... also, hübsches Kabelverlegen üben wir aber nochmal ![]()
I want more of...
-
-
Zwei Mikros mehr hätten sicher auch nicht geschadet. So stehen sie halt voll in der Power alley und sind relativ weit weg von den Quellen. Dann ginge da deutlich mehr Grundton. Mit 120Hz Lowcut fühlen sich die Bässe im Chor auch etwas missachtet. Evtl auch mal Superniere oder Richtrohre probieren. Deren minimale Empfindlichkeit liegt oft günstiger Richtung Lautsprecher.
-
E 614 ist Superniere...
Und bezüglich Kabel verlegen gelobe ich Besserung.
-
Ein klassisches positives Beispiel, wie man mit Wiederholungen (Gleiche Voraussetzung, gleiche Location, gleiche, bzw. weitergedachte, eingesetzte Technik) optimieren kann

diese einschätzung kann ich bestätigen.
um die jahrtausendwende hatte ich in einer festen location 2 mal die woche gigs gemischt.
die bands waren fast immer die selben: mittwochs pop/rock, freitags black music. immer die selben grund-bands, die dann jeweils mit verschiedenen gastmusikern spielten. und alles profimusiker!
da die spielstätte eine einigermaßen gute akustik hatte und die PA erstklassig und überdimensioniert war, hatte ich für mehrere hundert gigs stets die gleichen vorraussetzungen - und konnte viel mit mikrofonen, mitkrofonpositionen und allerlei einstellungsvarianten experimentieren!
in diesen jahren habe ich sehr viel gelernt und eine große routine entwickelt, von der in heute noch zehren kann.
-
… und dann wäre da noch die Sache mit dem Stativaufbau.
Bei mir würde das dann so weiter gehen:
Der Junjorhelfer, der das so hinfgestellt hat, kriegt einen verbalen Rüffel.
Version A
Das Bürschchen ist Sohn von …( hier einen beliebigen Obergwichtl einsetzen)
-> ich mache den Job im nächsten Jahr nicht mehr.
Version B
Der sozialpädagogische Betreuer meint, das ginge so nicht, denn man müsse den Jungen ja die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren.
-> ich mache den Job im nächsten Jahr nicht mehr.
Version C
Das Bürschchen entläd selbst eine kleine, gut geprobte Hasstirade auf alte weiße Männer (mich) und der damit gesetzte akustische Schlüsselreiz aktiviert die anwesende Hausfrau- und Mutter-Fraktion …
-> ich mache den Job im nächsten Jahr nicht mehr.
Genau deshalb bleiben in Schrumpfgermanien Stative so stehen, es sei denn ein alter Sack geht einfach hin und ändert es.
Der hat dann aber das Bühnenbild kurzfristig so gestört, dass er beim nächsten Mal Hausverbot hat.
-
Da war doch mal was mit 3:1

Nach längerem experimentieren nehme ich inzwischen in solchen Situatioen immer zwei Nieren in X/Y (in der schönen Halterung vom firemeyer).Und Lowcut bei 120Hz ist in meinen Augen (äh Ohren) hier völlig okay. Schön ist halt, wenn man den Chor nur auf die Tops routen kann, das bringt meiner Erfahrung nach erstaunlich viel.
-
Der Junjorhelfer, der das so hinfgestellt hat, kriegt einen verbalen Rüffel.
Na ja, wer weiß wie deine verbalen Rüffel ausfallen, aber mit einem ruhigen "mit dem Kabel musste gucken, das reißt uns das Stativ um" kann schon wirken - und du hast ihn bestimmt nächstes Jahr noch. Es sei denn, er ist komplett untauglich und der Effekt ist gewollt

