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Kompaktes, robustes Pult für DJ, Hochzeiten etc.

  • Alex K.
  • 31. Dezember 2024 um 13:05
  • Alex K.
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    • 31. Dezember 2024 um 13:05
    • #1

    Hallo in die Runde,

    Ich bin aktuell auf der Suche nach einem kompakten und vor allen Dingen Robustem Pult für meinen Verleih.

    Kurz zum Einsatzgebiet:

    Ich bediene aktuell hauptsächlich alles mögliche an Hochzeiten sowie den ein oder anderen größeren runden Geburtstag.

    Dabei stelle ich nur Audio/Licht Material sowie Auf- und Abbau, Dj oder Alleinunterhalter falls vorhanden, ist immer Extern.

    Das Pult hat also vor allem die Aufgabe des Funktionschecks und damit meine Kunden die Anlage auch möglichst einfach vor bzw. nach dem (meistens) DJ bespielen können.

    Bis dahin ja erstmal alles Basic, dafür gibt Produkte wie Sand am Meer. Allerdings sind die meisten Lösungen diesbezüglich eher auf billig getrimmt, und alle Pult die ich aktuell so habe fangen nach dann nach 2 -3 Jahren an lustige :S Stör-Geräusche von sich zu geben wenn einzelne Potis bzw. Faber nicht mit äußerster Vorsicht bedient werden. Andere Problempunkte sind uralte Bluetooth-Standards sowie Hörbare Klangverschlechterung.

    Für mich haben sich also folgende Anforderungen in absteigender Relevanz Herausgestellt:

    -Langlebige, Hochwertige Bedienelemente

    -Mindestens Bluetooth 4.0 eher 5.0 (soll ja noch eine Weile dienen)

    -Symmetrische Main-Out

    -So groß wie nötig, so kompakt wie möglich

    -2 symmetrische Mikrofon-Eingänge (Wenn alles andere Passt wäre auch 1 Eingang in Ordnung)

    -Stereo Eingangskanal für Zuspieler für z.B. DJ-Mixer

    -Preis relativ irrelevant

    Nach langem Suchen ist mir bisher eigentlich nur das Mackie ProFX6v3+ ins Auge gefallen, welches es noch nicht mal ein halbes Jahr gibt (Qualität der Bedienelemente konnte ich bisher noch nicht beurteilen). Eigentlich stelle ich jetzt keine extremen Anforderungen, wieso gibt der Markt so wenig her? Selbst das Mackie hat dann wieder einige Funktionen die ich nicht benötige.

    Nochmal ein Beispiel an was ich kein Interesse habe: The t.mix 201- USB Play

    Für den Preis einiges an Funktionalität aber:

    minderwertige Fader

    gleiche Drehregler mit großen haptischen Unterschieden

    schlechte Bluetooth Reichweite und unintuitive Kopplung

    sehr klobig und unästhetisch wenn nicht in Case verbaut

    eher Mixer als Mischpult

    Ich freue mich über Empfehlungen oder Meinungen bezüglich des Angebot. Sind solche Produkte eventuell doch spezifischer als ich denke?

    Gruß und guten Rutsch

    Alexander


  • floger
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    • 31. Dezember 2024 um 13:35
    • #2

    Eventuell wäre das Behringer Flow 8 was?

    - Fühlt sich sehr hochwertig an.

    - Kann viel, muss aber nicht

    - Bluetooth (keine Ahnung welche Version)

    - Genung ein und Ausgänge und FX für kleine musikalische Einlagen.

    - USB Interface

    Einziger echter Nachteil ist die Micro-USB-Buchse für die Stromversorgung. Ich hab mir dafür einen Winkeladapter geholt, der am Pult bleibt.

  • phlownd
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    • 31. Dezember 2024 um 13:42
    • #3

    Allen & Heath CQ-18T

  • Alex K.
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    • 31. Dezember 2024 um 13:51
    • #4

    Danke schonmal für die Antwort, Bluetooth-Standard ist beim Flow 8 4.0

    Hatte ich mir sogar vorher schonmal angeschaut aber offensichtlich zu kurz.

    Ist auf jeden Fall ein potenzieller Kandidat, auch wenn USB-C natürlich wünschenswert ist. Was ich davon halte, dass der EQ komplett in die App ausgelagert ist müsste ich im Betrieb ausprobieren, allerdings schonmal der riesen Vorteil dass ohne Aufsicht keine Drehregler das Interesse betrunkener Gäste wecken.

  • floger
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    • 31. Dezember 2024 um 13:59
    • #5

    Genau. Ich habs mir auch genau zu diesem Zweck gekauft. Quasi ein glorifizierter Lautstärkeregler um alle möglichen Quellen auf die PA zu kriegen. Die Latenz bei Bluetooth kommt mir etwas lang vor. Aber solange das nicht Synchron zu irgend etwas laufen muss, passt das.

