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  5. IN EAR Monitoring

In-Ear

  • zegi
  • 4. August 2019 um 16:31
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    zegi
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    • 4. August 2019 um 16:31
    • #1

    Liebes Forum

    Bisher ist mir noch kein Musiker mit In-Ear untergekommen. Aber ich möchte mich mal kundig machen auf dem Gebiet - auch kann ich mir vorstellen, dass ich das System der einen oder anderen Band schmackhaft machen könnte. Eine Bühne mit weniger Lärm würde mir schon sehr gut gefallen.

    Ich habe gehört, dass es teilweise so gehandhabt wird, dass auf dem In-Ear ein Mix gemacht wird aus der Summe und dem eigentlichen In-Ear Mix. Ist das üblich? Gibt es beim In-Ear Mix Standards oder macht das jeder anders?

    Falls das mit dem Mix (Master und In-Ear Mix) standard ist - splittet man das Master Signal für alle Stecken auf?

    Ich mache mir auch Gedanken, wie man das auf viele Stecken löst. Ich habe 12 Kanäle zur Verfügung und wenn da auch noch der eine oder andere Backup-Monitor sein soll, wirds knapp, wenn man 7 Musiker hat. Oder ist bei IE "mono" Standard?


    Besten Dank für ein paar Einblicke, wie ihr das so löst!

    Der Ton macht die Musik.

  • karel noon
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    • 4. August 2019 um 17:00
    • #2

    Hi,

    Wie immer gibt es keine Standards, sondern ein breites Spektrum von „billig wie möglich“ bis „3D-Immersive-Luxusklasse“.

    Mono reicht vielen Musikern bis sie Stereo mal gehört haben, Stereo reicht vielen bis sie 3D/Immersive mal gehört haben.

    Wichtig am Anfang: drummer und sonstige feste Positionen können sehr gut mit kabelgebundenen Lösungen leben.

    Master auf InEar? Habe ich so noch nie gemacht, klingt für mich aber eher wie ein sehr spezieller Wunsch des Künstlers oder Notlösung, hat aber natürlich auch seine Vorteile.

    In meiner Praxis arbeite ich immer mit speziellen mixen für den jeweiligen Musiker.

    Drei Punkte noch:

    - Atmo Mikros helfen sehr oft und stören fast nie, also aufbauen!

    - Systeme wie Aviom, Behringer P16 oder A&H ME sind oft eine schöne Hilfe

    - Klangfabrik! Googeln und kaufen ;) das ist wirklich ein tolles System, leider wird das selten wirklich bezahlt, aber manchmal spielen wir ja gerne mit Technik :saint: Das ist ein 3D Prozessor, mein absoluter Liebling in letzter Zeit.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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    • 4. August 2019 um 17:10
    • #3

    Also bei dem Beispiel war der Mastermix und der In-Ear-Mix als neuer Mix auf den Kopfhörern mit der Option "mehr Main" bzw. "mehr In-Ear-Mix" zu haben.

    Das Teil von der Klangfabrik ist vom Preis her kein Gerät fürs Rumspielen. Wenn ich knapp 5kE ausgebe, muss es auch wieder rein kommen. Das bleibt also für mich derzeit in weiter Ferne. Zuerst muss ja mal einer überhaupt mit den In-Ears anfangen.


    Wie sieht denn ein typischer Stereo-In-Ear Mix aus?

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 4. August 2019 um 17:44
    • #4
    Zitat von zegi

    Wie sieht denn ein typischer Stereo-In-Ear Mix aus?

    Am besten man verteilt die Musiker im Panorama so wie sie relativ zum jeweiligen Musiker auf der Bühne stehen. Kann aber jeder anders wollen.

    Ich hatte mal eine Acapellagruppe, die hatten alle einen gemeinsamen Inearmix in dem alle Sänger von hart links bis hart rechts entsprechend ihrer Bühnenposition verteilt waren.

  • yamaha4711
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    • 4. August 2019 um 18:06
    • #5
    Zitat von zegi

    Bisher ist mir noch kein Musiker mit In-Ear untergekommen.

    Also mir schon einige und selbst Hobbybands spielen mittlerweile mit InEar.

    Zitat von Karel Noon

    - Atmo Mikros helfen sehr oft und stören fast nie, also aufbauen!

    - Systeme wie Aviom, Behringer P16 oder A&H ME sind oft eine schöne Hilfe

    Kann ich so bestätigen.


