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Neues Funksystem Shure oder Sennheiser????

  • remix2003
  • 27. Februar 2013 um 08:43
  • remix2003
    Beiträge
    310
    • 27. Februar 2013 um 08:43
    • #1

    Wir möchten für den Verleih (hpst. Moderation, Schlagersänger ...hin und wieder Rock/Pop) neue funksysteme anschaffen. Wir schwanken zwischen Shure (Kapseln sind alle bekannt) und Sennheiser (leider keine große Erfahrung mit den Kapseln). Was würdet ihr punkto Sound und Akzeptanz empfehlen? Die Sennheiser 965 Kapsel wird ja hier im Forum von einigen sehr favorisiert.

    Danke im Voraus für eure Meinung!

  • Marco Maribello
    Verifiziert
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    849
    • 27. Februar 2013 um 11:22
    • #2

    Shure ist im Moment Preis-/Leistungstechnisch ganz gut im Rennen. Die Beta-Strecken z.B. im SLX System sind brauchbar. Bei Sennheiser und mit etwas mehr Budget die 965er Funke im 500er System. Oder SKM2000 Set mit 965er Kapsel. Vorteil du kannst die Kapsel umschalten von Niere auf Superniere. Das ist gerade bei wechselnden Acts ziemlich hilfreich und macht dein Anwendungsbereich recht flexibel.

    vg, Marco

  • 4711
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    • 27. Februar 2013 um 11:50
    • #3

    Ist ne reine Geschmackssache! Machst mit beiden Herstellern nichts verkehrt!

    Schau was die Firmen in deiner Gegend haben. Dann kann man sich mit Taschensender, Headsets usw. austauschen.

  • Online
    SebastianJaeger
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    • 27. Februar 2013 um 11:51
    • #4

    Wenn ihr auch Rock und Pop Nummern machen wollt, könnte die 935er Kapsel flexibler sein.
    Auf lauten Bühnen wird das gerade mit dem Übersprechen der Becken in die Gesangsmikros bei der 965er schon etwas haarig.
    Da fällt die 935er immer positiver auf. Für Singer/Sognwriter Sachen, Jazz und Sprachbeschallung sind die 965er natürlich super.
    Die Kapsel lässt sich übrigens auch bei der EW500 Serie von Niere auf Superniere umstellen.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • kob1
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    • 27. Februar 2013 um 12:40
    • #5

    Ein paar kurze Fragen:

    Wieviel willst du pro Strecke ausgeben? Wie sollen sie bestückt sein (Taschensender, Handsender,..)? Wieviele Strecken brauchst du? Zubehör (Spiltter, Combiner, Fernüberwachung,...)?

    Gr.

  • remix2003
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    • 27. Februar 2013 um 13:26
    • #6

    Also der Preis ist nicht das Thema. Es sollte einfach eine Strecke mit gutem Preis/Leistungsverhältnis sein. Zur Zeit verwenden wir AKG 4500 Serie. Ich benötige fürs erste mind. 2 Strecken mit Handsender. Zubehör im Moment nicht wirklich.


    Zitat von "kob1"

    Ein paar kurze Fragen:

    Wieviel willst du pro Strecke ausgeben? Wie sollen sie bestückt sein (Taschensender, Handsender,..)? Wieviele Strecken brauchst du? Zubehör (Spiltter, Combiner, Fernüberwachung,...)?

    Gr.

  • rossi2k
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    • 27. Februar 2013 um 23:51
    • #7

    Moin!

    Ich kann Dir aus eigener Erfahrung Sennheiser nur ans Herz legen - ich bin da zwar voreingenommen, weil ich Shure nicht wirklich kenne, aber ich kann Dir sagen, dass selbst ein 100G3 mit 935er Kapsel sowas von problemlos seinen Job (auch, oder gerade auf lauteren Bühnen) macht...

