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Behringer, Midas und Klark Teknik unter einem Dach

  • binson
  • 8. Dezember 2009 um 16:55
  • holger schüller
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    • 16. Dezember 2009 um 10:12
    • #41

    @ oton

    Das der normale Besucher die Unterschiede nicht merkt, war nicht so gemeint dass man jetzt nur noch mit dem Billiggeraffel irgendwo hinfährt.
    Aber es war klar das jemand darauf anspringt. Es ging auch nicht darum ein PM5 durch irgendeine Behringerconsole zu ersetzten.
    Ich nenn mal ein anderes Bsp.: Konzert in größerer Halle (die eh schon meist bescheidene eigene Hallenakustik incl.) Glaubst du wirklich im Ernst das es irgendwem auffällt ob die Frontconsole 100.000-€ oder 30.000-€ gekostet hat. Ich wage zu bezweifeln das die meisten hier mit verbundenen Augen Unterschiede festmachen könnten. (vorausgesetzt der Tonmensch ist fitt)

    So wer bezahlt die 70.000-€ Unterschied??? Ich bin selber so ein Idialist der meist viel zu teuerers Material irgendwo hinschleppt. Natürlich gibt es die Veranstaltungen wo x oder y gefordert und auch bezahlt wird. Oft aber eben auch nicht. Hol mal als Bsp. ein Amprack mit amtlichen Amps und Controller ect. gegen Noname Amping. Juckt heutzutage keinen mehr und zahlt auch keiner. Beim Licht sieht es noch extremer aus;
    Für einen 250er Martin Wackler kann ich 2 575 Glp kaufen. Wenn ich dem Kunden sage ich baue 6 Wackler oder 12 wird er immer die 12 nehmen. (mal abgesehen wo es expliziet gefordert ist) Die Liste könnte ich jetzt endlos weiterführen.
    Mir wäre es anders auch lieber aber ehrlich sind wir Leute es meist selber die sich die Sache auferlegen und unbedingt dies oder jenes noch brauchen. Und der Traum das dem Kunden zu berrechnen scheitert meist im Ansatz.
    Wir reden alle immer von Qualität und Material; Leider ist das der Traum von Idialisten und das wird die nächsten Jahre nicht besser.

    Gruß an alle anderen Idialisten von mir, der mit Sicherheit auch dieses Jahr wieder die ilive auf ein 200 Mann Coverkonzert schleift.

  • tufkaklto
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    • 16. Dezember 2009 um 10:48
    • #42

    Deiner Meinung nach wären ja alle Dumm, die sich sogenanntes "amtliches " Material kaufen.

    Da es davon aber genug gibt und dieses auch bezahlt wird von Veranstaltern, und sich diese Firmen rechnen, die sowas kaufen, kann man davon ausgehen, das Deine Ansichten ev. doch nicht unbedingt richtig sind und der Markt noch nach anderen Gesetzmäßigkeiten läuft als wie von Dir beschrieben und vermutet.

    Die Sicht der Dinge wäre ein bischen gar einfach.

    Dann würde man ja in Zukunft nur mehr Behringer und Futurelight benötigen........ :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:

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  • wora
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    • 16. Dezember 2009 um 11:18
    • #43

    ich glaube ich weiss was holger meint.
    es ist ja bereits erforscht und bewiesen, das die hirnbereiche von profimusikern mehr "arbeitsspeicher" für tonfolgen bereitstellen als bei normalbürgern.
    das hat ganz einfach damit zu tun, das deren gehirne wesentlich öfter mit dieser arbeit beschäftigt sind und deshalb entsprechend trainiert sind.
    so ähnlich muss es auch bei audio-profis sein: durch die ständige anforderung ein "analytischer abhörer" zu sein schärft man seine sinne diesbezüglich und hat damit andere wahrnehmungsvoraussetzungen als ein "normalbürger"... und damit steigen natürlich auch die ansprüche.
    ich merke z.b. sehr wohl den unterschied in der arbeitsweise zwischen einem behringer- und einem BSS-kompressor. der eine arbeitet für meine ohren harsch, der andere weich.
    ähnlich ist das auch bei midas-pulten und klark-EQs, sie sind dafür bekannt eher rund und weich zu klingen.
    und das ändert sich in zukunft ja nicht, deshalb bin ich da ein bisschen lockerer und behaupte, das es weiterhin einen markt für hochqualitative und hochpreisige gerätschaften geben wird.