    Zitat von Karel Noon

    Master auf InEar? Habe ich so noch nie gemacht, klingt für mich aber eher wie ein sehr spezieller Wunsch des Künstlers oder Notlösung

    Nicht wirklich.


    Zitat von zegi

    Ich mache mir auch Gedanken, wie man das auf viele Stecken löst. Ich habe 12 Kanäle zur Verfügung und wenn da auch noch der eine oder andere Backup-Monitor sein soll, wirds knapp, wenn man 7 Musiker hat. Oder ist bei IE "mono" Standard?

    Du sprichst jetzt von Ausspielwegen. Ja, das ist so korrekt und das kann sehr schnell knapp werden, wenn man das alles in Stereo überträgt. Selbst mit dickeren Digitalpulten.

    Ich mache das wie folgt:

    Wie bei einem konventionellen Monitoring gibt es für jeden einen dedizierten Mix in mono. Wenn es eng wird dann eben in Gruppen.

    Atmomic ist wichtig, damit man auch das was auf der Bühne abgeht mitbekommt. AAlso in jedem Fall jedem dedizierten Mix zugeben. Da die mesiten InEar Sender Stereo anbieten kommt nun der dedizierte Mix auf den einen und das Atmo für alle auf den anderen Kanal. Bei den meisten Empfängern kann man nun die beiden Kanäle individuell zusammenmischen. Damit kann jeder soviel von seinem eigenen Mix/Gruppenmix und dem Atmo individuell am eigenen Empfänger pegeln. Wahlweise, wenn es z.B. kein Atmo gibt, kann man eine Monosumme als Ersatz anbieten.

    Ist genau das

    Zitat

    Also bei dem Beispiel war der Mastermix und der In-Ear-Mix als neuer Mix auf den Kopfhörern mit der Option "mehr Main" bzw. "mehr In-Ear-Mix" zu haben.


    Wichtig ist hierbei, dass die Laufzeiten stimmen, sonst fängt es an schwer zu phasen.

    Mit dieser Methode erhält man zwar nur einen Monomix für den Nutzer, dieser ist jedoch durch das Atmomic schon irgendwie räumlich.

    Falls der Nutzer es unbedingt möchte und Platz auf dem Pult ist, dann kann man natürlich auch einen echten Stereomix fahren. Halte ich aber irgendwie für ein wenig übertrieben und sinnfrei.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • karel noon
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    • 4. August 2019 um 19:01
    • #6

    yamaha4711 : spannende einsichten, werde mal schauen wie ich das im Setup mit der Klang

    Für mich nutzen kann falls nötig. Danke!

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  • emerge
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    • 4. August 2019 um 19:04
    • #7
    Zitat von zegi

    Ich habe gehört, dass es teilweise so gehandhabt wird, dass auf dem In-Ear ein Mix gemacht wird aus der Summe und dem eigentlichen In-Ear Mix. Ist das üblich? Gibt es beim In-Ear Mix Standards oder macht das jeder anders?

    Tatsächlich ist mir das – gerne bei unerfahrenen Musiker die davon ausgehen dann genau das zu hören was ihr Publikum hört – schon öfter untergekommen.
    Falls die Monitore auch vom FOH kommen nehme in dem Fall gerne einen post-Fader Aux bei dem alle Sends initial auf 0dB sind; das entspricht dann erstmal dem LR Mix, kann aber im Zweifel schnell angepasst werden ("Kannst Du meine Gitarre doch ein bisschen lauter machen?")

    Zitat von yamaha4711

    Falls der Nutzer es unbedingt möchte und Platz auf dem Pult ist, dann kann man natürlich auch einen echten Stereomix fahren. Halte ich aber irgendwie für ein wenig übertrieben und sinnfrei.

    Ich versuche im Gegenteil soweit es irgendwie geht echte Stereomixe für alle IEM Strecken anzubieten. Die Erfahrung zeigt, dass gerade durch die Möglichkeit Signale im Raum zu positionieren und sinnvolle Hallräume zu erzeugen der Pegel auf die Ohren signifikant reduziert werden kann.
    Komplett trockene Vocals müssen je nach Künstler unglaublich laut sein damit sie sinnvoll wahrgenommen werden – das kann durchaus in Bereiche gehen die dem Gehör nicht mehr gut tun.
    Aus diesem Grund bin ich auch kein Freund des "Monosumme + ich" Betriebsmodus der üblichen IEM-Strecken.

