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Mik in Kick-Drum permanent montieren!!!

  • peavey
  • 6. Juli 2007 um 11:48
  • peavey
    Beiträge
    39
    • 6. Juli 2007 um 11:48
    • #1

    Liebe PA-Freunde,

    Ein Drummer möchte sich ein Resonanzfell ohne Loch anschaffen, da laut ihm das Spielgefühl besser sei!

    Nun stellt sich die Frage der Mik-Abnahme. Ich bin absolut kein Liebhaber von Mikrofonierung hinter einem geschlossenen Reso-Fell.
    Ich habe aber im Internet ein System gefunden, das via dem Luftloch eingebaut werden kann, da der Drummer keinesfalls seinen teuren Kessel anbohren will. Man hätte damit eine saubere Lösung, einen schönen XLR-Anschluss am Kessel und kein Kabel eingeklemmt zwischen Kessel und Reso-Fell bezw. Spannring.

    http://www.ppc-music.de/ suchbegriff: May

    Wer von euch hat damit schon Erfahrungen gemacht?
    Was hält ihr von einem fix installiertem Mik im Kessel?

    Was würdet ihr einbauen?
    Meine Favoriten wären der Priorität nach:
    Sennheiser e 901 Grenzfläche
    Shure Beta 52 oder Audix D6

    Freue mich auf gute Argumente und Diskussionen!

    Cheers & Rock on,
    Yves

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 6. Juli 2007 um 13:09
    • #2

    hi,

    also ich hab mein Mic auch im Kessel allerdings trotzdem ein Loch im Resofell.

    Ich hab die Halterung für die Toms ( hat nicht jede Kick ) genommen und von innen einen kurzen Mic ständer reingehängt. Das Mic bleibt immer drinnen. Das Kabel durch das Loch ( das kann man aber sicher auch durch ein Luftloch führen. )

    Wenn du kein Loch im Resofell hast wird es schwirieg wenn das Mic mal durch den Transport verrutscht.


    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • xlarge21
    Beiträge
    85
    • 6. Juli 2007 um 15:46
    • #3

    Hey! Also, Ich hab ebenfalls kein (!) Loch im Resonanzfell einer meiner Bass-Drums und würde auf keinen Fall eine Grenzfläche permanent installieren (Kondensatormikros und Rappelnde Flightcases auf Kopfsteinpflaster oder Nässe vertragen sich einfach nicht gut (ICH WEISS VON WAS ICH REDE :lol: :roll: :lol: ).
    Ich hab ein Beta-52 bzw. ein Audix D-6 (sensationell!!!) drin und hab NUR gute Erfahrungen gemacht! Zumal, sieht einfach besser aus ohne heraushängende Kabel, Stativgebumsel und so....

    _____________________________________
    Selbstmord ist auch kein Aux-Weg!

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 6. Juli 2007 um 16:33
    • #4
    Zitat von "peavey"

    Was würdet ihr einbauen?
    Meine Favoriten wären der Priorität nach:
    Sennheiser e 901 Grenzfläche
    Shure Beta 52 oder Audix D6

    Freue mich auf gute Argumente und Diskussionen!

    Cheers & Rock on,
    Yves

    Geheimtipp von mir :

    EV N/D868 N/DYM-SERIE

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

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  • jojo.bass
    Beiträge
    10
    • 6. Juli 2007 um 22:39
    • #5

    kann mich xlarge21 nur anschließen: Das Audix D-6 ist mein Lieblings-Basedrum-Mic!

  • Micromann
    Beiträge
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    • 6. Juli 2007 um 23:33
    • #6

    wobei ich mich frage wer achtet denn wirklich auf die optik einer bühne.


    meine persönliche erfahrung ist:

    chaos mäßig verdrahtete bühne es geht mehr kaputt und man hat probleme bei der fehlersuche, aber der stimmung tut das nur einen abbruch wenn irgendetwas nicht funktioniert und das publikum bekommt das mit. ansonsten kann auch auf solchen bühnen die luzi abgehen


    sauber verdrahtete bühne sieht gut aus und es geht weniger kaputt und man hat auch weniger probleme bei der fehlersuche.


    aber beides ist kein stimmungsgarant.

    was für mich eher ein punkt für festinstalierte mics wäre ist die zeitersparniss fürs aufstellen eines statives und aus und einpacken eines mikros da summiert sich auf die dauer auch ganz schön


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • treibsand
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    1
    • 7. Juli 2007 um 12:07
    • #7
    Zitat von "Micromann"

    wobei ich mich frage wer achtet denn wirklich auf die optik einer bühne.


