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  • databass.ch
  • 5. September 2007 um 20:22
  • chris216
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    • 27. November 2025 um 12:08
    • #2.581
    Zitat von wora

    nachteil ist halt, dass man hier viel zement braucht, was aus ökologischen überlegungen nicht wirklich clever ist. aber wer wei? vielleicht kann man irgendwann so ne art grundgerüst drucken, auf das dann z.b. lehm aufgetragen werden kann?

    da ergeben sich in der Tat spannende neue Möglichkeiten im Hinblick auf Zementeinsparungen:

    Neuartiger Beton ermöglicht umweltfreundlichen 3D-Druck von Häusern
    Ein neuer Beton soll das 3D-Drucken von Häusern umweltfreundlicher machen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil gegenüber herkömmlichem Beton.
    www.heise.de

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • secluded
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    • 27. November 2025 um 12:09
    • #2.582

    ja, das geht auch mit Lehm - der hohlraum zwischen Innen und Außenwand dient der Verlegung der installationen (Rohre, Leitungen, etc.) und kann mit z.b. Schaumstoff-Dämmkügelchen oder ähnlichem (gerne auch Recycletem Dämm-material, was es ja auch schon gibt) gefüllt werden, um dann noch höhere Dämmwerte erreichen zu können.

    Das einzige, was nicht aus dem Drucker kommt sind Boden / Decke / Treppen - sprich alles, was horizontal liegt.

    Nach Beendigung des Druckes und Aushärtung kommt da einfach 'n Putz drüber, daß es noch nach was aussieht.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • pfeiffe
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    • 27. November 2025 um 13:54
    • #2.583
    Zitat von chris216

    da ergeben sich in der Tat spannende neue Möglichkeiten im Hinblick auf Zementeinsparungen:

    https://www.heise.de/news/US-Forsch…n-11093488.html

    Jaja, Dieses formschöne Etwas steht gemeinsam mit zwei anderen Gebäuden die gerade im Druck sind 3 Fußminuten von meinem Haus entfernt. Der Bauherr lässt keine Gelegenheit aus, öffentlich zu proklamieren wie zukunftsweisend diese Bauweise doch sei, da die Baukosten stark gesenkt werden könnten.

    Da denkt man sich doch: Ach RICHTIG cool, dann kann ja in der Stadt ENDLICH mal der kostendeckende günstige Mietwohnraum geschaffen werden, der seit Jahren so dringend notwendig ist <3 <3 <3

    DENKSTE! :cursing: Die Häuser werden als Boardinghäuser zum Höchstpreis und komplett möbliert an Businesskunden vermietet. Interessant. So lässt sich im Mietwohnungsbau mit noch weniger Baukosten noch mehr Rendite machen - GRATULATION! Kotz*

  • wora
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    • 27. November 2025 um 23:50
    • #2.584

    es läuft doch eigentlich so gut wie immer so: innovationen werden zunächst nur von leuten getragen, die das geld dazu haben.

    erst mit der zeit kommt das dann in der breiten gesellschaft an.

    denkt mal nur an das thema smartphone... wie hat das denn wirklich angefangen?

    genau, mit den reichen fuzzis, die sich autotelefone leisten konnten... erst im laufe der zeit wurde das nach und nach kleiner, handlicher und: erschwinglicher!

    jede neue technik und innovation braucht immer erstmal vorreiter ... und das sind doch meist die leute, die sich solche experimente überhaupt leisten können.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • pfeiffe
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    • 28. November 2025 um 09:14
    • #2.585

    Das stimmt, rechtfertigt solche Entscheidungen aber in keiner Weise. Im Gegenteil. Wer es nicht nötig hat sollte sich umso mehr der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zur Verbesserung der Lebenssituation aller seiner Mitmenschen stellen.

  • hp
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    • 28. November 2025 um 14:57
    • #2.586

    Das Wort "kostengünstig" sollte man dann aber auch klar definieren ,

    Was genau soll denn (ein-)gespart werden ?

    Wenn das auf Arbeitskraft abzielt sollte man bedenken ,

    daß 3D Drucker keine Häuser kaufen .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • skyper
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    • 28. November 2025 um 15:22
    • #2.587

    Dafür kann sich vielleicht der eine oder andere dann ein Haus kaufen der aktuell nur einen Wohnbaukonzern fett macht, kann man in beide Richtungen sehen, und Fachkräfte im Handwerk sind ja perspektivisch eher Mangelware.

    Und vielleicht ist es attraktiver sich als Servicetechniker für 3D Häuserdrucker zu qualifizieren statt auf dem Bau KS-Steine zu vermauern.