    die gründe, warum midas-tische unter profis sehr beliebt sind, sind aber noch andere:
    - die tische sind teuer und deshalb kann sie sich nicht jeder leisten. besitzt man also ein midas, hebt man sich damit von der konkurrenz ab
    - die arbeitsweise der EQs ist zu beginn des regelbereichs schon recht stark, so das der eindruck entsteht "der greift gut". dies trägt natürlich sehr zur beliebtheit bei.
    - die ganz grossen haben auch oft so eins...

    letztendlich haben sich die geräte von midas und klark vor allem dadurch etabliert, weil sie einen gewissen professionellen standard verkörpern. das hat auch was mit sound zu tun, aber nicht ausschliesslich.
    es wäre also nicht besonders schlau vom herrn B., wenn er diese namen mit billigst produzierten geräten verschandeln würde. ich traue ihm zu das er mittlerweile so reif ist, dies zu erkennen.

    aber es ist natürlich klar, das da ein grosser aufschrei durch die gemeinde geht: schliesslich war es vor allem behringer, der die märkte für edles equipment enorm schrumpfen liess...

    holger schüller
    ich selbst brauch das "ich will auch dabei sein"-gefühl auch nicht mehr und komme auch mit deutlich günstigeren gerätschaften klar, hauptsache sie erfüllen meine professionellen ansprüche. aber ich bin mir sehr sicher: es wird immer einen markt für midas geben!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • holger schüller
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    • 16. Dezember 2009 um 12:18
    • #44

    Danke wora. Du hast verstanden was ich meine. 100% Zustimmung, gerade für den ersten Absatz.

    Klaus

    Hast du auch nur im Ansatz gelesen was ich geschrieben habe??? Ich hab nichts von dem was du schreibst so geschrieben und auch nicht gemeint. Im Gegenteil ich habe ja gesagt das ich auch so ein Idialist bin und ganz bestimmt nicht überall irgendein Billigzeug sehen will.
    Man kann doch nicht einfach so meine Aussage auf irgendwas runterreduzieren. Und nein es sind nach meiner Meinung nicht alle dumm die amtliches Material kaufen, dann wäre ich es ja auch. Das habe ich so auch nie kommuniziert.

    Außerdem reduziert sich ein Konzertbesuch oder Partybesuch eines Gastes nicht nur auf unsere kleine Welt. 1. ist der Mensch wesentlich mehr optisch als akkustisch gesteuert. 2. Fühlt er sich sonst wohl (ist es warm, kalt, ist die Luft schlecht) 3.Sind ihm die anderen Gäste angenehm und ist die Stimmung unter den Gästen wie erwartet 4. Schmeckt das Lieblingsbier und lässt ihn nicht jede Frau abblitzten und dann kommt irgendwann mal unsere kleine Welt.

    Ich für mich persönlich kann das ganz gut ausblenden wenn ich privat unterwegs bin und hab auch schon stimmungstechnisch echt gute Veranstaltungen besucht wo echtes Sch... Material am Start war und auch umgekehrt.

    Einmal editiert, zuletzt von holger schüller (16. Dezember 2009 um 12:26)

  • tufkaklto
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    • 16. Dezember 2009 um 12:22
    • #45

    Warum große Firmen Produkte wie Midas, Klark, BSS, Digico uswusw kaufen, hat nichts mit Idealismus zu tun.
    Das ist Business.

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  • holger schüller
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    • 16. Dezember 2009 um 12:29
    • #46

    Natürlich ist das Business Klaus. Keiner behauptet was anderes. Trotzdem in manchen Fällen, wo es komplett übertrieben ist, betriebswirtschaftlicher Unsinn.

  • Volker Holtmeyer
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    • 16. Dezember 2009 um 16:11
    • #47
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich behaupte mal, wenn Herr Behringer klug ist, wird er Midas und Klark so weiter laufen lassen wie bisher.