    Ich.

    Seitdem ich am Drumkit überwiegend stativlos arbeite fällt das auch immer mehr Musikern, Schlagwerkern und Mischern durchaus positiv auf. :wink:
    Vor allem, wenn das Drumkit ebenso auf Optik getrimmt ist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Micromann
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    • 7. Juli 2007 um 17:40
    • #8

    Das stimmt es fällt dem VA auf, es fällt den Musikern auf und es fällt anderen Technikern auf. Aber zumindest zu mir ist noch nie ein Gast gekommen und hat gesagt wie geil ordentlich die Bühne doch verdrahtet war.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • treibsand
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    • 7. Juli 2007 um 19:00
    • #9

    Und. Wer bucht und bezahlt uns ?!? :wink:
    Aber genug Offtopic.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 8. Juli 2007 um 23:29
    • #10
    Zitat von "peavey"

    Liebe PA-Freunde,

    Ein Drummer möchte sich ein Resonanzfell ohne Loch anschaffen, da laut ihm das Spielgefühl besser sei!...

    also wir sollten bei dieser diskussion doch nicht den wesentlichen teil der aussage aus den augen verlieren...

    ich bin zwar selbst kein drummer, aber dieses argument ist stichhaltig.
    die sache mit dem besseren spielgefühl habe ich schon von ein paar befreundeten schlagzeugern gehört, denen ich sehr viel respekt entgegenbringe. da scheint tatsächlich was dran zu sein.

    andererseits gibt es seit vielen jahren drummer, die mit loch im reso-fell sehr gut zurecht kommen.
    anyway...

    letztendlich ist die auswahl des entsprechenden mikros eine geschmacksfrage.
    pauschalisierende antworten über bestimmte mikrofontypen finde ich eigentlich nicht angebracht.
    hier ist ausprobieren wirklich die beste idee...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • eisfux
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    • 9. Juli 2007 um 19:54
    • #11

    Ich hatte mal eine Studiosession, wo der Drummer kurz vor der Session noch ein Resoloch geschnitten hat. Es war ein Fehler, denn er war mit der BD total wackelig und fühlte sich nicht wohl. Letztendlich haben wir das Resonanzfell komplett abgebaut. Das ging etwas besser, aber danach hat er sich wieder ein neues Resonanzfell gekauft.

  • peavey
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    39
    • 10. Juli 2007 um 13:55
    • #12

    Hätte gerne Erfahrungsberichte über fest installierte Miks im Kessel.
    Resoloch hin oder her!
    D.h. Welche Systeme, wie habt ihr das installiert, Live-Tauglichkeit etc......

    Thx,
    Yves

  • joergs
    Beiträge
    18
    • 11. Juli 2007 um 06:41
    • #13

    Hi

    hatte jahrelang eine Halterung von May in der BassDrum.
    Das Reso-Fell hatte ein Loch, jedoch verblieb das Mikro auch beim Transport in der Trommel.
    Da es ein relativ schweres Mic war (AKG D112), mußte schon mal nach dem Transport das Mikro neu ausgerichtet werden.
    Wenns Fell zu ist heißt es dann "Fell ab"

    Im übrigen spielt auch Simon Phillips (TOTO) seit Jahren mit geschloßenen Resofellen und fest eingebauten Mikros.
    Da bleiben die Mikros ebenfalls beim Transport in den Trommeln.
    (Die Halterung jedoch ist Custom)

    Was jedoch kein Hexenwerk ist.
    Habe in meinen 4 Tom´s selbstgebaute Mikrofonhalterungen drin.
    Mikrofone sind und bleiben seit Jahren in den Trommeln.
    Bis her hat sich die Position eines Mikrofons dort nur einmal verändert (Tom ist dem Roadie im Case runtergefallen)


    Joerg

  • Jan Boehm
    Beiträge
    261
    • 14. Juli 2007 um 21:53
    • #14
    Zitat von "peavey"

    wie habt ihr das installiert, Live-Tauglichkeit etc......

