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seidiger HiHat Sound

  • SebastianJaeger
  • 28. Mai 2008 um 12:14
  • SebastianJaeger
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    • 28. Mai 2008 um 12:14
    • #1

    Hallo,

    ich wollte mal fragen wie ihr im Allgemeinen die HiHat EQ´t um einen schön seidigen Klang zu bekommen. Mir ist klar das es in erster Linie von den Becken, Mikros und Position abhängig ist. Aber bei mir klingt die HiHat immer so breit und nie so graziel wie ich sie gerne hätte.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Wurst Werner
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    • 28. Mai 2008 um 12:24
    • #2

    Massiv EQen und halt ein Mikro, dass soundmäßig passt (Kleinmembran Kondensor). Nicht zu nah mikrophonieren! Der Klang entwickelt sich erst mit einem gewissen Abstand. Das man jedoch dazu gute HiHat Cymbals braucht, ist obligatorisch. Ich hab meist das gegenteilige Problem, da ich viel Rock und noch härtere Sachen mache. Das feine "Gesissel" kann ich da nicht gebrauchen, da muss "Metall" hörbar sein. Dafür nehm ich dann fast immer was dynamisches... 8)


    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Tobias Zw.
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    • 28. Mai 2008 um 13:12
    • #3

    @ WW: Ja genau, M 201 rules!

    :D

    Ich neige, wenn's so fein klingen soll (und das jetzt bitte nur als grobe Richtwerte verstehen) dazu, den Hochpass mal mindestens auf 400Hz zu drehen, dann nochmal im Bereich um 1kHz und 3,15 kHz abzusenken und die maximalen Höhen - ca. 12 kHz - leicht anzuheben.

    Viel absenken, wenig anheben.

    :wink:

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • yamaha4711
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    • 28. Mai 2008 um 15:19
    • #4

    Tacho!

    Mal abgesehen davon, daß wir nicht wissen was für ein EQ nun verwendet wird (3-Band, 3-Band mit semipara. Mitten, 4-Band, 4-Band mit 2-fach semipara. Mitten, 4-Band vollpara. usw.) bringt es erst mal nur grob etwas dazu zu sagen.

    Grundsätzlich stimme ich WW und Tobias voll zu.
    Unten in jedem Fall beherzt abschneiden und eher absenken als anheben. Das gilt aber sowieso und fast immer.

    Ausgehend von einem 4-Band mit 2-fach semiparam. Mitten gehe ich wie folgt vor:
    Tiefpass setzen und LowBand gut wegdrehen.
    Dann auch recht beherzt mit dem 1. Mittenband zw. 1.4 - 2.2kHz schneiden. -6db dürfen es schon mal sein. Das Problem ist meist, daß die Snare deutlich einstreut und dadurch den direkten HiHat Sound vermatscht.
    Nun kann man zwei Strategien fahren, abhängig vom Pult und den Filtern:
    a) 2. Mittenband ziemlich hoch drehen (16-20kHz) und etwas anheben (1.5 - 3dB max.) und dafür dann das HighBand absenken. Das gibt dann so ne schöne Glockenkurve, wenn z.B. das HighBand ab 12kHz greift.
    b) HighBand etwas anheben und deutlich nervende Frequenzen mit dem 2. Mittenband suchen und absenken. Das birgt aber oftmals die Gefahr von Feedbacks oder zumindest einem erhöhtem Rauschverhalten.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • simonstpauli
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    • 28. Mai 2008 um 15:38
    • #5

    Ich bevorzuge ebenfalls die entfernte Abnahme (zwischen 30 und 60 cm) der High Hat, wahlweise direkt von oben oder schräg von oben. Die Mikrofonposition hat schon mal einen sehr großen Einfluß.

    Dann wie oben beschrieben EQen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Wurst Werner
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    • 28. Mai 2008 um 17:10
    • #6

    "@ WW: Ja genau, M 201 rules! "

    Raus aus meinem Mikrokoffer! :D
    Aber stimmt, 201 nehm ich Live für die Hardwurst HH-Fraktion ganz gerne. Im Studio dagegen oftmals das 441.

