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TA18 aufwerten?

  • Cranky
  • 27. August 2024 um 08:21
  • Cranky
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    3
    • 27. August 2024 um 08:21
    • #1

    Guten Morgen,

    ich bin schon seit Längerem aufmerksamer Leser dieses Forums und habe mich nun für meine erste Frage, bzw. ein Hilfeersuchen hier angemeldet und würde mich über eure Meinungen freuen:

    Ich habe mega günstig ein Thomann Powerbundle geschossen, 2x TA18 und TA 12 (Pro?). Samt Cordialverkabelung und Distanzstangen habe ich alles für 450€ bekommen, war ein sehr schöner Tag :)

    Ich nutze das Set für kleinere Partys, vielleicht 50 PAX, für Festivals und daheim am eDrum mit gehobener Zimmerlautstärke.

    Wie ich zu dem Thema TA18 bereits häufig gelesen habe, sind diese eher schwammig/mulmig und wenn ich die Infos korrekt gesammelt habe, liegt das an der Mischung aus günstigem Preis und Bandpass-Bauweise.

    Da ich die zwei Kisten nun aber schon habe, wäre meine Frage, ob man z.B. durch Austausch der Chassis auf etwas Höherwertiges den Sound merklich verbessern könnte oder ob dieses Vorhaben aufgrund Bauweise oder Endstufe von euch als eher hoffnungslos eingestuft wird.

    Ich bin eigentlich auf der Suche nach einem trockenen, definierten Bass (speziell für Kick des eDrums). Hier im Forum wurde aus der Profiecke bereits mehrfach abgeraten, verschiedene Subwoofer(-Typen) miteinander zu kombinieren. Gilt das auch im Hobbybereich? Ich messe das System ohnehin nicht ein und habe von Phasen etc. keinen Plan. Ich hatte aber mehrfach überlegt z.B. den Doppel-12er Pyrit zu kaufen, der ja etwas trockener sein soll und somit am eDrum vielleicht etwas geiler klingt.

    Aber die Kombination aus TA18 und Pyrit 12 macht wahrscheinlich keinen Sinn, oder? Also TA18 für den Bauch, Pyrit für den Kickbass?

    Besten Dank schon mal ;)

    MfG

    Cranky

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  • hell&dunkel 27. August 2024 um 08:55

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Lampenschubser
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    • 27. August 2024 um 09:16
    • #2

    Passender wäre doch eher der 15er Pro-Achat Sub.

    Der TA18 ist zwar definitiv nicht gut, aber wenn ich damit arbeiten musste, konnte ich dennoch ein fürs Publikum gutes Ergebnis erzielen. Für den Preis war/ist die Kiste schon ok was Robustheit, Preis, Leistung, usw. angeht. Klingt halt eher wie ein ausgelatschter Nexobandpass blubber blubber.

  • floger
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    • 27. August 2024 um 10:24
    • #3
    Zitat von Lampenschubser

    Der TA18 ist zwar definitiv nicht gut, aber wenn ich damit arbeiten musste, konnte ich dennoch ein fürs Publikum gutes Ergebnis erzielen.

    Ich würde das sogar noch positiver formulieren. Der ist für seinen Preis schon OK. Zusammen mit guten Tops ist er mir nicht negativ aufgefallen.

    Chassis tauschen bringt nix, denn es bleibt ja ein Bandpass. Abgesehen davon entsteht der meiste Mulm durch den Raum.

    Hauptproblem dürfte eher sein, dass die Tops in dieser Konstellation Fullrange laufen.

  • Lampenschubser
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    • 27. August 2024 um 10:40
    • #4

    Wobei zumindest die T12 ein recht brauchbares Gerät ist. Auch nicht überragend, aber doch völlig ok.

    Die Trennung mache ich bei solchen Aktivsystemen oft mal gerne am Pult - klar ist auch irgendwo ein kompromiss, aber wenigstens hab ichs dann in der Hand.

