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CVEs für VA-Technik? - Willkommen in der neuen Welt | Info an grandMA-2-Nutzer

  • marce
  • 21. August 2022 um 15:28
  • marcoboy
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    • 9. September 2022 um 09:45
    • #21

    Grundlegend gibt es zwei Probleme. Es gibt ein root Account und einen Dienst mit dem sich dieser nutzen lässt.

    Das ist auch kein Geheimnis und die Geräte sind ausschließlich für isolierte Netzwerke konstruiert. Welchen Technischen Stand hat die VxWorks Version in den Geräten?

    Wie hoch ist das Risiko das diese Lücke ausgenutzt wird?

    Wenn wir das Faß wirklich aufmachen werden wir feststellen das kein Netzwerkfähiges Gerät unser Branche als „sicher“ bezeichnet werden kann.

    Also wer Netzwerke nach außen öffnet muss diese auch absichern.

  • test
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    • 9. September 2022 um 11:47
    • #22

    naja, mittelfristig kann ich mir schon vorstellen, das da einer im warmen Wohnzimmer sitzt und eine mittelgroße Lichtshow via internet steuert.

    bei den kleinen privaten Baustellen sicher nicht, aber warum nicht wenn man eine tour mit 5000 pax je Konzert fährt?

    ein tec der das mit ner Crew aufbaut und der operator, der dann via Kamera zuschaut :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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  • marcoboy
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    • 9. September 2022 um 12:24
    • #23

    Nie würde man diese Nodes etc. Öffentlich ins Netz stellen. Man verbindet immer zwei private Netzwerke per VPN, somit sind sämtliche Dienste eben nicht öffentlich erreichbar und verschlüsselt.

  • HenrySalayne
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    • 9. September 2022 um 12:25
    • #24
    Zitat von test

    naja, mittelfristig kann ich mir schon vorstellen, das da einer im warmen Wohnzimmer sitzt und eine mittelgroße Lichtshow via internet steuert.

    bei den kleinen privaten Baustellen sicher nicht, aber warum nicht wenn man eine tour mit 5000 pax je Konzert fährt?

    ein tec der das mit ner Crew aufbaut und der operator, der dann via Kamera zuschaut :)

    Lass mich kurz nachrechnen:

    1 Operator

    1 Video- und Netzwerktech für den Stream zum OP

    1 Fallback Operator, falls das Internet ausfällt - die Person kann auch gleich die zeitkritischen Dinger drücken

    2 Hotel + Anreise

    gegenüber:

    1 Operator

    1 Hotel + Anreise

    Und haben wir nicht gerade auch so eine Art Personalknappheit in der Branche? :/

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • robert müller
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    • 9. September 2022 um 12:29
    • #25
    Zitat von test

    naja, mittelfristig kann ich mir schon vorstellen, das da einer im warmen Wohnzimmer sitzt und eine mittelgroße Lichtshow via internet steuert.

    bei den kleinen privaten Baustellen sicher nicht, aber warum nicht wenn man eine tour mit 5000 pax je Konzert fährt?

    ein tec der das mit ner Crew aufbaut und der operator, der dann via Kamera zuschaut :)

    Da hängt aber sicher keiner die Remoteschnittstelle vom Lichtpult ans Internet. Bzw. wenn doch, macht er das nicht mehr lange.

    Für solche Use Cases gibt's VPN-Tunnel. Die tunneln dann dein privates Netzwerk verschlüsselt übers offene Internet, und keine kommt da so einfach rein.

    Oder - wenn das Event "wichtig" genug ist - gibt es gleich dedizierte Verbindungen (MPLS o. ä.) zwischen Heimarbeitsplatz und VA-Stätte.

    (Da gab's doch während Corona auch ein Konzert in der Elbphilharmonie, bei dem das digitale Multicore via entsprechender Verbindungen zu irgendeinem Studio in "weitweitweg" verlängert wurde, damit dort der Streamington in gewohnter Studioumgebung zusammengeschraubt werden konnte.)

  • marcoboy
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    • 9. September 2022 um 15:29
    • #26

    Wenn dann Glasfaser überall „in den nächsten 20 Jahren „ verfügbar ist wäre dies nur ein Problem von Kosten. Heutzutage sind solche Verbindungen möglich aber sehr teuer und überwiegend nicht verfügbar.

  • test
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    • 9. September 2022 um 16:00
    • #27

    wenn wir hier schon klein klein machen, dann brauchst du auch noch einen fall back operator vor Ort, falls der erste was schlechtes gegessen hat ;)

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  • robert müller
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    • 9. September 2022 um 20:07
    • #28
    Zitat von test

    wenn wir hier schon klein klein machen, dann brauchst du auch noch einen fall back operator vor Ort, falls der erste was schlechtes gegessen hat ;)

    Und der Fallback-Operator darf auf keinen Fall das gleiche essen wie der erste Operator. Airplane! bzw. seine Vorlagen lassen grüßen. ;)

  • marcoboy
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    • 9. September 2022 um 20:51
    • #29

    Um bei der Sache zu bleiben, Fakt ist eins Geräte aus der Veranstaltungstechnik sind in Sachen IT Sicherheit ganz weit hinten. Da sie überwiegend in isolierten Netzwerken im Einsatz sind. Wer solche Netzwerke öffentlich zugänglich macht muss sie entsprechend sichern.