    Wer mehr Komfort oder auch LAN-Verknüpfung haben will/muss kommt ja um eine 300-Variante nicht herum, aber die Funkstrecke selbst und auch die Akustik der Kapsel (für viele Sprecher und Moderatorenjob evtl. die Kondenser) ist super (finde ich)... zumal sowas wie "Soundcheck-Modus" schon beim 100er drin ist.

    Gruß
    Rossi

    Grüße
    Benjamin Roß
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    http://www.design-ross.com

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  • karel noon
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    • 27. Februar 2013 um 23:53
    • #8

    Ich bin ja großer fan von Audio Technica vocal mikros, aber leider ist das für einen verleiher nicht immer ganz leicht die
    auch dem kunden zu erklären, die kennen eben nur sennheiser oder shure.

    daher finde ich wenn es das budget zuläßt die strecken von wysicom interessant, wo man noch freier aus verschiedenen kapseln wählen kann.
    http://www.wisycom.com/product.php?ID=44

    man gibt erstmal deutlich mehr aus, kann danach aber fast alles anbieten, denn die wenigsten fragen beim verleih nach der sendetechnik,
    sondern auf die kapsel kommt es an.

    sollte das nicht gehen, dann finde ich shure doch die bessere wahl, ein beta 58 ist schon ziemlich flexibel, das 935er macht bei manchen
    leuten probleme etwas plopp empfindlich , und ein kondensator geht ja auch nicht immer (965).

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wora
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    • 28. Februar 2013 um 01:44
    • #9

    für meinen geschmack und meine erfahrungswelt hat es Karel genau auf den punkt gebracht.
    +1

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • remix2003
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    • 28. Februar 2013 um 08:06
    • #10

    Danke Karel! Deckt sich ja im Prinzip auch mit meinen Erfahrungen. Ein Shure geht fast immer und überall. Alle anderen bedürfen hin und wieder der Überredungskunst des Verleihers...siehe unsere AKG 4500 Strecken.
    würdet ihr meinen, dass die SLx Strecke ausreichend ist? R ist ausserhalb des Budgets. Es werden auch max 4 Strecken im einsatz sein. Oder doch noch die alte U4d???


    Zitat von "Karel Noon"

    Ich bin ja großer fan von Audio Technica vocal mikros, aber leider ist das für einen verleiher nicht immer ganz leicht die
    auch dem kunden zu erklären, die kennen eben nur sennheiser oder shure.

    daher finde ich wenn es das budget zuläßt die strecken von wysicom interessant, wo man noch freier aus verschiedenen kapseln wählen kann.
    http://www.wisycom.com/product.php?ID=44

    man gibt erstmal deutlich mehr aus, kann danach aber fast alles anbieten, denn die wenigsten fragen beim verleih nach der sendetechnik,
    sondern auf die kapsel kommt es an.

    sollte das nicht gehen, dann finde ich shure doch die bessere wahl, ein beta 58 ist schon ziemlich flexibel, das 935er macht bei manchen
    leuten probleme etwas plopp empfindlich , und ein kondensator geht ja auch nicht immer (965).

  • mringhoff
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    • 28. Februar 2013 um 08:09
    • #11

    Also für einen Vermieter sollten es schon Sennheiser oder Shure sein, rein aus marketingtechnischen Gründen.
    Und da hat je nach Kundenklientel (z.B. Musiker, Semiprofis etc.) Shure die Nase vorne.
    Das bekommt man halt leichter vermietet. Auch auf den Ridern steht halt meist Shure und Sennheiser (je nach Rider sogar mit spezieller Kapsel).
    Machmal kommt es sogar vor, daß ein Künstler eine spezielle Strecke benötigt, die er mit seinem mitgebrachten Headset betreiben möchte. Bei solchen Leuten war eher Sennheiser EW300 gefragt.

    Auch die Zumietung bei den Kollegen ringsum ist ein interessanter Faktor, wenn man mal aufstocken muss. Da ist ein einheitliches System besser als gemischte Strecken. Exotische Mikrofone kann man schlecht aufstocken, weil sie keiner hat. Und selbige werden von Kollegen auch kaum zugemietet.