  • FF
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    • 27. August 2024 um 14:21
    • #5
    Zitat von floger

    Chassis tauschen bringt nix, denn es bleibt ja ein Bandpass. Abgesehen davon entsteht der meiste Mulm durch den Raum.

    Hauptproblem dürfte eher sein, dass die Tops in dieser Konstellation Fullrange laufen.

    Wenn Cranky den TA18 geometrisch mal richtig ausmisst, könnte man ein paar Simus aufsetzen und schauen, ob nicht doch ein anderes Chassis besser passt?

    Ausmessen heißt dann aber komplett mit allen Außen- & Innenmaßen, Teilern sowie Lage, Durchmesser und Länge der Ports.

  • FF
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    • 27. August 2024 um 14:31
    • #6

    Andere Möglichkeit: falls im TA18 tatsächlich das Thomann-Chassis "the box speaker 18-500" steckt, könnte man damit auch andere Gehäuse bestücken - dazu finden sich viele Vorschläge.

  • Lampenschubser
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    • 27. August 2024 um 14:46
    • #7

    Ich würd ja einfach garnix machen und mich freuen das du einen echten Schnapper für ein durchaus brauchbares System gemacht hast.

  • VTLS
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    • 27. August 2024 um 14:58
    • #8
    Zitat von Lampenschubser

    Ich würd ja einfach garnix machen und mich freuen das du einen echten Schnapper für ein durchaus brauchbares System gemacht hast.

    entweder das oder ta18 abstoßen und nur den 212Pyrit nehmen. der ist echt okay und spielt bis 30Hz runter

    Gruß Luca

  • zegi
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    • 27. August 2024 um 18:08
    • #9

    Eine Aufwertung könnte auch sein, wenn vorher im Signalweg gute Komponenten verbaut sind. Ist das nur DJ-Mukke oder ist mit "Festival" auch Livemusik gemeint? U.U. kann ein schlaues Mischpult mit parametrischem EQ dem System wesentlich mehr entlocken, als andere Pappen.

    Der Ton macht die Musik.

  • madmax
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    • 27. August 2024 um 18:54
    • #10

    Braun anstreichen. ^^

    Never stop a running System

  • Fux
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    • 27. August 2024 um 20:47
    • Hilfreichste Antwort
    • #11

    Ein schöner Kick kann nicht aus einer Bassbox kommen, die nur den Frequenzbereich bis irgendwo unter 150Hz (oder gar bloß bis 100Hz abdeckt).

    Der "Kick" sitzt höher und kann durch solche Bassboxen nicht abgedeckt werden, sondern sollte durch den nächst höheren Weg abgedeckt werden.

    (Bassboxen die auch Tiefmitten können sind vor längerer Zeit aus der Mode gekommen...)

    Schraub mal am parametrischen Mischer EQ (von mir aus auch über Kopfhöhrer oder einen anständigen Studiomonitor) herum und schau wo Du den "Kick" findest.

    Der fehlende "Kick" liegt m.E. meist daran, dass ein Subwoofer da überhaupt nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann und das zugehörige Topteil klingt wie ein "Smartphone in laut".

    Den meisten Zuhöhrern gefällt aber inzwischen der Sound Ihres Smartphones und wenn dann noch Tiefbass mit um mindestens 10dB überhöhtem Pegel dazu kommt, empfinden sie das als hervorragend.

    Ich möchte das nicht verurteilen, weil jeder Musik so hören kann wie er will, aber meiner Erwartungshaltung an Musikwiedergabe entspricht das nicht.

    Vieleicht sollte man da auch differenzieren zwischen dem körperlich gefühltem Schub/Druck der aber auch nicht aus dem tiefen Sublowbereich kommt und dem was wirklich "kickt/klickt", eine schnelle Double-Bass erst transparent macht und nicht nur "blubbern" läßt, und in einem seeeehr viel höher gelegenem Freuquenzbereich angesiedelt ist.

    P.S.

