3x Heritage ?
2-Bühnen-Festival + Spare ?
3x Heritage ?
2-Bühnen-Festival + Spare ?
3x Heritage ?
2-Bühnen-Festival + Spare ?
Eher mehrere Bands, und wegen der eigenen Infrastruktur eben auch das eigene Pult.
Das Foto ist vom graspop ich vermute also eins von purple und ein von Corey Taylor. Wobei 5fdp auch da waren und die haben die Kiste auch dabei.
Der interessante Aspekt ist aber für mich wirklich die erstaunlich kleine zahl an zusätzlichen Bildschirmen.
Der interessante Aspekt ist aber für mich wirklich die erstaunlich kleine zahl an zusätzlichen Bildschirmen.
… und das obwohl das Pult Mixing Station versteht! ![]()
Vielleicht sind die iPads auf der nicht sichtbaren pultseite 🤣
Da heute alle wandler verbauen die gut sind, ist der Rest eigentlich nur ne Software frage. Damit kann es so ohne weiteres eben nicht nur einen Hersteller geben.
Interessant wird der Flaschenhals mit ki mischen
Da hat, wie früher bei Videosystemen wie VHS, mit Yamaha das schlechtere System "gewonnen".
Kannst du mal bitte mit diesem dummen Bashing aufhören? Ich bin auch kein Yamaha-„Fan“, muss einfach sehr oft damit arbeiten. Aber zu behaupten es wäre ein schlechtes oder auch nur „schlechteres“ System ist an den Haaren herbeigezogen. Dafür haben sie zu viele - gerade für den Corporatebereich relevante - gute Entscheidungen (u.a. Dante als Systemplattform zu nutzen) getroffen.
Das halte ich für eine sehr seltsame Aussage: Warum sollte Redundanz für ein Festival wichtiger sein als für einen Industriejob? In beiden Bereichen gibt es Jobs bei denen es von der Grössenordnung passt und solche bei denen es nicht passt.
Ich denke es ist klar was ich damit gemeint habe. Natürlich gibt es auch Industriejobs wo Redundanz eine Rolle spielt.
Dafür haben sie zu viele - gerade für den Corporatebereich relevante - gute Entscheidungen (u.a. Dante als Systemplattform zu nutzen) getroffen.
Es geht ja nicht darum das sie Dante implemetiert haben, das ist ja gerade im Industriebereich brauchbar, sondern das wie.
Maximal umständlich und unübersichtlich. Das haben andere Firmen wesentlich eleganter geschafft.
Natürlich gibt es auch Industriejobs wo Redundanz eine Rolle spielt.
Bei einer HV spielt es DIE Rolle.
Stimmt, ich hab nur ein Beispiel genannt wie ich das sehe, natürlich kann man jetzt den Satz auf die Goldwaage legen und zerpflücken.
Was damit gemeint war ist denke ich eindeutig. Gemeint war das standard 0815 Firmen/Industrieevent wo halt notfalls dann 5min Pause ist bis das Backuppult hingestellt ist. Das sind vermutlich auch die Mehrzahl der Veranstaltungen.
... Womit wieder mal klar wird, wie unterschiedlich die Realitäten der verschiedenen Teilnehmenden sind.
Zum Thema:
habe seit vergangenem Wochenende neben ein paar Plugins jetzt nach 1,5 Jahren Pause wieder einen echten Distressor auf den Lead Vocals und der gefällt mir irgendwie besser als die Plugin Versionen (sowohl das Empirical Labs Original Arouser, als auch UAD).
Wenn nötig (z.B. bei Flugshow) wird auch mal vor ein Apollo analog in den Master Bus und z.B. Lead Vocals insertiert, das kann man schon machen ![]()
Sollte das mit den amtlichen Pulten ne ernst gemeinte Frage gewesen sein:
Im internationalen Bereich wird in meinem Umfeld (im weitesten Sinne Pop / Rock) für fly ins örtlich hauptsächlich S6L oder Digico SD / Q bestellt.
Die kleinen D-lives werden tendenziell eher mitgebracht.
Stimmt, ich hab nur ein Beispiel genannt wie ich das sehe, natürlich kann man jetzt den Satz auf die Goldwaage legen und zerpflücken.
Das hast du vollkommen falsch aufgefasst.
Ich wollte damit nur unterstreichen was du gesagt hast.
Um hier mal ein kleines Gegengewicht zum Yamaha-Bashing zu setzen: Gerade bei VI muss ich sagen, dass ich die schlechtesten Erfahrungen, was Zuverlässigkeit angeht, mit eben dieser Plattform gemacht habe. Redundantes Netzteil in Konsole und Stagebox hin oder her.
Das ist zwar alles nur anekdotisch und sicher nicht statistisch relevant, da es eben nur meine kleine Erfahrungswelt widerspiegelt. Aber mit keinem anderen Pult habe ich es erlebt, dass die Kiste beim Soundcheck mit lautem Knall abstürzt oder gar (andere VA) gar nicht erst hochfährt und erst das dritte nachgelieferte Pult mit Hängen und Würgen zum Spielen überredet werden konnte, inklusive entsprechender Verzögerugen von Soundcheck über Einlass bis Konzertbeginn.
In beiden Fällen war ich nicht Techniker, sondern MD - das hebt das Schwitzlevel in solchen Situationen mal gleich auf ein neues Level!
Damals war ich kurz davor, meiner Technikcrew generell alles, was an digitalem Zeug aus dem Hause Soundcraft kommt, auf meinen Gigs zu verbieten. Ist aber natürlich auch Quatsch - statistisch gesehen kann sowas halt immer passieren, egal welches Pult welcher Marke da steht.
