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Einschaltstrom Crest 8001

  • databass.ch
  • 23. September 2008 um 21:44
  • databass.ch
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    • 23. September 2008 um 21:44
    • #1

    Hallo,

    in einer Festinstallation sind 3 Crest 8001 Endstufen an einem Baustromverteiler (jeweils einzelne 16A C Automaten) angeschlossen. Eine Crest ist etwas älter als die anderen zwei.
    Nun folgendes Problem: meistens, wenn man eine der neueren einschaltet, löst der entsprechende Automat aus. Den muss man dann 3-4mal wieder "einschalten" dann läuft die Endstufe problemlos die ganze Nacht. Teilweise löst nach mehrmaligem Einschalten aber auch der 32A Automat der Hauptstromverteilung aus. Das ist ein ziemlich unhaltbarer Zustand.
    Ich hab dann versuchsweise mal meinen HAMA Verteiler mit 16A C Automaten (ABB) angeschlossen. Damit passiert das etwas weniger oft, aber ist immer noch nicht so, wie ich mir das Vorstelle.

    Die ältere Endstufe macht keine Probleme. Ich hab ebenfalls eine Crest 8001, mit der ich nie solche Probleme hatte.

    Irgendwelche Ideen? Wie sichert ihr eure Crest 8001 ab?
    Hat die Crest keine Einschaltstrombegrenzung?

    Die Anschaffung eines neuen Verteilers ist eigentlich schon beschlossene Sache. Die Frage ist nur, wie soll der bestückt sein.

  • mozart
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    • 24. September 2008 um 00:01
    • #2

    Hallochen

    Meines Wissens nach sind die 8001 Crest-Endstufen Herstellerseitig mit einem 32A CEE versehen.

    oder anders ausgedrückt, die 9 Crest die ich jahrelang in den händen hatte waren alle mit 'nem 32A Cee Stecker versehen und nach einen Jahr des unhaltbaren zustandes wie von dir beschrieben ( in meinem Falle Schuko->32A-Kupplungs-adapter) sind in den Ampracks 32A Patchfelder verbaut worden.

    Da hing dann die 8001 direkt drann, und die 6001 sowie die 4002 und auch die DX 34 über 'nen 16zehner Automat noch mit drinne.

    Alternativ wäre ein "d"-Automat ein versuch wert, wobei da aber ein D02 schmelzeinsatz die preiswertere variante ist.

    grüsse mozart

    ps.: http://www.crestaudio.com/media/pdf/8001_3-25-97.pdf

    cu mozart

  • rolf herrmann
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    • 24. September 2008 um 16:59
    • #3
    Zitat von "databass.ch"


    Die Frage ist nur, wie soll der bestückt sein.


    K-Automaten sind extra für schwer anlaufende Maschinen konzipiert, sind aber auch einiges teurer als die Standard B oder C-Automaten.
    Es gehen auch Schraubsicherungen, ist halt nur nicht so bedienungsfreundlich.
    Ganz allgemein gilt bei der Automatenkennzeichnung: Je weiter hinten im Alphabet der Buchstabe steht, umso träger ist die Sicherung.

    Grüsse von Kopenhagen-Süd nach Palermo-Nord
    Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • databass.ch
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    • 29. September 2008 um 21:48
    • #4

    Wie sieht das mit dem Leiterquerschnitt bei K-Automaten aus? Gelten da die selben Regeln wie bei C-Automaten? Ich meine, K-Automaten lassen ja kurzfristig bis zu 160A fliessen bis der thermische Schalter auslöst :shock: . Was ist wenn da mal wirklich ein Kurzschluss im Amp wäre?

  • rolf herrmann
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    • 30. September 2008 um 17:29
    • #5

    Verdrahtungsquerschnitt ist der gleiche, egal ob du B, C, K oder Schmelzsicherungen nimmst. Entscheidend ist der Nennstrom der Sicherung. Also bei 16A: 2,5²

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

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    • 11. Juli 2009 um 20:02
    • #6

    Ich hol den Thread nochmals hoch. Das Problem ist nämlich leider immer noch nicht restlos gelöst :?
    Also kurz mal wie es weiter gegangen ist:

    Kurz nach dem ich diesen Thread gestartet hatte, kam es wie es kommen musste - einer dieser Sicherungsautomaten hat sich endgültig verabschiedet (liess sich auch ohne Last nicht mehr einschalten). Es musste schnell Ersatz her, also haben wir den Elektriker geholt, der hat die Sicherungen gegen welche mit Charakteristik D ersetzt (auf seine Empfehlung hin). Diese halten soger noch mehr Einschaltstrom als K-Automaten aus (bis zu 20xIn also 320A :shock: ). Damit funktioniert das Einschalten in ca. 90% der Fälle. Aber bei den restlichen 10% haut es jedesmal auch noch die 32A Vorsicherung in der Hauptverteilung. Und das wie vorher schon, gleich mehrmals hintereinander.

