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KI (bzw. AI)

  • zegi
  • 21. April 2023 um 12:28
  • Pfälzer
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    • 28. Juni 2026 um 10:27
    • #601

    Ich denke, Du solltest Dich nicht nur auf die negativen Aspekte einer Sache konzentrieren.

    Bei Autos sind wir uns alle einig das dies wirklich sehr nützliche Dinge sind, wir wissen aber auch das diese hin und wieder für schrecklichste Terroranschläge genutzt werden. Trotzdem möchten vermutlich die wenigsten darauf verzichten.

  • hp
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    • 28. Juni 2026 um 12:07
    • #602
    Zitat von Pfälzer

    Du solltest Dich nicht nur auf die negativen Aspekte einer Sache konzentrieren.

    Aber auf das Gesamtbild einer Sache ...

    Und da lasse ich für mich gerne Sachen weg ohne das es für mich ein Verzicht ist .

    Und auf mich wirkt es befremdlich , wenn außerordentliche Fähigkeiten

    von Menschen von einer Maschine übernommen werden

    und jeder "Dumme" das dann kann .

    Ja , das gab es auch in der Vergangenheit aber nicht in dieser krassen Art .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • audiobo
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    • 28. Juni 2026 um 14:05
    • #603
    Zitat von lisa f.

    Nachdem ich grade ein Industriegig hatte in dem präsentiert wurde wie man mit AI möglichst gewinnbringend Konsument:innen manipulieren kann bestärkt dies meine Abneigung.

    Naja... mit einem Hammer kann man auch böse Dinge anstellen... (wenn auch nicht auf so profitgetriebene Art)

    Da ist aber nicht das Werkzeug dran schuld.

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    • 28. Juni 2026 um 15:31
    • #604

    Ich habe so das Gefühl, dass die meisten die hier gerade diskutieren, eine KI eher ablehnen. Ich gehöre jetzt auch nicht gerade zu den Fans dieser Technik. Zumindest im ersten Moment.

    Kann es sein, dass es am Alter liegt? Ich gehe auf 60 zu.

    Wenn ich jüngere Kollegen und Kolleginnen beim arbeiten sehe, verwenden die sehr oft eine KI. Zum Teil für Dinge, wo ich nicht mal darüber nachdenke, so etwas einer KI zu überlassen.

    Für die jungen Leute ist das ganz selbstverständlich.

    Ich denke dann immer, wenn ich vieles eine KI erledigen lasse, verlerne ich gewisse Tätigkeit und kann es eventuell nicht mehr, falls die Technik ausfällt.

    Und ich habe auch die Bedenken, dass KI irgendwann Dinge tut, die ich nicht mehr kontrollieren und beurteilen kann, ob das stimmt, was das Teil da von sich gibt.

    Auf der anderen Seite habe ich natürlich auch schon sehr positive Erfahrungen damit gemacht.

    Kürzlich habe ich mit Programmcode erzeugen lassen, den ich zwar auch selbst machen könnte, aber das hat die KI in 1 Minute erledigt gehabt. Ich hätte vermutlich mindestens 1 Stunde gebraucht.

    Aber auch da wieder, das Teil hat im ersten Versuch Methoden verwendet, die es so nicht gibt. Aber es war sehr überzeugend. Ich habe es gesehen, dass das eigentlich nicht funktionieren kann. Aber es war so durchgängig gemacht, dass ich es zum Test in den Compiler geworfen habe. Da hat sich dann mein Verdacht bestätigt.

    Als ich dann das schlaue Teil darauf aufmerksam gemacht habe, dass das nicht stimmt, kam die Entschuldigung, oh sorry, du hast recht.

    Dann kam auf einmal der richtige Code mit den passenden Methoden.

    Auch hier wieder, man muss beurteilen können, ob das Ergebnis stimmt. Sonst kommt man ganz schön ins Schleudern.

    Also es gibt wirklich Momente, wo so eine Technik sehr nützlich sein kann. Und wenn man es mit Maß und Verstand einsetzt, kann es wirklich Sinn machen.

