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Becken über Front Vocals !?!

  • peckatler
  • 16. Juni 2003 um 19:18
  • Online
    TomyN
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    • 24. Juni 2003 um 12:35
    • #21

    ... und er hat Stöpsel oder In Ear im ohr, oder gar einen Kopfhörer auf.
    Und die Band will noch Snare im Monitor... (natürlich auch mit Stöpseln..)

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • deepblue
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    • 24. Juni 2003 um 12:54
    • #22

    Hi Tomy!

    (Ich sag nur: Kirschen)

    Unser Drummer hat sich sein Ohr ausgießen lassen und hat die Snare nicht auf dem Momitor! Die anderen Musiker auch nicht!

    Beim letzten Soundcheck, in ca. 18m Abstand, stöhnten die anderen Musiker über die laute Snare. Sie standen am FOH! Einzig der Kick-Kanal war bis dahin geöffnet. Da heißt es Effekte Pre-Fader und hoffen daß ihm irgendwann die Kraft ausgeht.

    Er läßt schon mit sich reden und versucht etwas leiser zu spielen, nur von langer Dauer ist dies nicht geprägt. Plexiwand wäre die Lösung, nur kostet mir das Material schon 300.- Euro.

  • tufkawila
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    • 24. Juni 2003 um 12:59
    • #23

    Ich route aus Prinzip keine Snare in den Monitoren es sei denn alle haben In-Ear. Meistens haben die Leute Verständnis dafür wenn man ihnen die Problematik erklärt. Falls der Schlagzeuger nach wiederholter Bitte ein wenig sanfter zu schlagen nicht reagiert, dann mute ich ihm einfach seinen Monitor, oder wenn ich ganz gemein sein möchte route ich ihm die Snare und die Becken drauf,so laut wie es geht bis kurz vorm Feedback, und dann auch richtig grell das einem die Ohren fast abfallen, basta !!!
    mfg. FRED.

  • Seven
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    • 24. Juni 2003 um 18:46
    • #24

    snare und becken im monitor ist eben nicht. aus basta. drums geben die lautstärke vor.

    aber trotzdem werden hier noch lange keine becken abgeklebt :o

    ich hab schon gigs mit hot rods gespielt mit richtig pa und 15 auf 8 meter bühne, weil es geknallt hat wie sau.
    und ich kenne drummer, die haben einen dicken sound wenn sie ihr set nur streicheln (zähle mich hier leider nicht dazu... :D ). Das man nicht kloppen kann wie ein berzerker ist schon klar. aber irgendwo ist schluss mit lustisch. wenn es mit rods zu laut ist, dann sollten sich manche leute lieber einen alleinunterhalter besorgen anstatt eine komplette band anzuheuern. livemusik hat nunmal einen grundlautstärke. und wie laut eine trompete ist, wissen viele leute überhaupt nicht....

  • deepblue
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    • 24. Juni 2003 um 22:38
    • #25

    Du hast geschrieben: "aus basta. drums geben die lautstärke vor"

    Dein legerer Ton in Ehren, aber so einfach kannst Du es Dir auch nicht machen. Bei mir geht es um Cover und in erster Linie ist es wichtig daß die Zuschauer begeistert heimgehen. Unser Schlagzeuger treibt die Musiker an und es mach Spaß ihm beim Spielen zuzusehen. Ich respektiere das, aber Du mußt auch verstehen, daß ein Mischer versucht den bestmöglichen Sound aus seiner Band herauszuholen. Wenn ich mir dann einen Satz anhören muß, wie "Ich hatte die Snare überhaupt nicht drin, aber trotzdem war sie mir zu laut" gibt mir das schon zu denken.

    Jeder Musiker sollte sich in das Arrangment einpassen und nicht für sich "knüppeln". Er ist ein guter Freund von mir und wir diskutieren viel über das Thema. Eine Lösung zu finden ist allerdings wirkich nicht so einfach...

    Ich habe es manchmal wirklich satt vom Publikum zu hören, daß das Schlagzeug viel zu laut ist. Du meinst das Schlagzeug gibt die Lautstärke vor, aber ich habe so viel Verantwortungsbewußtsein den Zuschauern nicht mit 125dB einen lebenslangen Gehörschaden zuzufügen.

