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Ethersound Netzwerk

  • sven gärtner
  • 22. Juni 2009 um 14:47
  • sven gärtner
    Beiträge
    16
    • 22. Juni 2009 um 14:47
    • #1

    Guten Tag zusammen,

    benötige ein wenig Hilfe von euch. Betrette da gerade ein wenig Neuland und benötige ein paar Tips bezüglich Ethersound.
    Hier ein paar Infos:

    In der Event stätte ist ein komplettes Netzwerk instaliert mit einem eigenen VLN für Video/ Ton ect. Es sind drei verschiedene Lokation in der Eventstätte. Alles 100 Mb Netzwerk sowohl CAT7 wie auch Glasfaser. Die Ela & Beschallungsanlage hat Ihr eigenes Netzwerk aufgebaut Ethernet & Cobranet, nur aber die Technikräume verbunden. Es besteht auch keine möglichkeit das System weiter aufzubohren.

    Das habe ich mir jetzt ausgedacht:
    In zwei Eventstätten steht je eine LS 9-16 und einem Yamha SB168-ES oder Digigram Aqonda. In der grösseren Location würde eine LS9-32 oder eine M7Cl mit einem/zwei Yamaha SB168-es zum Einsatz kommen.

    Die in den Technikräumen für die Beschallungsanlagen würden Digigram ES220 Eingebaut für die schnitt Stelle an die Haus PA. So das ich von jeden Digital Mixer das Signal auf die ES220 Routen kann.

    Leider hat man bei der Planung vergessen Kupfer in die Technikräume zu verlegen und habe nur die möglichkeit über das Bestehende Netzwerk in die Technikräume zu kommen.


    Kann das klappen was ich mir da ausgedacht habe ?


    Danke schon mal im voraus
    Gruss
    Sven

  • hwb
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    252
    • 23. Juni 2009 um 22:02
    • #2

    Ich hab mir Dein Posting jetzt 3x durchgelesen und blicke das Problem immer noch nicht.
    Sollte es anderen auch so gehen wäre eine Skizze vielleicht nicht schlecht, ansonsten schieb ich's mal aufs soeben konsumierte Feierabendbier :oops:

  • fabio hermann
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    1.084
    • 23. Juni 2009 um 22:12
    • #3

    mir gings es ähnlich ich habs gestern Abend auf die Müdikeit geschoben, heute hab ich keine Grund zum vorschieben, bitte verständlich erklären, du hast zwar eine Situation geschildert, die so ist oder geplant ist, aber eine Fragestellung kann ich nicht wirklich erkennen

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • simonstpauli
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    • 23. Juni 2009 um 22:40
    • #4

    Grundsätzlich liegt dort ja Kupfer (bzw. Glas), darüber kann man einiges fahren, z.B. über Glas pro 2 Fasern eine LAN-Verbindung. Über CAT7 bekommt man bis zu 9 VLANs mit 100MBit, wenn es 1GBit-tauglich ist.

    Für mehr Ideen bitte genauere Information zum Teilproblem.

    Vor Allem der Mix ES und CN erschließt sich mir im Moment überhaupt nicht.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 26. Juni 2009 um 20:07
    • #5
    Zitat von "simonstpauli"

    ...Vor Allem der Mix ES und CN erschließt sich mir im Moment überhaupt nicht.


    cobranet bietet ein paar vorteile bezüglich dem adressieren kleinerer datenpakete über das netzwerk.
    ethersound kommt dagegen besser mit grossen datenmengen zurecht. somit ist ES besser für die übertragung aller eingangssignale, cobranet aber besser um die ausgangssignale an verschiedene orte zu routen.
    so gesehen kann das mischen von ES und CN schon sinn machen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 26. Juni 2009 um 22:41
    • #6
    Zitat von "wora"


    cobranet bietet ein paar vorteile bezüglich dem adressieren kleinerer datenpakete über das netzwerk.
    ethersound kommt dagegen besser mit grossen datenmengen zurecht. somit ist ES besser für die übertragung aller eingangssignale, cobranet aber besser um die ausgangssignale an verschiedene orte zu routen.
    so gesehen kann das mischen von ES und CN schon sinn machen.