    Die Wahrheit wird wie so oft irgendwo dazwischen liegen...

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  • wora
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    • 28. November 2025 um 15:55
    • #2.588

    eben.

    eines der drängenden aktuellen probleme sind definitiv auch die fehlenden facharbeiter.

    und in zeiten von mangel an irgendwas war der mensch schon immer so innovationsfreudig. so nimmt man beispielsweise an, dass die grundidee, autos zu entwickeln, auf ein paar jahre missernte zurück gehen: damals, im 19. jahrhundert kam es durch einen großen vulkanausbruch auf der gesamten erde zu einer abkühlung, wodurch es vielerorts zu hungersnot kam. die leute hatten nur noch wenig futter für die pferde übrig - und so kam man auf die idee, die pferde durch maschinen zu ersetzen.

    und wenn es jetzt eben zu wenige arbeiter für deisen job gibt, dann bekommt diese 3D drucktechnik eine große chance.

    natürlich kann man die art und weise anzweifeln, wie da im einzelnen vorgegangen wird. aber man sollte das jetzt nicht der technik anhängen, die kann ja nix dafür.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 28. November 2025 um 17:44
    • #2.589

    und was natürlich obergeil wäre:

    da man ja nicht nur beton oder andere alternativen materialien drucken kann, sondern auch metall, könnte man sich überlegen, ob solche häuser in zukunft nicht sogar teilweise mit der heizungs- und bad-installation gedruckt werden könnten. da wird aber sicher noch viel zeit ins land gehen, bis das klappt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Marcel
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    • 28. November 2025 um 18:06
    • #2.590
    Zitat von wora

    und was natürlich obergeil wäre:

    da man ja nicht nur beton oder andere alternativen materialien drucken kann, sondern auch metall, könnte man sich überlegen, ob solche häuser in zukunft nicht sogar teilweise mit der heizungs- und bad-installation gedruckt werden könnten. da wird aber sicher noch viel zeit ins land gehen, bis das klappt.

    Falls du "Betonmöbel" meinst, dafür ist wohl nochmal eine andere Spezialmischung nötig. Oft wird das gegossen und so gut wie nicht nachbearbeitet. Die spezielle Mischung macht dann die glatte Oberfläche. Wobei das für die extrem teuren Varianten davon gilt von denen ich mal gehört habe. Ein befreundeter Küchenbauer stellt u.a. für Bulthaup die Küchen auf und kommt da schonmal öfter in Kontakt mit solchen Sachen. Da werden ganze Dächer abgedeckt um mal eben die Küchenplatte mit integrierter Spüle am Stück mit dem 30t Kran rein zu heben. Klar wäre das cool, wenn man sowas direkt beim Hausdruck mit ausführen kann. Fliesen oder sonstwas drauflegen kann man ja notfalls immernoch 8o Weiter gesponnen könnte man so Häuser schon teilmöblieren. "Nein, tut mir leid, den Couchtisch können Sie nicht verschieben..." :D oder "für die Kommode würde ich einen Hubwagen empfehlen" :D

  • wora
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    • 28. November 2025 um 18:33
    • #2.591

    ha ha, an Möbel hatte ich dabei gar nicht gedacht :D

    nein, das würde ich aber auch nicht machen. im laufe eines haus-lebens leben ja verschiedene leute darin, jeder davon mit eigenem (zeit)geschmack. da wären fixe möbel keine gute idee.

    aber an einem bad ändert sich über die zeit auch nur das interieur. die leitungen in den wänden bleiben in der regel die selben. und auch die duschwanne wird eher seltener an eine andere stelle gebaut... das könnte man also fest integrieren. zumindest kann man die entsprechenden schächte dafür vorsehen - das geht aber heute auch schon.

    a propos schächte:

    wenn ich mir so ein haus drucken würde, gäbe es da in der wohnzimmerwand die entsprechenden wandaussparungen für die lautsprecher - und eine schöne resonanzkammer für den subwoofer. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jakobus
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    • 28. November 2025 um 19:42
    • #2.592

    Habe auf Baustellen schon öfters gesehen, dass die Nasszellen (Bäder) komplett eingerichtet per Tieflader angeliefert und dann mit dem Kran eingesetzt werden.

    Zuletzt vor einem Jahr, hier in Reutlingen und das erste Mal habe ich so etwas 1985 in Düsseldorf-Wersten gesehen.

    Die Nasszellen werden dann nur noch auf der Seite vom Installationschacht angeschlossen.

    Also soooo superneu ist das nicht.

