Und das mit der Dynamik löse ich schon seit 15 Jahren ganz einfach, in dem ich den Abgriff für den Monitorweg so wähle, dass dort der Kanal-Kompressor nicht hörbar ist.
Das ist natürlich immer eine gute Idee. Ich Splitte grundsätzlich trotzdem alle Monitorkanäle. Hinter der PA (aka Bühne) klingts einfach sehr anders als vor der PA. Außerdem gibt's immer mal wieder eigensinnige Klangvorstellungen der Kunsttreibenden, wodurch sich die notwendige Bearbeitung des jeweils eigenen Kanals der KünstlerInnen auf dem Monitor durchaus hin und wieder deutlich von dem unterscheidet was auf der Front benötigt wird.
Aber wir schweifen ab... Die DPA 2028 Kapsel hab ich am Wochenende grad wieder in einem kleinen Club eingesetzt. Direkt vor dem Drumset lag immer noch ein absolut top nutzbares Signal der Sängerin am Pult an. Feedbackneigung ist dabei wirklich erfreulich gering. ![]()