Muss nicht so sein. JBL hat z.B. auch billige Lautsprecher, die entsprechend klingen. Trotzdem hat JBL auch ein paar Prestigeträchtige Produkte im Lineup. Deren Glanz ging wegen der Partyboxen nicht kaputt.
NAMM 2014 - Neue Midas Console
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Ein Problem mit der Preissetzung ist die Reihenfolge der Veröffentlichung.
Wenn BMW neue Features in Autos einbaut, dann meist zuerst in den dickeren Schiffen.
Und wenn neue Modelle auf den Markt kommen, werden die günstigen Einstiegsmotorisierungen
oft erst später nachgereicht. Wer früh und vorne dabei sein will, muss mehr zahlen.Uli hätte in meinen Augen besser erst das Midas rausgebracht für 5K und dann für 3K die Behringer Version nachgereicht.
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Das M32 sieht ja völig anders aus, als die Midas Pro Serie.
Da wird nicht nur der Profi den Unterschied sehen und das M32 ein ähnliches Standing erhalten, wie die erste Venice damals.
Also...vermute ich einfach mal
LG
WW -
Mein Problem (und imho auch das von Midas) ist das sich heute Pulte hauptsächlich über die Bedienung/Software/Features unterscheiden. Ich vertrete zwar immer noch die Meinung das auch Digitalpulte klar verschieden klingen, aber gut klingen sie heutzutage eigentlich alle.
Zu Venice Analog-Zeiten bediente sich im Prinzip jedes Pult sehr ähnlich, es gab halt Gain/EQ/Auxwege/Fader/Gruppen/VCA´s /Matrixen etc. und davon mehr oder weniger, aber die "Grundsoftware" war immer gleich.
Jetzt kommt ein Premiumhersteller wie Midas und denkt sich ein paar neue Ideen/Möglichkeiten aus, ein Mischpult zu bedienen, wenig Fader, Pop Groups, VCA/MCA´s etc. Man mag die Bedienung mögen oder nicht, es ist schon eine sehr Midas spezifische Kiste. Und alle Pulte, von Groß bis klein, funktionieren sehr ähnlich und haben die gleiche Software. Das gleiche machen fast alle anderen Hersteller wie Digico, Yamaha, A&H und Soundcraft auch. Deswegen ist es heute ja auch manchmal so schwer, schnell zwischen verschiedenen Pulten zu springen.
Und jetzt kommt Midas und bringt ein Pult heraus, das überhaupt nichts mit der sonstigen Midas-Linie zu tun hat. D.H. jeder kann sofort sehen das da die Music Group halt den Namen auf ein Behringer Pult geklebt hat. Und so etwas tut der Marke denke ich überhaupt nicht gut.
Premiummarken wie Midas hatten immer viel Geld/Resourcen, um neue gute innovative Produkte zu entwickeln. Wenn Midas jetzt irgendwann nur noch Behringerpulte zweitverramscht, dann ist das nicht mehr da, und dann gibt es auch irgendwann keine neuen guten Produkte mehr, sondern nur noch lustige Billig-Kopien. Und auch keine engagierten Vertriebe mit guten Leuten, die sich kümmern und Probleme schnell lösen können.
Wollen wir das ???
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Zitat von "oton"
...
Wollen wir das ???
Ich ergänze noch das Wort "bezahlen".Wenn Midas genügend viele XL8 verkauft hätte, wären sie nicht zum Übernahmeziel geworden.
Die Music Group ist sozusagen der betriebswirtschaftliche Reality Check für Midas.
Ich nehme mal das Beispiel Apple in den Zeiten ohne Steve Jobs. Es ging bergab. Dann hat man mit knuddeligen, bunten Rechnern und Musikdateispielern wieder so viel Geld verdient, daß Apple heute nicht pleite ist sondern eher das Gegenteil davon. Die damaligen Profiprodukte waren keine Umsatzbringer, sondern Markenanker.