    So viel zum Thema ohne Lösung

  • Wulfson
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    • 24. Juni 2003 um 23:48
    • #26

    ...und dem schliesse ich mich kommentarlos an

  • Seven
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    • 25. Juni 2003 um 01:19
    • #27

    NÄÄÄÄÄÄÄ
    jezz hab ich 20 min text geschrieben und er is wech. :evil::evil:

    naja eben nochma ein wenig kürza:

    also nicht das wir aneinander vorbeireden:

    Ich bin der meinung, dass grade auf kleinen bis mittleren bühnen die disziplin der musiker einer der hauptgründe für einen guten sound und somit eine gelungene veranstaltung sind.

    die disziplin fängt mit dem drummer an, und sonst nirgends, da dieser als einziger (es sei denn er spielt edrum) NICHT mit einem regler alles leiser machen kann, zumindest nicht ohne drastische klangeinbußen ab einem gewissen grad. die lautstärke des kits sollte der musik, der veranstaltung, dem veranstaltungsort und den technischen gegebenheiten angepasst sein. danach sollte sich der rest der band dann einrichten. das wiederum heisst, dass ich kein verständnis dafür habe, wenn der gitarrist 4 meter neben dem drumkit, die snare in seinem wedge haben will, weil ihm sein fullstack die rübe wegbläst.
    der drummer darf natürlich auch drums im drumfill haben, aber eben auch nur so viel wie nötig. und da die snare meist eh mit becken (die ja eigentlich thema des threads sind) das lauteste am set sind, brauchen die imho auch nicht in das fill, vielleicht noch ein snare-fx, aber dann is auch gut. :D

    Zitat

    Na was ist jetzt wichtiger, Becken oder Gesang???

    Natürlich die Becken, keine Frage!

    Also das ist ja von vorneherein klar :D

    Aber es gibt wege und mittel, die lautstärke zu senken, so dass ich mich unterhalten kann, während ich drums spiele. das ist dann zwar mit besen, aber wenns es eben erforderlich ist, dann solls so sein. ob es allerdings sinn macht, ac dc mit besen zu covern ohne eine jazzversion von "you shook me" zu spielen ist fraglich. :o

    Das Problem mit 125 db kenne ich nur zu gut. Die Bands wollen es laut und lauter. Erstmal auf der Bühne und dann solls unten noch richtig drücken. aber wenns dann zu laut ist, dann wars nicht die band sondern der böse böse mixer. bei uns ist es mittlerweile soweit, dass meine ex-band (Hardrock-Cover) außer mir, kaum mehr einer mischen will, da die Jungs wirklich undiszipliniert sind.

  • deepblue
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    • 25. Juni 2003 um 06:46
    • #28

    Ok, damit bin ich schon eher einverstanden. Mit Besen hat er noch nicht gespielt. Sollte vielleicht beim nächsten Auftritt ein paar Schaschlikspieße für ihn als Steckenersatz mitnehmen :D

    Schönen Tag noch,

    Thomas

  • Seven
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    • 25. Juni 2003 um 13:35
    • #29

    :D was heisst hier schon eher?
    habsch mich so unverständlich ausgedrückt? :-?

  • brummbär
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    • 4. Juli 2003 um 10:11
    • #30

    Wer die Becken von nem Drummer festschraubt, dem sollen Furunkel, groß wie Melonen, am Hintern wachsen ... :D

    Becken müssen frei schwingen können, sonst entstehen Risse und das Becken ist kaputt.
    Das ist (fast) mit dem Übersteuern zu vergleichen (alle Lämpchen auf "rot" hält auc h kein Speaker lange aus).

    Aber wie kann man das Problem lösen? Nur teilweise. Und auf kleinen Bühnen schon garnicht.

    Wie kann ich das Problem eindämmen?

    1) Der Location entsprechende Becken und Trommelauswahl. Wenn ich in ner Kneipe mit riesen Becken und Trommeln ankomme, dann gibts halt nur Krach.
    Leider beschäftigen sich viele Drummer nicht wirklich mit Ihrem Sound und sind (aus finanziellen Gründen) auch mit den Trommel- und Beckengrößen nicht so flexibel.

    2) Disziplin. Ohne gehts halt nicht, auch wenns schwerfällt, wenn das Publikum abgeht. Leider haben da die anderen Bandmitglieder, speziell die Gitarristen auch ein Händchen für, nach jedem Lied noch ein bischen an der Schraube zu drehen ... Und leider haben die wenigsten Sänger Ahnung geschweige denn Interesse an "technischen Dingen". Von Sängerinnen ganz zu schweigen.

    3) Die Monitore leiser machen ... hilft meistens. Den Monitor vom Drummer leiser machen, damit er sich mehr auf den Gesang konzentrieren muss und dann nicht so zuschlägt. Drummer hören meistens (solange sie nicht vom Blatt spielen) wg der Einsätze auf den Gesang.