    Hallo!

    habe neulich dieses Teil vom großen T verbaut: SIB BDHO BASS DRUM MIKRO EINBAUSET

    Der Drummer ist damit sehr zufrieden, hat Ihn aber zwei Löcher in der Base gekostet!

    Grüße

    Fernsehen schafft vergessen,
    Theater Erinnerung
    http://www.renitenztheater.de
    http://www.mann-hinter-pult.de

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 15. Juli 2007 um 13:18
    • #15

    Hier habe ich noch eine Halterung entdeckt, die sehr interessant aussieht:

    http://www.kellyshu.com/

    Für den Anschluss muss "nur noch" ein Loch gebohrt werden. Der Hersteller empfiehlt entweder ein kleines Loch im Frontfell oder eine fest montierte XLR Buchse im Kessel.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • mab
    Beiträge
    159
    • 20. Juli 2007 um 16:13
    • #16

    Wie hört sich denn so ein Mikro IN den Toms an? Markante Unterschiede zur Außenmontage?

    MfG,
    mab

  • joergs
    Beiträge
    18
    • 20. Juli 2007 um 17:53
    • #17

    Hi

    es klingt schon ein wenig anders, hat sich bis jetzt noch kein FOH Kollege beschwert.
    Es hat den Vorteil das die Mikros viel weniger koppeln, und damit extrem wenig "nebengeräusche" in die Mikros kommen.
    Die Firma MAY hat im übrigen mal ein komplettes ISM (In Shell Mounted)Mikrofonsortiment gehabt.
    Für Snare, Toms und Kickdrums.
    Dort kamen Kapseln von Shure, AKG, Sennheiser und Electrovoice zum Einsatz.

  • christoph dorfer
    Beiträge
    10
    • 25. Juli 2007 um 22:35
    • #18
    Zitat von "joergs"

    Hi

    es klingt schon ein wenig anders, hat sich bis jetzt noch kein FOH Kollege beschwert.
    Es hat den Vorteil das die Mikros viel weniger koppeln, und damit extrem wenig "nebengeräusche" in die Mikros kommen.

    kann ich nur bestätigen.
    ein drummer von einer der bands die ich regelmäßig mischtechnisch versorge hat auch mikros in den toms. am anfang schaute ich ganz ungläubig.
    mittlerweile liebe ich diese intom-mikros. sind wenn ich mich nicht täusch audiotechnikas

    aber fragt mich jetzt bitte nicht welche halterung, jedenfalls hat er sich außen an die toms XLR-buchsen angeharzt und die kabel durch ein loch geführt.

  • simonstpauli
    Profi
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    767
    Beiträge
    6.590
    • 26. Juli 2007 um 00:22
    • #19

    sehr schön in 2005/6: Zed Yago, Metal Drumset, beide Bass Drums mit Beyerdynamik Grenzfläche und - jetzt kommts, ich hab nie gefragt, Opus Serie oder M88, keine Ahnung, klang auf jeden Fall im Mix, dynamisches hard gated, Grenzfläche für Kick, laut und gut (hat sich gegen die 2 8x10er Bass Cabinets und die 3-5 Marshall Fullstacks durchsetzen können.

    Toms etc. haben wir ganz dröge "on set" montiert, auch opus-serie.

    Endorsen kann auch Spaß machen...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 5. August 2007 um 22:51
    • #20
    Zitat von "mab"

    Wie hört sich denn so ein Mikro IN den Toms an? Markante Unterschiede zur Außenmontage?

    MfG,
    mab

    Hi,

    bei den Toms hören sich Gesangsmikrokapseln an wie mit Hall abgemischt, sehr günstiger Effekt.

    Für die kleinen Hänge-Toms kommen hier winzige AKG-Kapsel zum Einsatz, da keinerlei Bässe gefordert sind, direkt auf die XLR-Buchse geklebt. Passt.

    Bei den "Stand"-toms Kapsel von SM58-Nachbauten. War bisher ausreichend.
    Der nächste Test werden hier richtige Mikros für Bass, Tuba und Kickdrum - Abnahme.

    Kickdrum war bis vor 6 Monaten vollelektronisch, jetzt hier gibt´s zusätzlich Gesangsmics, wegen der Höhen, Bässe werden weiterhin angetriggert.

    Stil ist Metal / Fusion.

    Mike Severloh.

    Mike Severloh.

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