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Behringer WING

  • Wurst Werner
  • 17. November 2019 um 18:08
  • Martin, live-team
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    • 17. Juni 2024 um 10:20
    • #2.021

    Auch wenn ich jetzt mit Dreck beworfen werde ^^

    ich bemerke da schon einen Unterschied zwischen S32 und DL32.

    Fahr mal beide mit der kompletten Big Band so dass bei vielen Kanälen

    3 Orange LEDs im Eingang leuchten; da wirds halt bei der DL erst so richtig cremig

    während die S32 schon das knarzen anfängt *finger

    Rauschen ist mir egal

  • Martin, live-team
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    • 17. Juni 2024 um 10:48
    • #2.022

    Aber Achtung, ich rede hier über die Kombination mit dem X32!

  • audiobo
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    • 17. Juni 2024 um 11:31
    • #2.023
    Zitat von Martin, live-team

    Fahr mal beide mit der kompletten Big Band so dass bei vielen Kanälen

    3 Orange LEDs im Eingang leuchten; da wirds halt bei der DL erst so richtig cremig

    während die S32 schon das knarzen anfängt

    Den ABX-test möchte ich sehen! Ernsthaft!!!

  • audiobo
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    • 17. Juni 2024 um 11:34
    • #2.024
    Zitat von Martin, live-team

    Aber Achtung, ich rede hier über die Kombination mit dem X32!

    Aha 🤔

  • Hanseat
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    • 17. Juni 2024 um 18:43
    • #2.025
    Zitat von Martin, live-team

    Auch wenn ich jetzt mit Dreck beworfen werde ^^

    ich bemerke da schon einen Unterschied zwischen S32 und DL32.

    Fahr mal beide mit der kompletten Big Band so dass bei vielen Kanälen

    3 Orange LEDs im Eingang leuchten; da wirds halt bei der DL erst so richtig cremig

    während die S32 schon das knarzen anfängt *finger

    Rauschen ist mir egal

    Alles anzeigen

    Ich habe keinen ABX-Test gemacht. Aber ob es nun das geringere Rauschen ist (das ja von Anselm Görtz dokumentiert wurde) oder das etwas andere Verzerrungsverhalten - sobald wirklich viele Mikrofone im Einsatz sind, klang das Ergebnis mit der DL-32 für mich auch besser. Aber wie gesagt, mein subjektives Empfinden ohne wissenschaftlichen Anspruch.

  • gert
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    • 18. Juni 2024 um 06:57
    • #2.026

    Es ist schwierig solch eine Summierung aus der Erinnerung heraus zu bewerten. Wie gesagt etwas mehr Pegel auf einer Quelle und schon hörst Du das anders.

    Das kann man so als Bewertung nicht hernehmen.

    Die Anzeige der Signallampe könnte bei einer Sorte anders kalibriert sein als bei der anderen. Auch schlecht zur Bewertung geeignet.

    Vielleicht hast Du bei dem einen Gig einfach mal besser gemischt als beim anderen. Oder die Bigband hat besser gespielt.

    Für eine ehrliche Bewertung muss man das alles ausschließen können.

    Practice, Practice, Practice

  • audiobo
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    • 18. Juni 2024 um 08:36
    • #2.027

    Aufwand ABX-Test mit BigBand:

    • Alle Signale mit Splitter auf beide Stageboxen verteilen. Dabei darauf achten, dass auf beiden Wegen dieselben Komponenten vorkommen (z.B. Übertrager). Phantomspeisung im Zweifelsfall durch ein 3. Gerät bereitstellen (bzw.: Entweder liefern beide Stageboxen 48V oder keine, um unterschiedliche Belastungen von Eingangswiderständen, Netzteilen, usw. zu vermeiden.)
    • Beide Stageboxen penibelst einpegeln (<0.5dB Differenz) und danach nicht mehr anfassen - Pink Stick o.ä. für die Kontrolle verwenden
    • Einzelspuren ab MicPre oder 100% identischen Mix (hierbei das nachher erwähnte Pegel-Finetunig anwenden) digital aufzeichnen.
    • Wenn möglich 2 identische Mischpulte mit externer Wordclock synchronisiert benutzen
    • Pegel der aufgezeichneten Spuren überprüfen und per Finetuning anpassen (Differenz <0.1dB)
    • Angemessenes Abhörsetup suchen (gute Studioregie, Kopfhörer)
    • Mind. zu zweit arbeiten: einer schaltet hin und her, der andere protokolliert was er hört mit Zeitstempel - ohne dabei zu reden und am besten ohne Sichtverbindung.