  • DJheini
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    • 4. August 2019 um 20:21
    • #8

    Ganz schön mutig, die Musik auf der Bühne als Lärm zu bezeichnen. ;)

    In der Band meines Sohnes spielen die auch mit Behringer P16, und alle Musiker finden das gut. Jeder macht sich seinen Mix wie wer möchte.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Seven
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    • 4. August 2019 um 22:00
    • #9

    Ich trommle in diversen Bands zur Aushilfe. Es sind in meinem Dunstkreis definitiv mehr (Hobby bis Semipro) Bands mit IEM unterwegs als ohne. Wenn ich einen Standard herauslese:

    - Analoger Split

    - Eigenes digitales Rackpult (X32 Rack, Qu-Pac, Ui), das auch im Proberaum genutzt wird

    - Bedienung via Tablet(s)

    - Mix aus Mono und Stereo bei den einzelnen Musikern.

    Ein Kollege fährt eine "N-1-IEM-Lösung": Alle Musiker bekommen den FOH Mix ohne das eigene Instrument und ohne die eigene Stimme. Die können sich die Musiker selbst in der gewünschten Relation dazu geben. Das funktioniert mit den (guten, disziplinierten und erfahrenen) Musikern relativ gut.

    Aus eigener Erfahrung: Ab einer gewissen Bühnengröße kann ich als Trommler mit dem FOH-Mix für mein IEM leben. Ich würde aber IMMER einen eigenen Mix bevorzugen. Und natürlich soweit möglich auch immer in Stereo.

    Grüße

    7

  • guma
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    • 4. August 2019 um 22:42
    • #10
    Zitat von Seven

    Wenn ich einen Standard herauslese:

    - Analoger Split

    - Eigenes digitales Rackpult (X32 Rack, Qu-Pac, Ui), das auch im Proberaum genutzt wird

    - Bedienung via Tablet(s)

    - Mix aus Mono und Stereo bei den einzelnen Musikern.

    dito

  • wora
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    • 4. August 2019 um 22:45
    • #11
    Zitat von emerge

    Ich versuche im Gegenteil soweit es irgendwie geht echte Stereomixe für alle IEM Strecken anzubieten. Die Erfahrung zeigt, dass gerade durch die Möglichkeit Signale im Raum zu positionieren und sinnvolle Hallräume zu erzeugen der Pegel auf die Ohren signifikant reduziert werden kann.
    Komplett trockene Vocals müssen je nach Künstler unglaublich laut sein damit sie sinnvoll wahrgenommen werden – das kann durchaus in Bereiche gehen die dem Gehör nicht mehr gut tun.
    Aus diesem Grund bin ich auch kein Freund des "Monosumme + ich" Betriebsmodus der üblichen IEM-Strecken.

    das sehe ich komplett genau so. IEM wege biete ich grundsätzlich in stereo an, es sei denn es ist explizit anders gewünscht. da hat jeder so seine eigenen vorstellungen.

    neulich hatte ich einen sänger, der für sein inear ausschliesslich seine eigene stimme haben wollte. den rest hörte er dann auf der bühne. will heissen: er macht sein inear garantiert nicht barbarisch laut, sonst würde er ja keine melodieinstrumente mehr hören. das ist dann auch eine clevere idee, die vor allem für fremde mischer wirklich sehr einfach und schnell umzusetzen ist.

    bei meinen letzten konzerten, wo ich selbst auf der bühne stand, hab ich etwas ganz anderes gemacht: ich hab einfach meine elacins (gehörschutz) in die ohren gepackt und mich nur ein bisschen auf den monitor geben lassen. die band war dann deutlich leiser und ich konnte meine eigene stimme im kopf sehr gut hören - und zwar ganz ohne feedbackgefahr.

    generell darf man also feststellen: es gibt viele verschiedene ansätze, wie mit IEM umgegangen wird. es ist dann sicher auch ein gutes stück gewohnheit, welche lösung als die passende empfunden wird.

    eine erfahrung kann ich aber bestätigen: die verwendung von kleinen IEM mischern (in meinem falle das ME1 system von A&H) kommt vor allem bei keyboardern sehr gut an!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    3 Mal editiert, zuletzt von wora (4. August 2019 um 23:20)

  • Loloverde
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    • 5. August 2019 um 02:30
    • #12

    Wenn In-Ear Monitoring, dann bringen die Musiker ihr eigenes Gerät mit. Und diese sind zu 99% Mono.

