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EQ Einstellungen

  • tufkaklto
  • 15. Mai 2011 um 14:12
  • Geschlossen
  • tufkaklto
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    • 15. Mai 2011 um 23:48
    • #21
    Zitat

    Wenn man aber weder Zeit noch Zugriff hat, um das Problem an der Ursache zu bekämpfen, gibt's das schon. Auch bei Dir Klaus ... Hand aufs Herz.

    Natürlich 8)

    In den gezeigten Fällen haben das aber die Personen gemacht, die die jeweiligen Systeme ( von Klein bis Mittel ) selbst installiert oder in Betrieb genommen haben.
    Und die auch Zeit hatten.
    Also im konkreten würde die Ausrede nicht durchgehen :D

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  • Sebastian Giese
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    • 16. Mai 2011 um 00:20
    • #22

    Unter anderem aus diesem Grund hat es sich eingebürgert die EQs ganz unten ins Rack zu schrauben, dann sieht mans nicht sofort :)

  • audiobo
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    • 16. Mai 2011 um 00:40
    • #23
    Zitat von "klauston"

    Also im konkreten würde die Ausrede nicht durchgehen

    Diesen konkreten Fall kann man aber nur anhand eines Foto gar nicht bewerten, weshalb ich den Sinn hinter diesen Darstellungen nicht ganz nachvollziehen kann. Gut, wenn man Bilder vom Dorffest sieht, wo am DBX GEQ welcher mit "FOH" beschriftet ist, alle Fader auf -12 bis -15dB rumschwirren, deutet das schon auf ein eindeutiges "Fail" hin. Gerade am GEQ kann man sich alles sehr schnell einfach mal totziehen. Ist aber alles nichts neues.

    Ansonsten habe ich aber auch aus verschiedenen Gründen sehr kuriose Einstellungen hinter mir.
    Schön zum vergleichen ist immer, wenn man (wie z.B. bei vielen VST-PlugIns) bei dem verwendeten EQ noch einen Trim-Regler hat, mit dem man das bearbeitete Signal an die Ursprungslautstärke angleichen kann - da merkt man mal, wie viel es tatsächlich bringt, was man da macht.

    P.S.: Der obere EQ von Terrines Bild weißt darauf hin, dass da wohl ganz üble Resonanzen seitens der Lautsprecher / Umgebung vorhanden waren - man beachte, dass da immer die Oktaven gezogen wurden. Der untere könnte als Compressor-Sidechain fungieren um eine Pseudo-Deesser zu bekommen.

  • terrine
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    • 16. Mai 2011 um 17:22
    • #24
    Zitat von "klauston"

    [...]
    War dann auch so, die PA hat teilweise gegen die Decke gespielt, usw.
    [...]


    Wurden die Säulen vielleicht erst eingestellt/gemessen und dann falschrum aufgestellt? :wink:

  • tufkaklto
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    • 16. Mai 2011 um 19:32
    • #25

    Nein, Säulen standen richtig.
    Bzw sind richtig hingeschraubt worden.

    Nun, auf meine Frage, wie das gemacht wurde, und ob es das file für das Simulations und Steuerprogramm noch gäbe, bekam ich die Antwort, das man dies nach "Gehör " gemacht hat, weil sich das in der Praxis als super herausgestellt hat.

    Nun möchte ich dazu aber festhalten, das dem anscheinend wohl nicht so war.
    Es gibt für diese Boxensysteme eine Software, in der man den Raum nachbauen kann, und darin die erforderlichen Settings einstellen kann, wie man die Controller dazu richtig steuert, damit das optimale Ergebnis erzielen kann.
    Ich wäre nicht so vermessen, das ich behaupten würde, das ich das ohne diese Software könnte.
    Ich muß auch klar festhalten, das sich die Beteiligten wirklich Mühe gegeben haben, und die Anlage wurde damals vom verantwortlichen Hausmeister (!!!) auch so abgenommen.

    Die hatten nur das Pech, das ich da eines Tages der Tontechniker wurde, der die Events in dieser Location fix betreut.
    Und als ich nach den ersten versuchen der Meinung war, das dies nicht passen kann, habe ich halt zu suchen angefangen.
    Messystem ausgepackt und mich eine Nacht mal hingesetzt und das alles durchgeschaut.
    Und viel gefunden.

