Asymmetrisches EFA-Setup (4+2 Subs) - Frage zur Endstufenbelastung (Dynacord SL-2400)

  • ich beziehe mich hier mal auf den beitrag #13:

    Es gab mal den Versuch die Hausanlage zu nutzen.


    Im A/B Vergleich mit der von uns gestellten PA (wir haben Mikros an verschiedenen Stellen der Bühne Positioniert und die Anlagen abwechselnd angesteuert) gab es keinen Zweifel, das die VA mit der Hausanlage nicht durchführbar ist.

    wenn ich mir die bilder ansehe, erkenne ich auch sofort warum das so ist.

    warum zum henker dürfen leute anlagen installieren, die offensichtlich die physikalischen zusammenhänge der verbauten lautsprecher nicht mal ansatzweise verstanden haben...

    und leider sehe ich, schon im grundaufbau problematische, pa-aufbauten auch immer wieder sogar bei tourproduktionen.

    das ist insgesamt wirklich frustrierend!

  • Ich weiß nicht; obs andere auch ein wenig interessiert, aber vielleicht könnte der Admin ja den Faden URPS abtrennen.?


    Was ich mich z.B. frage ist; ob sich eine geschlossene Rückkammer eines Basshornes ähnlich verhält bzw. was passiert, wenn man vor eine Urps ein Horn setzen würde?


    ERICH : Steckt hinter deinen Kisten zufällig der Powertech Lößnitz mit hinter?

    Der hat(te) auch immer schräge Ideen. Und baut(e) in Fell..


    Es gibt da ja auch noch andere Sachen in der Richtung 'unkonventionell'.
    Wie etwa (Bass)Dipole...

  • Bitte nicht abtrennen - sonst landet wieder alles in einem Brett, das niemand sehen kann. Ich habe versucht alles bewusst sachlich und offen zu handhaben.


    Solange es gesittet abläuft sehe ich keinen Grund nur wegen eines Gehäuseprinzips Dinge aus Diskussionen zu entfernen.


    Zu URPS und Horn gibt es Beiträge von User Linearry im geheimen Ur - Brett, das keiner kennt. Er hat leider einiges wieder gelöscht.


    Der Power Günther hat mit meinen Kisten nichts am Hut, nur den Filz dafür hab ich von ihm gekauft. Ich hab selbst ein paar Prototypen gebaut und nach anfänglichen Fehlschlägen seinerzeit Hilfe vom legendären Wellenfront - Finn bekommen.

  • Naja mir gings eigentlich eher darum; das Thema quasi neu zu eröffnen.

    Hier würde es irgendwann mal aus dem Thema des Threads laufen, sollte es weitere bzw. tiefere Diskussionen geben.

    Warum soll das "ungesittet" sein?

    Es geht doch nur um Holzkisten und nicht um Politik.;)

    Ich weiß auch nicht, warum so eine Geheimniskrämerei betrieben wird. Weil es von irgendwelchen sogenannten "Normen" abweicht.?

    Seinerzeit hab ich das nicht so verfolgt.

    Glaube mich bloß an den wohl etwas -sagen wir mal gewöhnungsbedüftigen- Schreibstil erinnern zu können..


    Hab ich den Filz doch richtig erkannt.8)

  • Das Problem an der Sache ist, das das Thema beim Abtrennen in das für niemanden gleich sichtbare URPS Spezialbrett geht.


    Leider wird es bei Diskussionen über diese Art von bumm bumm - Kisten immer sehr schnell sehr leidenschaftlich.


    Ich bin froh hier Mal etwas für jeden lesbar platzieren zu können, in dem man sieht, das es durchaus sinnvolle Anwendungen für solche unkonventionellen Beschallungswerkzeuge gibt.


    Bitte nicht abtrennen.

  • Das Problem an der Sache ist, das das Thema beim Abtrennen in das für niemanden gleich sichtbare URPS Spezialbrett geht.

