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I Tech 4000 TOTALSCHADEN!War es mein oder Herrstellerfehler?

  • sretan
  • 30. Juni 2008 um 22:27
  • sretan
    Beiträge
    16
    • 30. Juni 2008 um 22:27
    • #1

    Hallo!

    Mir ist bei einer Festinstallation eine neue I Tech 4000 abgeraucht,
    beide Ausgänge und die Hauptplatine sind fratze.
    Man sieht eindeutig Überhitzungsschäden auf den Bauteilen

    Nur weiss ich nicht was genau die Ursache war?

    Leistung und Einstellungen sind keine Frage...

    Hier die Beschreibung der Installation:
    Pro Kanal hatte ich 2 SRX 715 angeschlossen,
    habe das Kabel nicht von Box zu Box durchgeschleift,
    sondern in den Klemmverschlussen der Endstufe(I Tech 4000) zusammengelegt.
    Also zu jeder einzelner Box führte separate Leitung.

    Bei der zweiten Endstufe(I Tech 4000) war ein 728 Doppelbass(intern parallel verschaltet) pro Kanal angeschlossen,
    läuft immernoch Problemlos.

    Mein Verdacht fällt auf die Anschlussweise der Tops.
    Habe ich die Schutzschaltungen dadurch ausgehebelt?
    Vertragen die Schaltnetzteilendstufen das nicht?

    Nur da kann ich mir den event. Fehler vorstellen,obwohl vom physikalischem das eine ganz normale Parallelschaltung ist.


    Das beste ist das die Anlage 5 Tage Problemlos lief,
    und am letzten Tag lief sie auf Halblast 10min. und dan knallte es.
    Kann aber trotzdem sein das die Endstufe die ganze Zeit gelitten hat.


    Vor der Inbetriebnahme sind die vorhandenen Leitungen überprüft worden,
    hab nur den Wiederstand gemessen.
    War ok.

    Als Ersatz würde eine andere Stufe älterer Bauart genommen die nur Speakon Anschlusse besitzt.
    Darauf wurde von der Enstufe zu 1.Box nur eine Leitung benutzt und dann weiter zu 2.Box durchgeschleift.
    Läuft zur Zeit!

    Selbst war ich nach dem Vorfall noch nicht vor Ort.

    Bitte um Hilfe
    MfG Sretan

    http://www.deep.hr

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 30. Juni 2008 um 23:58
    • #2

    Eine I-Tech kriegt man nicht so leicht kaputt. Eine Fehlbedienung scheint mir auch nicht vorzuliegen.

    Ist ja sicher noch Garantie drauf. Schick sie halt einfach wieder zurück.


    Ach, und wenn Du mal Zeit dazu hast, kannst Du ja mal Dein Profil vollständig ausfüllen - wird hier gern gesehen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
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    • 1. Juli 2008 um 06:53
    • #3
    Zitat von "sretan"

    Mir ist bei einer Festinstallation eine neue I Tech 4000 abgeraucht, beide Ausgänge und die Hauptplatine sind fratze.
    Man sieht eindeutig Überhitzungsschäden auf den Bauteilen


    Unzureichende Belüftung durch den Einbau ?

  • Peerless
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    4.334
    • 1. Juli 2008 um 07:55
    • #4

    Hitzeschaden würde ich mal ausschliessen..... Feuchtigkeit ?

    http://www.ae-rental.de

  • e-shop
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    13
    • 1. Juli 2008 um 09:29
    • #5

    Nach deiner detaillierten Auflistung scheinst du einfach Pech gehabt zu haben.
    Wie sieht’s mit der Temperatur aus?
    Nehme mal an das die Amps in einem Rack verbaut sind.
    Werden die Lautsprecher Passiv angesteurt?

    Und alles wird B(ä)sser!!!

    Bitte meine Rechtschreibfehler nicht beachten....

  • Wulfson
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    • 1. Juli 2008 um 14:40
    • #6

    hitze, kurzschluß etc sollte einer so modernen endstufe überhaupt nichts ausmachen. die sind ja vollgestopft mit schutzschaltungen. aber da eine it aus smd quasi besteht, ist jede noch so geringe feuchtigkeit sehr gefährlich.

  • sretan
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    16
    • 1. Juli 2008 um 17:03
    • #7

    Die Endstufen sind in einem Metallrahmen verbaut worden,
    der von allen Seiten offen ist.

    Die Ansteuerung fand statt durch das interne DSP,
    was meiner Meinung nach völlig ausreichend ist.