    Nebenbei funktioniert das Pult auch noch als Audiointerface für Mehrspuraufnahmen.

  • Alex K.
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    • 31. Dezember 2024 um 14:02
    • #6
    Zitat von phlownd

    Allen & Heath CQ-18T

    Auch sehr Interessant würde auch gleich für kleine Bands mit ausreichen, allerdings muss ich erstmal validieren ob eine Laie da selbstständige Musik aus seinem Smartphone zum spielen bringt.

  • steffenr
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    • 31. Dezember 2024 um 14:11
    • #7
    Zitat von Alex K.

    eher Mixer als Mischpult

    Ein ganz lustiger!

  • secluded
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    • 31. Dezember 2024 um 14:16
    • #8

    die Mackie Onyx kenn' ich - sind aber zu alt, als daß da 'n BT5.0 drinne wäre ^^

    Presonus hat auch schnuffige Kleinstmixer mit BT5.0

    StudioLice AR8c - vielleicht is das ja was

    XLR, Klinke, Cinch, BT, USB, SD-Karte, Miniklinke - also eigentlich alles abspielbar :S

    Ausgang XLR

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • TomyN
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    • 31. Dezember 2024 um 14:16
    • #9
    Zitat von floger

    Einziger echter Nachteil ist die Micro-USB-Buchse für die Stromversorgung. Ich hab mir dafür einen Winkeladapter geholt, der am Pult bleibt.

    Bin da bei Dir. Sehr schönes Teil für kleine Sachen, inzwischen hab ich den Stromanschluss umgebaut. Weiß auch nicht, wer da die Idee hatte ein sonst recht robustes Teil damit nur noch sehr begrenzt 'straßentauglich' zu machen.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Alex K.
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    • 31. Dezember 2024 um 14:46
    • #10
    Zitat von secluded

    die Mackie Onyx kenn' ich - sind aber zu alt, als daß da 'n BT5.0 drinne wäre ^^

    Presonus hat auch schnuffige Kleinstmixer mit BT5.0

    StudioLice AR8c - vielleicht is das ja was

    XLR, Klinke, Cinch, BT, USB, SD-Karte, Miniklinke - also eigentlich alles abspielbar :S

    Ausgang XLR

    Den Studiolive AR8c hatte ich schon in der Hand, leider fühlen sich die wackligen Regler eher an wie die in der 50€ Klasse hat mir leider garnicht gefallen, sehr schade eigentlich weil er feature technisch gut passen würde.

  • wora
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    • 31. Dezember 2024 um 15:13
    • #11

    für die beschriebene anforderung würde ich persönlich einen ganz anderen weg gehen:

    Allen&Heath AHM16 mit IP6 als Fernbedienung.

    dazu einen beliebigen bluetooth empfänger, den man bei bedarf nach ein paar jahren einfach gegen ein neueres modell austauschen kann.

    der AHM ist ein controller mit 8 inputs und 8 outputs.

    man kann damit einiges anstellen, er erfüllt viele aufgaben, vom lautsprecher-controller bis zum einfachen audio-mischpult. an die eingänge kann man mikrofone oder linequellen anschließen, die signalbearbeitung erfolgt dann über eine software.

    das bedeutet: der kunde hat dann keine möglichkeit, irgendwie dran rumzupfuschen! er bekommt einfach den IP6, der 6 potis und einige taster hat. diese potis und taster werden über die software konfiguriert - das heisst, auch hier kann der kunde keinen unsinn anrichten, die bedienung kann für ihn sehr einfach gehalten werden.

    die fernbedienung IP6 wird über ein netzwerkkabel an den AHM angeschlossen, welches bis zu 100m lang sein kann.

    man könnte es dann beispielsweise so machen:

    input 1 = Mikrofon1

    input 2 = Mikrofon2

    input 3+4 = DJ Pult

    input 5+6 = Bluetooth Empfänger

    input 7+8 = (reserve)

    output 1+2 = subwoofer

    output 3+4 = topteile

    output 5+6 = DJ Monitor

    output 7+8 = (reserve)

    auf dem IP6 dann die belegung:

    poti 1 = Mic 1

    poti 2 = Mic 2

    poti 3 = DJ (zur PA)

    poti 4 = Bluetooth

    poti 5 = (reserve)

    poti 6 = DJ (Monitor)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Alex K.
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    • 31. Dezember 2024 um 15:42
    • #12

    Auch ein spannender Ansatz, nur das Ip6 auf dem Tisch zu haben wäre schön schlicht, allerdings wollte ich weg von externen Bluetoothempfängern vor allem wegen zusätzlichen Kabeln zum Pult und Netzstecker vom Empfänger.

    Außerdem übernimmt bei mir das Audioprocessing alles die Systemendstufe die ist bei mir dann gesperrt da kann sonst auch nicht viel gepfuscht werden.