    Tja und nu? Höher gehen mit den Sicherungen möchte ich nicht (32A C würde ja auch nicht reichen). Ich denke, man muss die Ursache für das Problem finden. Normal ist das doch nicht.

    Kennt jemand eigentlich das:
    http://www.fsm-elektronik.de/pdf/tsrd_datenblatt.pdf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Transformatorschaltrelais
    Klingt interessant, nur: Schadet das gepulste Einschalten evtl. der Elektronik?

    Vielen Dank schon mal

  • skyper
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    • 12. Juli 2009 um 02:52
    • #7

    Ursache findest Du auf einer Waage - da ist einfach zu viel Eisen & Kupfer drin, sowie die entsprechenden Filterkapazitäten...

    Wie weiter oben schon geschrieben: versuche es mal mit Schmelzsicherungen, auch die gibt es in "Träge".
    Kannst Dir ja mal eine größére Verteilung mit Schmelzsicherungseinsätzen ausleihen, und damit experimentieren.
    Soo teuer sind ein Packen NHs bzw. Neozeds ja nicht, und die gibbet auch in 40A zum testen.
    Im Betrieb ist der Amp ja nachweislich harmlos, also einfach einen "overdoseden" Verteiler machen, und alles wird gut -
    klingt erst mal komplett blödsinnig und Gesetzeswidrig, aber manchmal siegt einfach die Praxis über die Theorie....

    (so wie in anderen Gewerken Verteilungen von 125A auf 3x 63A single-phase mit abschaltbarem RCD... nicht schön, aber ist eben so :) )

    Ansonsten gibt es auch Einschaltstrombegrenzer - wie die genau funktionieren und wie effektiv das geht
    kann ich aber leider mangels Erfahrung nicht weiter beurteilen :(

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  • niggles
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    • 12. Juli 2009 um 14:09
    • #8
    Zitat von "skyper"

    Ansonsten gibt es auch Einschaltstrombegrenzer - wie die genau funktionieren und wie effektiv das geht
    kann ich aber leider mangels Erfahrung nicht weiter beurteilen :(

    Die baut in der Regel der Hersteller in die Amps ein. Da gibts mannigfache Möglichkeiten - von einfachen relaisüberbrückten Widerständen in Reihe zur Primärwicklung über eine zusätzliche "Startwindung" zum Vormagnetisieren des Trafos und Vorladen der Elkos bis hin zu kompletten Vollwellen-Steuerungen vor dem Netztrafo. Ein TSR macht im Prinzip nichts anderes.
    Daß Crest ausgerechnet hier gespart hat ist wieder ein schönes Beispiel für "Gier frißt Hirn". Was soll so schwierig daran sein eine konventionelle Endstufe mit unter 3kW Gesamtausgangsleistung an einer einzelnen 16A Phase zu betreiben?
    Eine simple externe Einschaltstrombegrenzung aus einem 22 Ohm/100W-Widerstand (mit Thermosicherung, falls mal was schief geht...) und einem zeitverzögert ansprechenden Schütz zur Überbrückung dürfte das Problem am preiswertesten lösen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • skyper
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    • 12. Juli 2009 um 19:04
    • #9

    gib mal beim großen C den Suchbegriff "EINSCHALTSTROMBEGRENZER TEB 03/S" ein - ist nicht ganz billig, aber vielleicht hilft es weiter...

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  • buzz
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    • 12. Juli 2009 um 19:58
    • #10

    Meinst Du den hier..?

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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  • skyper
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    • 13. Juli 2009 um 03:02
    • #11

    Ich habe zwar keine Ahnung wie Du den Link so kurz bekommen hast (bei mir sind das etwa dreizehn mal das Eingabefenster voller kryptischer Zeichenfolgen),
    aber grundsätzlich meinte ich genau ein solchernes Gerät.
    Die Bedienungsanleitung behauptet, da wird prinzipiell ein NTC-Widerstand gefoltert...

    Grüße von und nach Broadwoschd-City!

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  • mathias k.
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    • 13. Juli 2009 um 08:10
    • #12
    Zitat von "skyper"

    Ich habe zwar keine Ahnung wie Du den Link so kurz bekommen hast

    OT: Im rechten Bereich der Artikelseite bei Conrad "Link auf diesen Artikel" öffnet ein Fenster mit einem direkten Link.

    Einmal editiert, zuletzt von mathias k. (13. Juli 2009 um 19:19)

  • skyper
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    • 13. Juli 2009 um 10:40
    • #13

    man lernt nie aus... Danke!

    Jetzt muss ich mir nur noch in den Schädel hämmern wie man "http://www.xyz.tralala" in "klick" verwandelt, dann bin ich endgültig inter-nett ;)

    So, genug OT von meiner Seite...

