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Stromverbrauch PA ermitteln

  • Scheri
  • 24. Februar 2024 um 14:32
  • chris216
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    • 28. Februar 2024 um 08:14
    • #21
    Zitat von test

    Deswegen verkabel ich auch gerade meinen kompletten Keller neu in 2,5qmm. Die rcbo werden teuer

    Warum RCBOs? Ein RCD, daneben acht normale Automaten ist doch genauso sicher und um Welten billiger!

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • robert müller
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    • 28. Februar 2024 um 08:20
    • #22
    Zitat von chris216

    Warum RCBOs? Ein RCD, daneben acht normale Automaten ist doch genauso sicher und um Welten billiger!

    Bessere Anlagenverfügbarkeit. Muss man halt abwägen, wie wichtig einem das ist und was es einem wert ist.

  • chris216
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    • 28. Februar 2024 um 08:28
    • #23

    Wir reden hier von test Keller, nicht von einem Verteiler für Veranstaltungen... Ist aber auch schwer offtopic gerade. ;)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • robert müller
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    • 28. Februar 2024 um 09:15
    • #24

    Genau. Und test muss halt wissen, wie viel ihm eine möglichst hohe Verfügbarkeit seiner Elektroinstallation im Keller wert ist. ;)

  • Fux
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    • 28. Februar 2024 um 11:18
    • #25

    Zum 10A VS 16A 1,5mm² Absicherungsthema:

    http://bekon.de/pdf/pdf/vdevor1.pdf

    Interessant ist wohl wie immer das "Kleingedruckte" am Ende:

    " *Für Leitungen mit nur 2 belasteten Adern kann bis zur endgültigen internationalen Fest-

    legung von deren Strombelastbarkeit weiterhin ein Schutzorgan von 16 A gewählt werden."

    P.S.

    Ich kenne das bislang auch nur so, dass in allen mir bekannten Hausinstallationen bei Verdrahtungen mit 1,5mm² ein 16A Sicherungsautomat dran hängt. (Typischerweise halt mit B Charakteristik, also flink, was bei allen anderen außer "haushaltstypischen" Anwendungen oftmals subotimal ist)

    Wie oben bereits geschrieben wurde, ist das wichtigste Kriterium für Endstufen am Netzstrom, dass der Leiterquerschnitt zur Kabellänge passt, da sonst bei hohen Lastspitzen ein erheblicher Spannungsabfall stattfindet. (Das gilt sowohl für das den Draht vor als auch nach der Steckdose...)

    Dass wegen zu hoher Last durch die Endstufen der Automat auslöst, dazu ist i.d.R. Musikmaterial zu impulshaltig.

    Das Problem hat man eher bei konventionellem Licht, wo permantent hohe Ströme gezogen werden.

    Bei Endstufen mit hohen Einschaltströmen löst dann unter Umständen der Automat mit flinker B Charakteristik gleich beim Einschalten aus, soweit man nicht rein zufällig beim Einschalten einen Nulldurchgang des 50Hz Wechselstroms erwischt... ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • floger
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    • 28. Februar 2024 um 12:13
    • #26
    Zitat von Fux

    Typischerweise halt mit B Charakteristik, also flink

    Der unterschied zwischen den Charakteristiken ist nicht die Geschwindigkeit sondern der Auslösestrom der magnetischen Auslösung. Bei B ist der Faktor 3 - 5 bei C 5 - 10.

  • Scheri
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    • 28. Februar 2024 um 12:19
    • #27

    Danke yamaha4711 für den Exkurs und danke an alle für die rege Diskussion über Schutzschalter.

    Zitat von chris216

    Wir reden hier von test Keller, nicht von einem Verteiler für Veranstaltungen... Ist aber auch schwer offtopic gerade. ;)

  • wora
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    • 28. Februar 2024 um 12:30
    • #28
    Zitat von bfbs

    Die Leistung der Lautsprecher ist irrelevant.