    Eine gewisse Feuchtichkeit ist vorhanden,
    da die Endstufen täglich im Betrieb waren kann ich mir das schwer als Ursache vorstellen.

    An den defekten Bauteilen ist eindeutig extreme Hitzeeinwirkung sichtbar,
    Transistoren oder was auch immer sind richtig aufgeplatzt.
    Feuchtigkeit wurde vielleicht eher an einer bestimmten Stelle Kurzschluss auslösen.
    Vielleich kömme ich an paar Fotos dran...

    Mann ist das Ärgerlich,eine superhirn Stufe dann so was.
    Wie ist es möglich das ganze Schutzschaltugen gepennt haben!?

    Garantie ist drauf,werde die auch in anspruchnehmen.
    Zwar in den Staaten,aber für 40% des europeischen Preises sollte man nicht meckern.Keine B-Ware.
    Ist auch jetzt kein Thema hier.

    Nur möchte ich eine Wiederholung vermeiden,
    deswegen brenne ich nach der Ursache.

    Für mein Ego wäre es besser wenn die von Crown mistgebaut hätten :roll:

    Über weitere Meinungen würde ich mich freuen,
    werde Euch mit Reparatuerdiagnose am laufenden halten.

    P.S.
    SRX Serie ist ihr Geld wert.

    http://www.deep.hr

  • test
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    • 1. Juli 2008 um 17:50
    • #8

    kann es sein, das du ein top falsch angeschlossen hast? also + auf dem einen kanal und + auf dem anderen?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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  • Volker Holtmeyer
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    • 1. Juli 2008 um 21:24
    • #9
    Zitat von "sretan"

    Garantie ist drauf,werde die auch in anspruchnehmen.
    Zwar in den Staaten,aber für 40% des europeischen Preises sollte man nicht meckern.Keine B-Ware.
    Ist auch jetzt kein Thema hier.


    Für Dich vielleicht. Für andere aber vielleicht ein Grund, sachdienliche Hinweise für sich zu behalten ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • schrecki7289
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    • 1. Juli 2008 um 21:41
    • #10

    Dann hätte nicht alles problemlos 5Tage funktioniert und mal abgesehen davon muss in so einer Endstufe dann die passende Schutzschaltung greifen.

    Gruß
    Thomas

  • crd-ml
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    • 1. Juli 2008 um 23:09
    • #11

    Tja Volker für die doch teilweise überteuerten Preise die Crown, JBL (ich sag nur Vertec Rollbretter) und Co. in Deutschland haben wollen kann ich doch teilweise nahvollziehen im "Ausland" zu kaufen. Obwohl mir persönlich es doch gerade wegen der Garantie es mulmig wäre.

    Gruß crd-ml

  • bwaack
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    • 3. Juli 2008 um 11:02
    • #12
    Zitat

    habe das Kabel nicht von Box zu Box durchgeschleift,
    sondern in den Klemmverschlussen der Endstufe(I Tech 4000) zusammengelegt.

    Ist es möglich, dass dabei ein Kurzschluss über ein, zwei übersehene Kupferfasern entstanden ist?

    "Kurzschlussfestigkeit" wird von den meisten Amps nur über wenige Minuten garantiert. Ich habe jedenfalls schon zwei "kurzschlussfeste" Amps so abrauchen sehen, die unbemerkt im Dauerbetrieb auf 0 Ohm gelaufen sind.

    (wird meist auch auf Garantie repariert) aber für die Zukunft: Obacht vor der roten Lampe!

    Grüße
    B.

    edit:
    Ich seh grad, dass der Amp angeblich bis 1 Ohm herunter sicher läuft. Der Hammer! Aber gerade dort hat es eine Schutzschaltung schwer, zwischen Vollast und Fehlerfall zu unterscheiden.

  • schrecki7289
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    • 3. Juli 2008 um 21:54
    • #13

    Mit dem durch den Kurzschluss einhergehendem Spannungseinbruch (0V am Lautsprecher) hätte dann aber nichts mehr funktionieren dürfen...

    Gruß
    Thomas

  • tufkail
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    • 3. Juli 2008 um 22:44
    • #14
    Zitat von "Schrecki7289"

    Mit dem durch den Kurzschluss einhergehendem Spannungseinbruch (0V am Lautsprecher) hätte dann aber nichts mehr funktionieren dürfen...

