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63 A Stromverteiler im Case

  • torsten köster
  • 10. März 2008 um 09:43
  • torsten köster
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    28
    • 10. März 2008 um 09:43
    • #1

    Hallo,

    hoffe ich bin hier richtig.
    Habe mal einen Stromverteiler im Case (glaube so 8-10 HE) gefunden und überlege sowas anzuschaffen.

    Stellen sich die Fragen:

    Was ist so einer Wert?

    Taugt das auch?

    Bilder:

    Gruß

    Torsten

  • bemi
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    1.755
    • 10. März 2008 um 09:57
    • #2

    Hi,


    schaut gut aus. Wo gibts den? Wuerde den so auf 2500 EUR schaetzen.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • test
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    • 10. März 2008 um 10:45
    • #3

    wenn er in einem blech gehäuse ist, ist er das wert. sonst eher 1000e.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • skyper
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    • 10. März 2008 um 10:56
    • #4

    Gleich vorweg: der Kasten scheint eine komplette Sonderanfertigung zu sein,
    da sind nämlich ein paar Details dran, die ich für den "allerweltseinsatz" anders machen würde...
    (von daher ist auch die Fragestellung etwas ungeschickt, ob der Verteiler so taugt,
    das hängt natürlich stark von der geplanten Anwendung ab, und wie das Ding innen verdrahtet ist,
    von außen sieht das zumindest recht ordentlich gemacht aus...)

    - die Schukos bzw. Powercons liegen je paarweise parallel auf einem Breaker -
    ich würde je einen Schuko + Powercon je Breaker für sinnvoller halten - dann evtl. auch das mechanische Layout ändern,
    also auf Powercon/Schuko/Powercon/Schuko
    (bzw. könnte ich auf die Powercons gut verzichten. Interessanter könnten je nach Anwendung CEE-blau-Abgänge sein,
    aber das hängt sicher vom Einsatzzweck ab)

    - am HB16-Abgang scheinen je zwei Abgänge parallel auf einem Breaker zu liegen,
    hier fände ich je Abgang einen eigenen Breaker sinnvoll, ob man einen HB6 (???)-Abgang benötigt ist eine weitere Frage,
    die man von der individuellen Anwendung abhängig machen sollte
    (und ob es Sinn macht den auf die selben Breaker wie den HB16 zu hängen...).

    Ferner würde ich den HB6 (?) durch einen zweiten HB16 ersetzen, und dann jeweils einen Schuko (+ Powercon oder CEE Blau)
    parallel zu einem Abgang in einem HB16 verschalten.
    (dann evtl. die phasenweise "Absicherung" per RCD durch einen dreiphasigen RCD je 6-er Block ersetzen.

    Damit hättest Du die meisten Anwendungsfälle erschlagen:
    - viele separat gesicherte Schukoabgänge / Powercons / CEE blau
    - zwei voll belegte und kanalweise gesicherte HB16-Abgänge
    - die Möglichkeit 1 x HB16 und 6 x Schuko parallel zu nutzen
    Wie gesasgt, ist alles Geschmacksfrage...


    Ansonsten scheint das Ding echt mit Spaß an der Sache gebaut worden zu sein -
    ich würde incl. Kiste mal die Größenordnung 1500 - 2000 EUR schätzen, kommt vermutlich auc auf die Qualität der Messeineit an.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • uncelsam
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    • 10. März 2008 um 11:24
    • #5

    sieht echt schön aus, so in der Art möchte ich mir auch was bauen...
    Gibt es noch höher auflösende Bilder?
    Mich würde das verbaute Messgerät interesieren...

    Gruß Holger

  • torsten köster
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    28
    • 10. März 2008 um 11:44
    • #6

    Schonmal Danke für die Antworten.

    Also ich weiß leider nicht wo der her ist. Habe von einem Freund die Bilder bekommen und forsche noch wo der her ist.

