das sieht für mich wie eine kopie von seebrug oder dem banana array von pl audio aus. nicht das die das noch kopiert haben ![]()
Line Array statt Point Source
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Noch mal kurz zum Thema

Kürzlich haben sie uns ein Setup aus 3x RCF HDL30, ich glaub so hießen sie, pro Seite +
insgesamt 4x 9007 2x21" Subs hingstellt und was soll ich sagen;
Dieses System hatte genau die EIER die viele, oder sogar die meisten anderen Systeme
in der Größenordnung leider nicht haben.
Richtig druckvoll das ganze und sehr geilen Punch in den Lowmids.
Wir waren alle durchaus begeistert

3 andere Veranstaltungen mit je 4 HDL10 pro Seite,
1. VA, Bananenmäßig gecurved, vorne viel zu laut hinten kommt nix mehr an...
Keine Zeit irgendwas zu optimieren.
Nächster Gig, gleiche Anlage, ähnliches Curving
Anlage steht, kurzerhand Fronttruss runter, Array umgehängt auf 0 Grad, unterstes auf 2oder3 Grad,
weiß ich nicht mehr so genau.
Klingt prima, hinten, ca 35m, kommt noch genügend an, vorne nicht zu laut

Beim 3.Gig war leider wieder ein leichtes Curving drin und es war hörbar schlechter als beim 2. Gig
Leider wieder keine Zeit was zu ändern.
Der Örtliche Verleiher geht jetzt aber zu RCF auf Schulung

Es geht also schon mit 3-4 Elemeten eines Budgetsystems wenn es gut aufgebaut ist

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Aber was war jetzt genau das Problem im Sinne dieses Threads? Hätte ein Horntop das besser hinbekommen? Weil die „vorne zu laut, hinten zu leise“ Problematik bekomme ich mit einem Horntop pro Seite ja auch nicht gelöst.
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Mit relativ eng abstrahlenden Horntopteilen gehen in der Regel nearfills einher. Da kann man das sehr gut regeln.
Selbstverständlich kann man das auch mit ein paar Modulen regeln wenn sie ausreichend dimensioniert sind. Das geht aber nur wenn man genug Flughöhe hat.
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Aber was war jetzt genau das Problem im Sinne dieses Threads? Hätte ein Horntop das besser hinbekommen? Weil die „vorne zu laut, hinten zu leise“ Problematik bekomme ich mit einem Horntop pro Seite ja auch nicht gelöst.
das kommt sehr auf die situation an. ich habe im vergangenen oktober zwei veranstaltungen mit hornsystemen gemacht, mit denen ich eine 36m tiefe halle beschallt hatte. es ging dabei nicht nur um die übertragung der liveband, sondern auch um die sprachübertragung des vorstandsvorsitzenden, der mit seinem rednerpult sogar VOR der bühne stehen wollte. das hat sehr gut funktioniert und war in der pegelverteilung erstaunlich gleichmäßig.
meiner erfahrung nach bringen linearrays erst ab entfernungen jenseits der 25-30m wirkliche vorteile.
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Hallo,
es gibt eben doch mehr als Schwarz + Weiß ... Zylinderwelle + ... sondern auch noch Grautöne. Hochenergetische Schall Abstrahlung passiert halt auch über gebündelte gebogene / sich ergänzende Wellenfronten.
Schotte -
ich denke da öfer mal an meine erlebnisse mit Turbosound Flashlight.
damals, mitte der 90er, bekam man damit den schall auch erstaunlich weit nach hinten.
z.b. bei pink floyd waren auf dem hockenheimring damit 120.000 leute (wie sich später herausstellte) gut zu beschallen.
der große vorteil der linearrays in dieser größenordnung ist nur, dass man da eben weniger material benötigt und die zielflächen noch genauer beschallen kann als früher. aber das punktstrahler per se nur für relativ kurze entfernungen geeignet sein sollen, kann man so natürlich nicht sagen.
es kommt - wie immer - darauf an, welche kompromisse man eingehen möchte.
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Aber was war jetzt genau das Problem im Sinne dieses Threads? Hätte ein Horntop das besser hinbekommen? Weil die „vorne zu laut, hinten zu leise“ Problematik bekomme ich mit einem Horntop pro Seite ja auch nicht gelöst.
Naja, gerade in Festzelten kommt man mit engen Horntops gerne mal weiter als mit Line-Array-Modulen, weil einfach die Trim-Höhe nicht da ist, damit die ihre Vorteile in der Vertikalen ausspielen können. Horizontal wird es auch gerne mal schwierig.
Es ist aber ja auch so, daß in einer nicht riesigen Firma nicht für alle Beschallungs-Situationen ein eigenes Werkzeug angeschafft werden kann, es muß oft Kompromisse geben. Da kommt es eben darauf an, welche Kompromisse man in welchen Situationen machen kann und welcher Werkzeugkasten dann passend für die eigene Situation ist. Das Klangliche ist dann ja auch nur ein Aspekt dabei. Da haben wir dann noch Logistik, Finanzen, Zumutbarkeit, wenn viel los ist, Dry-Hire-Vermietbarkeit, wenn wenig los ist. Und noch Einiges, was mir gerade nicht einfällt. -
Pointsource oder Line Array ist alles sehr theoretisch, gibts irgendwo eine Visualierung von 1 Speaker, 2 Speaker übereinander und ggf. dann 3 oder 4 so dass man sich die Veränderung der Schallverteilung grafisch vorstellen kann?
(ohne HT und Subs damits einfach bleibt)
Quasi von der Kugel zum „Zylinder“?
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gibt da divrse tools der hersteller und freie programme, da kannst du es dann selber basteln.
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Noch besser ist, wenn man versteht, was so ein Zelt daraus macht.