    Früher war es dort nicht möglich, Anstecker zu verwenden.
    Heute geht das.
    Und der Raum ist ein Meisterwerk eines Architekten, der sich mit Glas in Vollendung und Tropfenform verwirklicht hat.

    Ich habe diese EQ Diskussion ganz absichtlich ins Leben gerufen, weil das für mich Praxis ist.
    Es geht nicht vordergründig darum, Fehler von Kollegen aufzuzeigen, sondern sich mal Gedanken zu Sinn und Unsinn von Einstellungen zu machen.

    OK, es gibt hier Kollegen, die für abenteuerliche EQ Kurven auch eine Erklärung bzw sogar Verwendung (Begründung) hätten .
    Klar gibt es das.
    Wir haben auch schon mit EQ Frequenzweichen gebaut , weil es aus diversen Gründen gerade sein mußte.
    Oder ein EQing für externe Oktaver bei Acapellagruppen
    Alles gibt es.

    Aber das sind eher die Ausnahmefälle.
    Natürlich machen solche Sachen Sinn, und gehören hier genauso diskutiert.
    Ich erlebe in letzter Zeit öfters, das Firmen auf Grund von Personalknappheit bei Technikern schnall mal "Techniker" nehmen, die sagen wir mal, noch nicht so erfahren sind.
    Und da laufen mir solche und ähnliche Einstellungen über den Weg.

    Ich weiß bei allen von mir geposteten Fotos, von wo die sind und kann versichern, das die nicht für irgendwelche Sonderzwecke benutzt wurden.
    Es waren auch keine Exotenboxen sondern d&b Q1 und Q7, K&F CA106, sowie die großen aktiven RCF Boxen.

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  • Daniel M.
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    • 16. Mai 2011 um 20:02
    • #26
    Zitat von "klauston"


    Ich erlebe in letzter Zeit öfters, das Firmen auf Grund von Personalknappheit bei Technikern schnell mal "Techniker" nehmen, die sagen wir mal, noch nicht so erfahren sind.

    Die Technik ist halt inzwischen auf einem solchen Stand, dass es den Kunden nicht stört, wenn dort jemand sitzt der die Technik nur suboptimal einsetzt. So gesehn kann ich dann bei manchen Jobs sogar wieder gut verdienen, wenn ich eine 400€ anstelle und dort hin schicke :(

    Klar blutet einem da irgendwie das Herz, aber was will man machen?

    freier Tontechniker & Eventplaner, auch Tätig im Vertrieb - hier aber rein privat unterwegs

  • andi.bt
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    • 16. Mai 2011 um 22:48
    • #27
    Zitat von "klauston"


    Ich erlebe in letzter Zeit öfters, das Firmen auf Grund von Personalknappheit bei Technikern schnell mal "Techniker" nehmen, die sagen wir mal, noch nicht so erfahren sind.

    Auch diese Techniker müssen die Chance haben es zu lernen! Ich sag von mir selber als Selbstständiger, dass ich einfach keinen Plan vom mischen hab. Also gäbe es 2 Möglichkeiten.

    1. es zu lernen
    2. jemanden anderen zu beauftragen der mischen kann und ich weis, dass der Kunde begeistert ist.

    ich greife momentan lieber noch zu Möglichkeit 2 =)

    Wobei es nicht wirklich sinnvoll ist einen unerfahrenen Kollegen ohne Betreuung bis zu nem gewissen Level auf nen Job zu schicken. Des endet dann so wie der Krankenpfleger der als Hand gebucht war und dem Veranstaltungstechniker sagen wollte wie man des macht. Von dem hab ich nämlich schon lange nichts mehr gehört. Zum Glück!

