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Mikrofoneinsprechkörbe reinigen

  • treibsand
  • 9. Mai 2016 um 11:20
  • Jeremy
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    • 11. Mai 2016 um 08:59
    • #21

    Bei der ursprünglichen Frage ging's, glaube ich, nicht so sehr um die turnusmäßige Reinigung und Pflege zuhause im Lager, sondern um die zwischen-Tür-und-Angel-Entkeimung im Karneval- oder Festivalbetrieb. Da stellt sich evtl. schon die Frage, ob es bei vergleichbarem hygienischem Effekt (was zu prüfen wäre) materialschonender sein kann, die Technik nicht mit Lösungsmitteln wie Alkohol zu behandeln, sondern in die kleine UV-Kammer zu legen (innen schön reflektierend ausgekleidet, damit die Todesstrahlen auch überall hinkommen). Und egal, ob man den groben Schmodder vorher oder nachher abwischt, anschließend ist die Grütze wenigstens tot.

    Aber es stimmt schon, wahrscheinlich ist das ein Luxusproblem.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • mringhoff
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    • 11. Mai 2016 um 09:11
    • #22
    Zitat von "Jeremy"

    Aber es stimmt schon, wahrscheinlich ist das ein Luxusproblem.


    richtig, während des Jobs wird nicht entkeimt und desinfiziert, da wird das Immunsystem abgehärtet! :)

    Nur wenn der Lippenstift der Sängerin am Korb klebt, wird zwischendrin mal sauber gemacht, falls das Mikro hinterher jemand anderes bekommen soll. Oder es kommt das Sparemikro zum Einsatz...

    Die Reinigung findet bei uns dann in der Firma statt.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • yamaha4711
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    • 11. Mai 2016 um 10:49
    • #23

    Eben!

    Man könnte natürlich auch über Nanooberflächen mit Lotuseffekt nachdenken. Da würde dann zumindest nichts haften bleiben. Meiner Meinung nach vollkommen übertrieben, vor allem wenn man sich so manches Sängermikrofon aus der Nähe ansieht. Iiiiiiigitt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • stb
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    • 12. Mai 2016 um 10:57
    • #24
    Zitat

    ich kenne kein gesangsmikro, bei dem das nicht geht),

    Ich aber: Beyerdynamik M500, M400 ... und genau an diese hatte ich gedacht bei meiner Frage. So´nen usseligen SM58 Korb krieg ich auch noch abgeschraubt und dann besprüht.
    Zuhause kommt dann die Behandlung mit Ultraschallbad, Spüli usw., das ist klar. Aber eben zwischendurch Currywurst, Lippenstift und Mundgeruch entfernen, dass ist hier die Aufgabe! :D

    Die Ideen mit dem gesonderten thread im Praxisboard ist ´ne gute Idee, vielleicht wär das ja möglich.

  • yamaha4711
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    • 12. Mai 2016 um 17:05
    • #25

    Mundgeruch entfernt am mit Mundwasser und Zähnpasta sprich persönlicher Mundhygiene. Hier würde ich echt beim Verursacher ansetzen. Ebenso Currywurst. Man kann sich ja den Mund mal abwischen bevor man auf die Bühne geht und zum Mikro greift. Lippenstift ist da eher tragbar, da evtl. für den Auftritt notwendig.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • guma
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    • 12. Mai 2016 um 19:59
    • #26

    Ich habe mich ja hier eher zurückgehalten, sage jetzt aber mal was als Experte dazu:

    Trennen wir mal zwei Aspekte also Ästhetik und Infektiologie:

    Aus infektiologischer Sicht ist die Desinfektion mit entsprechenden mit bakteriziden Lösungen getränkten Tüchern Mumpitz, weil diese eigentlich sehr gute Methode wie 'hell&dunkel' schon sagte, nur für glatte Oberflächen funktioniert. Sprühdesinfektionen mit bakterizid/virostatischer Wirkung sind nur gering besser, haben aber das Problem, dass sie nur wirken, wo wirklich eine Benetzung stattfindet und die Erreger sich nicht unter einem Schutzfilm von z.B. Lippenstift, Essensresten u.s.w. verstecken können. Der übliche "innere" Popschutz aus dünnem Schaumstoff bleibt als Keimreservoir, aus dem Keime über Kondensat aus der Ausatemluft als Feuchtigkeitsbrücke wieder nach außen auf den Korb gelangen können.

    Gegen das ästhetische Problem hilft nur gründliche Reinigung.

