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Kleinlichteffekte (Derby, ZigZag, ...) am Dimmer ?

  • ewok
  • 28. April 2003 um 15:40
  • ewok
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    2.541
    • 28. April 2003 um 15:40
    • #1

    Hi!

    Auch wenn man eigentlich mit Problemen zum so popeligen Funzeln wie ein Derby im Partybrett bleiben sollte, erhoffe ich mir hier, dass vielleicht ein "echter" Elektroniker was sagt:

    Allgemein bekannt ist: Lichteffekte mit Elektronik drin (Derby, ZigZag,...) soll man nicht an den Dimmer hängen, weil die Elektronik die zerhackte Spannung nicht mag und sich gerne mal in Rauch auflöst. Vor einiger Zeit (finde den Thread leider nicht mehr) wurde einmal vorgeschlagen das Gerät mit 2 Schukos auszustatten.

    Meine Überlegung: Eine Zenerdiode lässt ja erst ab einer bestimmten Spannung in Sperrrichtung durch.... Wie sieht das ganze bei Wechselstrom aus ?Kann man nicht mit 2 antiparallelen Zenerdioden in Reihe zum Trafo erreichen, dass die Elektronik erst ab 200 Volt Saft bekommt und anläuft ? Dafür sollte die Leistung einer Z-Diode doch reichen.... die Lampe kann ja direkt an den Dimmer, was ihrer Lebensdauer sicher gut tut

    Ich hab halt nur 2 Derbys und keine Lust mir dafür extra nen Switchpack zu kaufen :)

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • DJ Sawtooth
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    • 28. April 2003 um 17:38
    • #2

    Ja, sollte eigentlich möglich sein. Wenn du sie Antiseriell schaltest, ist eine Diode in Sperrichtung gepolt und leitet erst ab den 200V, die andere schaltet durch. Bei der nächsten Halbwelle sieht es umgekehrt aus. Auf alle Fälle sollte es Funktionieren. DIODEN GUT KÜHLEN!!!

    Allerdings würde ich wegen der immer noch nicht sauber Sinusförmigen Spannung durch den Dimmer trotzdem nicht dazu raten....

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

    Einmal editiert, zuletzt von DJ Sawtooth (29. April 2003 um 19:08)

  • audienceblinder
    Beiträge
    420
    • 28. April 2003 um 18:42
    • #3

    Du machst Dir das Leben kompliziert......
    Was ist so schwierig daran 2 Stromkreise zu bauen?
    Zumal Du da noch den Vorteil hast, auch wenn die Lampe gedimmt ist, funktioniert die Musikansteuerung...

    Klappt nicht

    da bei der Zenerdiode in Durchflussrichtung ca 0,5V abfällt und in Sperrichtung 200 Volt, aber da sie antiparallel geschaltet sind, reduzierst Du die Spannung nur um 0,5 Volt da immer eine in Durchflussrichtung geschaltet ist.

    oder meintest Du nicht Antiparallel sondern Antiseriell, weiss überhaupt nicht ob man diese Verschaltung so nennt?
    Auch wenn es theoretisch klappen würde und sie erst bei 200 Volt durchschalten, liegen bei eine der Diode 200 Volt an und beim Trafo nur noch 30 Volt

  • Backliner286
    Verifiziert
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    324
    • 28. April 2003 um 21:04
    • #4
    Zitat von "ewok"

    Ich hab halt nur 2 Derbys und keine Lust mir dafür extra nen Switchpack zu kaufen :)

    Tom


    fies wird es an der Truss oder der Bar wenn du zwei Muco Leitungen ziehen musst

    erste Frage: Geht es dir nur ums Schalten der Derbys oder willst du dass Licht auch Dimmen?

    Wenn du nicht dimmen willst ergibt sich die Zweite Frage:

    Was für ein Dimmer hast du ist er analog(0-10V) oder digital(DMX) wenn er digital ist kannst du die Dimmerkurve einstellen? Wenn ja kannst du sie vielleicht so einstellen dass bei Faderstellung 50% am Dimmerpult dein Dimmerkanal voll durchschaltet.

    MFG Backliner286

  • DJ Sawtooth
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    1.119
    • 28. April 2003 um 21:17
    • #5

    Richtig.

    In der Tat geht es nicht (wie mir leider erst jetzt auffällt), da die Diode immer 200V Spannungsabfall erfordert, um leitend zu werden, da hättest du in der Tat nur ca. 30 Volt am Trafo...

    Deshalb wäre es sinnvoller, wie bereits erwähnt einen getrennten Stromkreis für die Lampe aufzubauen und nur diesen zu dimmen, dabei solltest du aber darauf achten , dass die Lampe nicht unter einen gewissen wert gedimmt wird (HALOGENLAMPE!!!), da ansonsten ihre Lebensdauer drastisch reduziert wird. (Die Halogenprozesse benötigen eine Mindesttemperatur!).