    Kollege Rockline hat ein AudioTechnica Kleinmembran aus der Artist Elite Serie (kenne die genaue Bezeichnung nicht), dass macht diesen edel, seidigen Klang auch bei naher Abnahme. Richtig nobel im Sound, also nix für den überwiegenden Teil meiner Kundschaft :wink:

    Grüße
    WW

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  • ThomasL
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    • 28. Mai 2008 um 17:55
    • #7

    Für schön mag ich wohl das Audio Technica ATM450 empfehlen...feinstes Mikrofon, macht schön unauffällig an der HiHat und fügt sich nach meiner Erfahrung sehr gut in den Mix ein

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • g.sanner
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    • 28. Mai 2008 um 18:18
    • #8

    Naja ein guter Schlagzeuger wird an seiner Hihat Arbeit gemessen. Das hat den groessten Anteil am Sound. Allerdings sind die hier genannten Mikropositionen alle super. Ich tendiere auch zu weiter weg und finde das Beta 98 super

  • karel noon
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    • 28. Mai 2008 um 19:04
    • #9

    ich bin auch ATM450 nutzer, und kann damit beides erreichen, bei harter gangart wie der von WW beschriebenen, geht es nah ran, fast schon in stick-reichweite.

    wenn der oben beschriebene effekt gewünscht ist, etwas weiter, gerne mal an der dem trommler entfernteren seite, und dann den lowcut bis 350Hz oder eben am unteren band was rausfiltern fals kein regelbarer lowcut vorhanden.

    viel mehr brauchts da nicht...

    außer der guten HH.....

    ww: geht doch nichts über eine richtig dicke (guter mm) K-Custom HH :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wikinger
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    • 28. Mai 2008 um 19:08
    • #10

    Da gibts sehr viele Faktoren die zu einem guten seidigen HH-Sound beitragen! Angefangen beim Blech selber, wer wie draufhaut, Mikro, Position usw. Es ist sehr schwierig auf Deine Frage zu Antworten. So Pauschal kann man keine EQ-Einstellungen geben! So viele Knöpfe hat ein Pult-EQ ja nicht. Drum mal kräftig ausprobieren und selber hören! Warum nicht mit einer "Konserven-HH" über die gleiche Abhöre vergleichen und versuchen anzugleichen.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Audiowerk
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    • 28. Mai 2008 um 20:14
    • #11

    Ich denke, auch hier wird allgemein der Faktor "Musik wird vor dem Mikro gemacht" unterschätzt. Ich kann alles hier Gesagte nur unterstreichen, ein gutes Condenserteil und nicht ganz nah dran, dann den Blechton und alles unter 315 / 400 Hz filtern, dann wird es fein. Der Faktor Metall ist bei allen Mühen trotzdem nicht zu unterschätzen. Ich erinnere mich an einen Drummer, mit dem ich lange Jahre unterwegs war. Der hatte immer dieselben uralten Blechteller aus den frühen Siebzigern dabei... "die mit den legendären Sound-Edges". Irgendwas mit Hihat Nummer 602 - ich erinnere das nicht mehr genau. Die Dinger hatten wirklich lauter ganz kleine hochgezogene Ecken rundherum, und der Zzzsss-Sound war über jeden Zweifel erhaben! Seinerzeit ist mir klargeworden, wie weit doch das Musikantenmaterial das Niveau bestimmt.

  • karel noon
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    • 28. Mai 2008 um 20:53
    • #12

    starstage: die dinger waren von Paiste, ich hab nen drummer der die immer nohc nutzt:) machen mich immer sehr glücklich...

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • Wurst Werner
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    • 28. Mai 2008 um 21:07
    • #13

    Als alter Neal Peart & Stewart Copeland Fan find ich ja kleine, schnelle 13" HiHats geil. BTW: Ich finde bei Drum Sets macht es definitv Sinn, mal den einen oder anderen Euro mehr auszugeben. Das ist doch absurd, dass ein ordentliches Overhead/HiHat Mirko schnell mal doppelt so teuer ist, wie ein "hochwertiges" Schlagzeug:

    http://www.supermarktangebote.de/supermarktange…5-03-2007.shtml

    :D

    Grüße
    WW

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  • cyb
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    • 28. Mai 2008 um 21:55
    • #14

    Was mir immer mal wieder auffällt ist, wie wichtig die Pflege solchen Bleches ist.
    Wenn die HüHött-Bleche eine Patina von einem halben Jahrhundert
    Nebelmaschine im KleinClub aufweisen, hilft eine kräftige Politur zu ungeahnten
    Obertönen.
    Das verhält sich ebenso wie abgegniffelte Gitarrensaiten!
    Also, wenn nächstes mal der Sound eher matt anmutet, gebt dem Schießbudisten
    ein Akkupads und fertig ist das EQing!