    Zusammengefasst ist die richtige Methode Köpfe/Körbe nach jedem Interpreten wechseln und dann nach der Show gründliche für Metall und Schaumstoff getrennte mechanische und hygienische Reinigung. Dampfsterilisation ist nicht nötig.

  • billbo
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    • 12. Mai 2016 um 23:35
    • #27

    Pril- Lappen, Desinfektionstücher und -sprays, Spülmaschine, Ultraschallbad, Autoklav, UV- Bestrahlungsgerät, Lotoseffektbeschichtung, Dampfsterilisation – was fehlt noch, bzw. wer bietet mehr? Hatten wir ausglühen schon? :D
    (Pssst: so ein aftermarket- SM58 Korb kostet VK 5 Euro brutto. Nicht nur annähernd keim- und garantiert essensreste- und lippenstift-, sondern auch gänzlich beulen- und kratzerfrei. Nicht verraten!)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 12. Mai 2016 um 23:54
    • #28

    billbo, du glaubst aber nicht wirklich, dass alle techniker der welt nur SM58 verwenden, oder? :lol:
    und dass man statt reinigen die körbe einfach wegwerfen und neue kaufen sollte, dürfte auf dauer auch ein bisschen ins geld gehen... auch wenn ein ersatzkorb nur 5 EUR kostet ;)

    guma, vielen dank für den kleinen, aber durchaus erhellenden beitrag.
    im prinzip lag ich also mit dem auswaschen des popschutzes und des korbes mit seife oder spüli gar nicht so falsch.
    aber das merkt man ja auch selbst, denn die mikros duften danach so gut, dass man da am liebsten wieder selbst reinsingen möchte ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 13. Mai 2016 um 00:47
    • #29

    Seife und Spüle alleine hilft nicht gegen alle Keime. Mit Desinfektionsspray kommt man nicht in alle Ritzen. Da ziehe ich die Spülmaschine vor. Ab 60°C denaturieren die meisten Proteine und Bakties bestehen nunmal aus Proteinen. Solange die sich nicht einkapseln ist das recht effektiv. Zudem rückt denen ja auch die enzymhaltige und doch recht basischen Reiniger auf die Pelle. Das heiße Spülwasser kommt so gut wie in alle Ritzen und gut ist. Beim Trocknen gibt's noch ne Extraladung Hitze.

    Ich bin mir sicher, dass man damit 98% aller Keime erschlägt und ich mach mir nicht mal die Finger dabei schmutzig. Sauber sind die Dinger hinterher in jedem Fall. Egal was ob da Currywurst, Lippenstift oder sonst was drauf war.

    Einzig bei Körben aus Alu, wenn kein Lack drauf ist oder dieser abgeplatzt ist, sollte man dies nicht tun, denn der Reiniger greift ungeschütztes Alu an.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • ThoSchu
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    • 13. Mai 2016 um 01:52
    • #30
    Zitat von "billbo"

    Pril- Lappen, Desinfektionstücher und -sprays, Spülmaschine, Ultraschallbad, Autoklav, UV- Bestrahlungsgerät, Lotoseffektbeschichtung, Dampfsterilisation – was fehlt noch, bzw. wer bietet mehr? Hatten wir ausglühen schon? :D
    (Pssst: so ein aftermarket- SM58 Korb kostet VK 5 Euro brutto. Nicht nur annähernd keim- und garantiert essensreste- und lippenstift-, sondern auch gänzlich beulen- und kratzerfrei. Nicht verraten!)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Ich habe mich heute noch einmal an unseren Experten hier gewendet. Eine Option ist mir noch eingefallen, die man Werksseitig verbauen könnte.

    Warten wir ab, wie doll ich ausgelacht werde....

  • Pfälzer
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    • 13. Mai 2016 um 10:27
    • #31

    Also von dieser Desifiziererei mit Haushaltsmittelchen halte ich ehrlich gesagt garnix mehr.
    Auf Arbeit in meinem richtigen Job teste ich mit Kollegen das mal wärend der jährlich stattfindenden Diskusion zur Schnupfenzeit.
    Wir berührten Freitags Nachmittags alle mit ungewaschenen Händen Abklatschproben.
    Dann wurde mit einer Uhr am Waschbecken 30 Sekunden lang die Hände gewaschen und wieder eine Abklatschprobe berührt.
    Als letztes desinfizierten wir unsere Hände mit Sakrotan und betatschten wieder Proben.
    Dann gings ins Wochenende.
    Montags morgens wurde es dann Interessant:
    Auf den Proben mit ungewaschenen Händen hat sich das Leben mit aller Macht ausgebreitet.
    Die Proben mit dem gewaschenen Händen zeigten eine um ungefähr 50 % reduzierte Keimzahl.
    Auf den Proben, die mit den desinfizierten Händen berührt wurden, befanden sich fast genau so viele Keime wie auf den mit Seife gewaschenen.

