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Coax-Monitor mit modifiziertem Sica 12 Cx 3 CP

  • uchrisu
  • 7. April 2025 um 17:48
  • uchrisu
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    • 7. April 2025 um 17:48
    • #1

    So, mein Projekt neigt sich dem Ende und daher werde ich nun schon mal anfangen dies so nach und nach zu dokumentieren, möglichst so, dass Interessenten es gut nachbauen können.

    Inspiriert von diesem (Repowering alter/suboptimaler 12“ Monitore - (12" Coax Selbstbau Projekt)) wirklich sehr schönen Thread und durch den Bedarf an Monitor-Boxen habe ich mich entschlossen selbst 12"-Coax-Monitore zu bauen. Zuerst wollte ich auch etwas sehr hochpreisiges aus dem Hause B&C verwenden, allerdings habe ich im Bekanntenkreis auch einige Bands, die eventuell noch den ein oder anderen günstigen Monitor gebrauchen können. Auch im oben genannten Thread gab es ja durchaus Fragen nach einer günstigeren Variante.

    Nun, China-Chassis wollte ich nicht, da man da nicht weiß, ob man etwas mit gleichen Parametern nochmal wieder bekommt.

    Durch bisher sehr gute Erfahrungen mit Produkten der Firma Sica (u.A. jahrelanger Arbeit mit Boxen von Audio-Zenit und einem Selbstbau-Projekt mit Sica-Hochtöner) habe ich mir den Sica 12CX3CP mal genauer angeguckt.

    Der deutsche Sica Vertrieb in Person von Manfred Thalmann ist auch überaus freundlich und hilfsbereit!

    Das einzige, was mich etwas skeptisch machte, war der Hochtöner und hier im Speziellen das Titan-Diaphragma. Nach kurzer Rücksprache mit Sica orderte ich also gleich mal ein Polyimid-Ersatzdiaphragma dazu. Diese sind zum Glück extrem günstig.

    Typenbezeichnung des Polyimid-Diaphragmas:

    SICA Z009396P Ersatzdiaphragm. für CD104,44 / 95.44/COM Polyimid 8 Ohm 1" Treiber

    Nun, soviel schon mal vorweg: In der Box sind die Polyimid-Diaphragmen verbaut, da diese mir klanglich erheblich besser gefallen!

    Damit das Lesen nicht zur langweilig wird hier nun schon mal ein Bild:

    Optisch ein wirklich schönen Chassis, was Sica da fertigt :)

    Bei dem Ersatz-Diaphragma muss man allerdings ggf. ein wenig überschüssiges Lötzinn von der Verlötung der Anschlüsse entfernen, damit es passt. Also das Polyimid-Diaphragma ist eigentlich nicht für den Coax-Lautsprecher gemacht, funktioniert aber einwandfrei in diesem.

    Im nächsten Teil werde ich kurz mein Gehäuse vorstellen.

    Dateien

    monitor_12cx_sica_paforum.zip 32,98 kB – 164 Downloads

    2 Mal editiert, zuletzt von uchrisu (7. April 2025 um 20:10)

  • uchrisu
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    • 7. April 2025 um 18:40
    • #2

    Für das Gehäuse wollte ich gerne eine Monitorschräge von 35°, da dieser eher auf kleineren Bühnen bzw. bei nah davor stehenden Musikern eingesetzt werden sollte.

    Ich habe viel ausprobiert um ein ästhetisch akzeptables Gehäuse mit entsprechender Funktion zu erhalten.

    Um das Gewicht nicht unnötig zu erhöhen, habe ich mit für 12mm Birken-Multiplex entschieden. Nur die Schallwand (von der durch die Ausschnitte eh nicht viel übrig bleibt) wurde in 18mm gefertigt.

    Wie man sieht, habe ich final die BR-Kanäle noch geändert.

    Auf einer Seite ist ein Adam-Hall SM707-Neigeflangsch eingebaut. Hier wurde ein Teil des Bodens aufgedoppelt.

    Auf der anderen Seite ist ein gefräster Griff eingelassen. Auch hier wurde aufgedoppelt. Ein 24mm dicker Griff fühlt sich einfach besser an.