    Ansonsten hilft tatsächlich konsequentes Drehen am Filter.......
    das erspart auch die Sabbelei mit dem Kesselflicker bezüglich seines Equipments.....

    Polierte Grüsse.......
    Timm

    der Tongnom am Mischtisch!

  • stb
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    • 2. Juni 2008 um 13:00
    • #15

    NNEEEIIIIIINNNNNN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    um Gottes Willen keine Akkupad!!! Damit ruiniert man die Cymbals ganz bestimmt!
    Dafür gibt es von Paiste, Zildijan usw. extra Cleaner. Die sind da wesentlich schonender. Im Zweifel hilft für die schnelle Pflege zwischendurch auch ein weiches Baumwolltuch und Sidolin Streifenfrei.
    Grundsätzlich aber gilt: nach jedem Gig Becken abwischen (am Besten geht das nach meiner Erfahrung mit ´nem Microfasertuch).

    Ich hab auch schon mal jemanden erlebt, der hat seine Becken mit ´nem Draht-Bohmaschinen-Aufsatz (oder wie das Dings heißt) bearbeitet - Interessantes Muster! .-( Hätte man vielleicht auch sandstrahlen können - und dann wegschmeissen.

    PAISTE Formula 602 Sound Edge - dafür würde mancher töten... tja der Ralf hat noch welche (nicht wahr Herr Starstage)...und ich auch!

    Exkurs ende!

    stb

  • tufkajck
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    • 2. Juni 2008 um 16:25
    • #16

    Nochmal zurück zur eigentlichen Frage, das störende "chickchick" rausdrehen, sitzt wie schon beschrieben zwischen 2 und 4 Kilo. Dann gibts das TsTs (Mundwinkel nach hinten ziehen) besser, das kann man dann um die 8 K noch anheben. Natürlich hören beim schrauben, die Frequenzen varieren je nach Mikro und Blech.

  • simonstpauli
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    • 2. Juni 2008 um 20:23
    • #17

    Ich hatte am Samstag das Gegenteil, 21"-Heavy-Ride-Becken als High Hat, close miking mit C451.

    Holla...

    Möchte behaupten, daß der Schlagzeuger richtig gearbeitet hat an diesem Abend, oben ohne.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Seven
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    • 2. Juni 2008 um 22:28
    • #18

    Becken reinigen mit Fissler Edelstahl Pflege (nicht POLITUR!!!)
    Viel billiger als die Reiniger der Becken Hersteller und besser.

  • R880
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    • 2. Juni 2008 um 22:55
    • #19

    Jetzt musst Du mir bitteschön den Unterschied zwischen Pflege und Politur erklären :wink:
    Ich poliere beruflich Stahlformen und denke dass auch das Pflegemittel poliert/abträgt. Ist eben alles eine Frage der Körnung. Denke ich jedenfalls.

  • wora
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    • 2. Juni 2008 um 23:13
    • #20
    Zitat von "hunterstudios"

    Hallo,

    ich wollte mal fragen wie ihr im Allgemeinen die HiHat EQ´t um einen schön seidigen Klang zu bekommen. Mir ist klar das es in erster Linie von den Becken, Mikros und Position abhängig ist. Aber bei mir klingt die HiHat immer so breit und nie so graziel wie ich sie gerne hätte.
    ...

    tipps zum EQing gabs ja nun schon genügend. ein hoch gezogener lo-cut ist bei der HH pflicht, aber letztendlich ist das wegfiltern im mitteltonbereich immer eine frage des geschmacks und des eingesetzten materials. im idealfall muss man hier einfach gar nix drehen.

    zu einer seidig klingenden hihat gehören unbedingt:
    - gut klingende HH
    - passendes mikrofon (vorzugsweise kondensator)
    - gute auflösung der PA-hochtöner!

    vor allem letzteres ist mir schon oft aufgefallen. da ich in der regel meine eigenen mikros dabei habe und auch die HH der drummer gut kenne, weiss ich was es da für enorme unterschiede zwischen den hochtönern gibt! das spektrum geht da wirklich von "krrkrr" über "tchtch" bis hin zu "tsstss"...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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