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Mikrofonstativ: Einhand und Rundfuß in gut gesucht

  • karel noon
  • 4. November 2021 um 21:37
  • karel noon
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    • 4. November 2021 um 21:37
    • #1

    Hi,

    Ich möchte mir eine Marktübersicht an guten einhand Mikrostativen mit Rundfuß verschaffen.

    Direkt vorweg: das klassische K&M ist bekannt und krankt genau wie alle anderen mit bekannten an der gleichen Stelle:

    Das in den Schaft gepresste Gewinde wird mit der Zeit wackelig. Wenn dann die Bühne etwas schwingt und die singende Person tritt mit den Fuß drauf droht der Verlust der Schneidezähne. Im der Regel so nach grob einem bis anderthalb Jahren Einsatz haben das gefühlt alle ….

    Also wer kennt was ordentliches? Können die Modelle von Ultimate das besser?

    In dem Fall ist mir der Preis sogar echt egal, muss ja nicht hunderte davon kaufen.

    Es gelten also folgende Kriterien:

    Echte einhand Bedienung

    Rundfuß

    Zahnschonend

    Zerlegbar ( also keine voll verschweißten Modelle wie bei Korn 😈 )

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • guma
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    • 4. November 2021 um 22:05
    • #2

    Hercules Stands One ;)

  • karel noon
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    • 5. November 2021 um 00:21
    • #3

    Sieht auf den Bildern schon mal gut aus, danke :) ich warte natürlich erst noch auf weitere Meldungen, aber der ist ja nicht mal exorbitant teuer, ich bin gedanklich schon bei 100€ pro Stück, wenn das jetzt auch für die Hälfte geht…. 👍

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  • Jeremy
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    • 5. November 2021 um 06:40
    • #4

    Ich bin seit ein paar Jahren mit den Gravity MS231HB recht zufrieden. Die Einhandbedienung funktioniert geschmeidig wie am ersten Tag, und es gäbe die Option mit einer zusätzlichen Ballastplatte in den Fuß (habe ich aber nicht, weil nicht gebraucht).

    Das ist zwar eher der schmale Budgetbereich, und dem extremen Dauereinsatz sind die Dinger bei mir auch nicht wirklich ausgesetzt, aber einen Blick wäre es wert.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • karel noon
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    • 8. November 2021 um 00:36
    • #5

    Danke Jeremy :)

    Mal sehen ob nach dem Wochenende noch ein paar Meldungen eintreffen, sonst bestelle ich mal beide genannten Typen und das ultimate und Vergleiche live :thumbup:

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  • wora
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    • 8. November 2021 um 00:50
    • #6

    gute idee!

    würde mich auch interessieren, denn ich habe bisher selber keine einhand-stative, sondern so graue tellerstative von K&M. hat sich bisher aber noch keine und keiner drüber beklagt.

    ganz im gegenteil:

    ich musste in meiner laufbahn schon mehrmals während der show auf die bühne rennen, um sängerinnen (ja, es waren immer mädels) die funktion eines einhandstatives zu zeigen, weil sie es erstmal nicht schafften, das mikro in ihre höhe zu bekommen ;)
    mit meinen einfachen grauen, an denen man die klemmung auf- und zuschraubt wie bei den normalen stativen, hat es dieses problem dagegen noch nie gegeben ^^

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 8. November 2021 um 01:48
    • #7

    Also ich hab drei defekte K&M Einhandstative zuhause (Mechanik stellt sich nicht mehr fest).

    Falls jemand einen Reparaturtipp für die hat, gerne her.

    http://www.thewhitelodge.de

  • gert
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    • 8. November 2021 um 07:04
    • #8

    https://www.starlitedrums.com/images/product…ISL-U2002BR.jpg

    Da wollte ich auch mal 2 von haben. Ist aber teuer

    Practice, Practice, Practice

  • Online
    HenrySalayne
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    • 8. November 2021 um 10:15
    • #9

    Wenn ich das richtig verstanden habe, nutzen die K&M-Einhandstative Alurohre und deswegen ist das Gewinde gegenüber den normalen Rundsockelstativrn nicht in das Rohr geschnitten.

    Jetzt ist die Frage, ob man den eingepressten Gewindestummel nicht noch andersweitig sichern könnte. Splint durch? Unteren Bereich des Rohres mit Epoxy verfüllen?

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • karel noon
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    • 8. November 2021 um 10:26
    • #10

    Genau das ist das Problem, aber selbst mit Splint wackelt das irgendwann.

    Auf eine bastel Aktion mit epoxy hab ich keine Lust :)

    Das model von Gert sieht klasse aus, ich hab sowas ähnliches noch in defekt von Telefunken herumstehen, mit Öl oder Gasdruck 😎 könnte eine Option werden.

    gert : wo kann man das gute Stück denn kaufen?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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  • niggles
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    • 8. November 2021 um 11:19
    • #11
    Zitat von HenrySalayne

    Jetzt ist die Frage, ob man den eingepressten Gewindestummel nicht noch andersweitig sichern könnte. Splint durch? Unteren Bereich des Rohres mit Epoxy verfüllen?

