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Funkstrecken Europa und USA

  • Loloverde
  • 19. Januar 2020 um 17:07
  • Loloverde
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    • 19. Januar 2020 um 17:07
    • #1

    Howdy

    Ich durchforste gerade das Netz nach Funkmikrofonen (Frequenzbereiche) die man sowohl in Europa als auch in den USA einsetzen darf.

    Kann es sein, daß es da keine Schnittmenge gibt? Außer 2,4GHz, was ich aber für zu unzuverlässig halte.


    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • karel noon
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    • 19. Januar 2020 um 17:24
    • #2

    was spricht gegen den 400 und 500mhz Bereich?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Loloverde
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    • 19. Januar 2020 um 18:25
    • #3

    Ich entnehme meine Informationen von der Thomann Seite und da ist mancher Bereich (400-600MHz) in Belgien verboten, andere in Irland. Allgemein ein großes Durcheinander.

    Der einzige Bereich, der in Europa komplett grün ist, ist 863-865. Der geht aber in den USA nicht.

    Eine Anmeldepflicht, die in jedem Land anders ist, ist für einen Künstler der im Schnitt drei Länder pro Jahr bespielt auch sehr aufwändig.

    Ich hatte mit meiner Frage die, vielleicht unbegründete, Hoffnung, auf eine einfache Antwort ;)

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • zegi
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    • 19. Januar 2020 um 18:41
    • #4

    Die Strecken vor Ort mieten ist keine Option? Und sonst 2.4 Ghz von shure mit dem Frequenzmanagement?

    Der Ton macht die Musik.

  • karel noon
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    • 19. Januar 2020 um 19:18
    • #5

    ansonsten kann wisycom einen ziemlich großen Bereich abdecken:


    https://wisycom.com/products/product/mrk960/?lang=de


    470-840 ist schon ordentlich.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • schurik
    Gast
    • 19. Januar 2020 um 19:30
    • #6

    in den USA Technik mieten ist sicher keine Option, da wäre es billiger dort gebraucht zu kaufen und danach wegzuschmeissen.

  • skyworker
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    • 19. Januar 2020 um 19:59
    • #7
    Zitat von Schurik

    in den USA Technik mieten ist sicher keine Option, da wäre es billiger dort gebraucht zu kaufen und danach wegzuschmeissen.

    Da empfehle ich einen Besuch auf Mallorca... Ich hab dort Mal vier Strecken IEM anmieten müssen, da die bandeigenen auf dem Flieger verschollen sind... Der Zustand des Materials war in etwa "würde ich vor dem Wegwerfen noch putzen", der Mietpreis hingegen war NICHT von dieser Welt...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • yamaha4711
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    • 19. Januar 2020 um 20:44
    • #8

    ISM Band (863-865 MHz) kann man vergessen. Ist genauso zuverlässig wie WLAN (2,4 GHz), welches jedoch weltweit harmonisiert ist. ISM eben nur europaweit, wie schon richtig erkannt.

    Alles andere ist nach dem Motto jeder kocht seine eigene Suppe.

    Die einzige Waffe die hilft seine Funktechnik weltweit einsetzbar zu halten ist eine sehr hohe Schaltbandbreite. Je größer, desto besser. Damit rutscht man eben in den absoluten Profibereich: Wysicom ( 370 MHz Schaltbandbreite), beyerdynamic TG1000 (319 MHz), Sennheiser 9000 (328 MHz), Sennheiser 6000 (244 MHz).

    Was mich dabei wundert ist, dass Shure da nix in der Pipeline hat. DIe höchste Schaltbandbreite ist bei der Axient und die ist bei mauen 184 MHz.

    Ansonsten 2-3 angepasste Anlagen mit entsprechend kleinerer Schaltbandbreite, dafür aber innerhalb der richtigen Frequenzenbänder. Vielleicht macht sich ja mal jemand die Arbeit und trägt alle erlaubten Frequenzen in einer Tabelle an und bildet die entsprechenden Schnittmengen.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • kob1
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    • 20. Januar 2020 um 07:22
    • #9
    Zitat von yamaha4711

    I

    Die einzige Waffe die hilft seine Funktechnik weltweit einsetzbar zu halten ist eine sehr hohe Schaltbandbreite. Je größer, desto besser. Damit rutscht man eben in den absoluten Profibereich: Wysicom ( 370 MHz Schaltbandbreite), beyerdynamic TG1000 (319 MHz), Sennheiser 9000 (328 MHz), Sennheiser 6000 (244 MHz).

