1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Messtechnik

dB-Grenzwerte beim Festival

  • atschi
  • 27. Juni 2024 um 20:09
  • guma
    Moderator
    Reaktionen
    5.263
    Beiträge
    14.912
    Marktplatz Einträge
    6
    • 3. Juli 2024 um 14:15
    • #61

    Jemand was dagegen, wenn ich den Faden in die Messecke umziehe? ;)

  • Soundstorm
    Reaktionen
    88
    Beiträge
    392
    • 3. Juli 2024 um 14:28
    • #62

    99dB (C) idB ist praxisferner Unfug, 135 dB(C) Peak ist ohne einen parallel laufenden C bewerteten LEQ auch nicht gesund, perspektivisch sollte der LEQ C oder ein generell niedrigerer Wert mit anderen Zeitkonstanten kommen, nur so kann man die Kosten für sinnnvolle Sounddesigns wie geflogene Bässe rechtfertigen und einspielen...am Ende gibt es weniger Diskussionen und glücklicheres Publikum.

  • guma 3. Juli 2024 um 14:56

    Hat das Thema aus dem Forum Signalquellen nach Messtechnik verschoben.
  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 3. Juli 2024 um 19:50
    • #63
    Zitat von HenrySalayne

    Unpopuläre Meinung: die 99 dB LAeq müssten eigentlich 99 dB LCeq sein.

    Vielleicht nicht 99 dB LCeq, aber ein Limit in der Art 99 dB LAeq und 109 dB LCeq whatever comes first, könnte ich mir schon vorstellen.

    Es gibt ja diverse Limitierungen, die einen maximalen C-A-Wert vorschreiben. Ich verweise da gerne auf die TA Lärm 7.3, diese Regelung kann man sich mal sehr gemütlich und in Ruhe zu Ende denken und auf mögliche Spektralverteilungen auf der Veranstaltungsfläche umrechnen. Da ist man dann wirklich sehr schnell bei 10 dB (C-A) max. Ich aktuell bei 12 dB. Hab aber auch das Glück, daß die relevanten Anwohner schräg hinter der Bühne wohnen und da konnte ich dann mit hypercardioiden Subs Einiges rausholen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • TomyN
    Profi
    Reaktionen
    1.751
    Beiträge
    6.775
    Termine
    26
    Marktplatz Einträge
    2
    • 4. Juli 2024 um 07:59
    • #64
    Zitat von HenrySalayne

    Die A-Bewertung ist für die Wahrnehmung von Schall bei geringen Pegeln (20 - 40 Phon) gedacht, um die geringere Empfindlichkeit des Ohrs im Bass bei kleinen Pegeln abzubilden.

    Warum die Wahrnehmungskurve für niedrige Pegel auf einmal die physiologische Schädigung des Ohres durch sehr hohe Pegel abbilden soll, ist mir schleierhaft. :/

    Effektiv können zwei Signale mit ähnlichem Energieeintrag ins Ohr komplett unterschiedliche Beurteilungspegel erzeugen, nur weil das eine Signal deutlich mehr Energie im Bass hat, die einfach wegbewertet wird. ¯\_(ツ)_/¯

    Die A-Bewertung ist da Standard. Auch im Arbeitsschutz finden wir bei der Dauerbelastung immer die A-Bewertung, was für mich ein relativ starkes Indiz dafür ist, dass es medizinisch/wissenschaftliche Gründe für die Verwendung gibt.
    Wenn man was diskutieren will, dann in meinen Augen eher die Problematik bei langen Veranstaltungen, denn in der Norm selbst steht im 'Vorwort' dass sie unter der Voraussetzung von ca. 2h Konzertgenuß pro Woche erstellt wurde. Wenn da dann an Rock im Park oder andere Veranstaltungen. denkt ..... :( bei denen hier schon nach Material für die Beschallung in den 'Hauptbühnenruhezeiten' gefragt wird...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • secluded
    Profi
    Reaktionen
    2.354
    Beiträge
    6.924
    Einträge
    1
    Marktplatz Einträge
    2
    • 4. Juli 2024 um 08:45
    • #65
    Zitat von simonstpauli

    Die 45 dB(A) kommen aus einer anderen Quelle, der TA Lärm nämlich. Es ist der Immissionsrichtwert z.B. in urbanen Gebieten zwischen 22 und 6 Uhr.