    Aber ich habe nach wie vor das Gefühl, dass es ein Generationsthema ist. Wie ist das bei euch? In welchem Alterssegment seid ihr so?

    Kann ja mal jeder grob sein alter und seine Einstellung zu KI dazu schreiben? Wäre schon interessant, ob das wirklich eine Sache des Alters ist.

  • floger
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    • 28. Juni 2026 um 15:42
    • #605

    Das Problem ist ja nicht der grundsätzliche Einsatz von KI, sondern dass das jetzt überall draufgeworfen und das ultimative Ergebnis erwartet wird, statt dass man erstmal schaut, wo es überhaupt ein Problem zu lösen gibt.

    Wenn sich die KI überall einmischt und man bei der Hälfte der Antworten schon von weitem sieht, dass sie falsch ist, ist es irgendwann nur noch nervig. Schwierig wird es, wenn eine solche KI dann Entscheidungen trifft.

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    • 28. Juni 2026 um 16:32
    • #606

    Klar, dass sehe ich genauso. Schwierig…

  • audiobo
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    • 28. Juni 2026 um 17:01
    • #607

    Ist eigentlich so ähnlich wie mit Waves usw.: Wer nicht mischen kann, dem hilft es auch nicht wirklich weiter... ;)

    Es ist aber auch immer die Frage was man erreichen möchte:

    Autofahrer sind im allgemeinen mit den ganzen Fahrunterstützungssystemen nicht aufmerksamer geworden* - doch der Unfallstatistik hat's geholfen

    *(wobei das man das nicht pauschal darauf schieben kann, zumindest jedoch in Einzelfällen)

    Ich finde es mitunter ganz praktisch, man kann auch mal mitten in der Nacht die Maschine über einen längeren Text drüber lesen lassen, um potentiellen Redundanzen o.ä. zu finden, Inhalte zu verifizieren, mal eben eine Kurzform zusammenstellen lassen, usw., einfach auch um seinen eigenen Blickwinkel zu überprüfen. Irgend etwas findet sich fast immer.
    Bei menschlichen Korrekturlesern habe ich tendenziell eher schlechtere Erfahrungen gemacht, würde aber bei wirklich wichtigen Sachen (zusätzlich) auch immer darauf zurückkommen.

    Programmieren kann ich gar nicht - da ist das Gute, dass ich dem Ding sagen kann was ich haben möchte und dann einfach verfeinern, in einem Tempo, das einfach wahnsinnig schnell ist. Besonders für Hobbykram ohne Budget.

    Wenn ich jetzt allerdings selber einen hartnäckigen Denkfehler drin habe, macht die Machine einen nicht so darauf aufmerksam, wie dies z.B. ein Mensch machen würde, sondern das Ding versucht auf Teufel komm raus das vermeintliche "Problem" zu lösen. Was dann schon mal zu einigen Leerrunden führen kann.

    Spannend finde ich dabei, dass ich dadurch ganz nebenbei viel über viele kleine Dinge wie Sicherheitskonzepte von Browsern (speziell iOS Webkit) etc. gelernt habe, was ich mir sonst niemals angeschaut hätte.

    Insofern sehe ich da auch einen Mehrwert, den man aber für sich nutzen muss, indem man da mitliest.


    Womit man einfach aufhören sollte, ist diese Erwartungshaltung von Perfektion. Das schafft weder Mensch noch Maschine und nährt nur weitere Unzufriedenheit, egal ob jetzt Mensch oder Maschine etwas umsetzt.

    Ich sehe das teilweise gerade schon als Nebensätze in der Kundenkommunkation, in denen (unbewusst) wir Techniker mit KIs als im Grunde unterlegen verglichen werden, wenn etwas nicht so rund lief - ganz böse Falle m.M.n.

  • wora
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    • 28. Juni 2026 um 17:25
    • #608

    jeder, der aufmerksam durch die Welt geht, weiß, dass die KIs durchaus Schwierigkeiten haben, immer das richtige Ergebnis zu produzieren. So wie jeder Schwätzer eben auch. Laut aktuellen Studien ist etwa ein drittel bis zur Hälfte der Antworten fehlerbehaftet, je nach KI Modell ein bisschen unterschiedlich.

