Work Pro Light Shark - IPad bzw Tablet Lichtsteuerung

  • Guten morgen,


    ich möchte an dieser Stelle mal ein paar Fragen beantworten.


    HenrySalayne

    Richtig es muß nicht ein iPad sein. es Kann auch ein Android Tablet oder ein Laptop genutzt werden. Ein Tablet bietet sich wegen der Touchsteuerung halt an. Da die UI größtenteils Code generiert ist, ist die Übertragungsgeschwindigkeit auch sehr schnell.


    4Art

    Ich bin nicht sicher ob ich deinen Beitrag richtig verstanden habe. Zur Programmierung ist keine"Internetverbindung" notwendig sondern die WLAN Verbindung zum LS-1 Wing oder Core. Einen reinen PC Editor gibt es nicht da die UI von der Hardware generiert wird.

  • Ist das bei so einem System kategorisch nicht möglich, einen "PC-Editor" zu basteln? Ich bin ja kein IT-Mensch, aber ich schätze mal, es bräuchte halt eine Software, die das von der einen in die andere Sprache übersetzen könnte.

    Ich werde mir das LS-1 vermutlich auch mal greifen. Allerdings ist die offline Programmierung für mich ein muss.

  • Vom Bedienkonzept aus ist es nicht vorgesehen noch zusätzlich einen extra "Editor" zu nutzen.

    Die Hardware ist aber sehr Kompakt. Vor allem der LS-Core. Zur Visualisierung kann man z.B. Capture Nexum oder jede andere 3D-Visualisierungssoftware nutzen die Artnet versteht.

  • aber ich schätze mal, es bräuchte halt eine Software, die das von der einen in die andere Sprache übersetzen könnte.

    Solange es eine Schnittstelle gibt mit der man Konfigurationen Speichern kann (z.B. USB-Stick oder SD-Karte), kann man auch ein Programm schreiben, das diese Dateien verarbeiten kann. Wenn nicht dann nicht.

    Wenn man die Steuerdaten übers Netz schicken muss und sich damit dann die Konfiguration auf der Hardware zusammenbastelt ist das Murks.

  • Beim "Pult" gibt es ja solche Schnittstellen (USB).


    Für mich sind die Offline-Editoren schon sehr wichtig. Ob das jetzt Ton oder Licht ist - ich möchte nicht am Tag der Veranstaltung wertvolle Zeit vergeuden, indem ich zuerst mal die Geräte patchen muss, etc..


    Es gibt gerade beim Licht schon extrem viel, was man mit der Vorbereitung einsparen kann - imho noch mehr als beim Ton. Wenn ich nämlich schon grob vorbereitet bin, kann ich z.B. schonmal die ganzen DMX-Adressen vorbereiten und ggf. auch schon die Lampen entsprechend im Lager vorbereiten. Und auch einzelne Parameter vorprogrammieren wie Strobo-Sequenzen oder Farben. Dann muss ich vor Ort "nur" noch Bewegungen oder spezielle Lichtstimmungen programmieren.

  • e-on

    Die LS-1 verfügt über zwei direkte DMX-Ausgänge. Über Artnet sind bis zu 8 Universen möglich. Möchte man zeitgleich einen Artnet Node und eine Visualisierung nutzen, ist ein Netzwerkswitch erforderlich.


    Nochmal zum Thema Offline Editor...

    Das LS-1 Wing ist wie schon erwähnt sehr kompakt. Es nimmt ein bisschen mehr Platz ein als ein Laptop.

    Der LS-Core ist noch kleiner und kann z.B. direkt mit Tablet in einen kleinen Koffer mitgeführt werden. Das System ist auch speziell für die Bedienung über Touchscreen ausgelegt. Man kann zwar auch einen Laptop mit Webbrowser nutzen, ist aber wegen fehlendem Touchscreen weniger zu empfehlen. Aus konzeptioneller Sicht macht es auch daher wenig Sinn einen separaten PC-Editor zu nutzen der von der LS-Hardware entkoppelt ist.