    Absolut. Mir ging es auch eher um die konkrete Konfiguration des Mixes aus ES und CN. CN ist ja einen OSI-Layer höher angesiedelt, daher gut zu routen, ES dagegen benutzt quasi nur die Ethernet-Hardware. Das ist für die (wahrscheinliche) Aufgabenstellung des OP schon wichtig, ob an den entscheidenden Punkten nun gerade ES oder CN-Logistik bereitgestellt ist.

    Sven, bitte mehr Information über die Gegebenheiten an den für Dich wichtigen Punkten. (Technikräume)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • sven gärtner
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    • 28. Juni 2009 um 17:55
    • #7

    Danke erst einmal für viele Antworten.

    Hier nochmal ein paar Details:

    Arena: Größe 70m x 30m. Es ist eine Anlage installiert für Evakuierung. Kann aber für kleine Geschichten wie Stadion Sprecher, Durchsagen ect. genutzt werden. Das Problem es gibt keine Anbindung aus der HZ in die Arena. Einzige Anbindung wäre über das HAusnetzwerk möglich. Es hat keiner dran gedacht in die Vorhandene Regie eine Anbindung zur HZ zu erstellen.

    Ich habe mir Gedacht das man im Inneren der Arena div. CAT7 Netzwerkdosen Installiert und diese dann mit auf das normale Hausnetzwerk legt. Jede Netwerk Unterverteilung ist mit 12 x LWL Singelmode & 12x LWL Mulimode ins gesamte Netzwerk mit angebunden. An der Regie kommt 12x LWL Multimode an, die dann in das Hausnetzwerk angebunden wird. An der Regie wollte ich das LS9 mit Ehtersound Karte installieren. Somit hätte ich über das Hausnetzwerk eine direkte verbindung mit der Einheit in der Arena Innenraum zb mit SB168-ES oder Digigram Aqonda.

    Im der HZ der Ela Anlage würde ich ein Digigram ES220 Installieren, somit hätte ich eine Anbindung an die Ela Anlage.
    Die ELA Anlage hat im ganzen Gebäude 8 Serverräume, diese sind mit 12x LWL Multimode verbunden per Cobranet. Wenn ich einmal das Signal aus der Arena in der HZ hätte, kann ich das Signal Routen wo ich es hin haben möchte. Da Sie IRIS Net Angelegt haben und ich per Maus bestimmete Zonnen Aktivieren kann.

  • simonstpauli
    Profi
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    • 28. Juni 2009 um 20:38
    • #8

    ES (Layer 2-Protokoll, keine Adressierung mit IP möglich) würde ich nur bei garantierter Direktverbindung nutzen. (also nur Umsetzer auf LWL und zurück, evtl. Patchfelder dazwischen aber keine aktiven Komponenten wie Switche, Router etc.) Wenn das gewährleistet ist - kein Problem.

    Für Hausnetzwerke gut geeignet ist CN (Layer3-Protokoll), dafür gibt es etwas höhere Latenz.

    Ich nehme jetzt einfach mal an, daß das Hausnetzwerk über aktive Komponenten läuft, daher meine Empfehlung Cobranet.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • sven gärtner
    Beiträge
    16
    • 29. Juni 2009 um 20:01
    • #9

    Hy,

    ja das Netzwerk läuft über Aktive Komponenten wie Switches ect. mit ein wenig Latenzzeiten kann ich leben.

    Sorry das ich mal so Dumm frage, wenn ich aber CN Komponenten fernsteuern oder Konfigurieren möchte muss ich da nicht ein extra Netzwerk nehmen ? Habe mal gelesen das man CN und Steuernetzwerk nicht über ein Kabel machen kann.