    Ein wichtiges Argument für mich ist auch die Batterie. Ein Funkmikrofon mit 9V-Block finde ich nicht mehr zeitgemäß. Eine Shure ULX fällt hier also dann raus. Ein PGX ist allerdings nichts für den Vermietbetrieb.
    Interessant ist hier also eher SLX oder im Profibereich UHF-R
    Bei Sennheiser finde ich die 500er Serie für den Alltags-Vermietbereich sehr gelungen.

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  • wora
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    • 28. Februar 2013 um 13:09
    • #12
    Zitat von "mringhoff"

    Also für einen Vermieter sollten es schon Sennheiser oder Shure sein, rein aus marketingtechnischen Gründen...


    den satz kann ich jetzt nicht ganz einordnen. welches marketing meinst du da?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hermste
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    • 28. Februar 2013 um 13:39
    • #13
    Zitat von "wora"


    den satz kann ich jetzt nicht ganz einordnen. welches marketing meinst du da?

    Hallo wora,
    er begründet es ja selbst, gleich nachdem:

    Zitat von "mringhoff"

    Und da hat je nach Kundenklientel (z.B. Musiker, Semiprofis etc.) Shure die Nase vorne.
    Das bekommt man halt leichter vermietet. Auch auf den Ridern steht halt meist Shure und Sennheiser (je nach Rider sogar mit spezieller Kapsel).

    Ich kann das verstehen und würde auch dazu raten, denn sonst kannst du immer diskutieren... - aber jeder kann ohnehin machen, was er/sie will.

    Für mich gelten folgende Richtlinien:
    Sennheiser: TV, Theater, Industrie, Musical, Jazz (wegen KMS105)
    Shure: Rock'n'Roll, Band, "Amerikanisch" (UHF-R genauso gut für TV und Theater einzusetzen, allerdings halt nicht so üblich)
    Alternativprodukte: Nur, wenn keine Rider zu erfüllen sind bzw. diese Alternativprodukte explizit gewünscht sind.

    Je nachdem, wovon man mehr macht, würde ich investieren. Natürlich alle Funksysteme für alles verwendbar...

    Grüße,
    Hermann

  • 4Art
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    • 28. Februar 2013 um 14:43
    • #14

    Mhhhh...

    Meiner bescheidenen und inkompetenten Ansicht nach ist der Zug bei Shure im Mittelklasse-Bereich (ULX und SLX) schon vor ein paar Jahren abgefahren. Wenn die hier nicht die für R&R oft gewünschten Standartköpfe (SM/Beta 58) auf dem Knochen hätten, würde das Zeug wohl gar nicht mehr verkauft.

    Für den angedachten Zweck würde ich definitiv keine Funke mehr kaufen, welche NICHT über eine Vernetzbarkeit verfügt. Ausserdem sind die Beltpacks zu grosse und aus Plastik. Die Haptik ist einfach deutlich eingeschränkter als bei den Evos von Sennheiser. Wenn ich daran denke, wie oft wir die 9-Volt-Kontakte eines Mehrkanal-ULX-Systems in einer von uns betreuten Installation ersetzt haben, wird mir ganz warm ums Herzle :shock:

    Ganz anders sieht es dann bei den R-Serie-Funken aus: Richtig geiles Zeug und mit 80 Mhz-Schaltbandbreite kriegt man dann auch so die eine oder andere Funkstrecke unter... Aber: Das muss man dann auch bezahlen wollen/sollen/können.

    Aber dazwischen siehts bei Shure einfach zappenduster aus.