    Die Tablets dienen beim Wing als Benutzeroberflächenerweiterung. Beim Core sind die Tablets die Benutzeroberfläche. Die Berechnung der DMX-Ausgabe findet in der Hardware des LS-1 Wings oder LS-Cores statt und nicht auf dem Tablet.

    Das Tablet kann dann, ähnlich wie bei den Tonleuten schon üblich, als Remote vom FOH mit auf die Bühne zum Einleuchten mitgenommen werden.



    Beste Grüße...

  • M.Vranken : Vielen Dank für die Infos. Kann man dann Shows auf einem Stick speichern und damit auf verschiedenen LS-1 wieder laden? Oder sich so quasi an der Konsole diverse Presets basteln, die man dann auf dem Stick speichern kann?


    Und gibt es irgendwo ein Manual oder einen erweiterten Einblick in die Software?



    PS: am LS-1 Wing finde ich speziell sympatisch, dass das Tablet quasi nur eine Bedieungserweiterung darstellt und somit die eigentliche Steuerung nicht direkt vom PC/Tablet abhängt (Stichwort Absturz oder Wlan dropout).

  • Schaut sehr Interessant aus! M.Vranken scheint ja das System schon zu kemnen, darf man noch ein paar Fragen stellen?

    Für welchen Anwendungsbereich ist das gedacht?

    Läuft das System weiter wenn kein Display verbunden ist?

    Ich könnte mir das gut im kleineren Messeneinsatz vorstellen. Programmiert wir mit der Pult-Version und die Messetage liegt da nur das Core. Der Kunde loggt sich mit seinem Smartphone am Morgen kurz auf dem System ein und startet seine Sequenz, die dann fröhlich weiterläuft auch wenn er schon längst wieder im Messe-WLAN ist um seine Mails zu checken. Und erst am Abend loggt er sich wieder ein und schaltet seine Sequenz wieder aus. Wäre so etwas möglich?

    Ist ein verbinden mit dem System nur über dein eingebauten WLAN-Accespoint möglich? Bei anderen Geräten wie dem X-Air von Behringer ist ja das eingebaute WLAN eher besch...eiden, und die ich kenne nutzen durch alle einen externen Routerund dann dessen WLAN oder gar eine Verbindung via LAN-Kabel.

    Auf jeden Fall sehe ich ein Laden/Speicher von Shows via USB-Sick als unabdingbar an.


    Gruß
    Uli Straßner

    --
    ulrich strassner
    --
    you learned how to creep and you learned how to crawl
    but you never really learned anything at all

  • Finde die 2 Kisten auch extrem interessant.


    Suche schon länger einen Ersatz für den Licon CX.

    Ist nur die Frage was kann die Kiste nicht was ein Licon CX kann?


    Den Kasten ohne Bedieneinheit fände ich für ganz kleine Geschichten recht interessant.

    Vor programmieren und dem DJ nur das Taplet mit ein paar knöpfen hin geschmissen.

    Wäre natürlich toll wenn es dann nur eine Seite gäbe zum abfahren, ohne programmier

    Möglichkeit.


    Es sieht so aus wie wenn man Midi Geräte anschließen könnte.

    Mit externem Midi Controller hätte man dann auch genug Fader und Knöpfe.


    Eine Fader Erweiterung mit den gleichen Maßen wäre noch schön.

    Alles in allem fallen mir zig Anwendungsmöglichkeiten ein.

    Da das ganze ein Web Server ist wäre es sicher noch ein Killer Feature wenn man

    sich eine Bedienoberfläche selbst zusammenbauen könnte. Ein paar Fader und

    Knöpfe im Browser z.B. für Festinstallation. (Ihr wisst sicher was ich meine)



    Ich denke man muss das Ding einfach testen. Aber eines der inovativsten

    Licht Produkte die ich die letzten Jahre gesehen habe.

  • Hey Leute,


    ich finde die Pulte auch interessant und habe mal ne Mail an WorkPro zwecks Videos oder Sonstiges geschrieben.


    Hier die Antwort:


    "Thanks for your interest in LS1.

    We are making videos for training so I will email it to you when they become public. There is a project we have so the users can try the software online but it is still not finished before Q2 2018.

    Stay tuned with the videos!"