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Behringer ADA8000: Harsche Höhen - woran liegt's?

  • JanGerhard
  • 8. März 2011 um 17:57
  • JanGerhard
    Verifiziert
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    • 8. März 2011 um 17:57
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich wollte das Thema mit den harschen Höhen beim Behringer ADA8000 (älteres Modell ohne Auto-Mute "Feature" der Ausgänge) nochmal separat ausführen. Hat jemand ne Idee oder nen Verdacht woran es liegen könnte? Messtechnisch war laut Stephan (Rockline) ja nichts messbar, hörbar war es aber schon.

    Vielleicht ein Kondesator, der im Signalweg liegt?

    lieben Gruß,
    Jan.
    ----
    Jan Gerhard, Ton-Heini.

  • chrisso
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    • 31. August 2011 um 23:42
    • #2

    Hi,

    dazu gab es ja eine recht lange Diskussion in SAC Thread. Ich wollte da aber nichts mehr dazu schreiben, da der Thread schon elends lang ist. Drum hier meine Erkenntnisse:

    Die Messungen von Rockline bezieht sich auf die AD Wandler, richtig?
    Ich glaub das "harsche Höhen" Problem liegt auf der DA Seite (am ADA 8k Output)

    Ich habe gestern den über den Mp3 Player Foobar Musik direkt auf den Ada8000 ausgeben. (Asio Plug In).
    Siehe da, die Mp3's klingen nicht! Zu harsch, zu viele Höhen, nicht musikalisch.

    Über die Sound Blaster Audigy ein ganz anderes Bild, harmonisch, ausgeglichen.
    Wiederholbar auf meinen Yammi Msp 5 Monitoren im A/B Vergleich ohne Probleme zu hören ...

    Kann mal jemand den DA Teil messen?

    lg
    chris

  • Wurst Werner
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    • 1. September 2011 um 08:42
    • #3

    Da ließ sich ja mit einem Vergleich von ADA8000 "Alt vs. Neu" klären, da in der neuen Version andere Wandler verbaut sind.
    Klingt aber der neue wie der alte, dann geht die Suche von vorne los:-)

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • marcoboy
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    • 1. September 2011 um 18:52
    • #4

    Ich dachte das Thema ist abgehandelt ;) Also ich benutze für mein SAC Rack nur die Eingangsseite. Die Ausgänge habe ich nur mal auf einer Veranstaltung benutzt und dann es gelassen. Aber der Kollege Rockline hat beide Seiten Betrachtet. Messtechnisch gesehen ist da nicht viel bis gar nichts auszumachen.

  • JanGerhard
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    • 12. Februar 2012 um 19:57
    • #5

    Stefan hat doch jetzt nen NTI Flexus... da soll er das Teil nochmal dranhängen... ich konnte es bei Hörbeispielen raushören, also muss es auch messbar sein.

    lieben Gruß,
    Jan.
    ----
    Jan Gerhard, Ton-Heini.

  • rockline
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    • 19. Februar 2012 um 19:22
    • #6

    Eigentlich eine gute Idee. Werde ich die Tage mal machen.
    Der NTi kann alle möglichen Harmonischen darstellen - überhaupt ein sehr gutes Messgerät.

  • mycrobit
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    • 20. Februar 2012 um 11:12
    • #7

    Habe mir gerade mal den Schaltplan des ADA8000 rausgekramt und das Datenblatt des DA Wandlers. Müsste der AL1201 von Alesis sein. Mir ist dabei aufgefallen, Behringer hat ein paar kleine Veränderungen gegenüber der Referenceschaltung gemacht. Wäre mal interessant die Werte auf die im Datenbratt angegebenen Werte zu ändern und zu sehen was sich ändert. Bin schon auf die Messungen gespannt.

    Gruß Gunter.

  • mellotron
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    • 20. Februar 2012 um 18:57
    • #8

    JanGerhard: "ich konnte es bei Hörbeispielen raushören, also muss es auch messbar sein."
    Danke für diesen großartigen Satz!
    Allein mit dem ADA8000 kann man ja nicht hören, oder? Gab es einen Vergleich? Wie war der Hörtest aufgebaut?