    4) Overheadmics weglassen! Ehrlich, die Becken sind neben der Snare normalerweise das lauteste Teil vom Schlagzeug. Nehmt lieber die Toms ab, da streut noch genug von den Becken rein. Erst ab Stadfestgröße oder bei sehr disziplinierten Drummern mit dem entsprechenden Equipment machen Overheads imo Sinn.

    EDIT
    5) auch wichtig: die richtige Stockwahl. Wenn "Baseballschläger" zum Trommeln benutzt werden, kanns nur laut werden. Auch der Stock ist für ne gewisse Grundlautstärke verantwortlich.


    Meine Vorschläge, den Gitarreros die Potis vom Amp abzuschrauben bzw die Verstärker so drehen, das sie nicht mehr dran kommen stößst allerdings meistens auf Widerstand.

    Buuuuuuh

    Einmal editiert, zuletzt von brummbär (7. Juli 2003 um 08:11)

  • SMPTE
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    • 5. Juli 2003 um 08:33
    • #31

    Das kann durchaus hinkommen.
    ich hatte mal ne live-mehrspuhr aufnahme zu machen , auch von ner sehr klenen bühne und wir hatten toms und backen NICHT abgenommen, aber durch die SM58 der vox ist noch reichlich zeug mit auf band gekommen.
    (naja , es klang halt nur sch****e..)
    daher wie gesagt erstmal den drummer freundlich bitten leiser zu speilen und die becken unten bedämpfen.

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • Scot_T
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    • 9. Februar 2004 um 10:02
    • #32

    Nur so nebenbei geht mir eine philosophische Frage durch den Kopf:

    Warum zum Teufel hat es sich seit Jahrzehnten eingebürgert die Schlagzeuge immer Lauter und lauter zu bauen. Ich meine sie könnten doch von Werk aus ein kleinen Wenig bedämpft werden... nicht viel, nur so das sei eben ergonomisch für das Ohr sind, und nicht jeden Mix zerstören!
    ... Und in eine 4*12 Gitarrenbox müsste auch nur ein 12" verbaut werden, der Rest sollte Atrappe sein. Fällt einem Halbtauben Gitarristen sowiso nicht auf.
    ... Und übrigens: Der Gesang ist wichtiger! Warum schreiben die Bands denn sonst Texte, die evtl auch noch Gut sind, wenn sie völlig übertönt werden? Nur fürs Studioalbum das bei den Meisten sowiso nie kommt?
    Habe mal ne (Musik-!!) Studentenband gesehen, mit ner guten Sängerin und, so vermute ich, sehr lyrischen Texten. Problem: Der Drummer hatte seine Snare dermassen straff gespannt, das die Obertöne alles im Raum Überschallt haben (200 Mann, Nexo 15/1 Top + 2* 15Sub) Die Anfrage beim Technicker ob er was ändern könne hat nur ein enttäuschtes und trauriges Gesicht seinerseits ergeben, sowie den Satz: Hätte ich auch gerne, aber der Drummer stellt sich Bockig.

    ...ICH BEZAHLE KEINEN EINTRITT UM MIR EIN SCHLAGZEUG, ODER NOCH SCHLIMMER; NE EINZELNE SNARE ANZUHÖREN!!!

    Musik ist mehr als das!

    Hochachtungsvoll
    Scot_T

  • Mister.Lange
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    1.574
    • 9. Februar 2004 um 10:19
    • #33

    Das kann man aber eigentlich nicht dden Herstellern anlasten. Es gibt immer Varianten leise zu spielen. Es gibt lautere und leiser Becken Snares usw. Man bekommt auch einen guten Gitarren Sound unterhalb von 110 dB hin. Dann muss es vielleicht nicht dass 100W Röhren Full Stack sein.

  • Scot_T
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    32
    • 9. Februar 2004 um 10:55
    • #34