    ...deswegen gibt's auch in manchen Städten so wenig Grün, damit man Nachts nicht vom Blätterrascheln geweckt wird !? ^^ ^^ ^^


    iron

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • TomyN
    Profi
    Reaktionen
    1.751
    Beiträge
    6.775
    Termine
    26
    Marktplatz Einträge
    2
    • 4. Juli 2024 um 09:24
    • #66

    Blätterrascheln mit einem Taktmittelungspegel (LAFTeq) über eine Stunde mit 45 dB(A) wäre sehr nervig.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • HenrySalayne
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.544
    Beiträge
    2.624
    • 5. Juli 2024 um 17:04
    • #67
    Zitat von TomyN

    Die A-Bewertung ist da Standard. Auch im Arbeitsschutz finden wir bei der Dauerbelastung immer die A-Bewertung, was für mich ein relativ starkes Indiz dafür ist, dass es medizinisch/wissenschaftliche Gründe für die Verwendung gibt.

    Martin Liedtke schreibt dazu in "Die effektive Lärmdosis (ELD)":

    Zitat von Liedtke

    Durch die Frequenzbewertung A wer-

    den die Schallpegel in Abhängigkeit

    ihrer Frequenz durch ein bewertendes

    Filter gewichtet, das den Frequenzgang

    des menschlichen Gehörs berücksichti-

    gen soll. Schallpegel, die mit der A-Be-

    wertung gewichtet wurden, weisen ent-

    weder in ihrem Formelzeichen ein „A“

    auf – z.B. „L A“ – oder der angegebene

    Wert in Dezibel „dB“ wird mit einem

    „(A)“ versehen: „dB(A)“. Eine Ausnah-

    me stellt der L EX,8h dar, der nach Defini-

    tion A-bewertet angegeben wird (Inter-

    national Organisation for Standardizati-

    on 1990), und nicht notwendiger Weise

    ein „A“ aufweisen muss. Da die meisten

    industriellen Daten mit Bezug auf lärm-

    bedingte permanente Hörschwellenver-

    schiebung (NIPTS: Noise induced per-

    manent thresholdshift) als frequenzbe-

    wertete Werte vorlagen, schlug das In-

    tersociety Committee 1967 die Verwen-

    dung von A-bewerteten Schalldruck-

    pegeln zur Entwicklung von Kriterien

    zur Gehörschädigung vor (Intersociety

    Committee 1967). In vielen Publikatio-

    nen wurde seither gezeigt, dass A-be-

    wertete Pegel eine vertrauenswürdige

    Einschätzung der Gehörgefährdung in

    den meisten industriellen Arbeitsberei-

    chen ermöglichen (z.B. Passchier-Ver-

    meer 1968 und Cohen et al. 1972). Im

    Rahmen der Bewertung der Gehörge-

    fährdung und der Anwendung von Ge-

    hörschadenskriterien ist die A-Bewer-

    tung international (International Orga-

    nisation for Standardization 1990), eu-

    ropäisch (Rat 1986 und Europäisches

    Parlament und Rat 2003) und in

    Deutschland (Bundesministerium für

    Arbeit und Sozialordnung 2007) seit

    langem normativ und gesetzlich ver-

    ankert.

    Alles anzeigen

    Da die A-Bewertung bei 50 Hz eine Reduktion um 30 dB hat, also bei 50 Hz theoretisch die 1000-fache Schallleistung zu einem gleichen LAeq gegenüber 1000 Hz führt, ist es für mich fraglich, ob für "Pop-Musik" eine vertrauenswürdige Abschätzung ermöglicht wird. Die Datenlage für Personen, die Jahrzehnte bei sehr basslastigen Musikveranstaltungen einen definierten LEX,8h abbekommen haben, ist vermutlich recht dünn.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.411
    Beiträge
    27.247
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 6. Juli 2024 um 13:11
    • #68

    aber der von dir zitierte herr Liedke schreibt doch auch folgendes:

