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Welches Funkgerät?

  • hell&dunkel
  • 12. März 2017 um 13:21
  • hell&dunkel
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    • 12. März 2017 um 13:21
    • #1

    Schon seit Jahren denke ich über die Anschaffung von Funkgeräten nach. Nun, "Gut Ding will Weile haben" sagt das Sprichwort.

    Nicht immer ist die Kommunikation mittels Zuruf möglich und sinnvoll. Und irgendwo in einer großen Halle :D mittels Handtelefon zu kommunizieren ist eher suboptimal.

    Was ist der aktuelle Standard? Reicht PMR oder sollte ein DMR-System sein? Kompatiblität (Frequenzen) zu aktuell verwendeten Geräten?

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • niggles
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    • 12. März 2017 um 17:09
    • #2

    - wenn's irgendwie sinnvoll verlegbar ist und während der Show zuverlässig tun muss: Kabelinterkom

    - als Arbeitsfunk zum Kabeltesten, Einleuchten etc: PMR mit vernünftigen Gehäusen. Die neue Billigserie von Motorola (TLKR) sieht ganz anständig aus. DMR446 (Hytera) ist mMn schlicht noch zu teuer für diesen Zweck.

    - Funk für Showpersonal auf per Kabel nicht oder schlecht erreichbaren Positionen (Kameraleute im Heli, Bühnenassi...): Lizensierter Betriebsfunk von Motorola oder Kenwood, je nach Gelände entweder UHF oder VHF mit genug Leistung. Digital kostet auch hier erheblich mehr, ist aber zum Kauf wahrscheinlich die bessere Lösung weil die Analoglizenzen ab 2020 nicht mehr vergeben werden. Alternativ Drahtlosintercom (Riedel, CC, Telex...), aber bitte nicht im 2,4 GHz ISM-Bereich (ja Greengocom, ihr seid gemeint...)

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    3 Mal editiert, zuletzt von niggles (12. März 2017 um 17:25)

  • hell&dunkel
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    • 13. März 2017 um 00:15
    • #3

    Kabel ist immer der bessere Funk. Allerdings fällt das weg. Die Zuverlässigkeit einer normalen Funke reicht.

    Wenn das nicht geht, wird das Handtelefon gezückt.

    Konkrete Anwendungsfälle:

    - Stadtfeste in verschiedenen Größen

    - Messe (i.d.R. als Dienstleister für den Veranstalter)

    - Industrie vom kleinen Fest bis zum dicken Jubiläum

    Jeweils Auf/Abbau/Bereitschaft und immer geht es um Wasser.

    So eine Handquetsche lässt sich, wie auch CB-Funk, ganz legal beim Konvoifahren auf der Autobahn einsetzen.

    Ob jetzt ein Auto meint, suspekte Fehlermeldungen anzeigen zu müssen oder ob ganz einfach der Blutspiegel im Koffein zu hoch ist ;). Schnelle, streßfreie Kommunikation.

    Die Motorola TKLR sind mir gefühlt allerdings etwas zu billig.

    Hat jemand Erfahrungen mit dem Kenwood TK-3401D?

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  • audiobo
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    • 13. März 2017 um 06:36
    • #4
    Zitat von hell&dunkel

    Hat jemand Erfahrungen mit dem Kenwood TK-3401D?

    Nicht spezifisch, bei einem Vorgängermodell jedoch, welches ich vor ein paar Jahren ab und an verwenden musste, waren die Regler so leichtgängig dass ständig Kanal und Lautstärke verstellt waren. Recht nervig...

  • josefbecker
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    • 13. März 2017 um 10:09
    • #5

    Wenn's günstig und dennoch relativ robust sein soll könnte ich das PMR Midland G7Pro empfehlen. Kostet bei Thomann so um die 50 Euronen. Lässt sich auch mittels Interface mit Kabel-Intercom verbinden.

  • thesoundguy
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    • 13. März 2017 um 10:41
    • #6

    Das Kenwood TK-3401D ist wohl der günstigste Weg zu einem professionellen Funkgerät. Wir haben schon länger den Vorgänger TK-3301E im Einsatz und seit einiger Zeit auch den digitalen Nachfolger. Rein mechanisch sind die Geräte über jeden Zweifel erhaben. Absolut roadtauglich und nahezu unverwüstlich. Ich vermisse sie sogar jedesmal, wenn ich mal wieder ein Motorola benutzen muß. Die Frage ob PMR reicht ist da schon entscheidender. Man findet eigentlich immer einen freien Kanal, aber wenn dann doch mal jemand in den Kanal grätscht, ist das natürlich schon etwas nervig. Aber man kann sie auch so programmieren, daß sie fremde Signale ignorieren. Die Reichweite ist für die meisten Anwendungen völlig ausreichend. Wir benutzen sie oft in Parks wo man auch schon mal Abstände von 500-700m hat. Da wird es dann eng, wenn man das Gerät wie üblich am Gürtel hat. Aber Indoor ohne mehr als eine massive Wand dazwischen funktioniert das sehr gut. Was man noch wissen sollte, ist das die digitale Funktion schon eine ordentliche Latenz hat, was aber i.d.R. auch kein Problem darstellt. Ein weiterer Vorteil, ist die nahezu unendliche Zubehörauswahl.

  • hell&dunkel
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    • 13. März 2017 um 10:46
    • #7
    Zitat

    PMR Midland G7Pro

    Danke für den Tip. Allerdings habe ich bei Geräten der unteren Preisklasse immer Zweifel.


    Zitat

    Das Kenwood TK-3401D ist wohl der günstigste Weg zu einem professionellen Funkgerät.

    Das war mein erster Eindruck - deshalb bin ich dort gelandet.

