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Sidewingbespannung

  • MarvinVT
  • 16. Juli 2009 um 02:01
  • MarvinVT
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    • 16. Juli 2009 um 02:01
    • #1

    Hallo zusammen,
    wir sind gerade auf der Suche nach einer bedruckten Gaze für Sidewings. Nun gibt es bei vielen Druckereien sogenannte Netzgitterplanen oder auch Mesh genannt. B1 ist es, schonmal gut. Gewicht liegt zwischen 330 und 360 g/m². Jetzt zu meiner Frage? Wie sehr beinflusst Mesh den Sound und ist dies überhaupt für diese Anwendung geeignet?

    Gute nacht!
    Marvin

  • thieloliver
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    • 16. Juli 2009 um 10:19
    • #2

    Sowas hat meiner Meinung nach grundsätzlich nichts VOR einer PA verloren. Ganz egal ob das Mesh, Agroflor oder sonstwas ist.

    Du handelst Dir abhängig von der Lochgröße und dem Abstand zwischen PA und Netz im Mittenbereich wirklich übelste Kammfiltereffekte ein.

    Verstärkt wird das Ganze wenn das Zeuch nass wird.

    Bei Linearrays wird der Effekt noch schlimmer - Ich erinnere mich immer wieder mit Grauen an Rhein in Flammen in KO vor 3 oder 4 Jahren wo ich während des gesamten Gigs immer wieder ein Mittenband beim Gesang durchgesweept hab um das Nöhlen wegzukriegen - ohne Erfolg . Den anderen Kollegen gings genauso, wie wir beim Frustbier nach der Show im Catering feststellen mussten...

    Also: Schmales Linearray nehmen, VOR den Tower hängen und den Bereich der davon abgedeckt wird so bedrucken, dass da möglichst nicht das Logo vom Hauptsponsor abgedeckt wird...

  • MarvinVT
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    56
    • 16. Juli 2009 um 16:53
    • #3

    Ok sehe ich ein, andere Meinungen oder ist das der allgemeine Tenor?

    Viele Grüße
    Marvin

  • treibsand
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    • 16. Juli 2009 um 18:03
    • #4

    Naja, du kannst zwischen Pest & Cholera wählen :?
    Die bedruckte Fläche (mit Sponsorenlogo) und ein Regenschutz im Vordergrund, oder der Sound...
    Egal wie, e wird falsch sein.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 16. Juli 2009 um 18:28
    • #5

    Mh...

    Zitat

    Sowas hat meiner Meinung nach grundsätzlich nichts VOR einer PA verloren. Ganz egal ob das Mesh, Agroflor oder sonstwas ist.

    ... dann haben wohl unsere Väter und unserer Väter Väter 60 Jahre lang was falsch gemacht. Aber der Mensch ist ja lernfähig. Gaze oder Agroflor war vor dem bösen Wort mit L vor praktisch jeder größeren PA zu finden - und ich kann mich nicht erinern, dass wir uns je vor Schmerz gekrümmt hätten deshalb. Jetzt muss man auf einmal die PA davorhängen... warum eigentlich? Wegen dem bösen L? Das stimmt mich nachdeklich!

    Anyway - ein Agroflor oder ein vergleichbares Gewebe dürfte oberhalb 10 k ein oder zwei dB kosten, wenn er nass wird vielleicht auch drei. Aufgemerkt: das ist eine Aussage aus dem Bauch, ich kann da keinerlei Messprotokolle zum Beleg liefern. Warum? Weils keinen Interessiert ;O)

    Meine Meinung...

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • wora
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    • 16. Juli 2009 um 18:53
    • #6

    Agroflor ist ein soundkiller par excellence, das kann jeder bestätigen der mal einen A/B vergleich gemacht hat.
    und da geht es wahrlich nicht nur um ein paar dB, die wären ja in der tat verschmerzbar.
    es ist übrigens auch egal, ob sich dahinter ein LA befindet oder ein hornsystem...

    im zeitalter der sehr schmalen linearrays wäre es doch sicherlich möglich, die PA frei zu hängen und die werbung DANEBEN zu plazieren.
    aber leider sieht man es all zu oft, das viele bühnenbauer beim diesem thema noch im letzten jahrhundert stehen geblieben sind. früher war es aber auch keineswegs so, das man seine lautsprecher verstecken musste. diese mode kam erst in den 90ern auf, davor war der sound wichtiger, auch wenn die anlagen oft noch nicht soo toll waren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bertz
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    • 1. August 2009 um 17:25
    • #7

    sorry, war doppelt... UMTS im Bus.

    http://www.klanggeschaeft.de

    Einmal editiert, zuletzt von bertz (1. August 2009 um 17:31)

  • bertz
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    • 1. August 2009 um 17:25
    • #8
    Zitat von "skyworker"

    Anyway - ein Agroflor oder ein vergleichbares Gewebe dürfte oberhalb 10 k ein oder zwei dB kosten, wenn er nass wird vielleicht auch drei. Aufgemerkt: das ist eine Aussage aus dem Bauch, ich kann da keinerlei Messprotokolle zum Beleg liefern. Warum? Weils keinen Interessiert ;O)

    Meine Meinung...

    SKY

    ganz klares KONTRA mit RE und Bock!!!