  • Jens Droessler
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    • 17. Mai 2011 um 01:52
    • #28

    Nunja, wenn die Zeit vor der Veranstaltung knapp ist, dann kann sowas schonmal passieren. Allerdings denke ich mir dann schon während mehr und mehr Fader nach unten wandern "So ein Mist!" Ich habs am liebsten, wenn an den GEQs möglichst wenig zu schrauben ist. Schön wäre es, wenn an dieser Stelle ein digitaler GEQ im Einsatz wäre, der eine nette Funktion haben könnte, die einfach alle Bänder gleichzeitg um den gleichen dB-Betrag verschieben kann. So kann man das Ganze wieder "um die 0dB-Linie" schieben. Denn solche EQ-Einstellungen resultieren doch nur aus panischem "Fader der Frequenz X komplett nach unten ziehen", was natürlich falsch ist. Auch hier sollte man vorsichtig vorgehen. Runterreißen, wars die richtige Frequenz? Ja? Dann wieder nach oben schieben, 3-4dB unter die ursprüngliche Einstellung. Auf keinen Fall bei -12 oder -15dB lassen. Wenn das tatsächlich nötig wäre, hätte es schon viel früher gepfiffen und nicht erst "irgendwann mitten in der Show". Und wenns nachvollziehbar ist, warums gekoppelt hat, z.B. Sänger beugt sich zum Publikum und Mikro zeigt im Abstand von 30cm direkt auf den Monitor, dann ist man da noch vorsichtiger mit dem Ziehen. Vllt. greift man da kurz hin und schiebt es dann wieder zurück...

    Fakt ist: Ein guter Tontechniker, der sein Geld wert ist, sollte sowas nach Möglichkeit verhindern. Das Problem ist, dass viele Techniker so eine Einstellung für normal halten und darin kein Problem sehen. Ich sehe das so: Ein Techniker ist jemand, der sich mit der Bedienung und den Eigenschaften der ihm anvertrauten Technik auskennt. Mit dieser Definition fallen schon so einige Kollegen aus der Gruppe "Techniker" heraus.

  • SebastianJaeger
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    • 17. Mai 2011 um 08:05
    • #29

    Naja, aber man zieht ja nicht aus versehen alle Fader.
    Da ich Rückkopplungen allein vom Hören nicht immer einwandfrei den Frequenzen zuordnen kann, schnappe ich mir einen Analyser und zieh den Fader vorsichtig hoch. Das Spiel macht man 3-5 mal und zieht die einzelnen Feedbacks und dann kommt doch auch schon der Punkt wo die Rückkopplungen breitbandig werden. Ab da kann man sich doch weiteres ziehen schenken, da einfach Schluss ist und es ab jetzt nur noch leiser wird. Reicht der so zu erreichende Pegel nicht, hilft doch nur noch die Lautsprecher anders zu platzieren oder ein anderes Mikro zu nehmen.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • tobias kammerer
    Verifiziert
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    1
    • 17. Mai 2011 um 09:49
    • #30

    Hallo Leute,

    meine generelle Meinung, die durch solche Dinge belegt wird: Es schwirren leider in unserem Beruf viel zu viele Ahnungslose rum, ohne fundiertes theoretisches Wissen. Das sind typische Ergebnisse von Autodidakten. Das Ergebnis kann durchaus brauchbar gewesen sein. Aber der Weg dahin ist völliger Quatsch und wäre natürlich Fatal, wenn nun zum Redner doch noch eine kleine Instrumenteneinlage (mit Kontrabss :D ) dazukommt.
    Auch mal Hand aufs Herz an Euch Forenuser: Wer hat Tontechnik in irgendeiner Form gelernt?? Das ist ein Branchengrundproblem, aber ich gratuliere jedem, der mit diesem Kenntnisstand Geld verdienen kann. Da wir in der Regel keine Menschenleben gefährden, ist das auch OK, wenn auch schade für die Konkurrenz, die hochqualifiziertes Personal hat, aber das nicht entsprechend bezahlt bekommt. Eigentlich müßte ein selbstständiger Tontechniker mindestens 30,- Euro eher aber 40,- Euro die Stunde verdienen. Tut er aber nicht. Das liegt an dieser Kindergartenkonkurrenz.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Kracky
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    12.055
    • 17. Mai 2011 um 10:39
    • #31
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,