    Prinzipiell gebe ich keinen FOH-Mix auf die Bühne zurück. Jeder bekommt seinen eigenen Mix. Und den Zugriff auf seinen Mix mit dem Tablet.

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • killertomate
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    • 5. August 2019 um 08:01
    • #13

    IEM ist bei uns in der Band Mono. Stereo ist sicherlich "nice 2 have" - aber mal ehrlich: Wer stellt denn beim konventionellen Monitoring einem Künstler einen Stereo-Mix auf zwei Wedges bereit?
    Es geht immer noch um das "sich selbst hören" - plus die Anderen.
    Und den eigenen Wohlfühl-Mix macht sich jeder selbst mit Smartphone/Tablet über's UI16.
    Das funktioniert ganz gut.

    Atmo-Mics bei großen Bühnen - sicherlich. Aber bei kleineren Gigs kommt von den Gesangsmikros genug "Atmo" rüber - mir reicht das.

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    • 5. August 2019 um 08:18
    • #14

    Zum Atmo; wäre da ein ORTF Mikrofon downstage center zielführend?

    Der Ton macht die Musik.

  • Seven
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    • 5. August 2019 um 09:51
    • #15
    Zitat von killertomate

    IEM ist bei uns in der Band Mono. Stereo ist sicherlich "nice 2 have" - aber mal ehrlich: Wer stellt denn beim konventionellen Monitoring einem Künstler einen Stereo-Mix auf zwei Wedges bereit?
    Es geht immer noch um das "sich selbst hören" - plus die Anderen.
    Und den eigenen Wohlfühl-Mix macht sich jeder selbst mit Smartphone/Tablet über's UI16.
    Das funktioniert ganz gut.

    Atmo-Mics bei großen Bühnen - sicherlich. Aber bei kleineren Gigs kommt von den Gesangsmikros genug "Atmo" rüber - mir reicht das.

    Hast Du / Habt Ihr mal Stereo getestet? Die meisten, die ich kenne, die es einmal probiert haben, wollen nicht mehr ohne. Du bekommst doch im Stereoraum viel besser einen differenzierten Mix aufs Ohr.

    Einer meiner größten "Fehler" als Musiker: Zu lange zu wenig Geld für wirklich gute IEM-Hörer ausgegeben zu haben. Was bringt mir die mit viel Zeit ausgesuchte Snare und der edle Beckenbestand, wenn ich den Sound Mono auf 99 € Hörer in den Kopf schiebe? Ich mache Musik primär, weil es mir Spaß macht. Und es macht mir definitiv viel mehr Spaß, wenn ich dabei einen (sehr) guten Sound habe.

    Atmo finde ich ok, wenn ich einen Techniker habe, der mir das Mikro an den richtigen Stellen (Wenn das Publikum singt und/oder klatscht oder bei Interaktion mit dem Publikum) in den Mix schiebt. Ansonsten macht es aus meiner Sicht den Mix weniger druckvoll und weniger differenziert.

    Grüße

    7

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    • 5. August 2019 um 14:36
    • #16

    Howdy

    Wir müssen hier auch vom Zeitaufwand sprechen, den man benötigt, um einen guten InEar Mix zu machen. Der Aufwand ist mit Stereo nochmal höher.

    Einer meinen besten, konstruktivsten Soundchecks hatte ich mit einer Profi Metalband, deren 7 Stereomixe nach zwei Stunden standen. Da kamen dann während des Auftritts keine Änderungswünsche mehr.

    Wenn dann der Amateurschlagzeuger 5 Minuten vor dem Soundcheck frägt, ob es auch Stereo geht, habe ich das auch mal kurz und knapp verneint und nur ein XLR gelegt.

    Hierzu muß ich erläutern, daß ich im Saal Mono mische. Je breiter der Saal, desto mehr Mono. Darum kann ich das Panorama nicht einfach für das IEM übernehmen.

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Seven
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    • 5. August 2019 um 14:58
    • #17
    Zitat von Loloverde

    Howdy

    Wir müssen hier auch vom Zeitaufwand sprechen, den man benötigt, um einen guten InEar Mix zu machen. Der Aufwand ist mit Stereo nochmal höher.