    Wenn irgend etwas nicht rund läuft (Sync-Fehler, Knacksen…) - Abbruch, bzw. Neuanlauf. Fehler im Setup dürfen nicht als Ausrede herhalten müssen.

    Dank der externen Wordclock kann auch eine stabile Nullsumme erzeugt werden. Evtl. müssen ein paar Mikrosekunden statischer Latenzunterschied ausgeglichen werden.

    Also wer macht es?

    2 Mal editiert, zuletzt von audiobo (18. Juni 2024 um 09:05)

  • audiobo
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    • 18. Juni 2024 um 08:54
    • #2.028

    Ach ja, noch etwas:

    Wenn am Ende die Summe aus dem analogen Ausgang der S32 oder DL32 in die PA eingespeist wird, dann sind Meinungen über die Preamps eh hinfällig.

    Das Gehör reagiert viel empfindlicher auf Summenverzerrungen als auf Einzelsignalverzerrungen und die Ausgangsstufen der beiden Stageboxen sind auch unterschiedlich.

  • felixgrampp
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    • 18. Juni 2024 um 09:08
    • #2.029

    Also ich verstehe die ganze Sache mit dem ABX-Test, aber.

    Man darf ja die Erfahrung über die Zeit nicht außer Acht lassen. Jetzt mal ganz extrem: wenn es bei sonst gleichem Setup mit den preamps „A“ bei 100 Shows immer geil klingt und mit preamps „B“ bei 100 Shows immer nicht so geil, dann liegt die Vermutung schon nahe auch ohne wissenschaftlichen Nachweis.

  • guma
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    • 18. Juni 2024 um 11:16
    • #2.030

    OK, dazu kann ich sofort was sagen:

    S zu DL Stageboxen gefühlter Unterschied bei 100 Konzerten 0,0. ich mag aber die besseren XLRs und weniger Rauschen, wenn ich eine Aufnahme nachbearbeite.

    Stagebox blau klingt, wenn ich Lust habe, das schwere Rack mitzunehmen und zwei statt einer Cat-Leitung zu legen immer besser, ich schaffe damit aber wegen Faulheit keine 100 Konzerte. ;)

  • audiobo
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    • 18. Juni 2024 um 17:03
    • #2.031
    Zitat von felixgrampp

    Also ich verstehe die ganze Sache mit dem ABX-Test, aber.

    Man darf ja die Erfahrung über die Zeit nicht außer Acht lassen. Jetzt mal ganz extrem: wenn es bei sonst gleichem Setup mit den preamps „A“ bei 100 Shows immer geil klingt und mit preamps „B“ bei 100 Shows immer nicht so geil, dann liegt die Vermutung schon nahe auch ohne wissenschaftlichen Nachweis.

    Man kann sich auch in seiner "Erfahrung" festfahren und die eigene Erwartungshaltung immer weiter verfestigen. "Hearing is believing" schreibt doch noch irgendwo einer immer als philosophischen Kommentar zu seinen Posts.

    Das da

    Zitat von Martin, live-team

    3 Orange LEDs im Eingang leuchten; da wirds halt bei der DL erst so richtig cremig

    während die S32 schon das knarzen anfängt

    hat übrigens Dave Rat schon widerlegt. Einfach in der Röhre suchen - X32 vs M32. Übrigens entgegen seiner Erwartungshaltung!!