    Was mich dabei wundert ist, dass Shure da nix in der Pipeline hat. DIe höchste Schaltbandbreite ist bei der Axient und die ist bei mauen 184 MHz.

    Aufpassen! Meines Wissen nach ist Shure der einzige Hersteller der die Bandbreite auch Senderseitig anbietet!

    Das find ich bei den anderen Systemen recht mau und war für uns der Kaufgrund!!

    Und nach ein paar Einsätzen ist für mich die "Waffe" Showlink und Frequenzmanager

  • yamaha4711
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    • 20. Januar 2020 um 10:01
    • #10

    Naiv bin ich einfach mal davon ausgegangen, dass wenn der Empfänger eine Schaltbandbreite von x hat, die Sender dieselbe Schaltbandbreite aufweisen. Danke für den Hinweis, dass dies nicht so ist.

    Damit ist der Vorteil einer hohen Schaltbandbreite bezgl. der Sender wieder zunichte gemacht, da die max. mögliche Schaltbandbreite wieder begrenzt wird. Dies kann ich so nicht nachvollziehen und es erschließt sich mir nicht der Sinn des Ganzen. Naja, wenigstens beyer macht das eben nicht so.

    TG1000 - Sowohl Empfänger als auch Sender weisen dieselbe Schaltbandbreite auf.

    Schaltbandbreite bei der 9000er Sennheiser z.B. lächerliche 88 MHz bei 328 MHz Empfänger. Wie meinen?

    Auch Wisycom hat da eine Diskrepanz und man müsste generell 2 Sender in unterschiedlichen Bändern haben, um damit die gesamte Schaltbandbreite des Empfängers abzudecken. Sehr seltsam.

    Demnach hat nur beyer mit der TG1000 eine Anlage am Start, welche sowohl empfänger- als auch senderseitig die gesamte Schaltbandbreite abdeckt und das über mehr als 300 MHz.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 20. Januar 2020 um 13:23
    • #11
    Zitat von skyworker

    Da empfehle ich einen Besuch auf Mallorca... Ich hab dort Mal vier Strecken IEM anmieten müssen, da die bandeigenen auf dem Flieger verschollen sind... Der Zustand des Materials war in etwa "würde ich vor dem Wegwerfen noch putzen", der Mietpreis hingegen war NICHT von dieser Welt...

    habe auf dieser insel ähnliche erfahrungen gemacht. material war zwar nicht versifft oder kaputt, aber da war nur billigstes spielzeug zu bekommen - für hohe preise. die eigene anlage im flieger mitzunehmen war unter dem strich billiger, zudem für die ohren viel angenehmer ;)

    möglicherweise ist es aber so, dass die preise bei uns hier einfach insgesamt viel zu tief sind. :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 20. Januar 2020 um 13:29
    • #12
    Zitat von yamaha4711

    Demnach hat nur beyer mit der TG1000 eine Anlage am Start, welche sowohl empfänger- als auch senderseitig die gesamte Schaltbandbreite abdeckt und das über mehr als 300 MHz.

    das erstaunt mich jetzt auch. bisher ging ich davon aus, dass es triftige technische gründe dafür geben muss, dass die sender nicht die selbe bandbreite liefern können. denn neben Wisycom hat auch die neue 5000er funkstrecke von audio-technica nur einen empfänger, aber verschiedene sender im programm, um die ganze bandbreite des empfängers abdecken zu können. und die wissen ja eigentlich schon, was sie tun.

    es würde mich daher sehr interessieren, wie beyerdynamic dieses problem in den griff bekommen hat.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • verstärkerberserker
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    • 20. Januar 2020 um 13:32
    • #13

    Die gibt es auch. Der ein oder andere Hersteller umschifft das Problem aber über aufwendigere Technik oder andere Tricks. Allerdins sind die Infos bei mir da sehr wage, weshalb ich dazu nichts schreiben werde.

    ...Holz ist braun!

  • HenrySalayne
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    • 20. Januar 2020 um 14:02
    • #14

    Theoretisch kann man heutzutage den kompletten HF-Bereich digital arbeiten lassen (Stichwort: Software Defined Radio), womit auch so gut wie alle Limitierungen der Bandbreite wegfallen würden. Beim Handsender oder Bodypack mögen die limitierenden Faktoren aber Größe, Gewicht und vor allem Energieversorgung darstellen.