    meine generelle Meinung, die durch solche Dinge belegt wird: Es schwirren leider in unserem Beruf viel zu viele Ahnungslose rum, ohne fundiertes theoretisches Wissen. Das sind typische Ergebnisse von Autodidakten. Das Ergebnis kann durchaus brauchbar gewesen sein. Aber der Weg dahin ist völliger Quatsch und wäre natürlich Fatal, wenn nun zum Redner doch noch eine kleine Instrumenteneinlage (mit Kontrabss :D ) dazukommt.
    Auch mal Hand aufs Herz an Euch Forenuser: Wer hat Tontechnik in irgendeiner Form gelernt?? Das ist ein Branchengrundproblem, aber ich gratuliere jedem, der mit diesem Kenntnisstand Geld verdienen kann. Da wir in der Regel keine Menschenleben gefährden, ist das auch OK, wenn auch schade für die Konkurrenz, die hochqualifiziertes Personal hat, aber das nicht entsprechend bezahlt bekommt. Eigentlich müßte ein selbstständiger Tontechniker mindestens 30,- Euro eher aber 40,- Euro die Stunde verdienen. Tut er aber nicht. Das liegt an dieser Kindergartenkonkurrenz.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Da ich ja auch in deinem Footer den Schriftzug SAE sehe, denke ich möchtest du darauf anspielen mit gelernt, aber die Erfahrung zeigt gerade das diese eher belächelt werden. Zum wirklich guten Tontechniker gehört eben weit mehr als nur das technische Verständnis für die zu bedienenden Gerätschaften. Das Wissen was hier Grundvoraussetzung ist umfasst Kenntnis der Instrumente und ihrer Frequenzen, Kenntnisse der Mikrofonie, Kenntnisse der Beschallungstechnik. Hauptsächlich in meiner Einstellung zum Thema Mikrofonie hat z.B. der Guma mich in seinem Livesound Seminar wirklich weiter gebracht. Über das mache ich mir nun meist schon im Vorfeld weit mehr Gedanken und das ist äußerst hilfreich. Aber wenn wir ehrlich sind, wirklich gelernte Tontechniker gibt es nicht, wer es drauf hat kommt weiter wer nicht wird immer über den Preis in der Liga sorglos kämpfen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • andi.bt
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    • 17. Mai 2011 um 12:42
    • #32
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ein Techniker ist jemand, der sich mit der Bedienung und den Eigenschaften der ihm anvertrauten Technik auskennt.

    Ja und Nein. Er muss sich nicht nur damit auskennen, sondern sie auch SINNVOLL anwenden. Ich kenn mein 01V wahrscheinlich besser als manche meiner Mischer. Kenn die Menüführung meiner Funkgeräte fast auswendig und weis auch warum auf meinen Mikros Sennheiser oder Countryman draufsteht und nicht Behringer bzw. t.bone und warum ich damals meine Gesangsmikrofone mit Kondensatorkapsel gekauft habe und wo der techn. und hörbare Unterschied liegt. [könnte da etz ewig noch weiter zu schreiben, komme aber lieber auf den Punkt]. Das ganze Theoretische Wissen bringt einem nichts wenn man wie ich einfach nicht mischen kann. Ich wüsste zwar theoretisch immer was ich mach aber würde praktisch nie auf ein gutes Ergebnis kommen..

  • terrine
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    541
    • 17. Mai 2011 um 13:43
    • #33
    Zitat von "andi.bt"

    [...]
    Ich wüsste zwar theoretisch immer was ich mach aber würde praktisch nie auf ein gutes Ergebnis kommen..


    Glaub in den akademischen Gefilden nennt man sowas einen "Fachidioten" :wink:

    Nicht böse gemeint... bin selber einer :P

  • fabio hermann
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    1.084
    • 17. Mai 2011 um 15:19
    • #34

    Ich fühle mich an dieser Stelle an eine Aussage von guma erinnert:
    Die Beschallung lässt sich in einen wissenschaftlichen und einen künstlerischen Teil gliedern.

    Systemdesign und Mikrofonieren bekommt man mit Fachwissen und erfahrung hin, am Pult reicht das dann leider nicht mehr aus.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • andi.bt
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    709
    • 17. Mai 2011 um 15:46
    • #35
    Zitat von "terrine"

    Glaub in den akademischen Gefilden nennt man sowas einen "Fachidioten" :wink:

    Dann bin ich halt einer :D mir doch egal... solangs Spaß macht und man nebenbei auch noch ein paar Euro verdient..