    Ähhm... Verschwörung? Schwarze Magie? Was spricht dagegen dass die Mods das hier einfach ganz normal als eigenen Faden ins Boxenbrett stellen?


    Ich weiß auch nicht, warum so eine Geheimniskrämerei betrieben wird. Weil es von irgendwelchen sogenannten "Normen" abweicht.?

    Versteh ich auch nicht...

  • Ich kann mich nur noch vage an die URPS Diskussion erinnern. Was war denn damals der Zankapfel bei der Thematik?

    Früher wurde hier im Forum deutlich emotionaler und leidenschaftlicher "diskutiert", allen voran TBF und Wellenfront, 2 sehr eingefleischte aber auch erfahrene URPS User der ersten Stunde. Im legendären Thread "Kriterien der RICHTIGEN Basswiedergabe" mit 1,2K Beiträge gab es dann heftige Grabenkämpfe der "Töck" (URPS/Horn User) vs. "Dröhn/Boooom/Blubb" (BR/Bandpass User) - die quasi nie enden wollten.

    Dem URPS Lager wurde vorgeworfen, dass es ein unwirtschaftliches und unflexibles System sei, weil der URPS (sowie viele Hörner) erst ab einer großen Anzahl an Pappen/Kisten funktioniert bzw. Tiefbässe liefert. Ansonsten käme nur "Töck" und null Tiefbass. Gut designte BR/Hybrid wären der beste Kompromiss in Punkto Wirkungsgrad, Tiefbass, Größe, Flexibilität, Klang.

    Dem BR Lager wurde vorgeworfen, dass ihre Kisten nur dröhnigen, wummerigen, boooooomigen, eintönigen Schwerpappen Bass produzieren könnten, während der URPS mit seiner super Impulsantwort bedingt der vielen, extrem steifen Kleinpappen eine deutliche bässere Klangperformance abliefern würde.

    P.S. "Was kostet ein Loch in der Bassbox?" RIP Wellenfront.

  • Vielleicht hätten seinerzeit die Schiedsrichter resoluter eingreifen sollen.

    Was nicht gleichbedeutend ist, die Threads in den Tiefen des Servers verschwinden zu lassen.

    Jeder; der seine Meinung -zu was auch immer- hier zum Besten gibt, sollte akzeptieren, das jemand Anderes eine andere dazu hat.
    Wer das nicht kann, sollte -einfach gesagt- rausgeworfen werden.

    Auch dazu kann bzw. soll Jeder seine Meinung haben.


    Zum URPS wie auch z.B. zu Hörnern ist zu sagen, das letztendlich der Markt die finale Entscheidung fällt, rechnet man alle Kompromisse gegeneinander auf.

    Wobei an oberster Stelle immer die Wirtschaftlichkeit respektive das Geld steht.

    Was wohl in dem Falle soweit geht, das es scheinbar nichtmal eine Firma gibt, die sowas herstellt. Bzw. bei echten Basshörnern nurnoch wenige.


    Interessant wäre aber schonmal, ob sich sowas in für einen (Klein)Hersteller sinnvollen Stückzahlen verkaufen ließe. Inklusive Marketing wie z.B. Messeauftritt.

    Und wie eine Kosten-Nutzung (Pegel) Rechnung aussähe incl. Amping und Controlling.


    Übrigens, wer mal den ultimativen Bass in puncto Impulsantwort erleben will, sollte sich ein Bass-Dipol mit vielen kleinen Pappen anhören..

  • ...Was wohl in dem Falle soweit geht, das es scheinbar nichtmal eine Firma gibt, die sowas herstellt. Bzw. bei echten Basshörnern nurnoch wenige. ...

    so ist es eben. klang ist und war schon immer eine sehr subjektive sache. dem einen gefällt es staubtrocken, der andere steht mehr auf woofer-sound.

    aber unter dem strich ist die praktikabilität ein sehr, sehr wichtiges thema. offenbar auch wichtiger als die performance. kleine basswürfel mit BR-prinzip sind eben von ganz kleinen bis hin zu ziemlich großen ansammlungen einsetzbar. das ist ein echter vorteil, auch wenn die performance etwas schlechter ist. und es gibt ja auch gute BR kisten und nicht nur schlabberbässe...


    ach herrjeh... gehts jetzt wieder los?