    Ich weiss das das so nicht funktionieren würde, sonst würde man ja auch z.B. Autos nicht mit sooo viel PS ausstatten, wenn man damit den Strassenverkehr sicherer machen könnte. Finds halt nur sch***e wenn sich solche 0 Dynamiker gleich Brachialshlagzeuge kaufen (Also Führerscheinneulige dem BMW) und damit unser aller wertvolle Gehörgeänge zerschiessen (Den BMW an den Baum setzen)
    Das heisst wenn unser Team an der Technik dreht gibt es da wirklich keine Diskussionen, da wir uns im Endeffekt für die Gesundheit des Publikums verantwortlich fühlen. Brachialamps werden quer zur Bühne gedreht wenn sie es nicht begreifen wollen leiser zu machen. Dem Drummer wird unaffällig der Moni gekürzt. Alles natürlich auf freundlicher Basis, man hat ja auch abends seinen Spass zusammen. Aber bei 125db Soundcheck Grundlautstärke der Band, direkt vor der Bühen, ohne PA, werde ich sehr humorlos. Ich denke die Plexiwände werden irgendwann demnächst wohl sein müssen, um die Geschichte mit den Vocals auszumärzen, auch wenns den Drummer stört. Denn so erklärt sich die Aufgabenverteilung: Band macht Musik, wir machen den Sound... so ein schwarzer Monitor auf der Bühne ist auch hässlich. Lass ich ihn deshalb weg?...

    ... Wer Backline als Prestige benutzen will, weil er es bei der Miniplayackshow auch so gesehen hat, muss leider zurückstecken. Der Ton macht die Musik, nicht das aussehen!

    Hochachtungsvoll
    Scot_T

  • 00Schneider
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    612
    • 9. Februar 2004 um 13:13
    • #35
    Zitat von "Scot_T"

    Nur so nebenbei geht mir eine philosophische Frage durch den Kopf:

    Warum zum Teufel hat es sich seit Jahrzehnten eingebürgert die Schlagzeuge immer Lauter und lauter zu bauen. Ich meine sie könnten doch von Werk aus ein kleinen Wenig bedämpft werden...


    Das stimmt nicht. Der Trend geht momentan (=dieses und auch letztes Jahrzent) hautpsächlich zu dünnen Ahorn-Kesseln.

    Zur Orientierung:
    dünn < 6 mm
    mittel 6 - 8 mm
    dick > 8 mm

    Die meisten Oberklasse Schlagzeuge sind bei dünn anzusiedeln (Tama SC, Pearl MMX, Sonor Delite z.B.), Einsteiger und Mittelklasse meist bei mittel, nur Exoten bei dick. Akustisch setzen die sich wenig durch, z.B. ein allseits beliebtes DW, dünne Ahorn Kessel, evtl. mit Verstärkungsringen, das kommt akustisch nicht gut durch. Aber mit Miks geht das gut.

    Das igendwo erwähnte Sonor Signature ist einer der Exoten, wobei es drei verscheidene gab, aber zwei davon mit 9,5 und 12 mm sehr dick und somit sehr laut.

    Snares werden auch anders gespielt, mit Rimshots, also Spannreifen mit treffen, das is sehr viel lauter.
    Insgesamt hat man als Schlagzeuger Probleme unter 100 dB zu kommen. Und natürlich spielt man da mit Gehörschutz, ales andere ist Dummheit.

    Bevor jetzt jemand kommt und denkt 'Was will denn der komische Schlagzeuger da schon wieder...', obiges Zitat stimmt eben so nicht.

    Es liegt nicht an der Industrie sondern an der Vernunft des Musikers. Viele Drummer beschäftigen sich aber auch zu wenig mit solchen Dingen, einige sind sicherlich starrköpfig und viele haben kein Geld sich 4 Beckensätze und 2 Sets für verschiedenen Situationen zu kaufen.

    Zitat

    Finds halt nur sch***e wenn sich solche 0 Dynamiker gleich Brachialshlagzeuge kaufen


    Auch das stimmt nicht. Bei Metallern ist z.B. das Tama SC Maple beliebt (da es ein gewisser Lars U. spielt), das hat aber dünne Kessel. Dann werden meist Pinstripe Felle aufgezogen, die wiederum leiser sind. Also eigentlich genau kontraproduktiv. Sie sollten eigentlich dickere Kessel nehmen um einen höheren Grundton zu haben und keine dünnen mit einem tiefen vollen Ton, da eher viel Attack und Klick beliebt sind.
    Einzig bei der Snare kommt das hin, die sind meist passend.

    Halbwahrheiten und Vorturteile gibt's auf beiden Seiten (= Drumer vs. Toning :D), also nicht Pauschalurteile mit selbigen "bekämpfen".

    Um noch auf's ursprüngliche Thema zu kommen:
    Schlagzeuglehrer macht kleinen Workshop, Set ist seitlich aufgebaut, zur Erklärung hatte er n SM 58, ca. halben Meter seitlich weg. Wenn er gespielt hat hab ich das immer schnell runtergezogen, weil darüber das ganze Set total gescheppert hat. Es waren gute dünne Becken, keine brachialen Teile, er hat gut gespielt, also nicht laut gebolzt.
    Ist das also ein Problem vom SM 58 oder ist das bei vielen Gesangsmiks so?