    Zitat von "Das Musikinstrument"

    Klark Teknik- und Midas-Vertrieb unverändert

    Das Vertriebskonzept von Midas/Klark Teknik bleibt unverändert. Das bestätigten der neue Eigentümer, The Music Group, und der deutsche Vertrieb, Mega Audio.

    „Es wird weder am Management noch an den Vertriebswegen Änderungen geben“, sagte Burkhard Elsner, Geschäftsführer der Mega Audio GmbH. „Es ist sehr deutlich, dass die Marken Klark Teknik und Midas im professionellen Audiobereich erhalten bleiben und nicht mit den weiteren Produkten der Music Group vermischt werden sollen. Hiervon werden wir alle profitieren, am meisten unsere Kunden.“

    Auch The Music Group selbst bestätigte unlängst, an den weltweiten Vertriebskanälen der Midas- und Klarik Teknik-Produkte festzuhalten. Beide Marken sind weiterhin über die bisherigen Distributoren erhältlich.

    „Die neuen Inhaber der Marken Midas und Klark Teknik sind überzeugt, dass die bisherigen, sorgsam aufgebauten Vertriebskanäle beide Marken in der neuen Ära bestmöglich repräsentieren und unterstützen werden“, sagte Uli Behringer, Chairman der Music Group. Gleichermaßen betone die Firma Behringer, dass ihre bisherigen Vertriebspartner weltweit unverändert bestehen bleiben werden.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tamtürk müslümanlar
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    • 17. Dezember 2009 um 01:48
    • #48
    Zitat von "wora"


    vielleicht wusstest du es nicht:

    Doch, doch, dass das Bosch ist/war, weis ich. Ich meinte weshalb haben die überhaupt erst mit dem Scheiss angefangen.
    Midas hatte von Anfang an Alleinstellungsstatus, Weltweit anerkannt und geschätzt. Ich denke, die hatten es nie nötig sich zu verkaufen. Meiner Meinung nach beginnt damit der Abstieg und fähige Leute steigen aus. Die Firmenphysolophie ist dahin, nun bestimmen andere Leute, Meyer und Martin Audio hat sie noch.

    Loud ist doch nur ein kleiner Vertriebsmikropopel und hat den Mund zu halten wenn Martin was neues machen will. Bosch und Siemens hingegen sind Weltkonzerne, die ihre Finger auch in der Rüstungsindustrie und Weltraumprojekten haben. Siemens und Crest ging doch auch in die Hose.

    The Music Group ist doch auch nur ein kleiner Popel, allerdings mit einem genialen Chairman und jetzt Eigentümer von Midas. Loud jedoch ist nicht Eigentümer von Martin Audio.

    Na, mal schauen ob der neue Eigentümer uns auf der nächsten Messeparty auch wieder abfüllen kann....

    Volker, wassn das fürn Foto, neues Projekt von dir. End Fire Tröten ? Wieviel ms verzögert ? Reicht die Länge um hinten negative Energie zu erzeugen?

  • 4Art
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    • 17. Dezember 2009 um 08:45
    • #49

    Also dann nochmal :roll: :

    Midas und Klark gehören schon seit vielen Jahren zur Telex-Gruppe wie Electro-Voice und Dynacord ebenfalls. Die GESAMTE Telex-Gruppe wurde von Bosch übernommen - und das wahrscheinlich NICHT wegen diesen Kleinstfirmen wie eben Midas und Klark. Die waren halt einfach dabei... - sondern wegen der Rüstungstechnologie, die im Telex-Konzern war/ist.

    Das hatte in der Vergangenheit zum durchaus speziellen Umstand geführt, dass der Vertrieb von Elektro-Voice in der Schweiz bei der RUAG angesiedelt war :D (Schweizer Rüstungskonzern mit starken Verbindungen zum Schweizer Militär). Danach ging der Vertrieb aller Telex-Produkte zu Audiotech KST.

    Deshalb darf durchaus spekuliert werden, wann EV und Dynacord ebenfalls verkauft werden.