    Gebe zu die Frage nach dem ob der etwas taugt ist etwas ungünstig formuliert. Meine damit ob die Ausführung im Case sinnvoll ist. Einstazbereich sollte direkt auf der Bühne sein.
    Da ich fast in allen Racks Powercon als Anschluss habe, gefallen mir die Anzahl an Powercon Anschlüssen.
    Des Weiteren finde ich die einzelne Absicherung der Powercon gut, da man diese theoretisch ja mit 20 A Sicherungen versehen könnte. Betonung auf könnte. Außerdem bin ich von der Anzahl RCD´s beeindruckt vor allem den 2 poligen. So ist im Fehlerfall nicht gleich alles aus sondern nur ein paar Anschlüsse.
    HB 6 werde ich wohl auch nicht benötigen. HB 16 schon eher.
    CEE Blau benötige ich derzeit nicht. Von daher gefällt mir das Ding.
    Nachteil ist dass man das Ding nicht mal irgendwie in der Nähe von Feuchtigkeit platzieren kann.

    @ uncelsam

    Das Messgerät ist ein Socomec - Diris AP (glaube ich) kenne die Dinger aus Schaltschränken.

  • test
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    • 10. März 2008 um 12:30
    • #7

    das einzige was gegen die kiste spricht ist, das das ein riesen verteiler ist. man kann ihn nicht so ohne weiteres auf die messe stellen und rock'n'roll macht auch nicht so wirklich sinn. ich bevorzuge da 3he verteiler im blech gehäuse.

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  • stefan kürten
    Beiträge
    9
    • 10. März 2008 um 20:58
    • #8

    Hallo zusammen,

    gefallen oder nicht ist immer frage der Aufgabenstellung, dem einen zu groß, dem anderen zu klein. Das ist (zum Glück) wie mit den Frauen, nicht jede gefällt, trotzdem hat sie einen Mann abbekommen.

    Ich komme Hauptberuflich mehr aus der Abteilung Aggregate und Schaltanlagenbau, daher kenne ich das Messgerät. Leider fällt mir der Name nicht ein. Heute verbauen wir das UMG-96 von Janitza, kann ich nur empfehlen. Falls Interesse besteht, kann ich morgen im Büro mal schauen wie das oben abgebildete heist, bzw mal ein paar Preise in die Welt streuen.

  • markus83
    Beiträge
    36
    • 10. März 2008 um 21:10
    • #9

    hallo,

    ich finde auch, der Verteiler sieht soweit nicht schlecht aus, auch wenn ich auch eher jeweils einen Powercon und einen Schuko auf eine Sicherung gelegt hätte. Aber das ist Geschmackssache.

    Guck mal bitte auf die 2pol FIs, das müssen 63A FIs sein, sonst sind die zu klein dimensioniert für je 4 nachgeschaltete 16A Sicherungen.

    mfg. Markus

  • stefan kürten
    Beiträge
    9
    • 10. März 2008 um 21:22
    • #10

    Was hat die Kiste für ne Einspeisung? 63A

  • torsten köster
    Beiträge
    28
    • 10. März 2008 um 21:37
    • #11

    @ Stefan

    Ja hat ne 63A Einspeisung.
    Das Janitza UMG 96 ist nicht schelcht. Hat nur leider keine Hintergrundbeleuchtung wenn ich mich nicht irre. Wie oben schon gesagt ist es ein Socomec Diris AP. Habe mal im Netz geschaut aber keine Preise für dieses hier gefunden. Bei RS Components gibt es ein Socomec Diris A40 für 249€ mit VW blau Hintergrundbeleuchtung.

  • stefan kürten
    Beiträge
    9
    • 10. März 2008 um 21:55
    • #12

    SOCOMEC, genau, danke, habe ich geschickt überlesen.

    Ich mache am liebsten alles an Messung immernoch Analog. Drei Ampere Meter, ein Voltmeter, ein V-Umschalter. und alles ist schön.
    Leider nicht zum Transport geeignet.

    Das Janitza hat keine Hintergrund Beleuchtung, das stimmt. Ist bei unseren Anwendungen aber auch nicht nötig. Bei Euch bzw in einem Roadcase ist es natürlich notwendig, kann ich verstehen.