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  • buzz
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    • 13. Juli 2009 um 11:40
    • #14

    Kurzer HTML-Crashkurs aus Nürnberg nach Nürnberg...

    Um einen Link zu maskieren, geht man wie folgt vor (Leerzeichen wegdenken):
    Url: www . muster . de
    um einen klickbaren Link zu erzeugen, verwende man folgende Tags.
    [ url ] www . muster . de [ /url ]

    dann erscheint im Text www . muster . de als Link (unterstrichen oder in Kontrastfarbe).

    Möchte man den Link maskieren, gebe man folgende Kombination ein:
    [ url = www . muster . de ] klick mich [ /url ]

    Auf diese Weise erhält man die Worte "klick mich" im Text und sobald da wer draufklickt, öffnet sich der link www. muster . de

    so einfach isses und nun zurück zum Thema!


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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  • TomyN
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    • 13. Juli 2009 um 12:15
    • #15

    Hi,

    wenn das Problem etwas Zeitverzögert auftritt (Einschalten -> 1-2 Sekunden -> Sicherung fliegt) dann ist der Widerstand für die Einschaltstrombegrenzung defekt.

    Tomy

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    • 13. Juli 2009 um 17:10
    • #16

    Danke schon mal.

    Zitat von "skyper"

    Die Bedienungsanleitung behauptet, da wird prinzipiell ein NTC-Widerstand gefoltert...


    Genau das ist es, was mich nicht so recht überzeugen will. Ich glaube nicht, das der das lange mitmacht. Ausserdem Erzeug diese Schaltung zwei Stromspitzen: klick (übrigens interessante Seite: emeko.de). Und ein TSR ist nicht soviel teurer.

    Zitat von "TomyN"

    wenn das Problem etwas Zeitverzögert auftritt (Einschalten -> 1-2 Sekunden -> Sicherung fliegt) dann ist der Widerstand für die Einschaltstrombegrenzung defekt.

    Nein, die Sicherung löst sofort aus. Laut einem Schema, das ich im Netz gefunden habe, hat das Gerät wirklich keinerlei Einschaltstrombegrenzung :? Interessanter weise machen trotzdem nicht alle Crest 8001 diese Probleme. Meine kann ich auch an feld-wald-wiesen 10A-Sicherungen ohne Probleme einschalten.

    Zitat von "buzz"

    Kurzer HTML-Crashkurs

    Genau genommen ist es kein HTML sonder BBCode klick :wink:

  • TomyN
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    • 13. Juli 2009 um 17:45
    • #17

    Hi,

    das ist komisch. Nach dem Spec Sheet von Crest hat sie einen 'inrush' current limiter, im Schaltplan (auf der Crest Seite) findet man aber nix dergleichen. Wahrscheinlich gibt's da verschieden Bauserien.

    Tomy

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  • skyper
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    • 14. Juli 2009 um 12:04
    • #18

    soo, nachdem ich nun meine kleine Nachhilfestunde für Klick&Klack bekommen habe zumindest noch mal kurz den Bogen zurück zum Thema:

    in meinen Schaltplänen findet sich ebenfalls nichts zum Thema Einschaltstrombegrenzung, weder bei der 8001, noch bei den CA-Serien. Sorry!

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  • madmax
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    • 14. Juli 2009 um 17:00
    • #19

    Normal ist das so nicht. Vor allem, das der Automat sofort fliegt. Bei zu kleinen Automaten oder zu großen Eisen-Amps ohne Begrenzer dauerts ne Sekunde oder so, in der Zeit saugen sich die dicken Elko's voll. Darum half da manchnmal kurz hintereinander ein/aus/ein...
    Ich würde da mal die Werkstatt eures Vertrauens unter den Deckel gucken lassen...

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  • christian_thomas
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    • 16. Juli 2009 um 07:21
    • #20

    Als ich gelernt habe, waren in der Kundschaft noch vollröhrenbestückte Farbfernseher unterwegs, bei deren Einschalten man das surren einer hochlaufenden Kraftwerksturbine nebst flackern aller Lampen feststellen konnte...

    Dort wurden um den Einschaltstrom zu begrenzen, NTC-Widerstände verwendet, welche im Betrieb natürlich heiss wurden und blieben, und irgendwann auch verstarben.

    Weshalb Crest dort keine Einschaltstrombegrenzung verwendet, bleibt wohl deren Geheimnis.

    Die mittlerweile überall angebotenen Module zur Einschaltstrombegrenzung (ich müsste irgendwo noch pdfs einer Firma haben, bei der sich alles um die Einschaltstrombegrenzung großer Ringkerntrafos dreht) haben 2 Nachteile: 1. doch noch recht teuer, 2. oft so groß, dass man sie nicht nachträglich in eine PA einbauen kann. Aber von der Funktion her sind die richtig gut... - weil nicht nur der Trafo schonend hochgefahren wird, sondern natürlich auch die Elektronik hinter dem Trafo.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

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