  • holger schüller
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    • 17. Dezember 2009 um 09:49
    • #50

    Och, kann ich gar nicht verstehen? Wir gehören doch auch zur Rüstungsindustrie, zumindest fühle ich mich manchmal wie im Krieg. :D
    Wie war den dass?
    Man hat eine EV Box bestellt und ein Maschinengewehr geliefert bekommen weil die sich im Regalfach vergriffen haben. Merkwürdige Blüten treibt die Globalisierung, manchmal.

  • wetbf
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    • 17. Dezember 2009 um 10:39
    • #51

    4Art:

    ...welche Rüstungstechnologie soll denn das sein beim Telex-Konzern?

    wetbf

  • 4Art
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    • 17. Dezember 2009 um 11:00
    • #52

    http://www.telex.com/

    Du darfst Dir die Website gerne selber anschauen 8)

  • wora
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    • 17. Dezember 2009 um 11:07
    • #53
    Zitat von "4Art"

    ...
    Deshalb darf durchaus spekuliert werden, wann EV und Dynacord ebenfalls verkauft werden.


    ich denke EV kann durchaus auch lautsprecher für die militärische nutzung bauen, und dynacord liefert dann die verstärker dazu... zusätzlich kann man dann noch ein bisschen an musiker verkaufen, kleinvieh macht bekanntlich auch mist ;)

    falls das also wirklich so ist wie du sagst, sehe ich da nicht unbedingt die notwendigkeit des verkaufs dieser beiden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • holger schüller
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    • 17. Dezember 2009 um 13:55
    • #54

    Genau und nicht zu vergessen wieviel Kohle sich beim Wiederaufbau der vorher zerstörten Länder machen lässt.
    Der Wahnsinn, EV & Dyna werden ihre Umsätzte in Schwindel erregende Höhen ausbauen.

  • rockline
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    • 20. Dezember 2009 um 11:39
    • #55

    Ich find's gut!
    Behringer ist weltweit eine der umsatzstärksten Firmen dieses Genre. Lassen wir uns doch mal überraschen welche Synergien sich aus dem Knowhow von Midas und den Fertigungs- und Einkaufsmöglichkeiten von Behringer ergeben?
    Sollte es in absehbarer Zeit ein 48 Kanal Digitalpult mit 2 bis 3 TFT für runde 5000.- geben, sollte dies doch jeden freuen. Eins ist sicher: Behringer könnte das bauen!

  • guma
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    • 20. Dezember 2009 um 12:44
    • #56
    Zitat von "rockline"


    Sollte es in absehbarer Zeit ein 48 Kanal Digitalpult mit 2 bis 3 TFT für runde 5000.- geben


    Bis hier hin super, vor allem "2-3 TFT" !!! ( super OT: Ihr dürft mich jetzt alle prügeln, aber auf den zweiten Blick würde ich inzwischen, statt dem riesigen "channel Strip" des großen ilive-T, dessen Verhältnis "Informationsgehalt zu Platzbedarf" ich sehr bescheiden finde, zwei weitere Schirme mit einer wirklich guten Grafik und ein paar gut platzierten Tastern und encodern darunter auf dem selben Platz sehr viel besser finden. )

    Zitat von "rockline"


    sollte dies doch jeden freuen. Eins ist sicher: Behringer könnte das bauen!


    Das Problem finde ich dabei weiter, dass es die Chinesen bauen. Das macht vor allem Herrn Behringer glücklich, und unsere Freude über den netten Preis halte ich weiter genau wie bei allen anderen Herstellern, die in China bauen lassen, für extrem kurzsichtig.

  • rockline
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    • 20. Dezember 2009 um 13:30
    • #57

    Das ist sicherlich nachdenkenswert, aber im Grunde genommen kommt man an China als Fertigungsland für hochintegrierte Konsumerware kaum noch vorbei.
    Anders sehe ich das bei Produkten wie Lautsprecherboxen, oder hochwertiger Sammlerelektronik wie zb Mikrofone, Instrumente usw. - da ist gute deutsche (oder europäische) Handwerkskunst sicherlich den ein oder anderen Euro (langfristig) wert.

