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USB Sticks am Mischpult

  • zegi
  • 28. November 2017 um 21:03
  • zegi
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    • 28. November 2017 um 21:03
    • #1

    Liebes Forum

    Aufgrund eines Problems beim Konzertmitschnitt über USB (am Midas M32R wollte ich mit einem Stick einen simplen Mitschnitt machen), habe ich begonnen, mich etwas genauer mit dem Thema USB-Stick auseinander zu setzen.

    Bei meinem Pult habe ich jetzt immerhin bei zwei Sticks zweifelsfrei festgestellt, dass sie nicht zu gebrauchen sind. Ein Stick konnte bisher überzeugen. Die Testreihe werde ich fortsetzen. Es wäre schön, wenn ihr auch Erfahrungen posten könnt.

    Meine Testreihe setzt sich ganz unwissenschaftlich einfach aus Sticks zusammen, die im Haushalt so rumlagen. Unterschiedliches Alter, unterschiedliche Speichergrösse und doch interessante Ergebnisse.

    Mit dem Gratistool "CrystalDiskMark 6.0.0 x64" habe ich alle Sticks auf ihre Lese- und Schreibgeschwindigkeit getestet. Dabei ist folgendes herausgekommen:

    1) Sandisk Ultrafit USB 3.0, 16 GB: Lesegeschwindigkeit: 120 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 32.5 MB/S

    2) PNY attaché, 16GB: Lesegeschwindigkeit: 27.5 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 14.5 MB/S

    3) Sandisk Cruzer Force, 8GB: Lesegeschwindigkeit: 23.1 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 7.5 MB/S

    4) Disk2Go, 4GB: Lesegeschwindigkeit: 18.9 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 3.8 MB/S

    5) Super Talent, 16GB: Lesegeschwindigkeit: 22.8 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 10.4 MB/S

    6) Disk2Go, 8 GB: Lesegeschwindigkeit: 18.2 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 4.7 MB/S

    7) Sony 32X, 32 GB: Lesegeschwindigkeit: 104 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 55.8 MB/S



    Der Stick Nummer 3 hat tadellos funktioniert, obwohl er zu den langsamsten in Punkto Schreibgeschwindigkeit gehört. Mit dem Stick Nummer 2 hatte ich extrem viele Aussetzer (alle +/- 10 Sekunden), mit dem Stick 4 hatte ich am M32R alle +/- 70 Sekunden einen Aussetzer. Stick nummer 4 war jedoch schon öfters problemlos am Soundcraft Ui16 für Mitschnitte. Dort klang es immer gut.

    Die anderen Sticks werde ich demnächst noch weiter testen.

    Der Ton macht die Musik.

  • yamaha4711
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    • 28. November 2017 um 21:34
    • #2

    USB Sticks und auch SSD Festplatten sind generell mit vorsicht zu geniessen. Die verlieren öfters mal einfach so ihre Daten, ohne ersichtlichen Grund. Bei einer normalen Festplatte sieht man es ja meist kommen.

    Je nach Speicherchip, Controllerchip und auch Firmware werfen die Dinger oftmals viel früher die Daten weg, als eine herkömmliche Festplatte. Auch die Geschwindigkeiten sind oftmals jenseits von gut und böse und die im Datenblatt angegebenen Geschwindigkeiten werden oftmals gar nicht erreicht, was aber auch von dem Gegenpart abhängig ist.

    Ich habe hier 2 Intensio, einen mit 8 GB, einen mit 16 GB. Der 8 GB ist neuer, macht aber schon zicken. Alter so um die 4 Jahre und so viele Schreib/Lesezyklen hat der nun auch nicht auf dem Buckel. Da hat der 16 GB Stick schon mehr zu tun gehabt, auch weil er mindestens 2 Jahre älter ist.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 28. November 2017 um 23:02
    • #3
    Zitat von zegi

    CrystalDiskMark 6.0.0 x64

    wo hast du denn diese software geladen?

    Avira weist mich beim ancklicken des downloads darauf hin, dass die gewünschte site malware enthält... tja, auch im internet gibt´s nix umsonst ;)

    das thema USB stick ist aber seit jahren allgegenwärtig.

    wir hatten hier auch schonmal einen thread dazu, mir fällt nur gerade nicht das passende suchwort ein.

    mit USB sticks von Kingston habe ich in den letzten jahren ganz gute erfahrungen gemacht. ob die auch an den behringer-pulten laufen, weiß ich allerdings nicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 28. November 2017 um 23:06
    • #4

    Alterung und das Finden von Defekten auf USB Sticks finde ich ebenfalls ein interessantes Thema. Allerdings bin ich nicht sicher, ob die im Ursprungsthread und hier genannten Programme tatsächlich detektieren, ob ein Stick relevant schadhaft ist.

    Wie geht ihr vor?