  • URI
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    • 18. Juni 2024 um 18:31
    • #2.032

    Meine Theorie ist , daß sich gerade kleine Unterschiede aufsummieren, würde bedeuten, je mehr Kanäle, desto relevanter der Preamp.

    Was natürlich einen ordentliche ABX Test, wie audiobo schon angerissen hat ,recht aufwändig macht, wobei ich mich auf des Aufzeichen der Einzelspuren beschränken würde.

    Mischen dann zu Hause, gleiche Pultscene bis auf die verschiedenen Preamps.

    Damit könnte man rausarbeiten, ob es neben den messtechnischen Unterschieden zwischen X und M auch hörbare Unterschiede gibt.

    Ach ja, bei den Outputs X32 zu DL16 habe ich damals gemeint, eindeutige Unterschiede zu hören.

    100% Trefferquote bei geschlossen Augen und ein Kollege hat den DSP ( XP4080 ) umgeschaltet.

    Was ich damals allerdings vergessen hatte, war die beiden Eingänge vom DSP auf Gleichheit zu prüfen.

    Den Unterschied zu den blauen Stageboxen kann ich auch schon mit nem Stereo Zuspieler hören, dazu muß ich nur den Gain hochdrehen :)

    Und zwei Mucker auf InEar der Band, die ich fest mische, haben mich direkt angesprochen, was denn anders sei, nachdem ich 3x DL16 plus X32R plus Kabelsplitter ersetzt habe durch 1x DL231 im Monitorrack.

    Und die wußten von garnichts.


    Das ist letztendlich das spannende an der Behringer/Midas Welt, daß man tatsächlich mal einige Preamps vergleichen könnte, wenn man wollte.....

  • Martin, live-team
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    • 18. Juni 2024 um 19:34
    • #2.033

    Na ja, so gaanz alleine scheine ich mit meiner Meinung ja nicht zu sein ;)

    Wer keinen Unterschied hört spart sich das Geld für die DL,

    wer einen Unterschied bemerkt bekommt für relativ wenig Geld ein Upgrade.

    Passt doch 8)

    Einmal editiert, zuletzt von Martin, live-team (18. Juni 2024 um 20:01)

  • Martin, live-team
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    • 18. Juni 2024 um 19:41
    • #2.034

    Auch noch ein kleines Argument ist für manch skeptische Kunden halt

    auch noch der etwas verblasste, aber immer noch bekannte Name "Midas"

    wenn man mit dem billigen X32 anrückt um die edle Backline zu verstärken ;)

    Das hat noch jeden Musiker zufrieden gestellt, genau so wie damals das

    PCM70 und noch ein paar edle Sachen im Siderack. 8)

  • felixgrampp
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    • 18. Juni 2024 um 19:49
    • #2.035
    Zitat von audiobo

    Man kann sich auch in seiner "Erfahrung" festfahren und die eigene Erwartungshaltung immer weiter verfestigen. "Hearing is believing" schreibt doch noch irgendwo einer immer als philosophischen Kommentar zu seinen Posts.

    Erfahrung entsteht ja aus machen und nicht machen aus Erfahrung. Wenn man natürlich voreingenommen an etwas rangeht, dann wird das meist nichts.

    Und du machst das ja auch nicht anders oder verbringst du all deine Freizeit mit abx-tests? Dante gegen avb, e901 oder Beta 52 an der hihat, fairchild oder distressor,…

    Klar, hin und wieder vergleicht man etwas genauer wenn man unsicher ist. Aber insgesamt würde ich Erfahrung in keinem Fall unterschätzen wenn es um Beurteilung geht. Man muss sich nur der Tücken bewusst und ehrlich zu sich selbst sein.

    Davon ab glaube ich auch nicht an einen großen Unterschied zwischen den preamps, aber ich arbeite auch zu selten mit den Pulten/stageboxen.