Ist jetzt natürlich auch Bashing - eigentlich mag ich die VI ja sogar. Kommt nur in meiner Erlebniswelt als Techniker kaum vor, ich spiele meistens nur drüber. ![]()
Was war nochmal das Thema dieses Fadens? Ach ja, das Einbauen weiterer Fehlermöglichkeiten auf analogem und digitalem Weg... 
Maximal umständlich und unübersichtlich. Das haben andere Firmen wesentlich eleganter geschafft.
Das interessiert mich jetzt. Ehrlich! Gerne in einem eigenen Faden oder vllt. mag guma oder ein anderer das auch abtrennen: "Einbindung des Dante-Netzwerkes auf verschiedenen Pultplattformen - Eindrücke aus dem Praxisalltag" oder so...
Aber mal ernsthaft - da kommt mir gerade ein Gedanke, weil ich ja oben im letzten Satz vom analogen und digitalen Weg geschrieben habe:
Es wurde ja schon verschiedentlich erwähnt, dass ein Hardware-Bypass in externen Geräten z. B. per Relais sinnvoll ist, um bei Ausfalls dann halt direkt mit dem unbearbeiteten Signal weiterarbeiten zu können.
Wie mach ich das eigentlich, wenn der Kram per AES/ADAT/MADI/DANTE/WSG/whatever digital eingebunden ist?
Außer manuell den Insert im Pult zu deaktivieren, fällt mir da jetzt nix ein. Oder gibt's Plattformen, die das beherrschen?
Ich könnte mir z. B. vorstellen, dass so eine WSG-Karte bei Ausfall des Waves-Servers (oder einfach wenn nix angeschlossen ist) die Inserts überbrücken könnte. Vielleicht sogar konfigurierbar - beim insertierten Vocal-Kompressor will ich das haben, beim Send-Reverb aber eher nicht.
Wie mach ich das eigentlich, wenn der Kram per AES/ADAT/MADI/DANTE/WSG/whatever digital eingebunden ist?
Außer manuell den Insert im Pult zu deaktivieren, fällt mir da jetzt nix ein. Oder gibt's Plattformen, die das beherrschen?
Du könntest einen 2. Rückweg mit internem Routing bauen mit Duckerfunktion. Funktioniert aber nur gegen Ausfall, nicht gegen Störungen. Man muss auch beachten, dass viele Pulte ihre Key-Signale schon irgendwo am Anfang des Channelstrips zur Verfügung stellen, nicht erst hinter Insert/EQ/Dyn/Mute usw.
Bzgl. Gründe für Outboard-Equipment:
Ich habe z.B. einige Zeit lang einen TC Finalizer mit mir herumgetragen, den ich anstelle des internen MBC in meiner Hauptgruppe (z.B. Floor) eingebunden hatte.
Einfach aus dem Grund, weil ich so jederzeit sehr eindrücklich sehen konnte wo ich vom Pegel her stehe und wie stark ich in die Kompression fahre.
Hintergrund dafür wiederum waren diverse Jobs mit chaotischen Einrichtungs-/Probenabläufen, viel lauter/leiser auf Zuruf und den bescheuertsten Abhörsituationen, die man sich vorstellen kann (in einem Fall wurde gar während der Proben in der zum Zuschauer-/Bühnenbereich abgeschotteten Regie hinter mir gerade mit maximalem Maschineneinsatz ein WC zusammengezimmert).
Gründe warum ich das heute nicht mehr mache:
Allerdings: wäre ich nach wie vor mit dem PKW unterwegs, hätte das 2HE-Rack mit dem Teil immer seinen Platz im Auto. Genauso wie das Pelicase.
Alles anzeigenMich hat diese Aussage ja schon immer fasziniert, ab wann ist ein Pult oder ein System eigentlich „amtlich“?
Nach Beschlagnahmung von Amts wegen?
Nach X Anzahl Tourneen?
Nach x Anzahl verkaufter Einheiten?
Müssen die Musiker die darüber gemischt werden ein gewisses Alter, eine bestimmte Zahl an Grammys oder goldener Schallplatten haben?
Amtlich bedeutet in dem Kontext für mich „in der Breite bei den meisten anerkannt und daher auch an vielen Stellen verfügbar.“
Das wäre für mich in meiner „Range“ und in meiner Region bzw. auch in angrenzenden Bundesländern in den letzten wohl 10 Jahren Yamaha CL. In Verbindung mit ansonsten amtlichen Material (Neumann&Shure Axient auf der einen und d&b und L Acoustics auf der anderen Seite der Signalkette) stand bei mir in 80-90% der Fälle CL.
"amtlich" bedeutet für mich:
der gerät ist teuer - und deshalb wollen ihn möglichst viele auf ihren rider schreiben.
das führt dazu, dass der gerät oft angefragt wird - und damit kann man es öfter und für ordentliches geld vermieten.
Ein amtliches Pult ist ein Pult, das für seinen Einsatzzweck von der breiten Masse akzeptiert wird, das war schon zu Analogzeiten so, sei es CL5 für Corporate oder die Festival Support Acts oder DiGiCo SD / Q für Klassik.
Was ein Headliner mitbringt oder ein Mischer, der seinen Rider oder seine Meinung aufgrund von Internetrecherche bildet, hat damit eher wenig zu tun.
Mich hat diese Aussage ja schon immer fasziniert, ab wann ist ein Pult oder ein System eigentlich „amtlich“?
Um auch noch Überflüssiges zu dieser rhein retorischen Frage beizusteuern:
Vielleicht sind es ja auch Geräte, die den Ton-Technikern von der höchsten Gewerkschaftlichen Stelle, dem Zentralverband der Töpfer und Berufsgenossen Deutschlands von Amts wegen zur allgemeinen oder spezielleren Nutzung freigegeben wurden?
Ansonsten definiert doch eh jeder diese Worthülse, wie er es gerade (finanzieren) kann...