    Stell dich mal bei so einem Agroflor hinter die PA und höre, was da zurückkommt. Das sind ein paar mehr dB in einem ganz sicher größeren Frequenzbereich...
    Und die Aussage ist nicht aus dem Bauch, sondern aus der Erinnerung an gaaanz viele Monitorplätze.

    by the way... Es interessiert mit Sicherheit unsrere Ernährer auch Dämmfleisch oder Publikum genannt, die viel Geld für eine KArte in einem Konzert ohne HF bezahlen...

    http://www.klanggeschaeft.de

  • skyworker
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    • 1. August 2009 um 20:51
    • #9

    @ bertram - sorry, du hast mich da glaube ich falsch verstanden: natürlich interessiert es, ich muss es nämlich korrigieren, damit das Publikum / die Ernährer / das Dämmfleisch ein ordentliches Ergebnis hören. Hab mich da wohl etwas unsauber ausgedrückt. Ich meinte damit: wieviel db rauf oder runter sind egal, so lange man richtig gegensteuert.

    Ich hab die Reflektionen enrlich gesagt nie als so drastisch empfunden.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 1. August 2009 um 22:25
    • #10
    Zitat von "skyworker"

    Ich meinte damit: wieviel db rauf oder runter sind egal, so lange man richtig gegensteuert.


    das wäre nur dann "halbwegs richtig", wenn das eingesetzte material ausschließlich absorptive eigenschaften hätte. ist das nicht der fall (*knickknack*), ist der zusammenhang deutlich komplexer, so dass die zitierte aussage leider recht "gewagt" erscheint.

  • wora
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    • 2. August 2009 um 01:09
    • #11

    skyworker:
    bevor wir uns hier sinnlos verrennen:
    probier es doch einfach mal aus, spanne einen agroflor vor deine boxen und ziehe den vorhang dann mal beiseite. es ist wirklich interessant zu beobachten, wie anders die box dann plötzlich klingt.
    einfach mehr höhen zu geben kann das nicht wirklich ausgleichen, fabians hinweis ist, denke ich, hier recht aufschlussreich.
    die beste version für guten sound ist, eben keinen agroflor vor die boxen zu hängen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hias.h
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    • 2. August 2009 um 12:38
    • #12

    Am besten auch keinen Schaum und kein Gitter

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 2. August 2009 um 13:46
    • #13
    Zitat von "hias.h"

    Am besten auch keinen Schaum und kein Gitter


    wie immer gilt es hier, gangbare kompromisse zu finden. und tatsächlich gibt es hier krasse unterschiede - ich habe grade einen testlautsprecher eines großen amerikanischen herstellers hier, bei der ich eine sehr merkwürdige impulsantwort gemessen habe. nach etwas eingehenderer untersuchung wurde klar, dass die in knapper folge auftretenden, akustischen "kopien" der innerhalb der impulsantwort einfach die reflexionen am und im engmaschigen rundlochgitter des lautsprechers waren. der frequenzgang ist dementsprechend katastrophal verunstaltet. die hörmäßige relevanz sollte man aber nicht überschätzen... nichtsdestoweniger hätte ich (wäre ich an der verantwortlichen position gewesen :lol: ) ein anderes gitter gewählt.

  • hias.h
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    • 2. August 2009 um 14:36
    • #14
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    wie immer gilt es hier, gangbare kompromisse zu finden.

    Genau darauf wollte ich hinaus. PA ist nicht hifi in den eigenen 4 Wänden. Der Faktor der Wirtschaftlichkeit spielt plötzlich eine große Rolle. Der gesamte Veranstaltungs-Sektor ist doch ein einziger Kompromiss, an dem schlussendlich einige ihren Lebensunterhalt verdienen

  • wora
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    • 2. August 2009 um 19:47
    • #15
    Zitat von "hias.h"

    ... Der Faktor der Wirtschaftlichkeit spielt plötzlich eine große Rolle. Der gesamte Veranstaltungs-Sektor ist doch ein einziger Kompromiss...


    mit letzterem hast du sicherlich recht, manchmal geht es vielleicht auch gar nicht besser. aber man kann zumindest mal versuchen das anzusprechen, wir sind schliesslich die fachleute die das wissen müssen.

    aber was hat die wirtschaftlichkeit mit boxen hinter agroflor zu tun? :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • utzr
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    • 2. August 2009 um 20:02
    • #16

    Dieses Meshzeugs hatte letztens vor meiner J-Serie hängen. Es war leider nicht wegzudiskutieren ( Zitat: "ob das Volk hier was hört oder nicht ist mir egal, es müssen schöne Fernsehbilder werden ....").
    Dabei gibt es zwei Effekte:
    - die Lowmids bekommst du nicht in den Griff. Egal wo man kurbelt, es kommt kein Druck für die Stimmen mehr aus der Anlage. Dieses engmaschige Mesh wirkt wohl wie eine Plane, die erstens zurückreflektiert, aber zweitens wie ein "Gegenschwinger", also eine Passivmembran arbeitet. Ein ähnlicher Effekt tritt bekanntlich auf, wenn man in einem Festzelt versucht einen kräftigen Bass zu bekommen.
    - die Höhen können zumindest auf Achse durch Anhebung kompensiert werden. Jedoch ist die Abstrahlung horizontal zur Seite sehr gedämpft. Vermutlich da der Schall schräger auf die Plane trifft, mehr Reflektionsflächen "sieht" und wie bei einem Spiegel (Einfalls-=Ausfallswinkel) nach hinten abgelenkt wird.
    Summasummarum, wenns etwas ernsthafter, also mit akustischem Anspruch, zugeht, dann versucht euch durchzusetzen. Aber auf Industriebaustellen (als Veranstalter oder Sponsor) gewinnt meistens die Architektur ....

  • unknown_artist
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    • 2. August 2009 um 21:42
    • #17

    Hat das jemand damit Erfahrungen gesammelt?
    http://www.rabenring.com/Datenblaetter/…e_Daempfung.jpg

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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