung. Dort scheiden sich dann die Geister.

    Joerg

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 27. Dezember 2006 um 22:46
    • #6

    Hier die Membranamplitude bei 1kW:

    Gruß
    Thomas

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 28. Dezember 2006 um 00:45
    • #7

    Sieht gut aus!
    Ist zwar 4,4 mm aus dem Xmax raus aber normal bei der Leistung!
    Sind meine Kappa Pro LF2 schon mehr drueber bei der Leistung. Das ist wahrscheinlich dann der Unterschied zu den teureren chassis.

    Joerg

  • SRAM
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    6
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    5.548
    • 28. Dezember 2006 um 11:48
    • #8

    Wenn Dir die GAE gefallen haben, würde ich Dir zum L15P200AK raten. Das von RCF empfohlene Gehäuse tuts.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • schrecki7289
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    7.887
    • 28. Dezember 2006 um 13:06
    • #9

    @DJ-Chaos:
    Das Chassis ist keinesfalls aus XMax raus.
    Die Wicklungshöhe beträgt 33mm bei einer Polplattendicke von 10mm.
    Das macht 11,5mm linearem Hub.
    Bei 1kW liegt das Chassis nun ab ca. 35Hz darunter.

    Gruß
    Thomas

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 28. Dezember 2006 um 18:11
    • #10

    SRAM:
    hast du zufällig einen Link auf den Bauvorschlag von RCF? Bei mir klappt das Runterladen der pdfs von der Homepage nicht, er behauptet immer, dass das keine pdfs wären.

    Danke und CU,
    AmpChamp.

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  • dj_chaos
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    439
    • 28. Dezember 2006 um 19:36
    • #11
    Zitat von "Schrecki7289"

    @DJ-Chaos:
    Das Chassis ist keinesfalls aus XMax raus.
    Die Wicklungshöhe beträgt 33mm bei einer Polplattendicke von 10mm.
    Das macht 11,5mm linearem Hub.
    Bei 1kW liegt das Chassis nun ab ca. 35Hz darunter.

    Hast Recht! Hatte irgendwo im Internet einen falschen Wert her von 6,6 oder so etwas! Habe noch mal bei Strassacker nachgeschaut. Das steht es richtig mit 11,5 mm. Damit spielt er natürlich besser wie meine Kappas, weil meine dort schon aus dem linearen Bereich raus sind. Ist aber ziemlich teuer obwohl kein Neodym. Aber dafür extrem belastbar. Werde in mal ein meinem PS-Bass simulieren. Ist natürlich vom Wirkungsgrad mit 92,5 db bei 100Hz laut Frequenzblatt her nicht besonders. Dafür hat er im Bereich 50Hz mehr db wie meine Kappas. Müßte man aber im gleichen Gehäuse vergleichen, sonst bringen die Aussagen eh nichts. Die Hersteller nehmen ja auch unterschiedliche Gehäuse.

    Joerg

  • unknown_artist
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    2.849
    • 28. Dezember 2006 um 20:08
    • #12
    Zitat von "SRAM"

    Wenn Dir die GAE gefallen haben, würde ich Dir zum L15P200AK raten. Das von RCF empfohlene Gehäuse tuts.


    http://www.rcf.it/download.phtml?id=1853
    Vor allem ein schöne Lösung mit Eckports - da kann man auch eher mal ein paar übereinander stellen

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • schrecki7289
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    7.887
    • 28. Dezember 2006 um 20:26
    • #13

    Aber mit "klein" hat das nun nicht mehr wirklich was zu tun...

    Gruß
    Thomas

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 28. Dezember 2006 um 20:36
    • #14

    stimmt, in dem volumen kriegt man schon nen 18ner unter.

  • SRAM
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    5.548
    • 28. Dezember 2006 um 22:21
    • #15
    Zitat

    stimmt, in dem volumen kriegt man schon nen 18ner unter.

    ...und ? Vergleicht einfach mal den Wirkungsgrad der 18" im selben oder sogar leicht grßeren Gehäuse bei 40 bis 70 Hz :wink:

    ....na ?

    Gruß SRAM

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  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 28. Dezember 2006 um 23:04
    • #16

    der max pegel liegt aber höher. (membranhub)
    und wirkungsgrad je nach chassis auch etwas.

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 29. Dezember 2006 um 20:57
    • #17

    Moin,

    ich war über die vorgeschlagenen 130l beim RCF anfangs auch überrascht.
    Dann habe ich aber mal beide Speaker bei von mir angepeilten 80l simuliert (sollte inklusive Verstrebungen, Reflex-Kanal und Speaker in ein 50x50x55cm-Gehäuse passen).

    Damit sich ein einigermaßen ordentlicher Frequenzgang entsteht habe ich die Tuning-Frequenz auf 50Hz gelegt.

    Ergebnis:
    - bei 40Hz gleicher Pegel
    - bei 50Hz ist der BMS ca. 1dB lauter als der RCF
    - bei 60Hz sind beide wieder gleich laut
    - ab 60Hz bis ca. 160Hz ist der RCF nicht nur bis zu 1dB lauter als der BMS, der Frequenzgang verläuft auch deutlich ausgewogener (besserer Nutzbass!?)
    - beim Group-Delay starten beide bei ca. 10,1ms @ 10Hz; der BMS schwankt danach aber um +-3,3ms über die Frequenz, der RCF nur um 1,1ms; allerdings ist der BMS etwas früher abgeklungen (aber nur marginal)
    - beim (elektrischer) Impedanz-Vergleich hat der RCF die geringeren Peaks, die Phase verläuft flacher als beim BMS
    - der RCF hat die größere max. linear excursion (allerdings ohne Angabe von Klirrfaktor im Datenblatt)
    - der RCF liegt bei Thomann bei VK 209,- ; den BMS habe ich bisher nicht unter VK 290,- gesehen

    Wenn ich mir das alles so ansehe, gewinnt der RCF nach Punkten deutlich.
    Trotzdem (oder gerade deswegen) die Frage an euch: würdet ihr einen Bass unter den genannten Bedingungen so hoch tunen (50Hz)? Wenn ich mich richtig erinnere, hat Kracky seine Subs auch auf 50Hz getunt und das sind 18"!
    Und: stimmen meine Simulationen überhaupt oder habe ich irgendwo einen Fehler gemacht?

    Danke für eure Meinungen!

    CU,
    AC.

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  • SRAM
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    6
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    5.548
    • 29. Dezember 2006 um 22:57
    • #18

    Ähem....ich glaube Du hast dich etwas vertan. Beim L15P200AK werden 120 Liter bei 38 Hz Tuning vorgeschlagen, und genauso baue ich den auch oft ein (es können auch mal 40 oder 45 sein). Ist nämlich mein Liebling, wenn es um HiFi mäßigen Baß bei hoher Lautstärke geht.

    Gruß SRAM

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  • schrecki7289
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    7.887
    • 30. Dezember 2006 um 11:26
    • #19

    Natürlich kann man Bässe auf 50Hz tunen. Allerdings bin ich der Ansicht, dass der Resonator in diesem Bereich stört und der Bass irgendwie dröhnig wird. grade bei den hoch getunten ACl Bässen ist mir dies schon mehrfach aufgefallen.

    Gruß
    Thomas

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 30. Dezember 2006 um 14:31
    • #20

    Die Güte des Helmholzresonators sollte man im Auge behalten :!:
    Pauschal zu sagen das ein Tuning um 50Hz den Bass dröhnig macht - nö...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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