    Das der Kunde am Ende nur ein Laut leise Fader hat wäre natürlich optimal, da würde das Behringer Flow 8 natürlich auch gut den zweck erfüllen allerdings schreckt mich der anfällige Stromanschluss doch ab, da eben nicht nur ich damit umgehe

  • MiFa1969
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    • 31. Dezember 2024 um 15:45
    • #13

    Ich nehme für solche Sachen immer mein Yamaha MG10XU. Das ist kompakt, robust und hat einen USB Anschluss. Leider kein Blauzahn. Aber die Audio Qualität ist hervorragend. Da rauscht nichts und die Potis laufen sauber ohne knackser. Wenn es das noch mit Bluetooth geben würde…

  • phlownd
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    • 31. Dezember 2024 um 15:53
    • #14
    Zitat von Alex K.

    Auch sehr Interessant würde auch gleich für kleine Bands mit ausreichen, allerdings muss ich erstmal validieren ob eine Laie da selbstständige Musik aus seinem Smartphone zum spielen bringt.

    Ich hab ein Custom Layer mit der Standard-Dryhire-Belegung angelegt und eine laminierte DIN A5-Seite mit im Case mit bebilderter „wie verbinde ich ein Smartphone“ und „wie mache ich laut und leise“-Anleitung. Zusätzlich noch ein 2 Minuten-Erklärvideo, das ich Kunden schicke.

    Hat bis jetzt immer funktioniert :)

  • floger
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    • 31. Dezember 2024 um 16:02
    • #15
    Zitat von Alex K.

    allerdings schreckt mich der anfällige Stromanschluss doch ab, da eben nicht nur ich damit umgehe

    Beitrag

    RE: Behringer Flow 8

    Ich hab mal proaktiv die Stromversorgung mechanisch etwas verbessert.

    Das ist so ein 20cm langer Micro-USB-Adapter von Amazon.



    Das dicke Kabel klemmt deutlich besser in der Zugentlastung am Pult. Der Kabelbinder verhindert ein Durchrutschen. Das bleibt so dauerhaft gesteckt.

    Wer will kann zum Netzteil hin natürlich noch massivere Stecker dran bauen oder direkt verlöten. Ich hab jetzt erstmal die Micro-USB-Buchse gelassen.
    floger
    3. Februar 2024 um 12:59

    Das hält ganz gut so. Man sollte das Pult natürlich trotzdem im Köfferchen transportieren.

  • Online
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    • 31. Dezember 2024 um 16:08
    • #16

    Bei mir ist der Flow8 ja nach relativ wenigen Einsätzen ohne R'n'R kaputt gegangen (ja, der Micro-USB-Anschluss).

    Ich würde das Pult sofort wieder kaufen, wenn es einen anderen Anschluss bekäme. In der jetztigen Fassung würde ich mir das Risiko nicht mehr antun.

    Der Ton macht die Musik.

  • Online
    zegi
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    • 31. Dezember 2024 um 16:11
    • #17

    Wieso nicht ein XAir mit externem Bluetooth-Empfänger und Mixing Station? Kann man auf Kundenwunsch vorbereiten, ist flexibel und hat am Ende viele professionelle Features.

    Der Ton macht die Musik.

  • Hanseat
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    • 1. Januar 2025 um 15:45
    • #18
    Zitat von zegi

    Bei mir ist der Flow8 ja nach relativ wenigen Einsätzen ohne R'n'R kaputt gegangen (ja, der Micro-USB-Anschluss).

    Nachdem bei mir drei Reparaturversuche wenig gebracht haben (die blöde Buchse lässt sich einfach nicht kontaktsicher befestigen), habe ich das Kabel nun einfach in das Gehäuse geführt und direkt auf der Platine verlötet. Ruhe ist. Das ist aber schon echt eine Sollbruchstelle...

    Leider gibt es meines Wissens keine ähnliche Alternative auf dem Markt - und kaum Hoffnung darauf, dass der Hersteller sich noch eine bessere Lösung einfallen lässt.

    Einmal editiert, zuletzt von Hanseat (1. Januar 2025 um 18:07)

  • floger
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    • 1. Januar 2025 um 16:17
    • #19

    Loch ins Gehäuse bohren und einen Hohlstecker oder Mini-XLR einbauen.

  • Walgesang
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    • 1. Januar 2025 um 19:13
    • #20

    Mein Flow8 ist mittlerweile zwei mal komplett im Regenwasser abgesoffen und es funktioniert immer noch.

    Auch wenn der USB Stecker ein Ärgernis ist, der Rest des Pultes ist wirklich außergewöhnlich gut gebaut oder ich habe unglaubliches Glück.

    Benutze es jetzt nur noch in der Werkstatt als Bluetooth -> XLR Wandler, auf Job traue ich mich nicht mehr damit.

    Klare Empfehlung von meiner Seite, der 90° Winkelstecker ist eine gute Idee.

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