  • djgolle
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    • 17. Mai 2011 um 16:04
    • #36

    Hört das Auge besser als das Ohr??? :?::?::?:

    Mir doch vollkommen wumpe, wie der EQ aussieht, hauptsache es tönt gut. Und mir genauso egal, wie der Weg dahin ist, solangs noch fürs Essen reicht 8)

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • SebastianJaeger
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    • 17. Mai 2011 um 16:15
    • #37

    Natürlich ist es egal wie der EQ aussieht. Aber man kann ja auch zwischen technisch korrekt und falsch unterscheiden.
    Ich komme mit dem Auto im ersten Gang auch von A nach B, aber ist das technisch richtiges fahren?
    Ich kann auch mit angezogener Handbremse fahren, ist das "richtig"?
    Ich kann auch eine Inbussschraube mit der Zange anziehen.

    Die Liste könnte man jetzt ja endlos fortführen. Die Frage ist doch in wie viel Fällen geht es gut so zu arbeiten und was passiert in dem Fall wo es dann doch übertrieben wurde und das technisch korrekte funktioniert hätte.
    Ich habe allein durch lesen in diesem Forum soviel gelernt, dass mir durch dieses Wissen manche Sachen einfach leichter fallen.
    Ich denke, dass es nur von Vorteil ist wenn man Dinge nicht nur aus Gewohnheit so macht wie man sie macht, sondern auch die technischen Hintergründe versteht und berücksichtigt.
    Unter diesen Umstände kann ich mir nicht vorstellen, dass die abgebildeten EQ Kurven sinnvoll zu Stande gekommen sind.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • Jens Droessler
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    • 17. Mai 2011 um 16:18
    • #38

    Ich meinte auch nicht, dass NUR das Wissen um die Technik reicht. Aber das ist Grundvoraussetzung für sauberes Arbeiten. Ja, es gibt Stresssituationen, wo es auch bei technisch gebildeten Leuten zu solchen Ergebnissen kommen kann, aber das sind dann Jobs, wo man von der ersten Minute kein Stückchen Ruhe hat und man durchgehend Blut und Wasser schwitzt.

    Zum Thema Ausbildung: Auch ein Autodidakt muss nicht zu solchen Ergebnissen kommen. SorryNichts für ungut, aber so eine Aussage kann nur von jemandem kommen, der seine teure Ausbildung rechtfertigen muss. Wieso sollte sich jemand in Eigenleistung nicht das gleiche Wissen aneignen können? Ich habe schon mit SAElern gearbeitet, wo ich mir nur "Oh Gott, OH GOTT!" gedacht oder mich innerlich fast krankgelacht habe. Es ist nicht ein bestimmter Qualifikationsnachweis in Papierform, der den Techniker zum Techniker macht.

    Im Übrigen denke ich auch nicht, dass man allzuviel über die Instrumente im Einzelnen wissen muss. Es reicht, wenn man Ohren hat, die funktionieren, und ein Gehirn, welches die Verbindung vom Gehörten zu den Pulteinstellungen herstellen kann.

  • djgolle
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    253
    • 17. Mai 2011 um 16:22
    • #39

    Richtig ist´s, wenn´s gut tönt!

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • Jens Droessler
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    • 17. Mai 2011 um 16:40
    • #40

    Und wer bestimmt, ob es gut tönt? Solche Aussagen sind irgendwie Troll-artig. Was hilft es, wenn die Sprache gut rüberkommt und man bei den Musikeinspielungen oder der kleinen Band dann das Brechen bekommt? Dann hat es größtenteils gut getönt, das machts aber nicht richtig. Ich kann auch versuchen, mein Essen einzufrieren, indem ich den Kühlschrank auf höchste Stufe stelle anstatts nebenan in den Gefrierschrank zu legen. Oder mir die richtige Zimmertemperatur herzustellen, indem ich die Heizung voll aufdrehe und das Fenster so weit aufmache, dass es wieder kühl genug wird. Hälst du das auch für den richtigen Ansatz?

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