wenn die tops f 30e das stück vermietet werden, damit bist du absolut konkurrenzfähig. dann hast die tops nach rund 20 vas wieder drinn. nebenbei: schnell aufgebaut und klingt gut
Bauarten von Hörnern im PA Bereich
-
-
Ich kann Dir hier nicht ganz folgen. Die meisten Budget 15"/1" leiden eigentlich genau darunter, dass der 15" sowohl Tiefgang liefern, aber auch recht hoch spielen muss, weil der 1" Hochtontreiber an den meist recht kleinen Hörnern keine tiefe Trennung erlaubt. Die Folge sind u.a. ein unschönes Abstrahlverhalten (Tannenbaum), klangliche Einbußen usw. Hier ist das schön erklärt und sichtbar gemacht:
https://www.musiccraft24.de/index.php?eID=…433e49d3581f363Das war selbstverständlich auf z.B. den Rcf Art 945 bezogen deswegen hab ich ja großes Horn geschrieben, hätte vll Hochtöner schreiben sollen
-
-
Ich gebe mal meinen Senf als Schüler dazu..
Gerade Abiturienten bzw. Schüler neigen oft dazu, den Druck in der Brust mit Klangqualität gleichzusetzen.
Letztens noch gehabt: Topteile kurz vor Limiter gedreht, da mehr Lautstärke verlangt wurde. Das diese dann nicht mehr so schön geklungen haben ist uns denke ich allen klar.
Beim Abbauen am nächsten Tag wurde mir für die gute Klangqualität gedankt, was ich natürlich so garnicht nachvollziehen kann.
Das hat mir auch nochmal gezeigt, dass unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Anforderungen haben.
Wenn ihr auf Dauer mit jungen Leuten arbeiten wollt, hört auf das Feedback dieser und stockt eventuell die Bässe auf. Das wollen die Leute in dem alter nunmal. Obs den Profis hier im Forum gefällt oder nicht. Und im Endeffekt soll auch ein wenig Geld wieder reinkommen so wie ichs verstanden habe.
Allerdings! ist das aufstocken der Topteile nie eine schlechte Idee und sollte bei größerem Budget definitiv in Betracht gezogen werden. Gerade im Bezug auf die Zukunft. Durfte ich auch letztens lernen
PS: Am allerwichtigsten ist es immernoch, das ihr Spaß an der Sache habt! Habt das immer im Hinterkopf.
Felix
-
das is exakt das was ich meine, das man seine klientel verstehen muß. die können das natürlich nicht genau beschreiben, aber eben sagen, das was nicht passt.
-
Der Markt ist doch voll mit gebrauchten Kisten, da muss man nicht neu bauen vor allem wenn keine "Ridertauglichkeit" gebraucht wird.
Bei Kleinanzeigen stehen ein paar von Jobstis 18" Bässen drin, sowas da. Muss man halt ggf. quer durch die Republik fahren, aber Zeit werdet ihr wohl haben. Dazu als Amps entweder alte Eisenschweine oder was frisches aus China. Baupläne sind öffentlich, kann man also noch erweitern wenn man will.
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/18zo…27663-172-19065 Jobst Sub 18n 400€ vhb/stück
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/jobs…771702-172-6426 mbh 118 / 400€/stück
Als Tops würde ich (persönliche Präferenz :D) 2 gebrauchte Nexo PS15 draufstellen, kosten auch nichts mehr.
-
Also so wie ich das verstehe gehts den Jungs eben darum dass sie mal was bauen wollen. Ich bin selbst begeisterter Selbstbauer und wenn man weiß, wie man was woherbekommt, kann man da auch sparen, wenn man die eigenen Stunden nicht mit über 20 Euro rechnet. Aber darum geht es ja auch nicht.
Ein kleiner Rat von mir Dukey:
Wenn ihr was bauen wollt, bastelt euch nebenher ein kleines Kompaktsystem, da habt ihr was davon, müsst nicht immer die großen Kisten zu ner 30 Mann Party schleppen und ihr erfahrt was vom Lautsprecherbau. Mit Hörnern anfangen ist kritisch, wenn man sie am Ende präsentieren will, da hier nicht nur die Maße der Bretter, sondern auch präzise geschnittene Winkel und die Rechtwinkligkeit der Zuschnitte nochmal viel heikler sind. So ein SBH ist kein kleines Projekt. Meine ersten Beiden waren nicht so dolle, die haben wir aber auch nur beim Kumpel in der Halle benutzt...
Baut was kleines, erfahrt wie es ist und dann kann man immernoch den Step ins nächste Level machen.
Dem Thema mit den Topteilen stimme ich absolut zu, jedoch nicht im Selbstbau.
Wichtig: vorher ausgiebig testen...ich bin kein Fan von den RCFs aber sie müssen ja euch gefallen.
Viel Erfolg beim Sägen und Schrauben!