    Einer meinen besten, konstruktivsten Soundchecks hatte ich mit einer Profi Metalband, deren 7 Stereomixe nach zwei Stunden standen. Da kamen dann während des Auftritts keine Änderungswünsche mehr.

    Wenn dann der Amateurschlagzeuger 5 Minuten vor dem Soundcheck frägt, ob es auch Stereo geht, habe ich das auch mal kurz und knapp verneint und nur ein XLR gelegt.

    Hierzu muß ich erläutern, daß ich im Saal Mono mische. Je breiter der Saal, desto mehr Mono. Darum kann ich das Panorama nicht einfach für das IEM übernehmen.

    Gruß

    Rainer

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    In meinem "Standard" kommt die Band mit eigenem IEM-Pult, zumindest weitgehend eigenen Mikrofonen und kann daher mit Presets starten, die in vergleichbaren Umgebungen schonmal funktioniert haben. Mehr als ein Line Check ist daher oftmals nicht notwendig. Das geht auf jeden Fall schneller als einen Monitorsound mit konventionellen Wedges "from scratch" aufzubauen.

    Der Faktor Zeit ist natürlich nicht zu unterschätzen. Mal eben schnell hat man weder den Sound stehen noch die notwendigen Erfahrungen im Hinterkopf. Es gibt weiterhin Szenarien bzw. gute Gründe, einen konventionellen Monitormix zu fahren. Beispiel aus Erfahrung vor ein paar Wochen:

    Band 1 hat ein eigenes IEM-Setup nach dem oben genannten Standard. Kurzer Linecheck von 5 Minuten. 1 Song angespielt. Läuft. Band 2 lässt sich vom örtlichen Dienstleister 5 IEM-Strecken hinwürfeln. Monitor-Mix für eine 6-köpfige Band, die ich vorher nicht kenne, vom FOH. Das hat durchaus seine 30-40 Minuten gebraucht, bis alle halbwegs zufrieden waren.

    Ich habe für mich (als Musiker) die Erfahrung gemacht, dass es für mich Stereo auch schneller geht. Beispiel: Wenn ich Mono zwei Gitarren und ein Keyboard differenzierbar hinbekommen will, bleibt mir eigentlich nur der Pegel. Mache ich das Stereo, panne ich die Gitarren ein wenig und die Keys etwas mehr im Mix und kann beide Gitarren auch dann hören, wenn eine etwas lauter als die andere ist. Hauptsache ich höre beide überhaupt.

    Im IEM-Mix kann ich natürlich viel mehr im Panorama verteilen als beim FOH-Mix. Ich käme für den FOH-Mix auch nicht auf die Idee, Gesänge im Panorama zu verteilen. Im IEM-Mix mache ich das (dezent) ganz gerne.

  • felixgrampp
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    • 5. August 2019 um 16:12
    • #18

    Also zeitlich gesehen kann ich da auch kaum Unterschiede ausmachen. Wenn ich gute Musiker hab, die wissen was sie brauchen, ich „nur“ Monitor mache ohne foh und über Kopfhörer arbeite bekomm ich 7 Wege IEM Stereo in 15 Minuten so hin, dass keiner mehr was auszusetzen hat. Das kann mit Wedges durchaus länger dauern weil der bühnensound mit jedem Monitor mehr nicht unbedingt leiser wird. Aber klar. Bei nem jazztrio: links drums, Bass Mitte, Flügel rechts brauch ich mit wedges keine 2 Minuten. Da will der Schlagzeuger ein bisschen Piano und alle sind glücklich. Lange rede kurzer Sinn: es kommt auf andere Faktoren an als wedges oder inear ob der mix schnell geht. Wobei ich mit 3D keine Erfahrung hab... möglicherweise dauert das länger? Ich schließe mich im übrigen ganz Seven an.

  • karel noon
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    • 5. August 2019 um 16:26
    • #19

    3D geht gefühlt schneller vor Ort da die Musiker schneller zufrieden sind, braucht dafür mehr Zeit in der Vorbereitung.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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  • felixgrampp
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    • 5. August 2019 um 17:44
    • #20
    Zitat von zegi

    Zum Atmo; wäre da ein ORTF Mikrofon downstage center zielführend?

    Klanglich bestimmt ok. Könnte aber durchaus im Weg stehen oder optisch nerven. Ich mache normalerweise AB an den Bühnenecken.

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