  • audiobo
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    • 18. Juni 2024 um 23:34
    • #2.036
    Zitat von felixgrampp

    verbringst du all deine Freizeit mit abx-tests

    nur wenn ich vor habe überall zu verkünden, dass Stagebox M gegenüber Stagebox B bei einem Aufpreis von gerade mal 25-35% in der allgemeinen Preisregion "Geiz ist geil" (soll dem Produkt gegenüber absolut gesehen gar nicht mal abwertend gemeint sein) der geilste Shit ever ist und es dabei mit Attitüden wie "creamy, chrunchy, 1000fach klarer und wasweissichalles" schmücken möchte.


    Wir hatten hier letztens mal dieses Thema hier:

    Thema

    Vergleich digitale Mischpulte

    Auf dem Kanal von Alphasound auf Youtube ist seit heute dieser Vergleich von digitalen Mischpulten

    youtube.com/watch?v=gBu3hj5hFHQ

    Sehr interessant gemacht, das Resultat deckt sich für mein Empfinden mit meiner Erfahrung dass Saalakustik und Lautsprecher einen viel grösseren Einfluss auf das Gesamtresultat haben als die Mischpulte. Das jeder durch seinen Workflow oder den durch das Mischpult aufgedrückten Workflow das eine oder andere Produkt vorziehen ist mehr als normal. Es lebe die Vielfalt :D
    paho
    26. Juni 2023 um 20:44

    Habe darauf hin mal ein paar Testläufe gemacht. Dummerweise habe ich halt zuhause keine DiGiCo, A&H oder Yamahapulte herumstehen und da was anzureissen, dafür fehlt mir momentan die Zeit/Geduld für das ganze organisatorische drumherum.

    Also habe ich einfach ein paar Dinger getestet und gemessen, was halt so herumlag - Midas MR18, TC Finalizer, 1-2 Standard-Interfaces und, zu der Zeit noch hier, so'n Presonus Studiolive Rack-Ding mit - Achtung festhalten!!! - Class A-Preamps - wow... (wollte das Zeug damals mal als FrontEnd mit StudioOne für einfache Sachen ausprobieren)

    Das einzige, bei dem ich - solange die Pegel in einem üblichen Arbeitsbereich lagen - einigermassen zuverlässig einen Unterschied (ca.70-80%-Trefferquote) gehört habe war, wenn ich die Zuspiel-/Aufnahme-DAW mit Motu mkIII - Interface (828 glaube ich) von 48kHz auf 96 oder 192kHz beim re-recorden umgestellt habe - da passiert vermutlich irgend etwas mit den Anti-Aliasing-Filtern. Ansonsten: same-same

    Mit Ausnahme des ClassA-Presonus, das zerrte schon einige dB bevor im Remote-App die Peak-Anzeige los ging - aber nix mit "Cremig" oder so, sondern schön K3, K5, etc... Da wusste ich auch wo mein Problem lag, als ich das Ding mal für eine Proben-Aufnahme benutzt habe. In der Aufnahme hat man es nämlich nicht klar hören können, aber es wirkte irgendwie dynamisch eingeschränkt.

    (Nachtrag: So richtig aus dem Rahmen gefallen ist ein A&H ZED12 mit USB-Schnittstelle - Man ist das Ding kacke... (also das USB-Interface da drin - wird aber zum Glück eh nicht benutzt).)

    Nulltests offenbarten teilweise Differenzen, die zeigten aber auch nur, dass die Phasenlagen oder Pegel (so im Bereich 0.1-0.2dB, also faktisch normalerweise nicht hörbar) in manchen Frequenzbereichen leicht von einander abweichen.

    Und ich habe die Tests sowohl direkt aus dem LineOut des DAW-Interfaces wie auch, bei den Geräten mit Preamps, mit zwischengeschalteter DI-Box gemacht.


    Warum habe ich davon nichts hoch geladen?