    ^^:D

  • Mir persönlich gehts hier weniger drum; bis aufs Messer irgendwelche Vor- und Nachteile auszudiskutieren.

    Als denn hinter Aufbau, Bestückung, Amping Funktionsweise, Klang, Pegel und allem drumherum zu kommen.

    Eben etwas über Sachen in Erfahrung zu bringen, über welche relativ wenig bekannt sind.

  • Vorsicht, das ist meiner Meinung nach ein Trugschluss.


    Der Faden hier hat sich entsponnen, da viele nichts mit dem Thema "URPS" anzufangen wussten, da für normale Nutzer alles hinter dem Vorhang des Spezialbrettes verschwindet.


    Der Rest ist einfach die Bearbeitung des Eingangsthemas und die von mir aufgezeigten Alternativen, die keinen solch unschönen Vorbau vor der Bühne benötigen und dennoch genug Richtwirkung erzielen.


    Zudem hat der Themenstarter speziell nach dem alternativen Basskunstrukt gefragt und ich habe auch nicht einfach mit einem Nebenthema reingegrätscht, sondern nur mehrere (!) Alternativen zu seinem meiner Meinung nach nicht praktikablen Aufbau gemacht.

  • Habe mich jetzt für ein EFA-Setup entschieden (vordere Reihe 1,1m vor hinterer Reihe und um 3,2ms verzögert). Die jeweils drei Subs pro Reihe werden dicht aneinander gestellt. Gründe für dieses Setup:

    • Breite Abstrahlung im Bereich vor der Bühne
    • Reichweite ist optimal für den angestrebten Zuhörerbereich
    • Pegelgewinn durch enge Aufstellung
    • Gute bis sehr gute Rückwärtsdämpfung (frequenzabhängig)
      (nicht ganz so gut wie ein CSA, aber auch ziemlich gut, deutlich besser als Zahnlücke oder Mono-Cluster)
    • Bessere Impulswiedergabe als ein CSA

    Das schlichte Mono-Cluster hat sich in der Simulation als gar nicht mal so übel gezeigt (wieder was dazu gelernt), hat aber eben keine relevante Rückwärtsdämpfung. Die Zahnlücke mit den 6 Subs hat sich dagegen wenig geeignet herausgestellt - die Abstrahlung wird zu stark gebündelt und ich erreiche keine gleichmäßige Abdeckung des Zuhörerbereichs. Die größere Reichweite wäre in unserem Fall außerdem ein Nachteil.

  • Die Zahnlücke mit den 6 Subs hat sich dagegen wenig geeignet herausgestellt - die Abstrahlung wird zu stark gebündelt und ich erreiche keine gleichmäßige Abdeckung des Zuhörerbereichs. Die größere Reichweite wäre in unserem Fall außerdem ein Nachteil


    Das bekommst Du beides mit Delays von innen nach außen in den Griff. Als Simulationsprogramm für die Delayzeiten find ich immernoch Arraycalc von d&b ein sehr einfaches Tool. Damit kann man so ein Zahnlücken-Bassarray innerhalb in kürzester Zeit anlegen, simulieren und sich die Delayzeiten ausspucken lassen.

  • Leider habe ich bislang nur eine (Dynacord SL-2400) Endstufe für unsere 6 Subs verfügbar, daher kann ich keine aufwändigeren Delay-Setups bauen. Natürlich ließe sich das auch mechanisch machen. In beiden Fällen wäre aber die Fokussierung (der "Brennpunkt") auf der Bühne hinter den Subs zu berücksichtigen - das finde ich einen nicht unerheblichen Nachteil.


    Insgesamt halte ich daher ein EFA für unseren Zweck für besser geeignet.

    Arraycalc werde ich mir mal ansehen - danke für den Tipp!