    Bei der Suche im Forum bin ich bei Comsolus gelandet - die vermieten die Geräte auch. IMHO in Indiz für einigermaßen Tauglichkeit.

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  • verstärkerberserker
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    • 13. März 2017 um 11:59
    • #8

    Motorola CP040 bzw. der 100% kompatible Nachfolger.

    -Der Traktor unter den Funkgeräten

    -nicht billig aber absolut preiswert

    ...Holz ist braun!

  • Finelight
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    • 13. März 2017 um 19:01
    • #9

    Jo, DP1400 (nachfolger des CP040) ist stabil, funkt(ioniert). Wir haben ca. 40 Geräte gemischt CP040 und DP1400 bei uns im Theater, die Kollegen mit dem DP1400 glauben aber, dass die Verständlichkeit minimal schlechter geworden ist.

    In einer anderen Venue haben wir nur DP1400 da auch teilweise digital, da ist es immer wieder erstaunlich, wie GUT die digitale Verständlichkeit auch bei Lärm ist.

    Anbauteile sind identisch, einzig die Programmiersoftware/das Kabel ist bei den DP1400 deutlich teurer als bei den CP040, die aber bereits seit mehreren Jahren nicht mehr hergestellt werden. Für die alten CP040 kann man die Software/das Kabel auch problemlos im Internet bekommen.

  • Holti
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    • 13. März 2017 um 19:34
    • #10

    Wir haben diese hier im Einsatz. Gekoppelt mit Axxent Intercom ne feine Sache.

    Motorola-XT420

  • hell&dunkel
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    • 13. März 2017 um 21:38
    • #11

    XT420 - ein analoges "PMR446"

    Zitat

    ...

    Vfg 40 / 2012
    Allgemeinzuteilung von Frequenzen im Frequenzbereich 446,0 MHz – 446,2 MHz für die
    Nutzung durch die Allgemeinheit für Funkanwendungen für die Sprachkommunikation
    mit Handsprechfunkgeräten

    ...

    Diese Allgemeinzuteilung ist bis zum 31.12.2022 befristet.

    Immerhin könnt ihr es noch 5,75 Jahre nutzen. Wie beim Kenwood TK-3401D.

    Ganz langsam werde ich schlauer.

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  • secluded
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    • 13. März 2017 um 22:34
    • #12

    ich kann Dir 'mal 2 Stück an PMR's überlassen (Hersteller Blablubbirgendwas), die ich inkl. Headset für 130 Öcken beim Mayer Elektronik in der Sttgt. Str. geschossen hab'...

    ...übrig wären 'se...

    tun, was 'se sollen, Sprachverständlichkeit hervorragend für die Handquäker, klein, handlich und 4km nachgewiesen ;)

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • simonstpauli
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    • 16. März 2017 um 17:24
    • #13

    Eine Randanmerkung:

    Bei digitalen Systemen ist auf die Latenz zu achten, gerade bei zeitkritischer Kommunikation (Grounder - Rigger).

    Ich hab es schon erlebt, daß alte analoge Systeme ausgepackt worden sind, um eine Rigging-Schicht entspannt über die Bühne zu kriegen. Ich persönlich finde die Latenzen teilweise unfassbar nervig, vor Allem, wenn die Funkgerätedichte hoch ist.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • hell&dunkel
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    • 18. März 2017 um 00:05
    • #14

    Lantenzen würden nicht so sehr stören. Wobei: Wieviel ist das Signal verzögert?

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  • ThoSchu
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    • 18. März 2017 um 01:50
    • #15

    Zu groß für Rigger und Grounder.

    "1.2.3 Und jetzt Pull" um einen Motor vom Boden und aus der Luft gemeinsam zu bewegen nicht geeignet.

    "Zwei Ticks noch" geht, aber ein STOP nicht.

    Wobei ich auch nur ältere Digitale Wireless System kenne, vielleicht hat sich da was getan.

  • hell&dunkel
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    • 18. März 2017 um 10:47
    • #16

    Genau an das "Stopp!" habe ich auch gedacht. Latenz + Reaktionszeit kann zu lange sein.

    Ich war gerade schon dabei, leichtfertig zu schreiben "macht uns nix".

    Aber halt: Kann uns doch tangieren. Beim LKW rangieren kann zusätzlich zum Sichtkontakt eine verzögerungsfreie Funkverbindung zum Sicherungsposten ganz praktisch sein.

    Ein klarer Fall, um auf der PLS in Frankfurt bei Motorola, Kenwood oder einem Händler vorbeizuschauen.

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  • B2-Sounds
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    • 19. März 2017 um 19:42
    • #17

    Hallo,

    Wir haben bei uns ebenfalls die Kenwood TK-3401D im Einsatz, womit ich sehr zufrieden bin. Von meinem altenn Arbeitgeber kenne ich noch die Motorola GP-Serie und wir hatten da häufiger Probleme mit den Akku´s, was bei den Kenwood bisher noch nie vorkam.

  • hell&dunkel
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    • 24. März 2017 um 22:03
    • #18

    Besten Dank für die diversen Tipps.

    Auf der PLS werde ich bei Kenwood vorbei schauen.

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  • ThoSchu
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    • 25. März 2017 um 03:31
    • #19

    Und wo genau gehst Du da hin?

  • hell&dunkel
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    • 25. März 2017 um 17:28
    • #20

    Kein Plan - ich bin einfach davon ausgegangen, daß Kennwood mit seinen Mobilfunken (und nicht mit den Küchengeräten;)) auf dieser Hell-Laut-Muckermesse in FfM steht.

    Weitere Gedanken dazu mache ich mir erst wieder Zuhause.

    Gruß aus dem irischen Hotel auf der Insel...:D

    Armin

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