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Dabei sollte man nicht vergessen das Behringer in Übersee einen anderen Status hat als hier.
Zitat von "oton"Wenn Midas jetzt irgendwann nur noch Behringerpulte zweitverramscht, dann ist das nicht mehr da, und dann gibt es auch irgendwann keine neuen guten Produkte mehr
Na und, es gibt genug andere Premium Marken/Pulte
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Zitat von "zegi"
Muss nicht so sein. JBL hat z.B. auch billige Lautsprecher, die entsprechend klingen. Trotzdem hat JBL auch ein paar Prestigeträchtige Produkte im Lineup. Deren Glanz ging wegen der Partyboxen nicht kaputt.
ich dache mir, dass dieses argument kommt. dazu ein paar kleine sätze:
letztes jahr habe ich für einen konferenzraum JBL deckenlautsprecher eingeplant.
darauf hin fragte mich der zuständige medienplaner, warum wir denn solche "billiglautsprecher" verbauen wollten... :shock: er kannte tatsächlich nur die plastikboxen dieses herstellers und war der festen meinung, das es von JBL überhaupt nichts hochwertiges geben würde. die pro-serien von JBL kannte er überhaupt nicht...
klar, der herr war von der videofraktion und hatte mit audio nicht so wahnsinnig viel am hut. aber immerhin kommt er aus einer branche, die trotzdem einigermaßen viel mit lautsprechern zu tun hat.
was ich damit sagen möchte: so kann die aussenwirkung eben werden, wenn man auf der strasse nur noch die billigen produktlinien sieht...aber wie schon erwähnt:
wir werden sehen, wie es sich entwickelt.
zum glück sind wir hier alle keine produktmanager und können uns ganz entspannt zurücklehnen

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Äh... wie genau ist denn der Behringer Status in Übersee?
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Zitat von "skyworker"
Äh... wie genau ist denn der Behringer Status in Übersee?
vieeel besser als hier
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Stimmt - da war ja der langhaarige Metalmischbär, der Behringer für den Bass einsetzt... Daran muss es liegen!
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Jeder Zeit und jeder Szene ihre eigenen Torheiten.
Amis standen schon immer auf 'Made In Germany'. Deshalb kostete dort z.B. Sennheiser in Dollar das, was es hier in DM kostete - zu Zeiten, als ein Dollar noch Zweimarkfuffzig waren. Während man hier gleichzeitig von 'professional products' aus Übersee überzeugt war. Und gerne 300DM für'n SM57 auf den Tisch legte (welches es dort drüben für 59 Bucks in jedem Tandy zu kaufen gab).
In Zeiten freien Internethandels ist das zwar alles nicht mehr ganz so einfach. Aber eines scheint klar:
'Wertig' war halt auch früher schon hauptsächlich der Glaube.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
@ skyworker: Frage beantwortet ?
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Zitat von "skyworker"
Stimmt - da war ja der langhaarige Metalmischbär, der Behringer für den Bass einsetzt... Daran muss es liegen!
der aber eigentlich engländer is' und auch andere behringerprodukte - sogar an vocals - einsetzte :o :shock:
:lol: :lol: :lol: -
Mal abgesehen von qualitativen unterschieden kommt das schlechte Image hierzulande sicher von dem teilweise extrem günstigen Preisen und der damit verbundenen absoluten Ablehnung aller Profis die wesentlich mehr für Equipment ausgeben. Da kann es natürlich nicht sein, dass man damit auch arbeiten kann.
Offensichtlich ist das Vorurteil in Übersee nicht so ausgeprägt. Ich erlebe hier oft Ablehnung die gar nicht wirklich mit Wissen begründet werden kann. Ehrlicherweise bin ich auch selbst nicht ganz frei davon... -
Bei mir war das Problem mit Behringer bisher immer das Rauschen... jedes der analogen Geräte rauscht, mal mehr oder mal weniger. Wenn ich da mehrre Effektgeräte, Kompressoren, Gates usw am Analog (Behringer) Mixer hatte... war das doch schon fast unerträglich was aus den Boxen rauskam. Selbst der Denoiser half da kaum

Funktional war ich damit eigentlich immer ganz zufrieden. Es gibt bessere Sachen (sagt Uli selber) aber für den Preis konnte man damit bereits viel erreichen.