-
Wenn man gerne Boxen selber baut, dann tritt der gut gemeinte und auch meist wirtschaftlich betrachtet nachvollziehbare Tipp gebrauchtes Material zu kaufen in den Hintergrund, und das ist ja auch nicht weiter schlimm.
Möchte man die Boxen aber nicht nur um des Selbstbaus willen bauen, sondern nachher auch sinnvoll nutzen können, sollte man sich schon vorher mit dem Anwendungsgebiet dafür auseinandersetzen.
So würde ich echte Basshörner nur dann bauen, wenn man in der Mehrzahl der Beschallungen von diesen mindestens 8 Stück aufzustellen vorhat.
Was heutzutage alles als "Horn" beworben wird spottet m.E. jeder Beschreibung.
In mehr als 90% der Fälle handelt es sich dabei einfach um Bandpasskonstruktionen oder transmissionlineähnliche Viertelwellenresonatoren die bestenfalls an ihrem Ende eine Aufweitung durch ein schräg gestelltes Brett erfahren, das ein wenig die Diskuntinuität beim Übergang an die Umgebung verringern soll.
Mit einem "Horn" im eigentlichen Sinne hat das dann recht wenig zu tun.
Bekommt man bei Transportmaßen jenseits eines PKW-Kombis, oder kleinen PKW-Anhängers schon graue Haare, ist der Gedanke an Basshörner sowieso obsolet.
Für wohl mehr als 95% der Beschallungsaufgaben sind Bassreflexboxen besser skalierbar und damit öfter "draußen" im Verleih als irgendwelche exotischen Konstruktionen.
Bevor Ampleistungen praktisch nichts mehr kosteten, Chassis immense Auslenkungen schafften und PA's in Kleintransportern transportiert wurden, war der Einsatz von Basshörnern technisch deutlich sinnvoller als heute.
Am wirtschaftlichsten dürfte es hier sein einfach mal ein paar ordentliche 18" Bassreflexboxen mit langhubigen Chassis zu bauen und die dann je nach Bedarf mit genau den selben zu erweitern.
Wenn der Bauspaß das Wichtigste ist und man sich mit einer ungenügenden Anzahl an Hörnern, ihrer Größe und dem wegen der zu geringen Anzahl fehlendem Tiefbass arrangieren kann, dann nur zu.
Ernsthaft empfehlen würde ich das hier aber nicht.
P.S.
Einen geraden Schnitt in einem anderen Winkel als 90 Grad hinzubekommen dürfte beim halbwegs ambitionierten Selbstbau noch das geringste Problem darstellen.
-
Wow , was für ein treffender Beitrag vom Fux

Das sollte ganz oben angepinnt werden und als Pflichtlektüre gelten ,
wenn Fragen zu solchen Themen kommen .
-
Circumbendibus
5. Juni 2024 um 11:40 Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt. -
Um Fux sehr guten Beitrag zu ergänzen - ich habe das Gefühl, bei Basshörnern sprechen viele User und Gäste einfach auch deren Optik an. So ne Standard 18" BR kann da oft nicht mithalten.
Bei bestimmte Veranstaltungstypen und Musikgenres sind Hörner quasi Pflicht, sind mehr oder weniger Teil der Deko oder gar der Kultur - siehe Scoops und Reggae. Oder auch bei vielen Goa/Tekkno Events müssen es oft optisch ausgefallene PA Systeme sein. Funktion One hat davon sehr profitiert und wenn man sich z.B. Void anschaut, haben sich sogar in dieser Nische neue Player etabliert.
Ich persönlich finde Hörner bis heute auch super sexy - die haben einfach mehr Emotionen. Aber wie Fux schon schrieb - rein rational gesehen machen BR Konstrukte in den meisten Fällen mehr Sinn. Zielgruppe und Anwendung sollte man dabei aber berücksichtigen.
Schade, dass CB Designs sich nicht weiter verbreitet haben. Einfach zu bauen, klanglich mega und es gibt heute tolle Chassis und billige Amp-Leistung, die das Konzept attraktiver machen sollten. Wirkungsgrad ist da natürlich ein Thema, aber wem es vor allem um Klang und einfaches Handling geht, baut halt eine Box mehr. -
FHAudio schrieb:
Zitatund ein TL gehört zu der Familie der Hörner.
uhps,
TL, also Orgelpfeifen (reinrassige "Mehrfachresonatoren") gehören der Familie der breitbandigen Schallimpedanzwandler an? Wer hat das denn neuerdings so zugeordnet?
ZitatBevor dieses Thema wieder ausartet und der Ton agressiver wird weil manche Leute immer alles besser wissen... klink ich mich aus.
Die Behauptung TL-Konstrukte gehörten zu Hörnern bedeutet ferner nicht, dass die wirkungsgradstark wären. Hier im "Anfängerbereich" sprachlich geschickt durch Assoziation "Hörner" gleich "hoher Wirkungsgrad" in die Irre zu führen und dann gleich abzutauchen ...
-