-
Icxh danke Euch allen für Eure konstruktive Kritik. Ich gebe zu, dass mir das mit dem Stativ erst beim Abbau aufgefallen ist...
Und die X/Y-Konfiguration mit 2 Nieren hatte ich letztes Jahr versucht, und das koppelte sofort.
Daher habe ich dieses jahr an mehreren Schrauben gedreht, und der Ton war so, dass man den Chor im gesamten Theater nicht nur hören, sondern auch verstehen konnte. Die 120 Hz Hochpass waren dem Wind geschuldet, der sich auch durch Schaumstoff-Kappen nur unzureichend beeindrucken ließ.
Nächstes Jahr gibt´s Katzen, ich schwör...
-
Über die Kabelwege kann man sich Streiten, das ist ganz klar unschön gelöst.
Aber sich darüber aufregen das man das Stativ am Fuß 2cm weiter rausziehen könnte? das ist doch Affig und völlig egal

-
Schei…
Nicht an Menschen mit Behinderung gedacht und das
vergessen! Asche auf mein Haupt!Wobei …
Schon mal ernstaft darüber nachgedacht, welche zwei Funktionen eines Mikrofonstativs behindert sein könnten, wenn das Stativrohr als vierter Fuß auf dem Boden aufsitzt?
-
Hab ich schon schlimmer gesehen.
E 614 ist Superniere...
Oh, ja, dachte ich hätte Niere gelesen.
-
Schei…
Nicht an Menschen mit Behinderung gedacht und das
vergessen! Asche auf mein Haupt!Wobei …
Schon mal ernstaft darüber nachgedacht, welche zwei Funktionen eines Mikrofonstativs behindert sein könnten, wenn das Stativrohr als vierter Fuß auf dem Boden aufsitzt?
Natürlich.. aber bei dem was dort an Gewicht angebracht ist und zeitgleich Alle 3 Füße auf dem Boden aufstehen ist es mit dem Ungleichgewicht erstmal nicht dramatisch.
Zusätzlich dient es der Entkopplung, ich wage aber stark zu bezwifeln das dieser boden sich dort aufschwingt und es dadurch störende geräusche geben könnte

-
Hab ich schon schlimmer gesehen.
Oh, ja, dachte ich hätte Niere gelesen.
Die hatte ich letztes Jahr ...
-
Über die Kabelwege kann man sich Streiten, das ist ganz klar unschön gelöst.
Aber sich darüber aufregen das man das Stativ am Fuß 2cm weiter rausziehen könnte? das ist doch Affig und völlig egal

Das weiter herausziehen können ist nicht der Punkt.
Die Stative haben Gummifüße zur Entkopplung. Die Stativstange nicht. Wenn die auf dem Boden aufsetzt, haben wir eine Trittschallsinfonie.
Für mich ist sowas auch gleichzeitig ein Auslöser einer kompletten Inspektion des betreffenden Stativs auf lockere Verbindungen und andere Anomalien. -
War bei dem Boden erstmal kein Problem. Ich find's gut, dass er das Bild, obwohl er sich der Imperfektion seines Handelns bewusst war, dennoch hier gepostet hat.
-
Ja, unbedingt!
Super Beispiel dafür, welche Rolle die Abstandsverhältnisse Quelle-Mikro-Lautsprecher sowie die Richtcharakteristiken der Mikros und das Abstrahlverhalten der Lautsprecher spielen.
Ich denke, der Rainer verzeiht mir, das ich das Stativ zum Aufhänger dafür benutzt habe, mich über die erlebte Welt der 'Befindlichkeiten' und mein unglückliches Verhältnis dazu lustig zu machen.

-
Die hatte ich letztes Jahr ...
.....schon optimiert - Haken dran

-
Der Lerneffekt bei dieser Veranstaltung war für mich extrem hoch. Und er wird noch erhöht durch die Tips u Kritik hier im Forum. Vielen dank an Euch!
-
Was man auch bedenken muss, ist die Fähigkeit der Lautsprecher auch niedrigere Frequenzen gerichtet abzustrahlen. Das geht bei schmalen Lautsprechern deutlich schlechter. Folglich gibt's mehr Mulm auf der Bühne. Bei den NXL-24 ist schwer zu sagen, ob die Vorteile durch die Länge überwiegen.
-
Deshalb ist die extensive Nutzung eines Hochpass hilfreich und deshalb wäre es sehr schön, wenn d&b das über alle Hersteller gesehen winzige Angebot an point source Boxen mit cardioiden lowmids um ein CCL Point Source Modell erweitern würde.

-