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 28. April 2003 um 21:22
    • #6

    ähm wer stellt bitte schön Z-Dioden mit sperrspannungen von 200V her ? zum mal sind dies keine Leistungsbauelemente sind :D . Also bei Digidimmer wie MA oder ADB gibs keine probleme mit dem dimmen nur halt das ich die spannung von der elektronik auch runter ziehe :wink:

    teil zu hell ist einfach die 110V birnen gegen 230V austauschen schon ist das ding nich mehr so hell :lol:

  • DJ Sawtooth
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    1.119
    • 28. April 2003 um 21:41
    • #7

    Sind geläufige Typen in der Leistungselektronik....

    Siehe Tabellenbuch: Westermann: Energie/Industrieelektronik Seite 66...

    Dimmen von Elektronischen Bausteinen ist wegen der hohen Wahrscheinlichkeit, dass der Sinus "Zerhackt" wird, nicht anzuraten, da dies die Spannungs /Stromstabilisierung ausser Tritt geraten lassen kann...
    Schaltnetzteile können ebenso probleme bereiten...+

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • ewok
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    • 28. April 2003 um 22:36
    • #8

    hi!

    es geht mir nicht darum die Lampe zu dimmen, sondern lediglich darum, den Derby ein- und auszuschalten. Dabei soll die Elektronik nicht durch gedimmte (=übelst "zerhackte") Spannung hops gehen....

    Für kleine Veranstaltungen nehme ich ein Dimmerpack mit 2x Botex 620 II: 6 Kanäle für Kannen, 6 Kanäle für den Rest (Background und eben besagter Derby). Leider kann man den Botex nur global von Dimmer auf "Swich" stellen, nicht einen einzelnen Kanal.
    Den zusätzlichen Verkabelungsaufwand mit 2 Leitungen würde ich mir gerne sparen. 2 Bauteile in das Gerät zu bauen ist in meinen Augen der deutlich geringere Aufwand :)

    Dummerweise hatte ich bei den Zenerdioden ja den Denkfehler gemacht, dass ja bei 2 Dioden antiparallel eine immer leitet :oops:
    200V-Typen gibt es; reichelt hat die z.B.

    Was passiert denn wen man 2 Dioden "antiseriell" verschaltet:

    ~-------->|------|<--------[Elektronik]---------~

    ?? Jetzt müsste doch immer eine der beiden Dioden die jeweilige Halbwelle blockieren, solange sie 200 Volt nicht überschreitet. Darüber schalten beide durch und die Elektronik bekommt "relativ" saubere Spannung, da der Phasenanschnitt nicht mehr so groß ist und nur noch ein kleines Zeitfenster in der Sinuswelle fehlt....
    ..... oder hab ich da immer noch einen Denkfehler ??

    Die Lampe soll jedenfalls von dieser Aktion unberührt bleiben; die kann bei jeder Spannung leuchten.... damit braucht man auch keine Leistungsdiode.
    _________________

    Zum Halogeneffekt: DAUERHAFTES Dimmen ist nicht so gut; IMO regeneriert sich die Lampe jedoch wieder zum Teil wenn sie von Zeit zu Zeit voll ausfährt.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • MAShowt
    Beiträge
    161
    • 29. April 2003 um 11:48
    • #9

    Das geht so wohl nicht so ganz!!!

    Du hast nämlich bei der Schaltung das Problem das an der Diode in Sperrichtung
    immer die Zener Spannung (200V) abfällt, wenn diese Spannung überschritten wird.

    D.h. bei 230v Netzspannung teilt sich die Spannung folgender Maßen:

    1.) Diode in Durchlass Richtung: 0,7V
    2.) Diode in Sperr Richtung: 200V

    --> für die Elektronik bleiben noch ca. 30V und ich glaube nicht das der Trafo der die
    Elektronik Versorge sehr glücklich über die fehlenden 200V ist!!!
    (Hatte andere Kollegen auch schon erwähnt)

    Es gäbe da vieleicht noch ne möglichkeit mit DIAC´S, aber da müsste ich mir erst mal Gedanken drüber machen ob das funktionieren kann!

    Das beste wird wohl sein ne kleine DMX Platine mit nem AVR oder PIC Microcontroller und einem ELR (elektronisches Relais) einzubauen, dann ist jeder Effekt einzeln DMX steuerbar!