    Der Verteiler sieht für mich technisch einwandfrei, optisch mit liebe gemacht und für die geforderten Bedürfnisse angepasst aus. Preislich sehe ich Ihn allerdings nicht ganz soweit oben wie die Kollegen.

    Ich schätze den Kasten im Einkauf bei etwa700-800€ (Einzelteile).

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 11. März 2008 um 06:49
    • #13

    Äußerlich macht das Kästchen optisch sicherlich einen schicken Eindruck. Die Abstände zwischen den Einbaugeräten gefallen mir beispielsweise sehr.
    Beim zweiten hinsehen kommen dann aber so einige Zweifel auf.

    Ich kann nicht erkennen, ob sich innerhalb des Holzcases ein isolierendes Gehäuse befindet. Ich gehe von nein aus. Da die Beschläge des Cases sicherlich auch nciht an den PE angeschlossen sind und im Inneren sicherlich nur basisisolierte Adern verlegt sind, haben wir es hier mit einem Verteiler der Schutzklasse "es wird schon nix passieren" zu tun.

    Mir persönlich sind es im Übrigen noch zu wenig FIs. Aber das ist sicherlich eine Frage des persönlichen Anspruches. Ich bin von Movinglightverteilern verwöhnt, bei denen jeder Kanal der abgehenden Multicore mit einer FI/LS Kombi abgesichert ist.

    Das Messgerät mach auf mich einen guten EIndruck, soweit man das von einem kleinen Foto her beurteilen kann. Die Frage ist aber, wie das Gerät angeschlossen istl. Beispielsweise: Spannungsmessung vor oder nach den Eingangssicherungen? Wenn vor, dann kann man den Verteiler einstecken, den Lasttrenner ausgeschaltet lassen und erstmal sehen, ob alle Außenleiter anliegen, allerdings fehlt dann eine Anzeige wenn eine der Eingangssicherungen auslöst. Wenn nachgeschaltet, dann sieht man sofort, wenn eine Sicherung ausgelöst hat, es fehlt aber die Komfortfunktion von oben...

    Die mechanische Größe gefällt mir hingegen wieder ganz gut. Auf Messen und Rockenrollbühnen in der Größenordnung in der ich mich bewege ist meist deutlich mehr Platz und auch Strom vorhanden, als dieser Kasten in anspruch nimmt. Auf kleineren Bühnen oder auch dem kleinen Oktanormmessestand ist er natürlich schon etwas groß... wobei sich hier auch die frage stellt, ob man wirklich einen 63A Verteiler benötigt.

    Den Ausführungen des Herrn Skyper kann ich mich auch anschließen, Insbesondere die Hartingabgänge scheinen nicht so ganz dem allgemeinen Standard zu entschprechen. Ich würde allerdings den Fehlerstromschutz auf deutlich mehr FIs verteilen.

    Fazit: Sicherlich der ganze Stolz des Erbauers und Besitzers. Mit Liebe hergestellt, leider noch nachbesserungswürdig.
    Müsste ich mich für oder gegen einen Kauf entscheiden, würde mein Urteil leider nicht zu Gunsten dieses Verteilers ausfallen. Das ist auch weniger eine Frage der Kosten, mehr eine Frage des Komforts und der Sicherheit.

    Schau dir doch bitte mal die Produkte von http://www.indu-electric.com/ an. Der Herr Gerber baut dir auch deinen Wunschverteiler.

  • bemi
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    1.755
    • 11. März 2008 um 07:50
    • #14
    Zitat von "Stefan Kürten"

    Ich schätze den Kasten im Einkauf bei etwa700-800€ (Einzelteile).

    cool, kannst du uns deine Bezugsquelle nennen?


    Ich schaetze die Steckverbinder so auf 100, das Messteil kostet angeblich 250, das Case schaetze ich auf ca. 200. Und fuer 350 bekomme ich die FIs, Automaten, _Kleinteile_ und die Frontplatten nicht :(

    Sind eigentlich bei dem Messgeraet die Messwandler schon dabei, fuer 250?


