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XLR abwinkeln für Chorabnahme ab Decke

  • zegi
  • 14. September 2024 um 19:52
  • zegi
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    • 14. September 2024 um 19:52
    • #1

    Hallo zusammen

    Normalerweise nehme ich Chöre mit Mics auf Stativen ab. Jetzt bin ich aber vor einer Situation, wo explizit gefordert ist, dass das über Mikrofone von der Decke hängend gemacht werden muss.

    Kerzengerade nach unten scheint mir nicht so zielführend. Es gibt Hersteller, die bieten Mics an, mit einer "Drahthalterung", um das Mic in eine Richtung abzuwinkeln.

    Ich würde das Gerne mit den CM4 von Line Audio machen (klein und leicht). Gibt es für eine solche Anwendung etwas fertiges zum Kaufen? Oder habt ihr da einen guten Trick, wie man die Mics wenigstens etwas ausrichten kann?

    In einem anderen Forum habe ich mal was gelesen von Drahtseilen, die V-förmig gehängt werden, um damit das Mikrofon auszurichten. Das klingt für mich aber nach "mit Kanonen auf Spatzen schiessen". Immerhin hält das XLR Kabel das kleine Mikrofon auch ohne Drahtseil sehr solide...

    Noch als Vertreter der "Abhängemikrofone": https://www.audio-technica.com/de-de/pro45?sr…_ZIO8n0FBJ5F7Lg

    Der Ton macht die Musik.

    Einmal editiert, zuletzt von zegi (14. September 2024 um 20:20)

  • Online
    ulf klüpfel
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    • 14. September 2024 um 20:26
    • #2

    Wenn es nur für einmalig oder selten ist würde ich als erstes testen wie sich die Mics ausrichten wenn der XLR am Mikro ein 90° Winkelstecker ist.

    Wenn das nicht passt einen kurzen XLR Schwanenhals ( von omnitronic oder Gravity unter 20€) zwischen kabel und Mic einbauen. Dann lässt sich der gewünschte Winkel modellieren

    Nur zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit der Menschen, beim Weltall bin ich mir jedoch nicht sicher. (Albert Einstein)

  • floger
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    • 14. September 2024 um 21:26
    • #3

    Im Zweifelsfall reicht es, wenn man den Clip ans Kabel klebt. Winkelstecker ist zu weit hinten.

    Edit: Am besten zwei Mikros mit einer Stereoschiene verbinden damit sich nichts verdreht.

  • zegi
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    • 14. September 2024 um 21:28
    • #4

    Wie meinst du das mit dem Clip? Welcher Clip?

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 14. September 2024 um 21:29
    • #5

    Den normalen Mikroclip, der an das Stativ geschraubt wird.

  • Christian S.
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    • 14. September 2024 um 21:35
    • #6

    Das Kabel oder Stahlseil einfach als Schlaufe zurück zum gewünschten Schwerpunkt, so dass der gewünschte Winkel sich einstellt und genügend Isoband nutzen...

    Schöner und weniger bastelig ist natürlich immer mit Stahlseil und richtiger Halterung. So ein kleiner Reutlinger mit 5-15m Seil kostet nun wirklich nicht die Welt.

  • zegi
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    • 14. September 2024 um 21:37
    • #7
    Zitat von Christian S.

    Schöner und weniger bastelig ist natürlich immer mit Stahlseil und richtiger Halterung. So ein kleiner Reutlinger mit 5-15m Seil kostet nun wirklich nicht die Welt.

    Da hast du nicht zufällig ein Bild von?

    Der Ton macht die Musik.

  • Ton Heini
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    • 14. September 2024 um 22:39
    • #8
    Zitat von zegi

    In einem anderen Forum habe ich mal was gelesen von Drahtseilen, die V-förmig gehängt werden, um damit das Mikrofon auszurichten. Das klingt für mich aber nach "mit Kanonen auf Spatzen schiessen". Immerhin hält das XLR Kabel das kleine Mikrofon auch ohne Drahtseil sehr solide...

    Noch als Vertreter der "Abhängemikrofone": https://www.audio-technica.com/de-de/pro45?sr…_ZIO8n0FBJ5F7Lg

    Wenn Du die Mikrofone nur an ein XLR Kabel hängst solltest Du das min. Einen Tag vorher aufbauen damit sich die Kabel „abhängen“ können. Am Showtag dann nochmal nachjustieren.

    Die drehen sich sonst während der Show.🙈

    Wenn das eine einmalige Aktion ist würde ich die Mikrofone jeweils an 2 Punkten abhängen hinten halt das XLR Kabel und vorne eine Nylon Schnur.

    Aber egal wie nimm Dir ausreichend Zeit dafür.😉

    Viel Erfolg

  • wora
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    • 14. September 2024 um 22:54
    • #9
    Zitat von Christian S.

    Das Kabel ... einfach als Schlaufe zurück zum gewünschten Schwerpunkt, so dass der gewünschte Winkel sich einstellt und genügend Isoband nutzen...

    genau so hab ich das bisher auch gemacht. man muss sich dabei einmal überlegen, wie man das kabel führen (oder "vernoten") muss, dann macht man das bei allen eingesetzten mikrofonen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 15. September 2024 um 07:21
    • #10

    Ich sehe das so wie Ton Heini: bisher hatte ich einfach kein Glück mit 1-Punkt-Aufhängungen.

    In der Tonhalle in ZH wird auch oft (z.B. vom Fernsehen) abgehangen, da wird immer mit Nylonschnur ausgerichtet.