    Der Griff ist mit einer Penn Elcom H1028CUP - Griffabdeckung von innen abgedeckt.

    Hinten gibt es 2 Speakons und einen Schalter zum umschalten zwischen 1+/1- und 2+/2-.

    Ein Bild gibt es später.

    Die Libre-Cad Datei habe ich im ersten Beitrag angehängt, da dieser Thread schon die 4 Datei-Anhänge voll hat.

  • uchrisu
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    • 7. April 2025 um 19:03
    • #3

    Die eingetragenen Maße auf den Zeichnungen sind so, dass man diese sehr einfach auf der Tischkreissäge mit den passenden Winkeln sägen kann.

    Aufgebaut habe ich das ganze nach folgendermaßen:

    1. Die Seitenteile werden zugesägt und vorbereitet (gefräst, gebohrt, gedoppelt, etc)
    2. Die Seitenteile, die an der Schallwand enden werden an diese angeschraubt (vorboren). Eine Seite wird danach wieder gelöst.
    3. Es werden Gaffa-Streifen auf den Werktisch ausgelegt und die Teile dicht an dicht auf mit der Außenseite nach unten darauf gelegt. Dazu lege ich die Teile gekippt an das vorhergehende und kippe es dann ab. So bekommt man es am dichtesten dran. Die Schallwand ist hier mit einem Ende verschraubt und steht dann quasi hoch. Danach werden die Fugen von außen mit Gaffa abgedichtet, dass kein Leim raus kann.
    4. Es kommt Leim in alle offenen Fugen, außer die zur Schallwand.
    5. Das ganz wird zusammen "gerollt" und die gelöste Seite wieder an die Schallwand geschraubt. Dadurch dass sie schon mal festgeschraubt war, zieht sich das sauber und gerade wieder in die Löcher.
    6. Die Klebestreifen werden auch um die Schallwand gelegt und das ganze mit 2 Spanngurten fest zusammen gezogen.

    Das ganze sieht dann in etwa so aus:

    Nun lässt man das ganze trocken, kann danach die Schrauben lösen, die Schallwand leimen und wieder festschrauben. Dies dann ebenfalls trocken lassen.

    Danach schleiße ich die Wände oben und unten plan, setze sie auf eine Holzplatte auf und zeichne sie ab um das ganze dann (mit 1-2mm Rand) auszusägen. Auch die Teile werden aufgeschraubt, wieder abgeschraubt, mit Leim versehen und mit den Schrauben dann wieder festgepresst.

    Nach dem Trocknen kann man die Schrauben entfernen, die Löcher auf 6mm aufbohren und Dübel einleimen.

    Das ganze kann man dann z.B. mit einem Bandschleifer schön glatt schleifen und auf der Rückseite sie Kanten abrunden. Die 90° Winkel habe ich dann mit einer Oberfräse rund geschliffen. Danach noch Löcher verspachteln und ggf nochmal schleifen (kann man auch vor dem Fräsen und schleifen machen) und man kann das Gehäuse anmalen.

    Achso: Als BR-Rohre habe ich die "Eckbassreflexrohr, dreieckig" von Lautsprecherteile.de verwendet. Die passen auch von der Abstimmung so wie sie sind eigentlich ganz gut. Die Abstimmung liegt laut Impedanz-Minimum bei etwa 70 Hz.

    Als Gitter habe ich mal HG 6-6,7 verwendet. Tut es nicht, wenn da mal ein Fuß drauf stehen soll :)

  • uchrisu
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    • 7. April 2025 um 19:58
    • #4

    Ich habe den Monitor aktiv getrennt schon einmal als Infill auf einer Veranstaltung eingesetzt wollte aber eine passive Frequenzweiche um nur einen Endstufenkanal zu benötigen.

    Die Komponenten sollten unter 100 Euro in der Summe kosten, da es sonst nicht zu dem Konzept eines noch eher günstigen Monitors passen würde.