    Ich übe (eher erfoglos ;) auch ab und zu E-Drum über meine Haus-Anlage und merke dabei auch, dass da richtiger Tiefbass fürs Spielgefühl überhaupt nichts bringt, sondern der Schub im oberen Bassbereich in Verbindung mit knackigen Mitten und auch entsprechend Höhen (gerade auf der Kick) erst den wirklichen Spaß ausmachen.

    Das mag jetzt jeder sicher individuell anders sehen und sind daher nur meine 2 cent.

    Viele Grüße,
    Fux

  • slaytalix
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    • 28. August 2024 um 06:49
    • #12

    madmax: Wenn nicht noch das Logo aus Frankreich draufkommt, geht das ja. Sonst ist ja der Typ in den USA zu Gefängnis & Geldstrafe verurteilt worden.

    L-Acoustics Obtains Prison Sentences for Loudspeaker Counterfeiters - L-Acoustics
    Prison sentences were issued for loudspeaker counterfeiters with a task force dedicated to addressing counterfeit products.
    www.l-acoustics.com

    Sonst ist die TA 18 ja eigentlich eine Art Syrincs 184, deren Rechte ja auch Thomann gekauft hat & neue Aktivboxen von Syrincs gibt es auch unter diesem Namen.

    SYRINCS S3-184 / S3-188 18"-Subwoofer für S3-101

    ähm. ich habe jetzt diese Pyrit 212 mit der Achat 212 verwechselt. darüber wurde auch mal berichtet mit anderen Chassis

    hier: https://www.thomann.de/de/the_box_pro…sRoC96YQAvD_BwE

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • Cranky 9. September 2024 um 16:19

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Cranky
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    • 9. September 2024 um 16:31
    • #13

    Schon mal vielen Dank für die Antworten, ich habe auf die Schnelle leider nicht herausgefunden, wie ich einzelnen Antworten einen Daumen hoch geben kann.

    Zitat von FF

    Wenn Cranky den TA18 geometrisch mal richtig ausmisst, könnte man ein paar Simus aufsetzen und schauen, ob nicht doch ein anderes Chassis besser passt?

    Ich fürchte, dass übersteigt etwas den Aufwand, den ich mir mit den Kisten machen wollte. Ist Ausmessen denn überhaupt notwendig, wenn da wieder 18er reinkommen würden? Dann müsste ja bei jedem Chassis eine Art empfohlenes Volumen etc. angegeben werden, oder sehe ich das falsch? Woher kriege ich denn die notwendigen Infos, wenn ich am Gehäuse keine Umbauten vornehmen will?


    Die Option, die TA18 zu verkloppen und dafür den Pyrit Doppel-12er zu nehmen, hatte ich auch schon im Sinn. Dann hätte ich aber 12er in den Tops und 12er als Bass. Das mag nun Anfänger-Gefasel sein, aber ich bilde mir ein, dass ich öfters gelesen habe, dass man z.B. zu 12er Subs eher 10er oder 8er Tops nimmt.

    Zitat von zegi

    Ist das nur DJ-Mukke oder ist mit "Festival" auch Livemusik gemeint?

    Auf Partys eher DJ-Mucke, größtenteils Elektro/Schlager-Zeug. Zur späten Stunde läuft aber auch Manowar und Rammstein.

    Das mit Festivals meint Konserven-Musik auf dem Campground.

    Aber für kleine Livegigs mit meiner Band (wenn sich mal welche ergeben) würde ich die Anlage auch gerne nutzen, bevor ich mir dafür dann ein fremdes System leihen muss. In dem Fall würde z.B. eDrum, Bass und Gesang darüber laufen.


    Meint ihr, ich kann aus dem 212 Pyrit so viel rausholen, wie aus den beiden TA18? Fehlt natürlich trotzdem an Membranfläche.

  • Cranky
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    • 9. September 2024 um 16:36
    • #14
    Zitat von floger

    Hauptproblem dürfte eher sein, dass die Tops in dieser Konstellation Fullrange laufen.