    USB erst wegwerfen, wenn eine Fehlleistung für euch plausibel darauf zurück zu führen ist?

    Ausmustern nach einer bestimmten Nutzungsdauer, also eine Art Verfallsdatum?

    Ein echtes Analysetool?

  • secluded
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    • 28. November 2017 um 23:34
    • #5

    ...ist der Controller im Pult dediziert für usb 3.0 Sticks oder nicht, kann der controller mit usb 2.0 umgehen oder nicht, können usb 1.1 sticks verwendet werden oder nicht, was gibt der Hersteller vor, welcher Hersteller wurde im Usb-Stick in den eeproms verbaut, und kommt der interne Chip im Pult damit klar........

    ...Fragen über Fragen, die (selbst in der heutigen Zeit) nur mit dem Prinzip "try and error" herausgefunden werden können.....

    Mit freundlichen Grüßen von einem zweifach studierten Informatiker


    sec


    p.s.: was ich damit sagen will, ist, daß man selbst vor 20 Jahren durch ausprobieren verschiedenster Kombinationen von verschiedenen Hardwarebauteilen hat herausfinden müssen, (z.B.) welche Grafikkarte mit welchem Chipsatz, von welchem Hersteller in Kombination mit welchem Arbeitsspeicher-Hersteller auf welchem Mainboard und welcher Prozessorkonfiguration unter welchem Betriebssystem am effektivsten läuft...

    ...heutzutage ist das einfacher.... (Faktor 1/50 würde ich 'mal behaupten wolllen - aus eigener jahrelanger Erfahrung)

    p.p.s.: ...aber +1 für das angefangene Thema :thumbup:

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • HenrySalayne
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    • 29. November 2017 um 00:05
    • #6
    Zitat von guma

    ob ein Stick relevant schadhaft ist.

    Was ist denn relevant schadhaft?


    Kurze Aussetzer deuten meiner Meinung nach darauf hin, dass der Stick-Controller die Daten nicht weggeschaufelt bekommt und einen Teil daher vergisst. Solche Benchmarktools sind deswegen auch nur sinnvoll, wenn sie die minimale Transferrate bei einem Langzeitzugriff messen, nicht die durchschnittliche.

    Wenn jetzt Datenfehler auftreten sollten, kann man das mit dem Tool h2testw feststellen, da ja der komplette Speicher einmal gefüllt wird und dann wieder ausgelesen.

    Ein zusätzliches Problem könnte noch die Stromversorgung des USB-Ports am Mischpult sein. Manche "dicken" USB-Sticks brauchen doch schon ordentlich Strom und könnten deswegen auch am etwas knapp dimensionierten USB-Port des X32 kapitulieren.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • secluded
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    • 29. November 2017 um 00:52
    • #7

    ...Benchmarktools sind Software...

    Controller sind Hardware...

    'ne Southbridge ist auch nur so gut (effektiv / schnell), wie der Treiber effektiv im Betriebssystem integriert ist...

    'n ICH4 lief unter Win2000 besser, stabiler und mit weniger Schreib-Lesefehler mit 'ner Intel Southbridge mit Usb 1.1, als 'n ICH5 unter WinXP mit der gleichen Intel Southbridge mit Usb2.0....

    ....was ist jetzt effektiver ?!


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • karel noon
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    • 29. November 2017 um 01:56
    • #8

    Ich habe das Gefühl das die sticks bei mir immer weg sind bevor sie Fehler aufweisen können....

    Ansonsten habe ich bisher kaum Probleme gehabt, erstaunlicherweise.....

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • floger
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    • 29. November 2017 um 08:58
    • #9

    Vielleicht ist es ein mechanisches Problem. Wenn Dreck in den Stecker kommt, oder der Anpressdruck mangelhaft ist, führt das auch zu nicht nachvollziehbaren Fehlern.

    Mein Pultstick steckt immer im Pult. Der Stick in der Hosentasche hat einen gescheiten Deckel. Geschenkte Sticks werden grundsätzlich nicht für wichtige Dinge genutzt.

    So lassen sich Fehler durch Kontaktprobleme vermeiden.

  • niggles
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    • 29. November 2017 um 09:43
    • #10

    Die besten Erfahrungen hab ich bis jetzt mit der "Rugged"-Serie von LaCie gemacht. Gibts sowohl als Stick ("Handgranate") als auch als Festplatte. Bei anderen Sticks fühlt man oft schon beim Einstecken dass es mit der Kontaktsicherheit wohl nicht weit her ist...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • nasi
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    • 29. November 2017 um 13:06
    • #11

    Von Allen&Heath gibt es eine Liste mit den für ihre Produkte getesteten Sticks: Klick mich

    Zum Show speichern (hauptsächlich ETC Ion und GLD80) nutze ich einen Sandisk Ultrafit, für gelegentliche Recordingzwecke am GLD (nur 2kanalig) einen Sandisk Extreme USB 3.0.

