Hat jemand Erfahrung mit Vibraphon-Abnahme an Live-Gigs? Arbeite zur Zeit für eine Band (Drums, Bass, 2 Ak.-Gitarren, Gesänge und eben Vibraphon). Die Jungs machen glücklicherweise recht leise Musik, brauche also weden Mördermonitorpegel noch eine hammerlaute Front zu fahren. Beim Vibraphon hab ich schon einiges probiert, Miks von oben, von unten, von oben und unten (1 x polaritätgedreht). Ich verwendete diverse Condenser und brachte auch einen akzepablen Sound hin, musste aber recht schrauben.
Gibt es eine Standartlösung oden einen Geheimtip?
Vibraphon-Abnahme live
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Ich habe mal in einer Band mit Vibraphon gespielt.
Abnahme war von oben, mindestens 2 Mikros, Abstand ca. 50cm.
Wir haben damals MD441 benutzt.
Wenn Du 3 Mikros hast kannst Du etwas näher rangehen. -
2x AKG C414 (breite Niere) , die von vorne links und rechts auf das Instrument "schauen". Panning voll links und rechts. Willst Du monokompatibel fahren, dann mußt du die beiden Mikros dicht beisammen in der Mitte jeweils schräg zur Seite schauen lassen.
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Je nach größe des Vib. 2-3 Mikro's. Habe in einer Kirche sehr gute Erfahrungen mit 2 MD 441 gemacht, ca. 50 cm Abstand, und dann von der Seite links und rechts die Mikro's positionieren. Evtl. ein drittes in der Mitte. Wenn du keine Probleme mit Rückkopplungen etc. hast, würde ich Condenser nehmen...
stefan -
zwei gute Kleinmembrancondenser drüber, evtl. Grenzfläche drunter.
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2x441 reicht aus. manchmal ist kondensor von unten auch noch schön. grenze habe ich noch nicht ausprobiert
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Ich wäre halt ein wenig vorsichtig mit allen hier beschriebenen A-B Mikrofonierungstechniken, da man das Ding ja live nicht komplett links-rechts pannen kann. Es sollen ja alle alles hören, oder ?
Ich würde in jedem Fall zu einer monokompatiblen Mikrofontechnik raten. Alles andere gibt nur Schweinereien. -
Ich persönlich bevorzuge die sogenannte ORTF Anordnung, d.h. mittig zwei Condenser, eine Kapsel zeigt nach links und eine nach recht, ca, 55°. Die Kapseln haben etwa einen Abstand von 17,5 cm. Aber man sollte das jeweils vorher ausprobieren. Variieren kann mans immer noch.
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die genialste abnahmemethode die ich kenne?
lavaliermikrofon am gürtel des musikers. :odas hab ich mal bei einer jazzband erlebt, der musiker machte das freiwillig.
kann also nicht so schlimm sein
allerdings sollte man keine jacke tragen. 
auf jeden fall super einfach zu installieren, das mikro ist immer da wo gespielt wird.
ich will nie wieder was anderes machen...funktioniert unglaublich super und ist absolut monokompatibel

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Geniale Idee, werd ich mal ausprobieren, bin immer für unkonventionelle
Methoden zu haben.Aber was mach ich wenn der Typ zu klein ist, ihm zwei abgeschraubte
Galgen in die Hosenbeine stecken und 441 dran ?
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wenns dann doch wieder stereo sein sollte. kann man ihm auch 2 AKG C414 auf die Schultern schrauben. Sieht bestimmt gut aus


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...oder du drückst ihm statt der Schlegel (Schlägel?) gleich zwei Mikros, evtl. mit Schaumstoff-Poppschutz, in die Hand.



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Ich habe letzten von jemaqndem gelesen der einem Percussionisten eine kleine Grenzpläche umgehängt hat.
Das könnte mit 'Vibraphon auch gehen. -
Auch nicht schlecht Hubert, könnte vielleicht Probleme mit der Dämpfung der Kleidung geben. Müsste man mal ausprobieren. Vielleicht wackelt das aber zu dolle bei den Körperbewegungen.
@ Jens
der beste kam von dir
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@ e-on:
mein beitrag war durchaus ernst gemeint... trotz diverser smilies
ich hab das schon so gemacht, es geht sehr gut.
man muss nur darauf achten, das keine kleidungsstücke am mikro scheuern...
das ergebniss ist dann aber verblüffend...und wenn ein musiker tatsächlich so klein sein sollte, dann wird er sich selbst ein podest hinstellen oder das instrument eben "tiefer legen", denn er will sicher selber mit den schlegeln an die klangkörper kommen... und dann ist das mikro wieder in der richtigen position.
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@ wora
anscheinend hast Du mich falsch verstanden. Ich schrieb, dass ich immer für unkonventionelle Methoden zu haben bin. Das ist mein totaler ernst !
Meine beiden vorherigen Postings sind so zu verstehen das der obere Absatz ernst ist und kein Smili enthält und der untere Absatz ein Joke mit Smili.
Ich mache diesen Job seit 25 Jahren und im laufe dieser Zeit haben mir u. a. so einige internationale Künstler gezeigt, wie ich mit einfachsten Mitteln Ihr Instrument abnehme und bei vielen war ich immer wieder erstaunt, das so etwas so gut Funktioniert
Ich schrieb auch das ich deinen Vorschlag für genial halte und ihn bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren werde. Was mich noch interessieren würde, waren es Kugeln oder Nieren ? Ich treffe jetzt bereits schon eine Vorauswahl und überlege ob es mit Kondenser an Schwanenhals und Klemme noch besser klappen könnte. Elektrisch hab ich das in 20 sec. hingekurbelt nur mechanisch gibt’s die Zeit eines SC nicht her, verschiedene Mic`s zu probieren. Ich würde auf verdacht erst mal mit 2 MKE 40 anfangen. Muss mir nur noch was mit der Klemme einfallen lassen.
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hallo e-on,
es war ein einzelnes lavalier-mikro mit kugelcharakteristik.
wirklich nur eins!
niere hab ich nicht probiert, weil keine da war.
aber der raum war ziemlich hallig (jazzkonzert im gemeinderatssaal) und trotzdem hat es ohne feedbacks gut funktioniert. nun gut, es war schon ein wenig knapp vor´m fiepen, aber der saal und die anlage waren echt kacke...
aber auf "normalen" bühnen geht das sehr stressfrei. allerdings ist das natürlich auch nix für ein monitorbrett, aber das geht mit diesem instrument sowieso nicht. -
Danke, dann nehm ich mal ein MCE 5. Dafür hab ich auch eine bessere Klemme.
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würde mich über einen erfahrungsbericht sehr freuen...
ist immer gut, wenn damit mehrere leute erfahrung sammeln. -
mann könnte auch einfach nen MX 418 mit schwanen hals unter das vibraphon stellen.
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