    " In vielen Publikatio-

    nen wurde seither gezeigt, dass A-be-

    wertete Pegel eine vertrauenswürdige

    Einschätzung der Gehörgefährdung in

    den meisten industriellen Arbeitsberei-

    chen ermöglichen (z.B. Passchier-Ver-

    meer 1968 und Cohen et al. 1972). "

    es scheint also durchaus studien zu geben, die die A-kurve als ernst zu nehmende bewertungskurve für gehörschäden bestätigen.

    aus meiner eigenen erfahrung heraus muss ich sagen, dass mir hohe basspegel bisher eher selten wirklich weh getan haben - und dann auch nur, wenn ich direkt vor den bässen stand.

    hohe pegel im mittelton haben mir dagegen schon oft regelrechte schmerzen bereitet.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MarkusZ
    Profi
    Reaktionen
    90
    Beiträge
    362
    Termine
    28
    • 6. Juli 2024 um 13:47
    • #69
    Zitat von HenrySalayne

    Da die A-Bewertung bei 50 Hz eine Reduktion um 30 dB hat, also bei 50 Hz theoretisch die 1000-fache Schallleistung zu einem gleichen LAeq gegenüber 1000 Hz führt, ist es für mich fraglich, ob für "Pop-Musik" eine vertrauenswürdige Abschätzung ermöglicht wird.

    Deshalb werden die Grundlagen auf denen die Grenzwerte beruhen glücklicherweise von Personen erarbeitet, für die das nicht fraglich ist ;)

    Der Begriff "C5-Senke" ist bekannt?

    Man kann die Sache zunächst ja auch mal rein anekdotisch angehen und sich fragen, wie viele Personen man kennt, die einen Hörschaden haben und bei wie vielen davon sich dieser im Bassbereich auswirkt. Die Antwort auf den zweiten Teil der Frage lautet: "ziemlich genau 0%" (wenn man mal von seltenen Traumata absieht, die dann aber der Kategorie "Unfälle" zuzurechnen sind = andere Baustelle).

    In dieser Diskussion werden leider immer wieder drei Aspekte bunt durcheinandergeworfen, welche aber strikte zu unterschieden sind:

    a) Wahrnehmung Frequenzgang:

    stark pegelabhängig

    > Isophone, standardisierte A-/B-/C-Filterkurven

    Anwendungsbeispiele: pegelabhängiges EQing, Beurteilung Hörbarkeit/Lästigkeit (Anwohner)

    b) "Langzeit"-Schädigungspotential:

    Frequenzgang = pegelunabhängig (führt immer zu C5-Senke*)

    > immer A-Filter

    (*abgesehen von ganz speziellen Fällen, die uns aber eher nicht betreffen)

    c) Schädigungspotential einmalige/kurzzeitige Impuls-Spitzen:

    spektrale Zusammensetzung nahezu irrelevant

    > LCpeak

    Zitat von HenrySalayne

    Die Datenlage für Personen, die Jahrzehnte bei sehr basslastigen Musikveranstaltungen einen definierten LEX,8h abbekommen haben, ist vermutlich recht dünn.

    Nein!

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • guma
    Moderator
    Reaktionen
    5.263
    Beiträge
    14.912
    Marktplatz Einträge
    6
    • 6. Juli 2024 um 14:14
    • #70

    ... und mein HNO-Lehrbuch sagt das gleiche.

    Ich halte die A-Bewertung sowohl als Arzt als auch als erfahrener Beschall-Tontechniker für eine sichere und praxisnahe Methode!

  • HenrySalayne
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.544
    Beiträge
    2.624
    • 7. Juli 2024 um 00:06
    • #71
    Zitat von wora

    aber der von dir zitierte herr Liedke schreibt doch auch folgendes:

    [...]

    es scheint also durchaus studien zu geben, die die A-kurve als ernst zu nehmende bewertungskurve für gehörschäden bestätigen.

    aus meiner eigenen erfahrung heraus muss ich sagen, dass mir hohe basspegel bisher eher selten wirklich weh getan haben - und dann auch nur, wenn ich direkt vor den bässen stand.

    hohe pegel im mittelton haben mir dagegen schon oft regelrechte schmerzen bereitet.