    Beide erwiesen sich bisher als mechanisch ausreichend robust - mir starben Sticks sonst meist in der Hosentasche durch Bruch zwischen USB-Stecker und Platine.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • e-on
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    • 30. November 2017 um 00:33
    • #12

    Ich hab u.a. so ein USB - Micro SD Adapter. Da hab ich gefühlte 10.000 SD Karten ausprobiert, da ich davon deutlich mehr hab als Sticks. Aus Handys, Kameras, Mp3 Playern.... Einige davon laufen zuverlässig an AH Pulten.

    :?:

  • HenrySalayne
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    • 30. November 2017 um 01:10
    • #13
    Zitat von nasi

    Von Allen&Heath gibt es eine Liste mit den für ihre Produkte getesteten Sticks: Klick mich

    Selbst solchen Positivlisten würde ich nicht trauen, da man sich (außer bei wenigen Markenprodukten) nie darauf verlassen kann, dass jede Charge das gleiche Innenleben mit den gleichen Komponenten hat. Gerade bei Speichermedien ist es eigentlich Gang und Gäbe, dass drei von vier Firmen einfach nur noch das Gehäuse oder sogar nur den Namen draufkleben. Festplattenhersteller gibt es bspw. nur noch drei, Flash-Chips kommen auch nur aus wenigen Fabs und die verwendeten Controller auch nur von einer handvoll Firmen. Da wird dann einfach das genommen, was gerade verfügbar ist.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • nasi
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    • 30. November 2017 um 10:27
    • #14

    Ja, aber auf genau sowas wird im A&H Forum auch hingewiesen.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • T-event
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    • 3. Dezember 2017 um 09:41
    • #15

    Wo wir hier gerade von USB Sticks sprechen, was für welche habt ihr denn so am Schlüsselbund?

    Die also mechanisch gut was vertragen, meine bisherigen (flach, metall, mit Öse) geben alle nach einem halben Jahr den Löffel ab.

    Habe mir jetzt bei Amazon einen in „Patronen“ Form (silber) zum schrauben bestellt. In den setze ich große Erwartungen im Punkto robustheit/größenverhältniss.

  • rockline
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    • 3. Dezember 2017 um 12:48
    • #16

    Liegt ja sicher auch daran, woraus manche USB Speicher gebaut wurden

    http://www.deutschlandfunk.de/datenreste-auf…ticle_id=382460

  • zegi
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    • 5. Dezember 2017 um 23:16
    • #17
    Zitat von zegi

    1) Sandisk Ultrafit USB 3.0, 16 GB: Lesegeschwindigkeit: 120 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 32.5 MB/S

    2) PNY attaché, 16GB: Lesegeschwindigkeit: 27.5 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 14.5 MB/S

    3) Sandisk Cruzer Force, 8GB: Lesegeschwindigkeit: 23.1 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 7.5 MB/S

    4) Disk2Go, 4GB: Lesegeschwindigkeit: 18.9 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 3.8 MB/S

    5) Super Talent, 16GB: Lesegeschwindigkeit: 22.8 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 10.4 MB/S

    6) Disk2Go, 8 GB: Lesegeschwindigkeit: 18.2 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 4.7 MB/S

    7) Sony 32X, 32 GB: Lesegeschwindigkeit: 104 MB/s, Schreibgeschwindigkeit: 55.8 MB/S



    Der Stick Nummer 3 hat tadellos funktioniert, obwohl er zu den langsamsten in Punkto Schreibgeschwindigkeit gehört. Mit dem Stick Nummer 2 hatte ich extrem viele Aussetzer (alle +/- 10 Sekunden), mit dem Stick 4 hatte ich am M32R alle +/- 70 Sekunden einen Aussetzer. Stick nummer 4 war jedoch schon öfters problemlos am Soundcraft Ui16 für Mitschnitte. Dort klang es immer gut.

    Die anderen Sticks werde ich demnächst noch weiter testen.

    Alles anzeigen

    Inzwischen konnte ich nochmals 2 Sticks testen. Stick Nummer 7 (Sony) und Stick Nummer 1 (Sandisk) haben je eine kurze Session ohne Aussetzer aufgezeichnet.

    Es scheint eher so zu sein, dass die billigen und alten Sticks problematischer sind, als neue/hochwertigere - ist aber logischerweise eine sehr ungenaue Aussage. Künftig werde ich halt die Sticks bewusster aussuchen und vor dem Einsatz testen. Offensichtlich hatte ich vorher einfach immer Glück und war mir über das Risiko der fehlerhaften Aufnahmen gar nicht bewusst.

    Lustig auch, dass sich ein Stick beim Testen ohne Ankündigung verabschiedet hatte. Am PC ging er noch problemlos. Im nächsten Moment ist er komplett abgeschmiert (war auch ein Disk2Go).