    Deswegen sind Sicherheitsmängel keine Überraschung.

  • robert müller
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    • 9. September 2022 um 20:56
    • #30

    Sach ich doch.

  • marce
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    • 10. September 2022 um 09:05
    • #31

    wie immer halt - es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.

  • test
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    • 11. September 2022 um 13:07
    • #32

    ich habe gestern mein erstes konzert mit komplett dmx über wlan gemacht. ich hatte ein wireless solution g6 kiste als sender und 3 empfänger im einsatz. das lief bei 200 pax problemlos. ich hatte aber auch die lan leitung für havarie gelegt. ich werde das weiter testen und mal schauen, wann das mal zu problemen führt.

    der jammer ist ja einfach zu beschaffen :)

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  • marcoboy
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    • 11. September 2022 um 17:08
    • #33

    Bei nicht zu alten Access Points funktioniert dieser Angriff nicht mehr. Der dort verwendete ESP Chip kann auch nur das 2,4Ghz Band abdecken. Probleme entstehen nur wenn es durch stark ausgelastete Bänder zu Einschränkungen in der Bandbreite kommt.

    Artnet ist da sehr unempfindlich, so lange alle 4sec ein Paket noch durch kommt. Aussetzer in den Frames fallen nur bei Video Geschichten auf.

  • test
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    • 12. September 2022 um 00:18
    • #34

    der g6 mach 2,4und 5 ghz

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    • 13. September 2022 um 09:55
    • #35

    Es ging um den Jammer der eine Lücke im Wifi Stack ausnutzt. Das funktioniert nur mit dem alten ESP8266. Der wifi Stack ist bei den ESPs per Software realisiert und deswegen konnte man diesen Hack dort einbauen. Bei den neueren ESP32 funktioniert das nicht mehr, da der wifi Stack sich nicht so einfach tauschen lässt.

    Es ist aber immer noch erschreckend das dieser Hack noch immer sehr erfolgreich funktioniert.

  • test
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    • 13. September 2022 um 11:44
    • #36

    ich hatte mit dem Jammer eher so eine kleine Zauberkiste im sinn, die das fruequqnzfenster von 2,4ghz einfach komplett zumüllt :)

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  • marcoboy
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    • 13. September 2022 um 11:51
    • #37

    Nunja im dem Zusammenhang muss man aber auch klar sagen wenn man damit fremde Netzwerke stört sich es um eine Straftat handelt. Zwangsläufig wird man auch fremde Netzwerke stören.

    Die Lösung mit dem ESP nutze ja eine Eigenschaft im Wifi Stack. Ohne näher darauf einzugehen, es führte dazu das Clients die Verbindung trennten.

    Hersteller von Hardware haben als dies öffentlich wurde nachgebessert. Es sind aber noch viele Geräte unterwegs wo dieser Angriff noch erstaunlich gut funktioniert.

  • robert müller
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    • 13. September 2022 um 13:18
    • #38

    Es ist doch mit Funk wie mit allem anderen auch:

    Es hat seine Vorteile (keine/weniger Kabel oder diese halt an anderen Stellen, wo sie weniger ungünstig im Weg sind) und seine Nachteile (einfacher zu stören).

    Wenn die VA so wichtig ist, dass da nix passieren darf, macht man es halt anders (Kabel) oder trifft Sicherungsmaßnahmen (z. B. zweiter Funk in anderem Frequenzband als Redundanz).

    Beim Spezialfall WLAN kommt halt noch die notwendige Netzwerksicherheit obendrauf.

    Am Ende alles Abwägungssache.

  • marcoboy
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    • 13. September 2022 um 16:15
    • #39

    Wir benutzen ja schon ewig Drahtlose Mikrofone. Ich wüsste jetzt keinen Vorfall wo Störungen mutwillig herbeigeführt wurden.

    Selbst beim Wahlkampf kam niemand auf die Idee die Funkstrecke zu missbrauchen oder zu stören. Selbst wo es um das Thema digitale Dividende ging…

  • robert müller
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    • 13. September 2022 um 16:22
    • #40

    Deswegen hab ich auch nix von armierten und gegen Zerstörung resistenten Kabeln geschrieben. Aber es kann ja durchaus sein, dass dein 2,4GHz-Wireless-DMX oder dein Artnet-WLAN einfach nicht funktioniert, weil die Mikrowelle in der Cateringküche Amok läuft. ;)

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