  • skyper
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    • 28. November 2025 um 20:05
    • #2.593

    Man könnte aber ggf. perspektivisch sowas wie Kamine , Warmluft/Versorgungsschächte, Abwasserleitungen, Fußboden- oder Wand heizungen etc. direkt in den Beton drucken.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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  • wora
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    • 28. November 2025 um 22:34
    • #2.594
    Zitat von jakobus

    Habe auf Baustellen schon öfters gesehen, dass die Nasszellen (Bäder) komplett eingerichtet per Tieflader angeliefert und dann mit dem Kran eingesetzt werden.

    Zuletzt vor einem Jahr, hier in Reutlingen und das erste Mal habe ich so etwas 1985 in Düsseldorf-Wersten gesehen.

    Die Nasszellen werden dann nur noch auf der Seite vom Installationschacht angeschlossen.

    Also soooo superneu ist das nicht.

    das mit den fertigen nasszellen ist wirklich schon alt. wir kennen sowas sicher alle aus billig-hotels, da wird sowas oft gemacht.

    mir geht es aber darum, das ganze haus in einem stück zu drucken. also nicht erst später eine zelle einsetzen, sondern diese gleichzeitig zu drucken. da wird es sicher irgendwann auch mal zwischenlösungen geben, da bin ich mir sicher.

    Zitat von skyper

    Man könnte aber ggf. perspektivisch sowas wie Kamine , Warmluft/Versorgungsschächte, Abwasserleitungen, Fußboden- oder Wand heizungen etc. direkt in den Beton drucken.

    eben sowas meinte ich.

    also nicht einfach stumps nur dei wäde drucken, sondern auch funktionsteile dazu, die teilweise auch aus anderem material sind. das wäre eine wirkliche bau-revolution.

    hach, da merke ich doch mal wieder, dass mein erster beruf stahlbetonbauer war... ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 28. November 2025 um 23:00
    • #2.595
    Zitat von wora

    …stumps nur dei wäde…

    Immer diese Fachausdrücke…ich merke, dass ich vom Betonbau keine Ahnung habe.

  • wora
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    • 29. November 2025 um 02:14
    • #2.596
    Zitat von wora

    stumps nur dei wäde drucken

    sollte heissen:

    "...nicht einfach stumpf nur die wände drucken..." :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 1. Dezember 2025 um 08:54
    • #2.597
    Zitat von jakobus

    Habe auf Baustellen schon öfters gesehen, dass die Nasszellen (Bäder) komplett eingerichtet per Tieflader angeliefert und dann mit dem Kran eingesetzt werden.

    Zuletzt vor einem Jahr, hier in Reutlingen und das erste Mal habe ich so etwas 1985 in Düsseldorf-Wersten gesehen.

    Die Nasszellen werden dann nur noch auf der Seite vom Installationschacht angeschlossen.

    Also soooo superneu ist das nicht.

    Aabsoluter Standard im Schiffsbau. Da kommt jede Kabine fertig in den Platz geschoben, wo sie hin muß und wird dann mit dem Skelett des Schiffes verschweißt und dann an die vorab fertig verlegte Infrastruktur angeschlossen...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Marian Humann
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    • 1. Dezember 2025 um 09:15
    • #2.598

    Bei meinem Fertighaus kam das WC im EG komplett fertig auf dem normalen LKW wie auch die Wände und Decken.
    Also mit komplett fertig meine ich, komplett gefliest, Keramik drin, Steckdosen, Schalter, Kabel, Fußbodenheizung komplett. Nur die Tür hat gefehlt.

  • Fux
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    • 1. Dezember 2025 um 13:29
    • #2.599

    Im Olympiadorf in Müchen (gebaut 1969 bis 1971) sind auch so fertige Nasszellen eingesetzt worden.

    "Neu" ist diese Bauweise also nicht. Jedoch hat es sich im Nachhinein als Problem herausgestellt, dass viele Einbauten (z.B. Toiletten, Duschen etc.) fest mir der Nasszelle verbunden sind (die haben das "integriert" halt wirklich ernst genommen ;) und nicht durch neue Sanitärgegenstände so einfach ersetzt werden können. Das mag bei den neueren erwähnten Konstruktionen mit diesen Efahrungen im Hintergrund aber schon "modularer" als in früheren Ansätzen gelöst worden sein.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Seven
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    • 1. Dezember 2025 um 13:36
    • #2.600

    Was mir dazu einfällt: Millionenteures Wohnheim in Gießen steht leer - auf unbestimmte Zeit | hessenschau.de

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