  • billbo
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    • 13. Mai 2016 um 10:38
    • #32
    Zitat

    billbo, du glaubst aber nicht wirklich, dass alle techniker der welt nur SM58 verwenden, oder? :lol:

    Es gibt auf Bühnen mit elektrisch verstärkter Unterhaltungsmusik keinen vernünftigen Grund für irgendwas anderes. Aber das lassen wir hier besser... :D

    Nach meiner Erfahrung gibt’s in Sachen Mikrofonkorbverschmutzung aber ganz erhebliche individuelle Unterschiede. Ich kenne Sänger/Innen, da duftet der Korb auch nach 3 Monaten Tour frisch wie am ersten Tag – alle paar Tage mal mit einem sparsam mit Fensterreiniger benetzten Lappen drüber, und gut. War aber auch schon mal mit einem Sänger unterwegs (Henry Rollins), der mindestens 3-4 Körbe pro Show 'verbrauchte' – da kam nach 20 oder 30 Minuten einfach nichts Verwertbares mehr durch. Davon gab's dann 2 komplette Sätze: einen, der tagsüber eingeweicht und abends ausgespült wurde (für den nächsten Tag), und einen, der tagsüber zum Trocknen auslag (für die Show am Abend).
    Wie man 50 Jahre nach SM58 Gesangsmikros bauen/ benutzen kann, bei denen sich der Korb nicht mit ein, zwei Handgriffen austauschen lässt, ist mir ein komplettes Rätsel.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: in Sachen Keimphobie halte ich's mit den meisten hier: Keime gehören zum Leben. Ohne sie wären wir tot. Und die Hersteller von allerlei 'Mittelchen' sowie deren Reklametexter obendrein auch noch arbeitslos.

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 13. Mai 2016 um 12:10
    • #33
    Zitat von "billbo"

    Es gibt auf Bühnen mit elektrisch verstärkter Unterhaltungsmusik keinen vernünftigen Grund für irgendwas anderes. Aber das lassen wir hier besser... :D

    +1
    also dafür, diese diskussion hier nicht loszutreten ;)

    Zitat von "billbo"


    Wie man 50 Jahre nach SM58 Gesangsmikros bauen/ benutzen kann, bei denen sich der Korb nicht mit ein, zwei Handgriffen austauschen lässt, ist mir ein komplettes Rätsel....

    auch dazu: +1!
    für gesangsmikrofone ist es ein MUSS, dass man die körbe abnehmen und vernünftig reinigen kann!

    yamaha4711:
    du packst die körbe also einfach komplett in die spülmaschine.
    gut, das ist natürlich erstens praktisch und zweitens wie beschrieben möglicherweise sogar sehr effektiv.
    meine frage dazu: wie sieht es denn mit der langzeithaltbarkeit der köpfe aus? werden die von den spülmitteln angegriffen? und was ist mit den schaumstoffen, die ja bei den meisten gesangsmikros zusätzlich in den körben untergebracht sind: verspröden die dabei nicht?

    Pfälzer:
    wenn das händewaschen gegenüber der desinfektion mit Sagrotan keinen wirklichen vorteil bringt, warum sollte man dann nicht einfach mit spüli arbeiten?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 13. Mai 2016 um 12:43
    • #34
    Zitat von "Pfälzer"


    Auf den Proben mit ungewaschenen Händen hat sich das Leben mit aller Macht ausgebreitet.
    Die Proben mit dem gewaschenen Händen zeigten eine um ungefähr 50 % reduzierte Keimzahl.
    Auf den Proben, die mit den desinfizierten Händen berührt wurden, befanden sich fast genau so viele Keime wie auf den mit Seife gewaschenen.

    Das beweist lediglich, dass die Händedesinfektion unsachgemäß durchgeführt wurde. Ich will jetzt hier keinen Lehrgang geben, allerdings ist es in der ganzen zivilisierten Welt so, dass die chirurgische Händedesinfektion als am effektivsten mit der sachgerechten Einreibedesinfektion mit Alkoholbasierten Desinfektionsmitteln gilt und nicht die Waschung mit Wasser und Seife.

  • Knallscharsche
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    • 13. Mai 2016 um 13:16
    • #35

    Nun Sagrotan ist eben nicht die tollste Mischung. Im Krankenhaus hängt nicht ohne Grund das gute alte Sterilium in Flüssig oder Gelform.
    Hinzu kommt natürlich wie von Guma angedeutet die richtige Verwendung.