    Dass die A-Bewertung bei den "meisten industriellen Arbeitsbereichen" zu einer vertrauenswürdigen Einschätzung führt, steht überhaupt nicht zur Frage. Die Frage ist doch eher ob "moderne Beschallungsanlagen mit moderner Musik" zu den "meisten industriellen Arbeitsbereichen" zählt, oder nicht doch eher eine Sonderstellung einnehmen sollte. ;)

    Ich finde jetzt leider die Primärquelle Cohen et al. 1972 "Temporary Threshold Shift in Hearing from Exposure to Different Noise Spectra at Equal dBA Level" nicht, allerdings steht zumindest in der Sekundärliteratur folgendes:

    Zitat von R. Pierre, D. Maguire

    One of the often cited advantages of the A-weighting filter is its ability to predict risk of noise induced hearing loss. However, Cohen et al found that for some sounds, especially those with high low frequency noise, the A-weighted sound pressure level underestimated the observed temporary threshold shift, which has been correlated to the risk for noise induced hearing loss.[...]


    Zitat von MarkusZ

    Deshalb werden die Grundlagen auf denen die Grenzwerte beruhen glücklicherweise von Personen erarbeitet, für die das nicht fraglich ist ;)

    Der Begriff "C5-Senke" ist bekannt?

    Man kann die Sache zunächst ja auch mal rein anekdotisch angehen und sich fragen, wie viele Personen man kennt, die einen Hörschaden haben und bei wie vielen davon sich dieser im Bassbereich auswirkt. Die Antwort auf den zweiten Teil der Frage lautet: "ziemlich genau 0%" (wenn man mal von seltenen Traumata absieht, die dann aber der Kategorie "Unfälle" zuzurechnen sind = andere Baustelle).

    In dieser Diskussion werden leider immer wieder drei Aspekte bunt durcheinandergeworfen, welche aber strikte zu unterschieden sind:

    a) Wahrnehmung Frequenzgang:

    stark pegelabhängig

    > Isophone, standardisierte A-/B-/C-Filterkurven

    Anwendungsbeispiele: pegelabhängiges EQing, Beurteilung Hörbarkeit/Lästigkeit (Anwohner)

    b) "Langzeit"-Schädigungspotential:

    Frequenzgang = pegelunabhängig (führt immer zu C5-Senke*)

    > immer A-Filter

    (*abgesehen von ganz speziellen Fällen, die uns aber eher nicht betreffen)

    c) Schädigungspotential einmalige/kurzzeitige Impuls-Spitzen:

    spektrale Zusammensetzung nahezu irrelevant

    > LCpeak

    Alles anzeigen

    Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, was du mir damit sagen willst. Von einer "Basstaubheit" hat niemand gesprochen, sondern von einer "Herabwertung" von real ganz vorhandener, potentiell schädlicher Schallleistung. :/

    Zitat von MarkusZ

    Nein!

    Dann gerne her damit! dafür*

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

    Einmal editiert, zuletzt von HenrySalayne (7. Juli 2024 um 10:51)

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.411
    Beiträge
    27.247
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 7. Juli 2024 um 02:15
    • #72
    Zitat von HenrySalayne

    Die Frage ist doch eher ob "moderne Beschallungsanlagen mit moderner Musik" zu den "meisten industriellen Arbeitsbereichen" zählt, oder nicht doch eher eine Sonderstellung einnehmen sollte. ;)

    na ja, im ersten beruf, in dem ich arbeitete, haben wir in der industrie an großen rütteltischen gearbeitet. da wurden beton-fertigteile hergestellt. diese teile machten auch im tiefen frequenzbereich ordentlich pegel, denn die formen wurden mit 50Hz durchgerüttelt... und wir standen da drauf!

    (in der ersten zeit sind mir da sogar ein paarmal die beine eingeknickt, so heftig war das)

    also ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass ich solche basspegel jemals in einer veranstaltung erlebt hätte 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MarkusZ
    Profi
    Reaktionen
    90
    Beiträge
    362
    Termine
    28
    • 7. Juli 2024 um 15:42
    • #73
    Zitat von HenrySalayne

    Von einer "Basstaubheit" hat niemand gesprochen, sondern von einer "Herabwertung" von real ganz vorhandener, potentiell schädlicher Schallleistung.