    1. Rechte (Musik) - keine Lust da irgendetwas abzuklären
    2. Messungen - ein riesiger Haufen Daten/Bilder, die für die meisten vermutlich ziemlich nutzlos sind und für das Ergebnis habe ich keine Lust eine Dokumentation zu erstellen
    3. Wer glauben will der glaubt und wird sowieso etwas finden, warum meine Tests nicht aussagekräftig sein sollen
    4. Richtig interessant wird es tatsächlich erst, wenn man auch Material aus höheren Preisregionen mit testen kann, was mir - wie gesagt - organisatorisch zu viel Aufwand ist.
    5. Ist tatsächlich bei Mischpulten auch das Zusammenführen vieler Signale ein relevanter, aber halt sehr komplexer Punkt, den ich mit dem einfachen Wandlertest völlig aussen vor gelassen habe.

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (19. Juni 2024 um 00:04)

  • Pulenk
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    • 19. Juni 2024 um 06:51
    • #2.037

    Die klanglichen Unterschiede zwischen S und DL in aufwändigen Tests herauszuarbeiten ist wahrscheinlich vergeudete Zeit. Die Vorteile von DL zu S bezüglich des Rauschverhaltens sind allerdings leicht hörbar und messbar. Dieser nachgewiesene Vorteil in Verbindung mit der besseren Hardware lässt den Aufpreis geradezu lächerlich erscheinen...

  • audiobo
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    • 19. Juni 2024 um 07:23
    • #2.038
    Zitat von Pulenk

    Die klanglichen Unterschiede zwischen S und DL in aufwändigen Tests herauszuarbeiten ist wahrscheinlich vergeudete Zeit.

    zumal uns, wie gesagt, der gute Mr. Rat die Arbeit schon abgenommen hat 😉

  • Hanseat
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    • 19. Juni 2024 um 07:47
    • #2.039

    Mich wundert auch immer, dass das Rauschverhalten eine gesonderte Kategorie außerhalb des klanglichen Verhaltens sein soll. Schließlich macht sich das bei vielen Eingängen deutlich bemerkbar.

    Nochmal zum Production-Partner Test (M32): Für die Inputs (Preamp/Wandler) sind die THD/THD+N und DIM-Werte laut Test beide mindestens 10dB besser als beim X32. Beim THD kurz vor der Verzerrungsgrenze soll der Unterschied laut Test sogar 20dB (!) betragen. Das Gesamtsystem von Input zu Output (analog-analog) ergab um mindestens 10dB bessere Werte bei THD+N sowie DIM. Das deutet darauf hin, dass im Midas tatsächlich bessere Wandler verwendet wurden.

    Dass man diese Unterschiede - vor allem bei vielen Inputs - nicht als Unterschied wahrnehmen soll... ??

    Dave Rat hat übrigens auch einen deutlichen Unterschied im Rauschverhalten diagnostiziert:

    - YouTube

    Nebenbei: Laut Test liefert der Preamp des M32 62dB Gain über einen DCA-kontrollierten Preamp und 10dB werden auf digitaler Ebene ergänzt (Gain-Bereich von -12dB bis +60dB).

  • TomyN
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    • 19. Juni 2024 um 08:01
    • #2.040

    Ich denke, jedem ist klar, dass es da Unterschiede gibt. Die Frage, um die es sich jetzt dreht, ist in meinen Augen die, ob sie relevant sind.
    Und da ist es halt so, dass es sehr viele Einflußfaktoren gibt die einen höheren Einfluß haben. Erfahrungsgemäß kann man an beiden 'Enden' der Signalkette am leichtesten Fehler mit großer Auswirkung machen, d.h. die Auswahl und Positionierung der Mikrofone oder die Ausrichtung (und Einstellung) der Lautsprecher haben einen deutlich höheren Einfluss als die Preamps.
    Wenn das alles (inkl. der 'Schallquellen' auf der Bühne) die entsprechende Perfektion hat, dann könnte man sich über die Auswahl der Preamps Gedanken machen. Leider bin ich in meiner Laufbahn noch nie an diesem Punkt angekommen :(

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