  • audiobo
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    • 20. Februar 2012 um 19:52
    • #9

    Der WurstWerner hat hier mal ein paar Vergleichsdateien von 4 verschiedenen Preamps/Wandlern hochgeladen, ich meine das wäre im großen SAC-Thread gewesen.

    EDIT: anderer Thread https://paforum.de/phpBB/viewtopi…cusrite#p673123 , der Download-Link funktioniert allerdings leider nicht mehr

  • jürgen bleekmann
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    • 20. Februar 2012 um 20:37
    • #10

    Ich müsste die Vergleichs-Wavs noch auf dem Rechner zu Hause haben.
    Könnte ich bei Bedarf nochmal rumschicken.
    Da wars aber soo eklatant selbst auf relativ billigen PC-Brüllwürfeln zu hören... DAS muss messbar sein.
    Oder irgendwas stimmte bei Wurst Werner nicht. ;) bzw. seinem Testaufbau.

    JBL.

    Jürgen Bleekmann
    http://www.b-acoustic.com

  • marcoboy
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    • 20. Februar 2012 um 21:26
    • #11

    Alles Bockwurst. Ich habe das ja damals angestoßen :D Mittlerweile sind in den ADAs andere Wandler drin. Was soll der Test beweisen? Das die ADA für nun 159€! ein schlechter Wandler ist.

    Ich musste erkennen für das Geld kann man nicht mehr bekommen. Beim besten willen nicht und Live stellt mich das Teil nach vielen Einsätzen zufrieden. Nur die Ausgänge benutze ich nicht die scheinen noch einmal eine Nummer schlechter zu sein.

    Mein Fazit an der ADA kommt nichts vorbei es sei denn man gibt 10 mal soviel Geld aus. Für Live völlig Bockwurst..

  • Wurst Werner
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    • 21. Februar 2012 um 08:10
    • #12

    Oder irgendwas stimmte bei Wurst Werner nicht. ;) bzw. seinem Testaufbau.

    Freshheid:-)
    Ich hab das ja damals quasi "zwischendruch" gemacht und hätte vorsichtshalber auch einen zweiten ADA8000 zum gegenchecken nehmen sollen. Hatte aber keine Zeit mehr.
    Anyway, die Files hab ich nicht mehr...meine Dropbox is ständig zu voll, daher hab ich die gelöscht. Kollege Rockline hat den ADA8000 ja schon mehrmals gemessen, bis auf etwas höheren Kirr
    waren die Befunde stets unauffällig. Würde mich jetzt überraschen, wenn jetzt neue Erkenntnis auftauchen würden, trotz HiEnd Messplatz. Vielleicht sollte man gleich mehrere ADA durchmessen und mal schauen, ob es eine Serienstreuung gibt. Zudem würde mich der messtechnische Unterschied zwischen ADA alt vs. neu interessieren. Ansonsten sehe ich das wie Marco...159,- neu für 8 Kanäle AD/DA Wandlung mt PreAmps, dafür performt das Teil schon erstaunlich gut.

    LG
    WW

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  • audiobo
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    • 21. Februar 2012 um 10:08
    • #13

    Isch han noch Platz... für wen s intressiert: http://dl.dropbox.com/u/988640/zeugs/MicPreTest.zip

    btw: Ich sträube mich ja eigentlich auch schon lange gegen das Teil, aber wahrscheinlich bleibt mir demnächst gar nichts anderes übrig als 2 zu kaufen - bei unter 10€ pro Wandlung (dabei brauche ich nicht mal den MicPre :? )

  • marcoboy
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    • 21. Februar 2012 um 15:18
    • #14

    Also HI End Sound für unsere Ohren muss wirklich schwierig sein. Ich habe letzte Woche FOCUSRITE SCARLETT 2I2 zurückgeschickt. Ich wollte das Ding eigentlich nur zum Wald und wiesen messen haben. Impedanz etc. Der Fgang IN/Out alles ok aber als ich Musik über meine kleine Föön Anlage abspielte. Für meinen Geschmack grauenhaft. Vom Rauschen mal abgesehen.