    Digitalpulte sehe ich derzeit als wertloses Gerümpel an. Aufbau und Konstruktion ist PC-Massenkonsumertechnik, und man kann solche Pulte mit einer Halbwertzeit von maximal 3 Jahren als sinnlose Geldverschwendung für IT-Systemoperatoren betrachten. Der erhaltene Gegenwert in Form einer Friemelslösung bestehend aus irgendwelchen billigen Editorkisten mit 19" Eingangsboxen ist derzeit viel zu hoch bezahlt. Im Vergleich zu einer mühsam zusammengebauten Analogkonsole mit echter Ingenieurskunst zur Erlangung hochwertiger technischer Daten, sind nahezu alle Digitalkonsolen schnöder Industrieabfall. Kaum mehr Wert als 3000.-
    Da warte ich auf den Herrn Behringer, und schaue mal ob er für das zu bezahlende Geld eine schöne Livekonsole hinbekommt, die sich toll bedienen lässt, zuverlässig funktioniert, und ordentlich strukturierte Patchkonfigurationen hat. Wenn es dazu noch schöne bunte 17" TFT's gibt (kosten doch nix), und die kleinen Chinamädchen nach getaner Arbeit auf dem Reisfeld noch Mainboards montieren um zukünftige Billigdigimixer made by Behringer zu bauen, ist die Welt doch in Ordnung.
    Bedenken sollte man eines: solche Produkte lassen sich ohne Not alle 6 Monate komplett neu entwickeln und serienreif machen! Kompliziert ist diese Technik nur für Laien, in der Elektronikindustrie ist das kalter Kaffee. Die Zeiten in denen analoge Monsterpulte hohe Fertigungslöhne verschlangen sind längst Geschichte. Und der Wiederverkaufswert für kurzlebige Digitalpulte (die Zeiten schneller Modellwechsel kommen....) ist ohnehin bald sehr fragwürdig.

    Als kleines Beispiel darf man sicherlich noch den Vergleich einer nicht näher zu nennenden Endstufenserie renommierter Herkunft mit dem entsprechenden 1:1 Pendant aus chinesischen Quellen nennen. Hier sprechen wir von einer Preisdifferenz von fast 4000.- für ein und dasselbe Produkt! Wer macht sich da wohl die Taschen mit wessen Geld voll?

  • skyworker
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    • 20. Dezember 2009 um 17:46
    • #58

    Da fraternisiere ich mich doch gerne mal mit der Niederrhein-Fraktion.

    Liebe Gemeinde - ich warte ehrlich gesagt auch noch auf das Killerargument, dem ich folgen kann. Chinaproduktion = Baba? Klater Kaffee, das ist Realität. Behringer verwässert die Marken? Unsinn - warum sollte er? Um sich Konkurrenz im eigenen Laden zu manchen? Sicher nicht - denn billig hat er schon, also warum nicht auch teuer? Wenn ich schon alles von X habe, dann kauf ich doch nicht noch mehr X - sondern Y! Um Auswahl zu haben und um Alternativen anbieten zu können - und um neue Märkte zu erschließen. Nicht vergessen - Herr B. ist Geschäftsmann - und zwar ein sehr erfolgreicher.

    Ich denke (hoffe) - da wird sich gegenseitiges einiges Befruchten. Der Kenner spricht da von Synergieeffekten. Behringer-Produkte werden sicher nicht teurer - dafür vielleicht besser? Und Klark und Midas wird i Qualitätssachen sicher nicht schlechter - aber womöglich billiger? Der Chinese zeigt dem Engländer, wie man günstig produziert, der Engländer dem Chinesen, wie man ordentlich Qualitätssicherung und Entwicklung macht.

    Wo ist das Problem?

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tamtürk müslümanlar
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    • 21. Dezember 2009 um 01:26
    • #59

    B ist im Zugzwang, die müssen ein neues Digipult machen. Wird bestimmt ein ilive Killer.
    90% aller B - Störungen sind Kontaktprobleme, wenn die das noch geregelt bekommen.... oha

  • wora
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    • 21. Dezember 2009 um 10:15
    • #60
    Zitat von "tamtürk müslümanlar"

    ...Wird bestimmt ein ilive Killer...


    was in diesem thread so alles spekuliert wird...
    ich bin nach wie vor der meinung, das man erstmal abwarten sollte... und diesbezüglich bin ich ganz locker 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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