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p.s. wissen halbiert sich nicht wenn man es teilt, es verdoppelt sich.
die Frage ist ob er recht hat mit der These dass der Zuhörer (im Nahbereich) von allen Speakern etwas (mit Laufzeitunterschieden) hört.
Meine Wahrnehmung ist anders und ich denke dass sich die Luftmoleküle des oberen Speakers und die des Unteren aneinander "ausrichten" in Richtung Lotachse (mehr oder weniger präzise formuliert).
d.h. ich hör vom oberen Speaker im Nahbereich nichts wenn ich an einer Säule mit 16 Speakern unten mein Ohr hinhalte.
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Natürlich hört man alle Speaker. Die Luftmoleküle bleiben so oder so an Ort und Stelle. Ist ja kein Gebläse.
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die Moleküle bleiben zwar am Platz, schwingen aber und stossen aneinander. Und diese Stossrichtung meinte ich mit aneinander ausgerichtet. Deswegen hör ich (abgesehen von ggf. Raumreflexionen) da eigentlich nichts. Und und m.E. ist die Reichweitenerhöhung dadurch bedingt.
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Aber was heißt in dem Fall hören? Wenn alle das gleiche Signal liefern...
Abgesehen davon geht es im Video um den HT. Und da bezweifle ich die Aussage im Video durchaus, da die Hörner ja einzeln schon nur mit 10°± abstrahlen und sich die Wellenfronten im sinnvollen Bereich addieren sollten.
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Wenn man sich die vertikalen Isobaren von gut konstruierten Linearrayelementen anschaut, wird man feststellen, das im für Kammfilter relevanten Bereich dieses Phänomen was nicht auftreten wird.
Die vertikale Richtcharakteristik von Linearrayelementen kommt auch nicht von ungefähr, da möchte man genau kein CD verhalten haben, sondern eine definiert gekrümmte Wellenfront, die entsprechend diese Richtcharakteristik mit sich bringt.
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Aber was heißt in dem Fall hören? Wenn alle das gleiche Signal liefern...
ich spiele Musik ab und gehe mit dem Hörgerät (Ohr) näher ran und weiter weg. Versuche dann mittels Kopfdrehung ( Kopf seitwärts gekippt) die selben Klänge (Ohr ist ja sehr laufzeitempfindlich) vom anderen Speaker zu erkennen.
Wenn da was wäre würde ich ja Kammfiltereffekte hören. Das Video ist nicht auf HT bezogen.
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Das Video ist nicht auf HT bezogen.
In der Zeichnung ging es um 10kHz.
Die Wellenlängen vom TT sind viel zu Lang für Kammfilter, da die Abstände der Chassis (hoffentlich) geringer sind, als die halbe Wellenlänge.
Außerdem hört man den Kammfilter nicht durch drehen des Kopfes, sondern durch die Änderung der Position.
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es ist 7-10 Grad was er hinschreibt. Der Winkel vom oberen Speaker zum Zuhörer.
habe natürlich auch meinen Kopf bewegt...
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bei 10kHz würde ich aber auch mitgehen, dass man da off axis keine wahrnehmbare energie mehr hat.
man hört da nur einen - oder nur benachbarte speaker. die hörner am anderen ende (in dem fall also z.b. ganz oben) spielen da normalerweise keine nennenswerte rolle mehr, weil deren pegel off axis schon sehr gering ist.
bei größeren entfernungen zum array hört man da sicher auch mehrere quellen, aber da ist die realtive entfernung zum zuhörer und zwischen den hörnern so gering, dass es da auch keine rolle mehr spielt.
so sehe ich das jedenfalls
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