    Ich dachte, die TA18 haben eine Weiche auch am Output? Oder ist das nur ein Highcut und die Outputs schleifen nur durch? Damn, hab' nur den Frequenz-Knopp gesehen und dachte, dass da eine Weiche verbaut ist. Wenn das aber nicht der Fall ist, werde ich sie definitiv mit einer Weiche trennen.

  • zegi
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    • 9. September 2024 um 21:10
    • #15

    Ist leider keine Weiche im TA18.

    In der Regel haben Subs schon grössere Membranquerschnitte, aber das muss nicht so sein. Von Audio Zenit gabs afair mal einen Hornbass mit 4* 10", von EAW Hornsubs mit 12" und die URPS Subs hatten kleine Pappen als eine der zentralen Eigenschaften. Es braucht dann halt mehrere kleine Treiber, um die fehlende Membranfläche wettzumachen, dafür spielen diese Konstrukte oft präziser.

    Der Ton macht die Musik.

  • Lampenschubser
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    • 9. September 2024 um 21:43
    • #16

    Am meisten im Vergleich zum aufgewendeten gewinnst du vermutlich mit einem externen Controller/einem Pult, dass das kann.

  • VTLS
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    • 10. September 2024 um 00:04
    • #17
    Zitat von Cranky

    Meint ihr, ich kann aus dem 212 Pyrit so viel rausholen, wie aus den beiden TA18? Fehlt natürlich trotzdem an Membranfläche.

    ja, der 2x12" hat etwa 10% weniger membranfläche.

    nein ein 18"er spielt nicht zwindend tiefer als ein 2x12"er.

    die aktiven Pyrit im speziellen speilen mit dem Pyrit 15"-Top preset bis 30Hz runter. hab ich schon als Infra für TW-B30 verwendet. ging gut. C15/b30 quasi als fulrangebox LR und 4 Pyrit als Infras dazu war cool (war noch ein bisschen DSP Magie dabei)

    Gruß Luca

  • Lampenschubser
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    • 10. September 2024 um 07:15
    • #18

    Wenn schon tauschen, dann doch bitte gegen ein vernünftiges Markenprodukt und nicht von dem einen Rödel zum anderen.

    Jedenfalls würde ich eher mit den TA18 Leben bis ich mir was "richtiges" leisten Kann und dann wechseln. Derweil kann man die Trennung auch mit einem Pult lösen welches einen High und einen Lowcut in den Ausgängen schalten und regeln kann.

  • FF
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    • 10. September 2024 um 09:28
    • #19
    Zitat von Cranky

    Ich fürchte, dass übersteigt etwas den Aufwand, den ich mir mit den Kisten machen wollte. Ist Ausmessen denn überhaupt notwendig, wenn da wieder 18er reinkommen würden? Dann müsste ja bei jedem Chassis eine Art empfohlenes Volumen etc. angegeben werden, oder sehe ich das falsch? Woher kriege ich denn die notwendigen Infos, wenn ich am Gehäuse keine Umbauten vornehmen will?

    Ein Forum ist keine Einbahnstraße, d.h. man nimmt nicht nur, sondern gibt auch. Der TA18 ist relativ stark verbreitet und die Frage zu möglichen Verbesserungen taucht immer wieder auf. Bei dir stehen die Kisten schon herum und zum Einbau eines anderen Chassis müsstest du den Schraubenzieher sowieso in die Hand nehmen. Der Mehraufwand, dabei eine vermaßten Skizze zu erstellen, liegt bei 15-30 Minuten.

    Auf dieser Datenbasis könnte eine Simulation erstellt werden und andere Chassis geprüft werden. Davon würden dann andere, aber auch du selbst profitieren.

    Denn selbstverständlich sind nicht alle 18er gleich... ;)

  • FF
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    • 20. Oktober 2024 um 10:31
    • #20

    Cranky möchtest du zu dem von dir eröffneten Thema noch etwas beitragen oder ist das auch zu viel Aufwand?

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