    Da ist nix eingepresst, die Gewinde sind direkt in das Material geschnitten.

    Das K&M 260/1 ist ein schönes Beispiel für "kaputtoptimiert". Die Gusssockel mit dem Feingewinde drin sind seit gefühlten Ewigkeiten gleich, aber das dort eingeschraubte Rohr ist im Laufe der letzten Jahrzehnte immer dünner und weicher geworden...

    Ich hab für den Zweck Uralt-Tellerstative bei denen das verchromte Standrohr noch eine ordentliche Wandstärke hat, die hat bis jetzt noch keiner kaputt bekommen. Auch dort habe ich aber die Sockelgewinde mit Locktite "behandelt", transportiere die Dinger immer im Case und reagiere allergisch auf Hands die sie beim Abbau auseinanderschrauben wollen. Bis jetzt hält´s.

    Also vielleicht mal auf dem Gebrauchtmarkt suchen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • secluded
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    • 8. November 2021 um 11:58
    • #12
    Zitat von Loloverde

    Also ich hab drei defekte K&M Einhandstative zuhause (Mechanik stellt sich nicht mehr fest).

    Falls jemand einen Reparaturtipp für die hat, gerne her.

    ich hab' auch noch 2 hier - können wir ja 'mal 'nen Bastelmittag machen ;)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • UweLam
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    • 8. November 2021 um 16:45
    • #13
    Zitat von gert

    https://www.starlitedrums.com/images/product…ISL-U2002BR.jpg

    Da wollte ich auch mal 2 von haben. Ist aber teuer

    Das ist aber ein bisschen 60er Style :|

    mfG

    Uwe

  • gert
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    • 8. November 2021 um 19:18
    • #14

    Ey, nichts gegen 60er

    Practice, Practice, Practice

  • wora
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    • 8. November 2021 um 22:13
    • #15
    Zitat von niggles

    Das K&M 260/1 ist ein schönes Beispiel für "kaputtoptimiert".

    also ich habe ja die hier:

    https://www.k-m.de/en/products/mi…10-300-87?c=178

    optisch sind die sehr nahe am 260/1, aber da hatte ich nur ein mal ein problem: mir ist mal ein stück aus einem sockel herausgebrochen. weil das dann scharfkantig war, hab ich einfach einen neuen teller gekauft und das rohr wieder reingeschraubt. diese teile hab ich schon gut 15 jahre, ansonsten bisher kein problem.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niggles
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    • 8. November 2021 um 22:29
    • #16
    Zitat von niggles

    Das K&M 260/1 ist ein schönes Beispiel für "kaputtoptimiert".

    Zitat von wora

    also ich habe ja die hier:

    https://www.k-m.de/en/products/mi…10-300-87?c=178

    optisch sind die sehr nahe am 260/1, aber da hatte ich nur ein mal ein problem: mir ist mal ein stück aus einem sockel herausgebrochen. weil das dann scharfkantig war, hab ich einfach einen neuen teller gekauft und das rohr wieder reingeschraubt. diese teile hab ich schon gut 15 jahre, ansonsten bisher kein problem.

    Die Hintergrundgeschichte dazu ist folgende: Wir hatten lange ein ganzes Rudel der unterschiedlichsten Tellerstative im Lager. Herkunft ungeklärt, Einsatz selten bis nie. Die staubten einfach in der Ecke vor sich hin. Dann kamen sie eine Zeit lang öfter zum Einsatz: als Requisiten mit 55SH-Nachbauten oben drauf und wurden da bei Rock`n`Roll-Choreos auf der Bühne auch mal ordentlich strapaziert. Prompt gab es die ersten Ausfälle, der Haufen im Lager wurde immer kleiner aber irgendwie warf den Schrott nie jemand weg. Irgendwann hab ich mich dann mal hingesetzt, angeschaut was da noch verwertbar ist und konnte wunderbar studieren wie mit zunehmendem Alter der Teile das Material immer dicker wurde. Zum Schluss blieben 2 offenbar schwer zerstörbare Typen übrig: Billigteile mit unten eisenbeschwerten Hartgummitellern bei denen leider die Stangen ineinander furchtbar klappern -> Schrott. Und die besagten Oldies (innen schon angerostet) mit dick verchromten, schweren Stangen mit denen man vermutlich auch ohne Teller dran jemanden problemlos um seine Schneidezähne erleichtern kann. Die wohnen jetzt im Stativcase...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Pulenk
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    • 9. August 2022 um 11:15
    • #17

    ...ich erlaub mir mal, das nochmal auszugraben und ein paar Fragen an den Wolfgang bezüglich der grauen Stative von K&M zu stellen, die vielleicht auch für andere interessant sind.