    @ rockline: das ist ein Artikel, der zum Nachdenken anregt. Hätte ich auch nicht für möglich gehalten...

    Der Ton macht die Musik.

  • HenrySalayne
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    • 5. Dezember 2017 um 23:57
    • #18

    Wesentliche Informationen sind in diesem Artikel leider auf der Strecke geblieben.

    Man sollte sich eher Fragen, was mit den Daten auf alten Handys, PCs oder Datenträgern, die man entsorgt, passiert.

    Ob jetzt auf dem neuen USB-Stick noch Datenreste vom Vorbesitzer sind, ist eigentlich egal. Wenn man den Stick komplett beschreibt (oder komplett löscht), ist alles weg. Selbst wenn man immer nur kleine Datenhäppchen auf den Stick schiebt und niemals die Nennkapazität ausreizt, werden durch Wear-Leveling-Mechanismen so gut wie alle Zellen beschrieben. Die Ladungsfallen verlieren auch im Laufe der Zeit ihre Ladung und damit den Speicherinhalt.
    Und dann müsste der momentane Eigentümer des USB-Sticks auch noch weitreichenden Ermittlungen ausgesetzt sein, die eine forensische Untersuchung eines USB-Stick rechtfertigen. Und dann könnte man immer noch feststellen, dass es sich hier um gebrauchten Speicher handelt - wenn man denn überhaupt noch relevante Daten retten kann. Die meisten Dateien bestehen ja doch aus deutlich mehr, als nur wenigen Byte und sind schon nach wenigen neu geschriebenen Daten unbrauchbar.

    Insgesamt sollte man eher darauf achten, dass man seine eigenen Daten nicht in falsche Hände gelangen lässt. Das sich auf irgendeinem Speicher noch Altlasten vom Vorbesitzer befinden können, ist eher eine interessante Randnotiz, als ein reales Problem.

    Ein relativierender Artikel zu dem Thema, der viele (immens unwahrscheinliche) Szenarien anspricht. 

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  • niggles
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    • 6. Dezember 2017 um 08:10
    • #19

    Beide Artikel bestätigen eigentlich nur was ich schon seit Jahren aus der Praxis kenne: 1. USB-Sticks sind nicht langzeitstabil; die Chips sind auch bei Markenherstellern oft B- oder C-Ware und bei den günstigen bis kostenlosen Teilen (Werbegeschenke) nicht selten ausgelutschte Gebrauchtteile.

    2. Selbst in exakt gleich aussehenden Sticks können völlig unterschiedliche Chips stecken; ich erlebe bei unseren Qu- Pulten regelmässig dass sich von mehreren Kundensticks für einfache Mitschnitte mindestens einer nicht mal formatieren lässt.

    Konsequenz: Wichtige Aufnahmen nur auf externe Platten oder zumindest anständige, vorher getestete Markensticks. Und Pultfiles immer als

    Backupkopie auf dem Rechner ablegen. Die Kollegen die seit Jahren mit einem bunten Konglomerat diverser Sticks (teilweise offensichtlich No-Name-Ware die ihnen irgendwann mal "zugelaufen" sind) von Pult zu Pult reisen haben's offenbar gern spannend...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • ukw
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    • 19. Januar 2018 um 01:35
    • #20

    Es sind Hitze Probleme, die die Schreibgeschwindigkeit bei größeren Datenmengen (ab ~ 300 MB) limitieren. Die winzigen 64 GB USBs (entsprechen Micro SD Karten) sind in den Sticks und werden beim Schreiben zu heiß. Dann diffundiert die Beschichtung der Halbleiter bei +70°C und die dahinter liegenden Bereiche sind tot.

    Die Aussetzer beim Beschreiben sind mit Überhitzung zu erklären.

    Ich achte beim Kauf auf Marke (Sandisk, Kingston, Intenso), gut schließende Kappen, Alugehäuse oder heller Kunststoff und bei der Lagerung und Gebrauch auf geringe Hitze. Besonders beim Transport (z.B. im Auto! ) sollten die Sticks - meinetwegen in Plastiktütchen - in der Hosentasche transportiert werden.

    Die Medion Sticks vom DiscAldiounter sind auch ziemlich robust & gut.

    Billig Sticks können B oder C Ware Speicher (Ausschuss aus Produktion von regulärer Ware) enthalten. Das geht so: Der + 64 GB Chip ist durch die QC gefallen, weil keine 64 GB Speicherraum adressiert werden konnte => Ausschuss. Aber es sind + 32 GB adressierbar. Also werden die defekten 64 GB als funktionierende 32 GB verwendet ...

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • guma 14. Februar 2021 um 10:34

    Hat das Thema aus dem Forum IT für PA nach Mischwerkzeuge verschoben.

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