  • mringhoff
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    • 28. Februar 2013 um 15:26
    • #15
    Zitat von "4Art"

    Aber dazwischen siehts bei Shure einfach zappenduster aus.


    ja leider, sehe ich auch so.
    SLX ist für einfache Kleinanwendungen gut. Also die "Brot-und-Butter-Jobs", Endkunden-Dryhire, Party, preissensible Bands etc
    R-Serie ist dann für Industrie & Co., Jobs mit Rideranweisungen etc.
    ULX ist für beides nicht interessant und hat diese 9V-Blöcke

    Zitat von "wora"

    den satz kann ich jetzt nicht ganz einordnen. welches marketing meinst du da?


    könnte man mißverstehen, ich weiß :)
    Ich meinte, als Vermieter muss man auch nach dem "Ruf" der Marke gehen. Die Platzierung des Produkts im Markt ist oftmals wichtiger, als die Technik selbst.
    Bestes Beispiel: Pioneer-DJ-Mixer. Jeder will sie haben, technisch gesehen gibts aber bessere und günstigere. Aber das interessiert den Kunden nicht.
    Mit den Funkmikros ist es ähnlich. Solange man keinen Rider erfüllen muss, kann man das nehmen, was man will. Hat man Veranstaltungen, bei denen beispielsweise SM58-Funkmikrofon gefordert ist, musst Du hinzumieten (ernstzunehmender Rider) oder den Kunden versuchen von etwas anderem zu überzeugen (Schülerband-Rider). Beides nervt auf Dauer....
    Und wenn man den Kunden nicht technisch überzeugen kann, die vorhandene Alternativstrecke zu nehmen, dann muss man mit dem Preis argumentieren.

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  • simonstpauli
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    • 28. Februar 2013 um 18:02
    • #16

    Ich sehe das Budget-orientiert so:

    Kleines Budget: Kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen. Ich fahre in dem Bereich mit meinen alten Line6 (70er) gut, Einschränkungen: nicht tauglich für In-Ear (4ms Latenz), keine hohen Kanalzahlen bei starkem WLAN-Einsatz (ohne die WLANs zu stören).

    Mittleres Budget: Hier ist mMn Sennheiser mit den Evolution G3 nicht zu schlagen, absolut solide in HF und NF.

    Normales Budget: Man hat die Qual der Wahl, Sennheiser 2000, 3000, Shure R-Serie (die eine große Verbesserung zur U-Serie darstellt).
    Audio Technica ist im Kommen, ich kenne Einige, die sich größere Systeme davon angeschafft haben und erfolgreich vermieten, wo sonst Shure oder Sennheiser angefragt bzw. angeboten wurden.

    Hohes Budget: für mich immer Wisycom, mMn im Moment in der HF-Technik nicht zu schlagen, die Standard-Kapseln (Milab) sind gut, Shoeps für bestimmte Sachen noch besser. Für Dry-Hire allerdings eher ungünstig, weil die noch nicht so verbreitet sind. Alternativen: Sennheiser 9000 oder Shure Axient.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Pulenk
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    • 15. April 2013 um 19:44
    • #17

    In der aktuellen ProductionPartner wurden Adapter vorgestellt, mit denen man z.B. Shure-Köpfe auf Sennheiser-Funken aufschrauben kann...

  • remix2003
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    • 17. April 2013 um 12:07
    • #18
    Zitat von "Pulenk"

    In der aktuellen ProductionPartner wurden Adapter vorgestellt, mit denen man z.B. Shure-Köpfe auf Sennheiser-Funken aufschrauben kann...

    +1 das ist genau das richtige für uns.

    Danke für die Info.

  • dechnikusch
    Profi
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    • 17. April 2013 um 20:50
    • #19
    Zitat von "Pulenk"

    In der aktuellen ProductionPartner wurden Adapter vorgestellt, mit denen man z.B. Shure-Köpfe auf Sennheiser-Funken aufschrauben kann...

    da ich die techniker-bunte schon vor jahren abbestellt habe
    würde ich gnädigst um einen link anfragen :wink:
    danke schon mal

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Leitwolfi
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    • 17. April 2013 um 22:38
    • #20

    http://www.ambient.de/produkte/ambie…ld-adapter.html

    http://www.lala-blinkblink.de !

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