    Ich hab mir vor ein paar Wochen quasi zum Testen mal so eins gekauft. War also noch nicht oft im Einsatz - deswegen meine Fragen an jemanden mit Langzeiterfahrung.

    Meine ersten Eindrücke sind recht gut - es ist ja im Prinzip das gleiche Stativ wie das 260/1. Unterschied besteht nur bei Farbe/Beschichtung (sehr edel!) und beim Material des Verstellgriffes (relativ weicher Gummi).

    Dazu also meine Fragen an den Wolfgang:

    - wie macht sich denn die graue Beschichtung so über die Jahre(auch im Vergleich zum Standard-Schwarz). Haltbar? Noch gut aussehend? Viele Abplatzer?

    - wie macht sich die Farbe auf der Bühne? Bei meinem ersten Einsatz fand ich den Ständer schon etwas sichtbarer/auffälliger als die schwarze Variante. Hast Du schon öfters aus optischen Gründen auf die grauen verzichtet und die schwarzen genommen? Ich fände ja ein etwas dunkleres grau a la Schoeps auch nicht schlecht...

    - Ist der relativ weiche Gummigriff (sehr griffig!) haltbar über die Jahre? Ganz neu bleibt ja auch ganz gern Staub an dem Gummi haften...

    Danke schon mal...

    Markus

  • niggles
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    • 9. August 2022 um 11:46
    • #18
    Zitat von Pulenk

    - Ist der relativ weiche Gummigriff (sehr griffig!) haltbar über die Jahre? Ganz neu bleibt ja auch ganz gern Staub an dem Gummi haften...

    Danke schon mal...

    Markus

    Mit dem Softtouch-Zeug hatte ich früher öfter zu tun, das war nix. Der Gummi löst sich mit der Zeit auf und wird klebrig, das ist dann überhaupt nicht mehr sauber zu halten und hinterlässt überall kleine schwarze Fitzel, auch auf der Hand.

    Am besten von den "modernen" Stativen fand ich bis jetzt die graue Sonderausführung die es eine Zeit lang mal mit Sennheiser-Logo drauf gab. Die hatten eine Teleskopschraubhülse aus glattem Metall, mit einem angegossenen Steg zum besseren Greifen. Die Schraube vom Galgengelenk hatte als Griff eine grosse abgeflachte Halbkugel aus zähem schwarzem Kunststoff. Die waren fast so unzerstörbar wie die ganz alten, sauschweren Chrom/Guss-Stative mit Metallschraubhülse und Metall-Schiebeknebel.

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  • wora
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    • 9. August 2022 um 15:27
    • #19

    Pulenk:

    zu deinen fragen:

    - wie ist die halbarkeit:

    ich habe diese stative nun etwa 15 jahre. die graue beschichtung sieht noch immer recht gut aus, von einer klebrigkeit, wie niggles berichtet hat, ist nichts zu bemerken.

    allerdings transportiere ich stative auch immer in cases, in denen sie beim transport nicht aneinander reiben. dazu habe ich cases mit kunsstoffrohren. hier kann ich diese stative einfach kopfüber in die lücken zwischen je 4 rohren stecken.

    natürlich sehen sie nicht mehr so aus wie frisch aus dem laden, aber abplatzungen oder ähnliches gibt es bei mir nicht. ich habe sie aber auch nicht wöchentlich im einsatz. gerade seit corona stehen sie auch mal ein halbes jahr ungenutzt herum.

    nur einmal ist mir ein runder fuß beschädigt worden, da ist ein stück vom guss abgeplatzt. keine ahnung, wie das passieren konnte. ich hab dann einen neuen teller gekauft. und das ist auch nur einmal passiert.

    - die griffgummis sind nach wie vor gut zu handeln. auch hier keine spur von klebrigkeit.

    - was das bühnendesign angeht, sind meine kunden eher nicht so wirklich zimperlich. von den alten sennheiser stativen hab ich auch noch welche - die sind nochmal deutlich älter und sehen deutlich mitgenommener aus. letztere stelle ich deshalb nicht mehr gerne auf bühnen. aber meine tellerstative sehen immer noch gut aus.

    die graue farbe hat mich noch nie gestört... ich bin eher ein ohrenmensch ;)

    aber insgesamt wirken diese stative auch optisch recht hochwertig.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niggles
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    • 9. August 2022 um 21:23
    • #20
    Zitat von wora

    Pulenk:

    zu deinen fragen:

    - wie ist die halbarkeit:

    ich habe diese stative nun etwa 15 jahre. die graue beschichtung sieht noch immer recht gut aus, von einer klebrigkeit, wie niggles berichtet hat, ist nichts zu bemerken.

    allerdings transportiere ich stative auch immer in cases, in denen sie beim transport nicht aneinander reiben.

    Probleme macht Softtouch-Gummi vor allem wenn er ständig berührt und auch bei der Lagerung dem Licht ausgesetzt wird. Wenn die Dinger 95% des Jahres im dunklen Case stecken mag das gehen...

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