    Ich habe hier ein übersichtliches PDF-Dokument gefunden, dass schon einige Überschneidungen zeigt. 470 MHz und darüber sind recht häufig vertreten, genauso wie der VHF-Bereich.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Scyte
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    • 20. Januar 2020 um 14:30
    • #15

    Problem sind immer Störaussendungen. Um die einzugrenzen braucht es Filter. Wenn die Filter breit sind (müssen sie für eine Hohe Schaltbandbreite ja) dämpfen sie keine Nebenaussendungen. Oder man braucht viele überlappende schaltbare Filter -> teuer. Oder man gleicht die Filter per Hand ab-> nicht praktikabel bzw. macht sie steuerbar-> noch teuerer

  • Loloverde
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    • 20. Januar 2020 um 18:50
    • #16
    Zitat von HenrySalayne

    Ich habe hier ein übersichtliches PDF-Dokument gefunden, dass schon einige Überschneidungen zeigt. 470 MHz und darüber sind recht häufig vertreten, genauso wie der VHF-Bereich.

    Danke für den Link.

    Ich fasse zusammen: wenn man Geräte hat, die von 470 bis 600MHz arbeiten, dann ist man in so gut wie allen Ländern auf der sicheren Seite. Trotzdem muß man sich in jedem Land vorher informieren (Norwegen z.B. 510 - 790MHz) was man darf.

    In vielen Ländern muß man die Funke anmelden.

    Anmeldefrei aber wackelig gehen in ganz Europa 863-865MHz. Die sind in den USA aber tabu.

    Zu den Geräten mit hoher Schaltbandbreite. Die sind so teuer, daß sich der gemeine Künstler lieber für jedes Land extra eine Mittelklasse Funke kaufen kann.

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 20. Januar 2020 um 23:42
    • #17
    Zitat von Scyte

    Problem sind immer Störaussendungen. Um die einzugrenzen braucht es Filter. Wenn die Filter breit sind (müssen sie für eine Hohe Schaltbandbreite ja) dämpfen sie keine Nebenaussendungen. Oder man braucht viele überlappende schaltbare Filter -> teuer. Oder man gleicht die Filter per Hand ab-> nicht praktikabel bzw. macht sie steuerbar-> noch teuerer

    ein filter mit sehr hoher bandbreite vor dem ersten ZF mischer macht ja wenig sinn, weil man dann schneller probleme mit spiegelfrequenzen bekommt. bei sehr hohen schaltbandbreiten bleibt also nur ein mitgeführter bandpassfilter - oder eben mehrere, schaltbare filter für die einzelnen frequenzbereiche übrig. das ist dann auch einer der gründe, warum solche systeme deutlich mehr geld kosten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 21. Januar 2020 um 02:35
    • #18

    Und prompt springt mir beim googeln Sennheiser Strecken bei 1,9GHz auf (SpeechLine Digital Wireless). Scheinbar weltweit lizenzfrei einsetzbar.

    Gibt es dazu schon Erfahrungen?

    "das erste digitale Funkmikrofonsystem, das speziell auf die Übertragung des gesprochenen Wortes zugeschnitten ist."

    Kann man den Marketing-Sprech in "zu hohe Latenz zum Singen" übersetzen?

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    felixgrampp
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    • 21. Januar 2020 um 06:22
    • #19

    Ich hab relativ wenig Erfahrung mit den 1,8ghz-Strecken. Aber vom Hörensagen laufen die wohl problemlos.

    Edit: zu latenz kann ich nichts sagen. Bisher hatte ich tatsächlich nur Moderation darüber laufen.

    Einmal editiert, zuletzt von felixgrampp (21. Januar 2020 um 06:28)

  • robert müller
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    • 21. Januar 2020 um 09:58
    • #20
    Zitat von Felix_G

    Ich hab relativ wenig Erfahrung mit den 1,8ghz-Strecken. Aber vom Hörensagen laufen die wohl problemlos.

    Edit: zu latenz kann ich nichts sagen. Bisher hatte ich tatsächlich nur Moderation darüber laufen.

    Achtung, das 1,9GHz-System darf man nicht mit den 1,8GHz-Funken verwechseln!

    1,8GHz: Analoge Systeme in der dort angesiedelten LTE-Mittenlücke. Gibts m.W. auch nur als EW100. Da rein analog Latenz von quasi null.

    1,9GHz: Digitales-System auf DECT-Basis. Sennheiser gibt eine Latenz von 19ms an. Ist also wirklich nur für Moderation und Vorträge gedacht. (Da ist quasi "der Haas" schon mit drin... *g*)

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