    Ach und die Arbeit haben wir ja ganz vergessen ;)


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tufkail
    Beiträge
    288
    • 11. März 2008 um 14:35
    • #15

    Hallo Treadstarter,

    wenn du willst, kann ich dir einen solchen Verteiler nach deinen individuellen Bedürfnissen bauen. Er wird auch von einer befugten Person (Ingenieur/Meister) amtlich abgenommen werden.

    Ich werde da mittels einer SPS eine Über- und Unterspannungsüberwachung bzw. Nulleiterunterbrechungsschutz einbauen. Fertigungszeit - 2-3 Wochen. Kostentechnisch wird es so im Bereich 1000 E liegen. Melde dich bei Interesse.

    MfG Igor

    Nachtrag: Man kann es auch vom Case getrennt ausführen.

  • stefan kürten
    Beiträge
    9
    • 11. März 2008 um 21:31
    • #16

    @ bemi
    Jo, habe Ihn heute durchgerechnet, im Einkauf liegt er etwa kurz über 1000€.

    Arbeit hatte ich ja schon weggelassen. aber da schätze ich 3 Tage à 8h bei 40€ sind etwa 1000€ wenn ich Ihn bauen lasse!!!
    Wenn ich es selber mache um so billiger..... :D
    Wandler sind nicht so teuer, aber die vielen Kleinteile habe ich unterschätz.

    Man hacke mir die Hände ab! Vergebet mir. So will auch ich Euch vergeben! :twisted:

  • chris neumann
    Beiträge
    146
    • 12. März 2008 um 06:40
    • #17

    hmmm, also wer an dem Ding drei Tage baut sollte sich einen neuen Job suchen, da er als Elektriker nicht zu taugen scheint.

    Was am meisten aufhält ist sicherlich die Herstellung der Bleche.
    Inkl. Bleche muss das Dind in max. 10Stunden fertig sein. die zeit zum Lacktrocknen mal nicht mitgerechnet.

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 12. März 2008 um 06:49
    • #18
    Zitat von "Igor Linowski"


    Ich werde da mittels einer SPS eine Über- und Unterspannungsüberwachung bzw. Nulleiterunterbrechungsschutz einbauen.

    Eine SPS, für ein paar Zeilen Program, halte ich doch für sehr übertrieben.

    Zumal das Messgerät je nach Model, bzw. Zusatzmodul eigentlich alle Überwachungen schon mit sich bringt...

  • stefan kürten
    Beiträge
    9
    • 12. März 2008 um 08:56
    • #19

    Ja Herr Neumann, dann würde ich doch mal Vorschlagen: Her mit der Bewerbung. Wer das Ding in 10 Stunden baut, dem zahle ich auch gerne 20€ die Stunde.

    Keine Ahnung wie Du die ganzen Einzelausschnitte, Gravuren (wenn Du soetwas schon mal gemacht hast), Hinterlegen der Schriften, Hutschienenbefestigungen verdeckt usw machen willst, ohne das es Aussieht als wenn es von einem Polen vom Arbeitestrich gemacht wurde. Aber gut, es spricht für Dich solche Glanzleistungen zu vollbringen

    KOPFSCHÜTTELN

    Will nicht klugscheissen, aber mein Täglich Brot sind Schaltanlagen und Stromerzeuger. 3 von Deinem Kaliber und ich kann meine zehn Mann hier entlassen.

  • torsten köster
    Beiträge
    28
    • 12. März 2008 um 11:49
    • #20

    Hallo zusammen,

    wir wollen das hier ja mal nicht ausarten lassen...

    Eine SPS zum finde ich selber auch ein klein wenig übertrieben. Aber sicherlich eine feine Sache.

    Denke ich habe jetzt genug Infos. Werde also de HB 16 voll belegen und jeweils einzeln parallel mit einer Schuko absichern. Die Powercon dann paarweise mit einem Schuko. denkedas deckt dann meine Ansprüche

    Danke für eure Antworten.

    Werde mal mit so 1500 € rechnen und überlegen ob eine Gummikiste nicht schöner ist.


    Gruß

    Torsten

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