    Und der einzelne Faser wäre definitiv recht schnell verglüht. Ich hab eher den Verdacht, dass da tatsächlich die Tops in Gegenrichtung verschaltet waren d.h. antiparallel. In diesem Fall wird der reaktive Teil des Spulenwiderstandes aufgehoben und bleibt nur der Aktive
    Volker: Ist doch so, oder ? Berichtige mich, wenn nicht.

    So werden meine ich auch die Drahtmesswiderstände hergestellt, die keinen induktiven Anteil haben dürfen.

    Foglich hätte die Endstufe mit nur 2Ohm aktiv zu kämpfen, wobei das eigentlch nicht so verheerend sein sollte, abei bei diesem digitalen Hackgedöns bin ich mir nicht so sicher.

  • skyworker
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    • 4. Juli 2008 um 08:24
    • #15

    Morgen - mit Verlaub, aber das mit der antiparallelen Verschaltung dürfte zur Abteilung "grober Unfug" gehören. Schon mal überlegt, dass somit ein irrtümlich verpoltes Kabel zwischen zwei Wedges zum Beispiel den gleichen Effekt erziehlen würde (abgesehen davon, dass es wahrscheinlich sch... klingt). Was Igor mit Messwiderständen meint funktioniert nur, wenn man die Drahtwicklungen antiparallel auf einem Kern wickelt, damit lassen sich Induktionen in den Griff bekommen.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tufkail
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    • 4. Juli 2008 um 15:36
    • #16
    Zitat von "skyworker"

    (abgesehen davon, dass es wahrscheinlich sch... klingt). Was Igor mit Messwiderständen meint funktioniert nur, wenn man die Drahtwicklungen antiparallel auf einem Kern wickelt, damit lassen sich Induktionen in den Griff bekommen.

    Best

    SKY

    S.. klingen tut es in der Tat, weil sich die Membranen der Lt. nicht synchron bewegen. Trotzdem bleibt das Gesagte richtig. Wenn du zwei gleiche Spulen mit verschiedenem Wickluingssinn parallel schaltest, bleibt nur der Aktive Teil des Widerstandes übrig, es gilt für alle Spulen, ob es nun Lautsprecher sind oder nicht. Und sie müssen sich nicht auf einem Kern befinden.

    Doch dieser Effekt ist in unserem Fall gar nicht so groß, da L der Lautsprecherspulen vielleicht bei einigen Millihenry liegt und somit für den Soundfrequenzberiech uninteressant ist.

    Um den Verstärker zum Rauchen zu bringen würde es m.E. nicht reichen.

  • skyper
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    • 4. Juli 2008 um 15:58
    • #17

    @Igor:
    das mit den Induktivitäten in antiparalleler Verschaltung ist in dem geschilderten Fall gelinde gesagt Blödsinn.
    Das gilt nur wenn die Spulen auch tatsächlich im gegenseitigen Einfluß ihrer Magnetfelder stehen -
    da die Boxen aber rechts und links der Bühne stehen ist das ungefähr wie mit der Gravitation von zwei Autos,
    die entgegengesetzt auf einer Autobahn aneinander vorbeifahren - theoretisch ziehen sie sich an,
    praktisch ist der Effekt aber eher vernachlässigbar...
    (Selbst wenn Du die Chassis mit den Magneten direkt aneinanderschraubst dürfte der geschilderte Effekt weitestgehend ausbleiben...)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • tufkadib
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    • 4. Juli 2008 um 19:26
    • #18
    Zitat von "Igor Linowski"


    Wenn du zwei gleiche Spulen mit verschiedenem Wickluingssinn parallel schaltest, bleibt nur der Aktive Teil des Widerstandes übrig, es gilt für alle Spulen, ob es nun Lautsprecher sind oder nicht. Und sie müssen sich nicht auf einem Kern befinden.


    Doch. Die Spulen müssen magnetisch gekoppelt sein, um diesen Effekt zu erreichen.

    MfG

    DirkB

  • test
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    • 4. Juli 2008 um 20:50
    • #19

    woher sollte die ein spule auch sonst wissen mit wem sie gerade wechselwirken soll :D

    http://www.crystal-hannover.de
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  • tufkail
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    • 4. Juli 2008 um 21:22
    • #20
    Zitat von "DirkB"

    Doch. Die Spulen müssen magnetisch gekoppelt sein, um diesen Effekt zu erreichen.

    MfG

    DirkB


    Ja, ja, ihr habt alle Recht, ich hab's schon eingesehen, ich tu Buße ! Muss man mich gleich mit dem Asphaltwalzer plattmachen :D

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