    Aber wir können doch nicht davon ausgehen, dass dies für alle Zeit immer so bleiben wird?

    Diese Sprachmodelle werden mit Sicherheit weiter lernen - und ich nehme an, dass sie in Zukunft wesentlich besser werden.

    Und irgendwann wird es sicherlich auch spezialisierte Modelle geben, die dem Musiker erlauben, bestimmte klangliche Vorstellungen live umzusetzen. Und sei es nur: "hör dir mal den Sound der Band XY an, genau so soll meine Band klingen".

    Sicherlich dürfte es weit schwieriger sein, den Sound in einer akustisch schwierigen Umgebung einigermaßen in den Griff zu bekommen... aber seien wir ehrlich: unter solchen Bedingungen können auch wir Menschen am Pult keine Wunder vollbringen.

    Ich denke da jetzt nur mal an Situationen, in denen ich keinen FOH Mischplatz hatte... vor allem auf Firmenevents ist mir das häufiger passiert. Dort habe ich dann einen Kopfhörermix gemacht. Und ich kann mich an keine einzige Situation erinnern, in denen die Gäste nicht trotzdem zufrieden getanzt haben. Natürlich mische ich viel lieber von einem Platz aus, an dem ich das höre, was das Publikum hört. Keine Frage! Aber die Realität ist eben manchmal nicht fair... unter solchen Vorrausetzungen könnte eine zukünftige KI sicher ebenfalls brauchbare Ergebnisse abliefern, solange die PA gut aufgebaut und eingestellt ist.

    Oder denken wir mal an die DJs: die hören von der PA in aller Regel auch nix, weil sie es gar nicht brauchen: sie spielen fertige Sounds ab, die in sich schon stimmen.
    Oder die Halbplayback-VAs: da muss ja nur die Stimme noch dazugeschoben werden, der Rest ist schon fertig gemischt. Da würde ich mir auch zutrauen, sowas ohne FOH Platz zu mischen ...


    Möglicherweise wird Kreativität nicht unbedingt zu den Stärken so einer KI gehören, aber einen vernünftigen Grundsound wird sie in näherer Zukunft mit Sicherheit hinbekommen. Und das ist ja auch etwas, was oft von uns erwartet wird: einfach das umsetzen, was der Künstler sich vorstellt (verschont mich aber jetzt bitte mit schlechten Beispielen, denn es gibt auch gute)

    Ich gehöre übrigens auch zu der Fraktion Ü60 und kenne die Tontechnik noch aus tagen, als es noch gar keine Computer dafür gab. Zu Beginn war ich auch noch extreeem Skeptisch gegenüber Computern, doch das ist schon lange vorbei - und heute nutze ich sie gerne für meine Zwecke.

    Was ich damit sagen möchte: gebt der Technik erstmal ihre Zeit und schaut dann, wo sie Euch entlasten kann, statt erstmal drüber zu schimpfen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • funkbrother
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    • 28. Juni 2026 um 17:40
    • #609

    Da die Meinungen interessant ausgetauscht werden, hier kurz meinen Senf:

    Bin leider auch schon ü60, aber wie (hoffentlich) die meisten hier fühl ich bei weiten nicht so alt, wie es im Pass gedruckt steht.

    "KI" hasse und liebe ich. Den Begriff hasse ich komplett, denn intelligent ist daran gar nix, null, nada, zero.

    Ich nutze mal google, aber meist perplexity.

    Hab von super Lösungen bis hin zu Versagen (mit entsprechend falschen Aussagen) schon einiges durch.

    So ganz langsam bekomm ich aber öfter ein schlechtes Gewissen beim Benutzen, da ja die Recourcen wie Strom- und Kühlwasserverbrauch, als auch die Rohstoffe und "Veredelung" bei der Produktion der HW weltweit gesehen kompletter Irrsinn sind und es alleine dadurch als "Eigentlich-kein-wichtiges-Problem-Lösung" für die zig Millionen Nutzer weltweit sofort gestoppt und verboten werden müsste.