    Als ich auf die Idee kam einen DCX2496 an der PA anzuschließen. War die Klangverschlechterung deutlich hörbar die Obertöne waren nicht mehr brillant. Da ich eine 26db Stufe vor habe und die Pegel angleichen musste kann es sein das ich den Wandler im untersten Bereich erwischt habe. Mag sein das es besser wird wenn man Pegel rein gibt.

    Klanglich haben mich immer RME Produkte überzeugt. Der Otto normal Verbraucher wird das nicht hören. Es muss aber Leute geben die das hören. Was es auch immer sein mag. Wir sprachen ja mal über Phasenprobleme.

    Ich kann mich noch erinnern als ich den Thread aufgemacht habe. "Marco du spinnst " Hinterher hörten es viele.
    Auch ich habe Live erkannt das es andere Faktoren gibt, als eine nicht so toll klingende ADA. Den Gesang hänge ich aber meist auf die FF800.

  • Online
    SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2012 um 19:04
    • #15

    Hallo zusammen,

    ich habe mich jetzt nochmal dem ADA8000 angenommen.
    Gemessen wurde mit SatLive und M-Audio Fasttrack pro.

    Die gelbe Kurve ist der Messeingang des Interface.
    Die grüne Kurve zeigt die Messung des ADA8000 von Input zu Output bei 44.1 kHz hier kann man auf jeden Fall schon erkennen, dass oberhalb von 15kHz eine leichte Erhöhung ist. Allerdings wirklich nur minimal.
    Die braune Kurve zeigt eine Messung bei der die Kanäle 1-5 in Reihe geschliffen wurden, hier ist die Überhöhung oberhalb von 10kHz nun auch deutlich zu sehen, da sich der gleiche "Fehler" nun 5 mal addiert.
    Die Okkerfarbende Messung zeigt nochmal den Kanäle 1-5 in Reihe allerdings bei 48 kHz. Hier fällt allerdings nur auf, dass der HiCut des AntiAliasing Filters nach oben gesetzt wird und aus dem Bildbereich verschwindet.

    Gruß

    Sebastian

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    SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2012 um 19:37
    • #16

    Die gleiche Messung habe ich jetzt nochmal mit meinem Art TubeOpto8 gemacht.
    Der wiederum hat einen starken Abfall im Tief und Hochtonbereich, die Röhre habe ich bei den Messungen so gut es ging aussen vor gelassen.

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    SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2012 um 19:51
    • #17

    Um einen Vergleich zu haben musste grad nochmal mein MindPrint zweikanal Preamp ran.
    Hier gibt es keinerlei Veränderung im Frequenzgang, absolut flat.

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  • guma
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    • 28. Februar 2012 um 23:13
    • #18

    Ich denke nicht, dass man harschen Klang in der digitalen Audiobearbeitung in einer Frequenzgangsmessung darstellen kann. Die Fehler, die vermutlich dazu führen, liegen, wenn man seriösen Artikeln darüber glaubt, eher in der time domain. Ich stelle mir das in meiner kindlichen Phantasie so vor, dass böse Geräte an unserem digitalen Datenraster immer so ein wenig wackeln und damit eine zeitliche Unschärfe erzeugen, die sich für kleine Wellenlängen mehr bemerkbar macht. :wink:

  • audiobo
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    • 29. Februar 2012 um 00:59
    • #19

    Vielleicht kann ja einer mal mit Impuls und Wasserfall... :wink:

  • FAudio
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    • 29. Februar 2012 um 06:33
    • #20

    Was ich auf jeden Fall bestätigen kann ist, dass sowohl Eingangs als auch Ausgangswandler nicht erste Sahne sind.
    Bei einem Hörvergleich von ADA, Focusrite Octopre MKII Dynamic und Mindprint DI-PORT hört man schon große Unterschiede. Der Octopre kommt/ist dem DI-PORT sehr nahe vom Klang und beide Wandler möchte ich nicht missen.

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