    Die Endstufen werden in der Beschreibung 1/8-1/4 der Ausgangsleistung angeben. Das ist Relevant.

    das kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    wenn ich an einer FP10000 nur zwei 15"er bässe und zwei 10"er tops anschließe, was in meinen anwendungen durchaus vorkommt, dann wird der amp doch viel weniger strom aus dem netz benötigen als wenn da vier 18"er subs und 15" er tops dran hängen.

    kannst du erklären, warum der amp deiner meinung nach immer die gleiche leistung zieht, egal was dran hängt?

    ich finde das ehrlich gesagt unlogisch, aber wer weiß, vielleicht bin ich ja wirklich auf dem holzweg?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marce
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    • 28. Februar 2024 um 12:34
    • #29

    Man geht einfach davon aus, dass der Amp mit Musik-Signal "Vollgas" läuft. Da ist es herzlich egal für die Leistung, ob da nun Tops, Subs oder ein Mischbetrieb statt findet.

  • Fux
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    • 28. Februar 2024 um 12:45
    • #30
    Zitat von floger

    Der unterschied zwischen den Charakteristiken ist nicht die Geschwindigkeit sondern der Auslösestrom der magnetischen Auslösung. Bei B ist der Faktor 3 - 5 bei C 5 - 10.

    Danke, gut zu wissen!

    Ich habe für die Werkstatt in der Verteilung auch einen 16A Automaten mit der Auslösecharakteristik G.

    (ist wohl etwas älter)

    Um was für einen Faktor kann der dann kurzfristig mehr als die 16A?

    Viele Grüße,
    Fux

  • Oli-Aachen
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    • 28. Februar 2024 um 12:48
    • #31
    Zitat von chris216

    So ne Sicherung nennt sich eigentlich "Leitungsschutzschalter", nicht "Betriebsmittelschutzschalter" oder "Schalterschutzschalter"... :/

    Die Normen sind verschärft worden, ganz simpel vereinfacht: wenn 1,5mm² Querschnitt, dann 10A; wenn 2,5mm², dann 16A. Als Faustregel - Details sind wie immer komplexer.

    Hallo

    So ganz stimmt das nicht. Die 1,5qmm können durchaus bei einem B16 Automaten eingesetzt werden. Damit die Schutzmaßnahme funktioniert muss der Spannungsfall berücksichtigt werden. Das ergibt eine maximale Leitungslänge von 18 Metern. Die 2,5qmm reichen bis 32 Meter..

    In der heutigen Zeit sollte immer ein FI davor verbaut werden. Aussen ist es Pflicht. Die Abschaltzeiten sind in Abhängigkeit von der Netzform unterschiedlich aber verbindlich.

    Also am besten immer einen Elektriker drüber gucken lassen.

    Gruß Oliver

  • floger
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    • 28. Februar 2024 um 12:50
    • #32

    G ist quasi der alte C

    Der entsprechende zu B wäre L, wobei der L thermisch relativ viel Überstrom zulässt. Der G ist da dem C ähnlicher.

  • floger
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    • 28. Februar 2024 um 12:53
    • #33
    Zitat von Oli-Aachen

    In der heutigen Zeit sollte immer ein FI davor verbaut werden. Aussen ist es Pflicht.

    Der ist an allen Steckdosen <=32A Pflicht.

  • Fux
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    • 28. Februar 2024 um 13:05
    • #34
    Zitat von floger

    G ist quasi der alte C

    Der entsprechende zu B wäre L, wobei der L thermisch relativ viel Überstrom zulässt. Der G ist da dem C ähnlicher.

    Ich tippe mal dass die alte Bezeichungen Abkürzungen für deutsche Begriffe waren, so wie "Geräte" für das G und "Licht" für das L.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Lampenschubser
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    • 28. Februar 2024 um 13:36
    • #35
    Zitat von chris216

    So ne Sicherung nennt sich eigentlich "Leitungsschutzschalter", nicht "Betriebsmittelschutzschalter" oder "Schalterschutzschalter"... :/

    Die Normen sind verschärft worden, ganz simpel vereinfacht: wenn 1,5mm² Querschnitt, dann 10A; wenn 2,5mm², dann 16A. Als Faustregel - Details sind wie immer komplexer.