    Die deutlich sinnvolleren Anwendung einer "KI" in der Forschung/Wissenschaft/Medizin/Profuktionsoptimierungen/ etc. etc. - die oftmals mit lokal installierten "KIs" laufen und nicht unbedingt auf "alles im Netz" zugreifen und (hoffentlich) ein wenig effizienter arbeiten, spreche ich damit natürlich nicht an.

  • audiobo
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    • 28. Juni 2026 um 23:36
    • #610

    Aktuell hat die Maschine bei mir mal wieder die Mono-/Stereoanforderungen durcheinander gewürfelt - schon zum 2. Mal bei dem Projekt... ^^

    Zitat

    Problem 2 (L/R-Split): Das habe ich reingebaut obwohl du es explizit nicht wolltest.

    Gut, das ich danach beim Lösungsansatz (alles Mono summieren obwohl Stereo als Anforderung) mitgelesen habe.

  • lisa f.
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    • 29. Juni 2026 um 06:50
    • #611

    audiobo

    Du hast schon recht, mit dem Hammer, aber wenn Du mit Hammer Haus, Tier oder Mensch kaputt machst gibt‘s dafür Gesetze.

    Bei AI gibt‘s zurzeit äußerst wenig was greift, aber es gibt schon jetzt nicht nur gute Folgen.

    Klar müssen Menschen da auch sinnvoll mit umgehen lernen, aber selbst da hapert es. Wir sind mit der AI grade so wie mit Opiaten im 19. Jhd…

    Ich find‘s auch total gut, dass Du Dich damit rumärgerst, vielleicht ist die Technik in ein paar Jahren soweit dass ich mir nicht die Haare ausraufe - vielleicht ist sie dann auch besser reguliert.

  • secluded
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    • 29. Juni 2026 um 08:10
    • #612

    ...wenn ich irgendwann mal 'nen FOH-Job habe, um 'ne KI in 'nem Pult zu überwachen, bei dem ich dann als IT'ler raus muß, wird der Tagessatz halt das Doppelte sein *finger - und wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, kann ich das immer noch selber mischen - kostet dann aber nochmal 'n Tagessatz als SoundTech obendrauf *finger *finger *finger *finger

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • audiobo
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    • 29. Juni 2026 um 16:29
    • #613
    Zitat von lisa f.

    ...vielleicht ist sie dann auch besser reguliert.

    so wie (anti)social media und Tabakwerbung...?

    iron

    Und übrigens ärgere ich mich überhaupt nicht damit - weil ich damit Sachen machen kann, die ich ohne niemals könnte. Ganz im Gegensatz zu anderen Software-Steinzeit-Monopolistenprodukten die ich gezwungenermassen verwenden muss. Mit teils absurd komplizierten Vorgängen und UIs und ständigen potenziellen Abofallen für Dinge, die ich auf dem Mac out-of-the-box einfach machen kann bzw. wo mir die KI gerade im 3-4-Tagesrhythmus ein neues, intuitiver verwendbares Tool rauswirft.

    Rückschläge gehören einfach dazu, das war schon immer so.

    Ich bin in der Vergangenheit ja viel öfter an der Borniertheit der mich umgebenden Menschen gescheitert, weil es dort an Vorstellungskraft fehlte... da war ein potenzielles Projekt schon im Keim erstickt bevor man es überhaupt angegangen ist.

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (29. Juni 2026 um 16:44)

  • Herr Nink
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    • 30. Juni 2026 um 13:58
    • #614

    Falls es jemanden interessiert:

    LEaT con - neo summit 26: KI in der Event-Branche – #mothergrid
    Wir müssen reden! Mit dem neo summit 26 bekommt die LEat con vom 6.-7. Oktober 2026 in Hamburg eine neue angegliederte Konferenz.
    www.mothergrid.de
  • secluded
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    • 24. Juli 2026 um 15:32
    • #615

    Schlaumeier*in

    bist Du noch da ?

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

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    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
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    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
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