    (Macht man das ein paar mal am selben Ort hat man auch schon die passenden Längen mit kleinen Haken o.ä. parat liegen)

    Ich hatte damals bei meiner monatlichen Orchsteraufnahme eine Stereoschiene an einem dünnen Metallbügel, der wiederum am Stereokabel an einem Kabelbinder eingegangen wurde - dadurch konnte die Schiene schon mal nicht kippen.

    Aber beim Versuch über die ca. 5-6m Kabellänge zu Drehen war das immer so:

    bewegt sich nicht, bewegt sich nicht, bewegt sich nicht, ups zu weit. Deswegen dann das Nylonset.

    Wie sehen denn deine Hängepunkte aus und wie weit geht es dann runter?

  • zegi
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    • 15. September 2024 um 08:11
    • #11

    Ich sehe schon, dass es wohl etwas Gebastel brauchen wird.

    Die Bühne ist geschätzt etwa 4m hoch. Es gibt einen fahrbaren Zug und zwei 50mm Stangen, die fix sind. Ausserdem sind dort noch diese angewinkelten Akustikplatten.

    Der Ton macht die Musik.

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    • 15. September 2024 um 09:07
    • #12

    Google doch mal im Baumarkt Deines Vertrauens nach t-förmigen Flachverbindern.

    In die Mitte ein Loch für die Mikroklemme bohren, und seitlich je eines für einen Slider nutzen. Hinten das Mikrokabel mit Kabelbinder am Blech Fixieren, und zum ausrichten der Grundkonstruktion nutzen. Das Mikro selbst dann in der Klemme neigen zur Feinjustierung.

    Für dünne Slider/Stahlseile würde ich mich bei https://www.licht-zubehoer.de nach fertigen Abhängesets umsehen ,

    Und eine 1/4" schraube um die Mikroklemme zu kontern bekommst Du bei Herrn Schneider vom zollshop.de

    Dann bist Du mit grob 25 Euro Material dabei, hast aber eine saubere lösung, die sich seitlich nicht drehen kann. Optisch Kein Highlight, aber dafür bekommst Du vermutlich auch kein Geld...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

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    • 15. September 2024 um 09:21
    • #13

    zegi ruf einfach mal an - ich habe hier noch einiges herum liegen an Metallwaren, Adapter, Nylonschnur, dünne Drahtseile, usw. 3/8“-Gewindeschneider ist auch vorhanden.

  • wora
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    • 15. September 2024 um 12:42
    • #14
    Zitat von zegi

    Ich sehe schon, dass es wohl etwas Gebastel brauchen wird.

    so isses ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Christian S.
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    • 15. September 2024 um 18:59
    • #15
    Zitat von zegi

    Da hast du nicht zufällig ein Bild von?

    Nee, nicht im Einsatz. Das soll ja wenig zu sehen sein und ist daher schwer zu fotografieren ;)

    Dachte da an sowas, aber das ist fast schon zu massiv;

    Typ 50 SV III

    Aber wenn man sich auf der Seite umguckt, dann findet man auch dort kleinere Modelle und auch welche mit verstellbarem Kugelgelenk.

  • audiobo
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    • 16. September 2024 um 01:36
    • #16
    Zitat von Christian S.

    Nee, nicht im Einsatz. Das soll ja wenig zu sehen sein und ist daher schwer zu fotografieren ;)

    Dachte da an sowas, aber das ist fast schon zu massiv;

    https://reutlinger.de/de/typ-50-sv-iii

    Aber wenn man sich auf der Seite umguckt, dann findet man auch dort kleinere Modelle und auch welche mit verstellbarem Kugelgelenk.

    Das da:

    Drahtseilhalter Typ 15 ZW M6, m.R.

    M6 kann man direkt in eine Superclamp schrauben, auf der anderen Seite dann mit Adapter auf 3/8".

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (16. September 2024 um 13:43)

  • lisa f.
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    • 16. September 2024 um 09:15
    • #17

    Schnur und Zubbelband?

    Die letzten male, die ich so ‚ne Gigs gemacht hatte hingen die Mics grade runter und alles war gut.

    Das letzte war ein Schulchor Wettbewerb. Das hat sehr gut geklappt.

    Aber ja, egal wie, das ist ein gebastel. Viel Spaß.

  • audiobo
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    • 16. September 2024 um 09:27
    • #18

    wie ist da eigentlich der optische Anspruch?

    Die Reutlinger sind ja toll, aber helfen auch erstmal nur bedingt beim ausrichten.

    Unter Umständen ist auch tatsächlich Kabel + Zumbel + dünne schwarze PP-Schnur das Material der Stunde, vor allem wenn es nur einmal oder so ist. Nylon hat z.B. die unangenehme Eigenschaft dass es sehr glatt ist... Drahtseile mag man nicht so gerne vor Ort auf die erforderliche Länge kürzen...

    Die CM4 sind ja auch eher breite (offene) Nieren - die müssen tendenziell eher näher ran als gradgenau ausgerichtet zu werden...

  • audiobo
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    • 16. September 2024 um 09:40
    • #19

    So in der Art:

    oder so, wenn Fixpunkte in der Tiefe fehlen und Mikros nebeneinander hängen:

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (16. September 2024 um 10:32)

  • pfeiffe
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    • 16. September 2024 um 10:50
    • #20

    ich habs in meinen theaterzeiten auch immer gerade nach unten ohne anwinkeln gemacht. Das funktionierte immer super und die fummelei mit dem verdrehen und ausrichten stand mMn in keinem Verhältnis zum Mehrwert des Winkelns...

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