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • Wulfson
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    • 9. Februar 2004 um 23:49
    • #36

    sm58...gut erkannt :wink:

    da gibt es aber nicht nur ein problem mit drummern...größer ist es mit gittareros der gleichen zunft. wenn ein full stack steht, muß auch alles raus, was kann...pustekuchen! es geht auch anders...und die monitorgeschichte mit zu laut spielenden drummern ist nicht neu. das geht super! es gab da mal nen "netten" drummer, der mich ständig nach mehr kick gebettelt hat...hat er nicht bekommen-aber die snare wurde leiser...seltsam :D

    andersrum ein gitarren junkie mit full stack...nach uneinsichtigem aufdrehen beim soundcheck auf kleiner bühne. was soll man machen, wenn der gute den sänger dann nicht mehr hört...MONITOR!!! ende vom lied, die kollegen haben leiser gedreht, sich dennoch sehr gut gehört und im hachhinein sich noch für den guten sound bedankt...soll man so was glauben?? :D

  • jeff
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    • 10. Februar 2004 um 00:35
    • #37

    kleine anmerkung zum abkleben.

    das bringt aus eigener erfahrung (als drummer) garnix.

    ich spiele auch mit elacin im kopf. laute(n) agressive(n) (krach) musik.
    irgendwann hab ich einsichtiger weise die becken im proberaum abgeklebt. das ergebniss war das ich noch lauter gedroschen habe als sonst. weil wenn man nicht das raus kricht was man gewöhnt ist drischt man halt noch lauter darein. das geht ja mit den becken noch aber die snare wird auch immer lauter.
    und eine richtig auf kesselresonanz gestimmte ludwig stahlsnare mit 48er teppich (wozu 2 mic´s und immer reichlich BD kick) ist laut.

    das andere problem ist das wenn man liedbedingt die becken leiser spielt machen die nurnoch pöck. also drischt man auch an den leisen stellen.

    nach der probe waren hemd und hose zerrissen und ich war grün.

    (kurzes OT, in der nächsten szene war das hemd weg und die hose wieder heile. ich glaube wegen hulk wurde spandex erfunden, was dann eddie van halen nachsich zog und schleißlich in baggy pants (sind das noch hosen?) mündete.)


    das problem tritt ja nur bei ungeübten, unkontollierten zeugschlägern in verbindung mit agressiver musik (also mir) auf. wenn man die becken abklebt wird der mann einfach solange energie in die dinger pumpen bis die beruigende masse mitschwingt.
    allerdings verkürzt sich die krachentwicklung erheblich, erkauft mit einer lauteren snare. und einem langsam ermüdenden drummer. der wird dann zur abwechslung mal langsamer und das konzert wird beschissen. ermüdende drummer werden übrigens mit nichten leiser. die fangen nur an zu hakken.

    ich klebe übrigens immernoch allerdings mit malerkrep 2 ca. 5cm lange streifen auf halben wege zwischen dem firmen logo und der kuppe.
    das ist IMHO ein guter kompromiss zwischen verkürzen und höhenraub.

    KEIN GAFFA!!! das zeug geht echt nichtmehr ab! vorallem auf unlackierten becken ein riesen problem.


    grüße

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  • Mister.Lange
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    • 10. Februar 2004 um 11:10
    • #38

    Also wer mit Gaffa abklebt, macht das wahrscheinlich nur noch, weil der Drummer noch nicht rausgefunden hat wer es war. Sonst würde derjenige sich nicht mehr in die Nähe des Drumsets trauen.

  • jeff
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    • 10. Februar 2004 um 12:26
    • #39

    "achtung! tritt nicht über die linie!"

    "warum?"

    "da ist die kette zuende!"

    "welche kette?"

    "die kette vom TIER"


    (muppet show) :P

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • Wurst Werner
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    • 11. Februar 2004 um 10:21
    • #40

    Ja, das alte Problem. Die wichtigsten Tipps sind schon genannt worden. Am besten keine Kompression auf den Vocals und den Drums, damit die Becken nicht noch verstärkt werden. In kleinen Läden braucht man keine Over Heads, dass übernehmen die Vocal Mikes. Den Schlagzeuger zügeln bringt es auch nicht, hat aus meiner Erfahrung keinen Sinn. Vielleicht mal statt einem SM58 ein Audix OM7 probieren, dass ist so gerichtet, dass sehr wenig Umgebungsschall aufnimmt.


    Viele Grüsse
    WW

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