    Wichtig wär eigentlich die Leitungslänge. die 1,5mm2 NYM ist in der Praxis im oft ausreichend. Viel interessanter wird es in der Veranstaltungstechnik wo doch sehr oft mit 1,5mm2 Verlängerungen gearbeitet wird. Daher beschaffen wir nur noch H07rnF 2,5mm2. Da gibt es bei üblichen Leitungslängen kein Problem. Bei überlangen Leitungen wird aber schnell mal ein größerer Querschnitt nötig.

  • Fux
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    • 28. Februar 2024 um 14:44
    • #36

    Wenn dann das lange 2,5mm² Schuko-Verlängerungskabel vom Spannungsabfall her auch nicht mehr langt, könnte es evtl. sein, dass der Stromverteiler an der falschen Stelle steht.

    Viele Grüße,
    Fux

  • test
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    • 28. Februar 2024 um 14:53
    • #37

    im Schuko Bereich ist 2,5qmm 'pflicht'. bei den dickeren Leitungen nimmt man natürlich auch immer den oberen leitungsquerschnitt. in so einen 32er Stecker passt ja kein 16qmm rein :)

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Lampenschubser
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    • 28. Februar 2024 um 14:54
    • #38

    Tja, manchmal kommt man halt nicht aus... aber ich sag ja das es nur bei Überlangen Leitungen ein Problem gibt. Das kann schnell mal Passieren wenn man nur über Umwege zu ner Selfpowered Delay muss, oder irgendwo außen Beleuchtung hat...

    Wobei hier die Leistung ja immer mit rein spielt. Ich persönlich gehe aber immer vom Maximal möglichen Strom des LS aus.

  • Fux
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    • 28. Februar 2024 um 16:11
    • #39

    Selbst kann ich in der Hauptsache nur von Livebeschallungen von Bands sprechen, aber wir hatten immer (bei allem was über Kneipengigs hinausgeht) den Stromverteiler im Rack auf der Bühne direkt unter dem Rack mit der Stagebox zusammen mit dem Monitorrack stehen und von da aus sternförmig Bühnenstrom, Strom zur linken PA Seite, Strom zur rechten PA Seite, Strom zu den Monitoramps und Strom parallel zum Multicore für den Mischerplatz.

    Als Strom für Licht (bei konventionellem Licht eben zum Dimmerrack) direkt den Drehstrom vom oben genannten Stromverteilerrack weitergeschleift.

    Das einzig wirklich längere Schukokabel ist somit das von der Bühne zum FOH Platz und da hängt ja i.d.R. keine Leistung dran, wenn man nicht auf die Idee kommt da eine Kaffeemaschine anzuschließen...

    Abgesehen davon also Strecken immer mit "richtigen" 5-adrige Stromkabel und erst auf den letzten Metern im Stromverteiler auf Schuko verteilt.

    (Mir ist bewußt, dass dieses Vorgehen auch schon eine "Sparmaßnahme" ist, weil man normalerweise auch zu den Ampracks den Drehstrom durchschleift und dort dann je eine kleine Unterverteilung im Rack hat.)

    Dass direkt am Ort des Geschehens ein entsprechend abgesicherter Drehstromanschluss zur Verfügung stehen und auch die Absicherung dessen zugänglich sein muß (für den Fall der Fälle) macht man sinnvollerweise immer zum Vertragsbestandteil um sich später vor Ort Ärger & Diskussionen zu ersparen.

    Zum Schluß das Gute!

    Dadurch dass heute kaum noch "konventionelles" Licht Verwendung findet, hat sich die Stromsituation schon mal massiv entschärft... ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • test
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    • 28. Februar 2024 um 16:56
    • #40

    hat sie auch. in einigen laden tauscht man aber auch mal gerne nicht den Automaten, obwohl so eine Sicherung halt immer empfindlicher wird, je öfter sie fällt :)

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