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Pflege Gummierung Heil PR35

  • JohannesN.
  • 25. Januar 2022 um 21:29
  • JohannesN.
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    • 25. Januar 2022 um 21:29
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ich habe ein Heil PR35 - hat mir in manches Situationen echt schon viel zusätzliche Sprachverständlichkeit gebracht.

    Aber...diese Gummeriung der Oberfläche! Langsam löst sie sich auf. Hat hier jemand Ideen, wie man diese pflegen/aufhübschen kann?

    Danke für eure Vorschläge!

    Johannes

  • e-on
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    • 26. Januar 2022 um 01:13
    • #2

    erst 100er dann 400er Schmirgelpapier

    :?:

  • julian-k
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    • 26. Januar 2022 um 03:33
    • #3

    Methanol und weg ist das Zeug. Aber Achtung, das Zeug gehört nicht auf die Haut oder in die Atemwege.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • guma
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    • 26. Januar 2022 um 06:48
    • #4

    Nein, bitte kein Methanol!

    1. Gift!

    2. Alkohole lösen die Weichmacher aus Elastomeren.

    3. nach kurzer Zeit ist es wieder so.

  • julian-k
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    • 26. Januar 2022 um 09:03
    • #5

    Die Idee dahinter war den Gummi vollständig zu entfernen so dass sich nichts mehr lösen kann. Und sooo giftig ist es gar nicht wenn ich in mein Giftschränkchen schaue. Da stehen noch ein paar andere Lösemittel drin 😁

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

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  • guma
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    • 26. Januar 2022 um 09:12
    • #6

    Dann nimmst Aceton. Das ist wirkungsvoller und weniger gesundheitsschädlich.

  • treibsand
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    • 26. Januar 2022 um 09:16
    • #7

    ...lässt sich das denn auch so zerlegen, daß man mit dem Acetanol gar nicht erst in die Nähe der Kapsel kommt?!?

    Weil die Dämpfe riechen & schmecken nicht nur unschön, sie reichen auch, um empfindliche Oberflächen anzugreifen. nicht so stark, wie das Flüssige - aber ausprobieren würde ich das bei einem Ü300€ Mikrofon nicht unbedingt - zumal man den Unterschied erst dann merkt, wenn man es gerade garnicht brauchen kann.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • JohannesN.
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    • 26. Januar 2022 um 12:29
    • #8

    Die chemische Lösung gefällt mir in der Beziehung, den restlichen Schaft nicht weiter zu verkratzen etc.

    Ich gucke die Tage mal, was so an Chemie verfügbar ist und teste mal vorsichtig ...

  • HenrySalayne
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    • 28. Januar 2022 um 10:49
    • #9

    Ansonsten mit alten Bauwolltüchern abrubbeln (leicht angefeuchtet mit Wasser und Spüli). Das ist aber eine ziemliche Sch****arbeit.

    Was ich an perfekt funktionierenden Gegenständen über die Jahre entsorgt habe, weil sich die Gummierung in einem klebrigen Film verwandelt hat, ist schon beklagenswert. Es ist für mich unerklärlich, was so etwas auf einem professionellen Produkt verloren hat. Hattest du schon mal den Hersteller-Support kontaktiert und denen dein Problem geschildert?

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • wora
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    • 28. Januar 2022 um 13:05
    • #10
    Zitat von HenrySalayne

    Was ich an perfekt funktionierenden Gegenständen über die Jahre entsorgt habe, weil sich die Gummierung in einem klebrigen Film verwandelt hat, ist schon beklagenswert.

    dito!

    einzig an meiner programmierbaren Philips fernbedienung zuhause habe ich den mist fein säuberlich abgerubbelt.

    der rest - von der elektrischen zahnbürste bis zu griffen am fahrrad, wurde von mir "entsorgt", also in den müll befördert.
    ich bin mir sehr sicher, dass die hersteller dieser (nur im neuzustand handschmeichelnden) beschichtungen durchaus wissen, dass die meisten leute die geräte nach ein paar jahren wegwerfen. dann muss halt wieder was neues gekauft werden...


    Zitat von HenrySalayne

    Es ist für mich unerklärlich, was so etwas auf einem professionellen Produkt verloren hat.

    da muss ich mich jetzt ebenfalls anschliessen.

    ich hoffe, der hersteller hat seinen fehler mittlerweile erkannt und bietet diese beschichtung nicht mehr an.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MatzeRockt
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    • 28. Januar 2022 um 14:30
    • #11
    Zitat von wora

    ich hoffe, der hersteller hat seinen fehler mittlerweile erkannt und bietet diese beschichtung nicht mehr an.

    Ich befürchte leider nicht:

    Zitat von Heil Sound

    Ready for stage use, the PR 35 has a durable rubberized exterior coating for added protection and grip.

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • Jürgen Klingel
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    • 28. Januar 2022 um 14:44
    • #12

    Gummierung und "Soft-Touch"- Oberfläche taugt nur für Geräte mit geplanter Nutzungsdauer < 5 Jahre.