    Sorry vielleicht ist die frage wirklich dumm.

    Gruss Sven

  • simonstpauli
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    • 29. Juni 2009 um 20:54
    • #10
    Zitat von "sven gärtner"

    Hy,

    ja das Netzwerk läuft über Aktive Komponenten wie Switches ect. mit ein wenig Latenzzeiten kann ich leben.

    Sorry das ich mal so Dumm frage, wenn ich aber CN Komponenten fernsteuern oder Konfigurieren möchte muss ich da nicht ein extra Netzwerk nehmen ? Habe mal gelesen das man CN und Steuernetzwerk nicht über ein Kabel machen kann.

    Sorry vielleicht ist die frage wirklich dumm.

    Gruss Sven


    Die aktiven Komponenten sorgen bei Ethersound nicht nur für Latenz sondern auch dafür, daß ES einfach nicht funktioniert. Es gibt, wie gesagt keine IP-Adressen. Also kann der Switch auch nicht wissen, wo die Pakete hinsollen, platt gesagt.

    Also bleibt nur CN.

    Für mehr Information empfehle ich
    http://www.cobranet.info/

    Dort gibt es auch die Systemdesign-Software CobraCAD etc...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • bemi
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    • 29. Juni 2009 um 21:23
    • #11
    Zitat von "simonstpauli"


    Die aktiven Komponenten sorgen bei Ethersound nicht nur für Latenz sondern auch dafür, daß ES einfach nicht funktioniert. Es gibt, wie gesagt keine IP-Adressen. Also kann der Switch auch nicht wissen, wo die Pakete hinsollen, platt gesagt.

    sorry - ein echter switch weiss nie was von IPs, er werkelt eine OSI Ebene drunter, genau da wo sich ES auch abspielt. Warums wohl nicht funktioniert ist, dass man echtes QoS braucht.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • simonstpauli
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    • 29. Juni 2009 um 21:50
    • #12
    Zitat von "bemi"

    sorry - ein echter switch weiss nie was von IPs, er werkelt eine OSI Ebene drunter, genau da wo sich ES auch abspielt. Warums wohl nicht funktioniert ist, dass man echtes QoS braucht.


    VG bemi


    Oops, das war ja jetzt genau das falsche Beispiel. Router waren gemeint. Und Ethersound spielt trotzdem nicht gerne mit Switches.

    Nach weiterer Recherche ist es auch klar, ES-Geräte haben 2 MAC-Adressen, In und Out.
    Dazu gibt es dann getestete Switche, die funktionieren:
    http://www.ethersound.com/technology/com….php?o=switches

    in diesem PDF auf Seite 11 sieht man gut, daß hinter einem Switch kein Bi-Direktionaler Betrieb mehr möglich ist.
    http://www.zapaudio.com/distribution/m…nd_overview.pdf

    Also entweder Daisy Chain und die Möglichkeit, Hin- und Rückwege zu haben oder ein Switch, Stern-Netzwerk und ab dort nur noch unidirektional, also Hinwege.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • hwb
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    252
    • 29. Juni 2009 um 23:40
    • #13

    Wie Christian schon geschrieben hat lässt sich über Glas einiges fahren, auch deutlich mehr als 100MBit, wo sich dann mit geeigneten Switches auch VLANs fürs Audionetzwerk einrichten lassen. Auch Cobranet würde ich nicht einfach ins Hausnetz blasen.
    Leitungen scheinen ja auch einige vorhanden zu sein, lässt sich da nichts für ein reines Audionetzwerk umpatchen? Oder ist das voll vermaschte Netzwerk aus Redundanzgründen nötig?

    Ethersound/Digigram wird doch auch sowas wie einen Application Support haben, frag doch da einmal an, sollen die sich mal den Kopf zerbrechen. Ganz unbedeutend scheint die Installation ja nicht zu sein...

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