    Die Frequenzen werden - wie von mir beschrieben - so gewichtet, wie es ihrem Schädigungspotential entspricht. Es wird nichts "herabgewertet", was potentiell schädlich ist (schon gar nicht die Schallleistung ;) ).

    Zitat von HenrySalayne

    Dass die A-Bewertung bei den "meisten industriellen Arbeitsbereichen" zu einer vertrauenswürdigen Einschätzung führt, steht überhaupt nicht zur Frage. Die Frage ist doch eher ob "moderne Beschallungsanlagen mit moderner Musik" zu den "meisten industriellen Arbeitsbereichen" zählt, oder nicht doch eher eine Sonderstellung einnehmen sollte. ;)

    Womöglich hast Du das nicht so gemeint, aber mindestens insinuierst Du, man hätte die Erkenntnisse aus den "meisten industriellen Arbeitsbereichen" unbesehen auf "Beschallungen" übertragen. Dem ist aber keineswegs so.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • ThoSchu
    Administrator
    Reaktionen
    1.572
    Beiträge
    2.754
    Termine
    5
    Einträge
    6
    Marktplatz Einträge
    7
    • 20. Juli 2024 um 08:17
    • #74

    Kennt Ihr das Phänomen, dass bei ordentlich Pegel im Bass die Ohren "zu gehen", also den Hochtonbereich dämpfen?

    Erst nach einem Druckausgleich kommt dann fas volle Spektrum zurück.

    Das Ohr scheint sich selber zu schützen...

  • floger
    Verifiziert
    Reaktionen
    2.078
    Beiträge
    5.989
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. Juli 2024 um 08:48
    • #75

    Ja, die Ohren können zu machen. Das klappt aber nur bei langsam ansteigenden Pegeln. Deshalb ist ein Knall auch so gefährlich.

  • Online
    Circumbendibus
    Reaktionen
    155
    Beiträge
    286
    • 20. Juli 2024 um 11:28
    • #76

    Stapedius-Reflex nennt sich das. Dieser Schützt, wenn er einsetzt, das Gehör wirksam, braucht aber idr auch um die 50ms und die Schwelle kann sich von Mensch zu Mensch unterscheiden.

  • ThoSchu
    Administrator
    Reaktionen
    1.572
    Beiträge
    2.754
    Termine
    5
    Einträge
    6
    Marktplatz Einträge
    7
    • 20. Juli 2024 um 13:08
    • #77

    Danke für die Nennung des Fachbegriffs.

    Bass kann also das Gehör schützen, allein schon deshalb ist die A Kurve ganz prima geeignet.

  • HenrySalayne
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.544
    Beiträge
    2.624
    • 20. Juli 2024 um 13:39
    • #78
    Zitat von ThoSchu

    Bass kann also das Gehör schützen, allein schon deshalb ist die A Kurve ganz prima geeignet. iron

    Fixed it for your. :)

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.411
    Beiträge
    27.247
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 20. Juli 2024 um 14:41
    • #79
    Zitat von Circumbendibus

    Stapedius-Reflex nennt sich das. Dieser Schützt, wenn er einsetzt, das Gehör wirksam, braucht aber idr auch um die 50ms und die Schwelle kann sich von Mensch zu Mensch unterscheiden.

    danke für diesen hinweis. ich hatte hier ja schon öfter auf eine studie verwiesen, in der auch darauf hingewiesen wurde. darin wurde die empfehlung ausgesprochen, sein gehör möglichst nur langsam lauten konzert- oder discopegeln anzupassen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • deep-house
    Verifiziert
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    798
    Marktplatz Einträge
    3
    • 22. Juli 2024 um 10:37
    • #80
    Zitat von Circumbendibus

    Stapedius-Reflex nennt sich das. Dieser Schützt, wenn er einsetzt, das Gehör wirksam, braucht aber idr auch um die 50ms und die Schwelle kann sich von Mensch zu Mensch unterscheiden.

    kann es sein, das dieser Effekt auch bei einem sich anbahnenden Unfall / Aufprall einsetzt?

    Gruß UweS.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™