    Bei uns gibts entweder Spülmaschine oder Heisswasser mit Neutralseife.

    Mir ist noch keine Signatur zugelaufen....

  • guma
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    • 13. Mai 2016 um 13:31
    • #36

    Danke. Händedesinfektion und das Mikrokorbhygienethema haben einfach nichts miteinander zu tun. Körbe wechseln und danach Körbe waschen, ob mit Bürste oder Maschine bleibt jedem überlassen. Der Rest ist wie Billbo schon sagte nur den Mittelchenfirmen das Geld in den Rachen gestopft.

    Ein Bierseidel frisch aus der Spülmaschine überträgt weder MRSA noch MRGN. :wink: es sei denn, die Maschine wurde nicht sachgerecht betrieben oder irgend ein Schmuddeltrottel hat es danach am Trinkrand kontaminiert ... :roll:

  • treibsand
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    • 13. Mai 2016 um 15:50
    • #37

    Meine 2ct vorm Pfingstwochenende:

    zu Beginn meiner aktiven Zeit als Mischermann gab mir ein von mir sehr geschätzter Kollege den Tip, die Körbe mit Essigwasser (nicht zu wenig Essig!!!) zu reinigen.
    Zuerst ärgerte ich mich darüber, dass die Dinger dann fürchterlich stanken und viel schneller korrodierten - bis ich irgendwann hinter die Idee kam! Die Hauptanwendung waren Clubgigs, 80er Jahre Punk, frühe 90er Hardcore und "Jünglinge" wie Poets of peece, Tobi&Bo etc., also HipHop-Mikro-Zuhälter.
    Die Körbe bleiben viel länger hygienisch frisch und vor allem klanglich besser, wenn man aufgrund des Essiggeruches garnicht erst versucht, die Dinger in den Mund (oder andere Körperöffnungen) zu stopfen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • yamaha4711
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    • 13. Mai 2016 um 21:00
    • #38

    wora
    Nö, die Körbe gehen auch nicht schneller kaputt. Die Trocknung der SpüMa sorgt da schon dafür und solange der Lack nicht angegriffen ist bzw. der Korb aus Stahlgeflecht besteht ist das auch vollkommen ok.

    Der Schaumstoff.. naja. Je nach Güte passt das auch. Bei Billigmikros ala DAP hatte ich schon Probleme. Bei Markenzeug geht das schon und wenn mal der Schaumstoff sich auflöst, dann hat er einfach seine Zeit hinter sich. ;)

    Letztendlich ist die SpüMa für mich die beste Methode ohne sich eben die Finger schmutzig zu machen.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • lisa f.
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    • 25. Mai 2016 um 03:52
    • #39

    Zahnbuerste und Mundspuelung, Alkoholtuecher, ab und zu Spuelmaschine und Schaeume in Waschmaschine.
    Die Alkoholtuecher nehme ich fuer das ganze Mikro / Headset / Kabel / Taschensender.

    Meistens sind Leute recht widerstandsfaehig, aber wenn die Erkaeltung rumgeht bei einer VA wo man eben nicht sagen kann "sollen sie halt ihr eigenes Mikro mitbringen" finde ich es fair wenigstens im Ansatz zu versuchen zu helfen, v.a. die glatten Oberflaechen von Handsendern abwischen und eben nicht nur den Korb.
    In ganz schlimmen Faellen habe ich auch schon den Korb gewechselt.

    Den Korb abwischen ist eben eh ein wenig fuer die Katz, da sich alles im Schaum und den Ritzen sammelt, aber die Kombination von Zahnbuerste, Mundspuelung und Alkoholtuch laesst den Korb sauber aussehen und nicht zu schlecht riechen.

    Wir haben alle unterschiedliche Veranstaltungswelten, waehrend der eine im Theaterbereich unterwegs ist macht jemand anders vorwiegend "eigene" Bands, ich mache vorwiegend Gala, Industrie und Broadcast.

    Ultraschallreiniger ist vorhanden fuer kleine Mikrofonkoerbchen und v.a. Silikonohrmuffen von generic IEM Hoerern.

  • studi
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    • 3. Juni 2016 um 01:52
    • #40

    Anstelle von Sterilium und Co würde ich eher auf ein Flächendesinfektionsmittel setzen: Bacillol AF. Will man aber gegen unser aller speziellen und von mir besonders respektierten Freund Norovirus eine Chance haben, sind längere Einwirkzeiten nötig.

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