    Jedes Jahr was das Zeug länger "klebefrei" überlebt, ist ein Wunder.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • julian-k
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    • 28. Januar 2022 um 15:03
    • #13

    Es ist ja nicht so, dass es keine Softtouch Lacke gäbe ...

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

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  • guma
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    • 28. Januar 2022 um 15:56
    • #14

    Ja diese „Gummihandgriffnummer“ ist ein Schei... kennt man von älteren EV ND Serie Gesangsmikros. Dort sind die Gummihandgriffe ebenfalls nach einiger Zeit weggefault. Für das Unterdrücken von Körperschall/Griffgeräuschen gibt‘s ebenfalls effektivere und haltbarere Lösungen. Finger weg von solchen Mikros.

    EDIT:

    mir fällt gerade ein, dass in der Bucht mal lange Zeit solch ein EV ND schlagmichtot Gesangsmikro mit weggefaultem Gummigriff stand, welches mit dem „Reströhrli“ gar jämmerlich aussah ... obwohl ... mit nem Kaninchenfell umwickelt als schickes Wintermodell für ‚Danny und ihre Jungs‘ ?

    @ Wora

    Hast Du mir nicht mal so eins mit dem weggefaulten Gummimantel gezeigt?

  • wora
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    • 28. Januar 2022 um 22:20
    • #15
    Zitat von guma

    @ Wora

    Hast Du mir nicht mal so eins mit dem weggefaulten Gummimantel gezeigt?

    ja, mein erstes eigenes gesangsmikrofon: ein EV N/D357

    dies hatte genau das von dir beschriebene problem: der gummimantel wurde mit der zeit brüchig und war nicht mehr zu gebrauchen. das hat aber wirklich viele, viele jahre gedauert...
    vor einigen jahren (wahrscheinlich auch schon wieder weit über 10 ;) ) habe ich aber irgendwo gesehen, dass man diese gummitülle nachkaufen kann.
    das habe ich dann getan - und das mikro war wieder einsatzbereit.

    heute liegt es als reservemikro im proberaum... und es ist wohl nur die berühmte frage der zeit, bis man den griff wieder wegwerfen kann. ob man dann noch dieses ersatzteil für ein mikrofon aus den 80er jahren bekommt, ist fraglich. aber vielleicht könnte ich mir dann einen 3D drucker kaufen und ...

    nee, ganz ehrlich: die klangqualität dieses mikros rechtfertigt diese arbeit dann leider doch nicht 8)

    Electro-Voice N/D357 | RecordingHacks.com

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • e-on
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    • 29. Januar 2022 um 01:34
    • #16

    mikro geht ja noch, ich habs aber auf Faderkappen und Tastern aus Plastik an einem 3,5 K € Lichtpult. Mit Aceton würden die sich verflüssigen. Drecksgelumpe, da passt auch nix anderes drauf.

    :?:

  • JohannesN.
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    • 29. Januar 2022 um 08:14
    • #17

    Guten Morgen in die Runde,

    also Aceton hilft erstmal zum entfernen, das funktioniert soweit. Habe da bezüglich der Kapsel auch wenig bedenken (Acteon auf Putzlappen, Mikro hat kein Bad bekommen und das Zeug verdunstet ja schnell).
    Wie man sowas bauen kann, ist mir auch nicht klar....

    Vom finalen Ergebnis her...nunja, scheint so, als hätte durch die kaputte Gummierung der Schweiß und die Grundierung angegriffen...

    Aber: Es fässt sich schonmal nicht so ecklig an, ob ich jetzt an der Optik noch was versuche zu machen, muss ich demnächst mal mit einem Farbexperten reden....

    Den Hersteller habe ich jetzt noch nicht kontaktiert, aber könnte das Zwecks Feedback natürlich mal tun. Nach meiner "Reinigungsaktion" werden die ja eh nicht mehr viel für tun können, HenrySalayne.

    Danke für die Ideen und Diskussion!

    Viele Grüße,

    Johannes

  • e-on
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    • 30. Januar 2022 um 02:29
    • #18

    Das da Farbe nicht hält ist klar, du könntest es aber mit einem Stück schwarzen Schrumpfschlauch versuchen.

    :?:

  • julian-k
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    • 30. Januar 2022 um 02:38
    • #19

    Ich würds runterschleifen, 300er Körnung, SprayMax 2K Epoxy Primer, 800er Schliff, schwarz lackieren (Montana Gold) und mit 2x SprayMax 2K Klarlack matt mit 1200er Zwischenschliff versiegeln.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

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  • Herr Nink
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    • 30. Januar 2022 um 08:54
    • #20

    Ich kenne jetzt den Durchmesser des Griffs nicht, sollte das einem Fahrradlenker ähneln würde ich - glaub ich - versuchen einen Moosgummi-"Verhüterli" drüber zu ziehen...

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