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Zitat von "Mister.Lange"
Mal abgesehen von qualitativen unterschieden kommt das schlechte Image hierzulande sicher von dem teilweise extrem günstigen Preisen und der damit verbundenen absoluten Ablehnung aller Profis die wesentlich mehr für Equipment ausgeben. Da kann es natürlich nicht sein, dass man damit auch arbeiten kann.
Nein, das liegt ganz einfach an den bizarren Ausfallquoten früherer Behringer Produktlinien. Auch wenn da mancher in seinen Werkstattkleinstbiotop andere Erfahrungen gemacht hat oder ein Altgerät besitzt, welches noch funktioniert ... frag mal große Einzelhändler und deren Werkstätten ... Ja, ja andere Geräte gehen auch kaputt aber nicht so viele ... ! Vielleicht lags ja auch daran, dass Produkte, die eh schon reparaturanfällig waren, durch Kopieren nicht besser wurden ... Ich lasse mich auf jeden Fall gerne eines Besseren belehren aber erst, wenn der Nachweis geführt ist, dass es auch wirklich besser geworden ist.
Klartext: Ich nehme so eine Dragqueen in meinen Bestand, wenn ich den Eindruck gewinnen sollte, dass X32 als "preproduct" sich, was die Haltbarkeit angeht, bewährt. Das ist für mich noch nicht ganz geklärt, wobei ich da vielleicht besonders mißtrauisch bin.
Außerdem wäre das dann in meinem Bestand der LS9 Nachfolger ( ich sehe X32/M32 persönlich ja eh als eine schlau weitergebastelte LS9 Version, bei der sich LS9 User nicht so sehr umgewöhnen mussten und eine Menge Wunschfeatures dazu bekommen haben ) und der LS9 hat seine Durability schon unter Beweis gestellt. Da wartet man gern, was Yamaha selbst als Folgeprodukt rausbringt.
Ich schätze, solche Überlegungen stellen andere vernünftige Menschen auch an. -
Na ja, ganz so einfach ist das mit dem Image/ Ausfallquoten - Verhältnis nicht immer unbedingt. :wink:
In den 80ern/ 90ern beherrschten im wesentlichen 2 Hersteller den Großpultemarkt: Midas (XL und Nachfolger). Yamaha (ab PM3000). Ja, es gab auch noch Soundcraft, Tac/Amek, ein paar andere...
Midas waren die Königstiger und Imagegiganten. Und fast täglich war irgendwas kaputt; es gab von Tour zu Tour reisende Service – und Modulaustauschteams. Wer sich so viel Image nicht leisten konnte oder wollte nutzte T34. Ähm, Yamaha; die funktionierten immer. So ein bisschen wie Harley vs. Reiskocher - Harleys liebt man, mit Kawa & Co fährt man zuverlässig von A nach B.Wo sich allerdings die Neukomposition aus Image und Großserienfertigung einordnen wird, muss sich noch zeigen. Ich halte das Teil für den Versuchsballon im Hinblick auf X (Entschuldigung :oops: ) M64 oder gar M128.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Eigentlich genau das was ich meine: Ich hatte auch früher kein Midas. :lol: :lol: :lol:
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nun ja, dein Amek war aber auch nicht so ganz frei von macken...

am zuverlässigsten in erinnerung habe ich immer noch das Spirit Live 8-32 im Nachtcafé Karlsruhe - schwitzfeuchte und nikotingeschwängerte luft, min.400 gigs, manchmal einzelne kratzende potis, aber nicht ein einziger ausfall!

wollen wir zurück zum thema? :wink:
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