  • Matthias W
    Beiträge
    320
    • 29. April 2003 um 12:01
    • #10

    Ich denke das du es mit denzehner dioden nur noch schlimmer machst
    vorher bekommt die schaltung doch auch alle spannungen
    von 0 - 230V und jetzt willst du das sie nur noch die spitze abbekommen
    ich schätzte das was dann noch durch deine diode kommt in dem kurzem
    Zeitraum wo die spannung über 200V ist wird kaum reichen deine
    Schaltung zum leben zu erwecken sogar wenn dein dimmer auf FF ist

    Gruß Matthias

    Coke nur aus Glasflaschen!!!

  • Urs
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    184
    • 29. April 2003 um 12:19
    • #11

    wenns nur ums schalten geht würde ich die lösung die von MAShowt am ende seines beitrages angesprochen wurde weiterverfolgen, guck ma bei http://www.dmx4all.de da müsste es was passendes geben (um an diese adresse zu kommen hätte auch schon die board suchfunktion geholfen....) du kannst da einfach die 2-kanal relaisschaltung nehmen und deine beiden derbys damit schalten.... entweder du baust dir daraus ein switchpack oder integrierst es direkt in die geräte

    Ing. M.Sc. Urs Obernolte

  • Backliner286
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    • 29. April 2003 um 16:02
    • #12

    oder so das ich da nicht mehr dran gedacht habe tztztz :cry:

    in den Derbys ist für einen zusätzlichen Platineneinbau genügend Platz

    MFG Backliner286

  • DJ Sawtooth
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    • 29. April 2003 um 17:22
    • #13

    Ausserdem wirst du, wenn die Dioden erst ab 200V leitend werden, nur noch das "Dach" der Sinuswelle bekommen. Da die Zeit viel zu kurz ist, wirst du die Elektronik ohnehin nicht zum laufen bringen. (Effektivwert der Spannung ist VIEL zu klein...)

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • marcoboy
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    • 29. April 2003 um 19:31
    • #14

    ähm ich hab reglerkennlinen im pult :D da sag ich einfach kanal x schaltet bei 50% auf FF schon kann da keiner mehr rumdimmen . bzw ich kanns auch den Micropack sagen :D

    im übrigen lassen sich die teile ohne probleme mit guten dimmer regeln da ja am ende nur ein trafo mit gleichrichtung ist , was soll bitte kaput gehen wenn man den trafo primär dimmt ?

    Ich hab noch einen Effekt für < 50 euro mit einen schaltnetzteil gesehen :roll:

  • ewok
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    • 29. April 2003 um 19:43
    • #15

    ok, mist, das mit der Zenerdiode ist ja auch in der 2. Konfiguration völliger Mist; sorry, hab da in ne falsche Richtung gedacht.... Es bleibt ja wirklich nur das "Dach" der Sinuswelle übrig; hatte da wohl das mit den Triacs/Diacs vertauscht, die schalten ja erst beim Nächsten Nulldurchgang wieder ab :oops: peinlich....

    ok, vergessen wir das Ganze, danke für die ganzen Antworten, die meinen Denkknoten bezüglich Zenerdioden gelöst haben :)

    mfg

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Backi
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    939
    • 29. April 2003 um 19:59
    • #16

    Bei guten Dimmern die für induktive Lasten ausgelegt sind passiert natürlich nichts.
    Bei dem Botex, welches ewok benutzt, wäre ich mir da aber nicht so sicher. Im schlimmsten Fall raucht Dir der Dimmer Kanal ab, da die Leistung die der Trafo aufnimmt im Nulldurchgang der Spannung wieder an den Dimmer zurückgegeben wird.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, das die zerhackte Spannung den Effekten auch nicht gut tut. Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle, das ein Transistor als Schalter verwendet wird und die niedrigere Spannung den Arbeitspunkt des Transistors verschiebt und ihn so zerstört (Ptot - Leistungshyperbel).

    Sicher, dass es ohne Probleme klappt, können wir nicht sagen, denk ich.

    Ich weiß nur, das mir vor zwei Wochen eine Flower am Botex Dimmer abgeraucht ist. Elektronik platt.

    regards

  • DJ Sawtooth
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    1.119
    • 29. April 2003 um 20:33
    • #17

    Richtig. Wobei ich allerdings sagen muss, das ich bei diesem Thema wieder mal so richtig in schwitzen gekommen bin , was Z-dioden anbetrifft. Hab mehrere Anläufe gebraucht, um da wieder reinzukommen.

    Aber in der Tat, auch wenn es nur ein Trafo ist mit Gleichrichtung. Eine Zerhackte Spannung bedeutet einen viel, viel längeren "Nulldurchgang", für die die Glättungskondensatoren nicht ausgelegt sein dürften. Ergo: Es entsteht wieder eine pulsierende Gleichspannung (trotz glättung) und die mögen 7805 und co halt weniger und können somit ihre Spannungen nicht mehr regeln. Ganz zu schweigen von Störungen in Digitalbausteinen etc... (SCHRITTMOTORENSTEUERUNG!!!)...

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

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