    Das Messen für die Frequenzweichenentwicklung am Computer stellt immer ein kleines Problem da:

    Ich habe nur einen kleinen Raum mit vielen Reflexionen zum Messen zur Verfügung. Eine recht kurze Fensterung sorgte aber dafür, dass man zumindest halbwegs sinnvoll entwickeln kann.

    Der Frequenzgang des Tiefmitteltöners auf Achse ist eher schwierig (Pegel nicht kalibriert!):

    Ein starker Einbruch knapp über 1 KHz und ein späterer Anstieg über 2 kHz. Der kleine Hochtöner soll auch eher ab 1,6 kHz getrennt werden.

    Nun kann man versuchen das ganze mit ein paar Bauteilen glatt zu ziehen:

    Das ganze klingt aber nicht und fängt an der passenden Endstufe auch an zu schwingen. Also habe ich werde ich den Plan hierfür auch gar nicht veröffentlichen, damit ihn niemand aus Versehen nachbaut.

    Außerdem würde man doch etliche kostspielige Bauteile benötigen.

    Daher ist folgende Kompromiss-Lösung heraus gekommen:

    Der Hügel zwischen 3-4 kHz ist gar nicht so schlimm, da er nur in einem kleinen Winkelbereich stattfindet. Ich habe die Simulation mit Messungen aus 3 Winkeln getestet und sie hat sich als eigentlich praktikabel heraus gestellt. Ich höre damit nun schon die ganze Zeit Musik im Hintergrund, während ich diesen Bericht schreibe, und es ist durchaus angenehm abgestimmt.

    Da inzwischen jedes Digitalpult auch in den Aux-Wegen einen EQ hat und sehr viele Endstufen eh einen DSP haben, kann man hier bei etwa 900 Hz und zwischen 3-4kHz aber auch noch gerne ein klein wenig absenken. Es ist aber für Situationen wo es mal ohne gehen muss aber definitiv gut genug.

    Die Frequenzweiche ist überschaubar:

  • uchrisu
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    • 7. April 2025 um 20:09
    • #5

    Die Frequenzweiche habe ich zuerst testweise auf dem Schreibtisch aufgebaut:

    Anstatt dem 12 Ohm-Widerstand im Hochtonweg habe ich 2 Stück 22 Ohm parallel zu 11 Ohm zusammen geschaltet. Das passt eigentlich sehr gut.

    Die 33 Ohm für den Tieftöner habe ich aus einem 15 Ohm und einem 18 Ohm Widerstand in Reihe zusammen gesetzt. So bekommen beide in etwa die gleiche Leistung ab. Jeweils nur einen Widerstand habe ich mich wegen der Verlustleistung in beiden wegen nicht getraut.

    Der Aufbau auf dem Schreibtisch hatte dann z.B. bei dem ersten Versuch ergeben, dass der Amplitudengang gemessen vielleicht doch noch etwas glatter ist, aber es nicht gut klingt. Daher ist so ein Aufbau vorab meistens ganz praktisch. Dieser wurde dann aber für gut befunden und das ganze sollte auf eine Platine. Hier ein Vorschlag von mir für eine 200 mm x 160 mm Platine:

    Das war das erste mal, dass ich eine solche Platine (mit dem Cutter-Messer) hergestellt habe. Man verzeihe mir also, dass es nicht ganz sauber ist. Momentan trocknet die Verklebung der Widerstände und Kondensatoren. Die Spulen werden mit einer Messing-Schraube gesichert.

    Als Kleber habe ich Soudal Fix All Crystal genommen, da ich davon noch einen Rest hier hatte. Das bleibt noch elastisch und hält sehr gut. Bilder von der fertigen Weiche folgen.

  • Jürgen Klingel
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    • 7. April 2025 um 23:14
    • #6

    Schönes Projekt und preislich interessant :thumbup:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Online
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    • 7. April 2025 um 23:26
    • #7

    Danke, Uchrisu!

    Sehr schöner Baubericht.

    Wenn auch ein wenig schwer, fand ich dieses Sica Coax-Chassis schon immer recht interessant.

    Gut zu wissen, dass es mit einem anderen Diaphragma noch recht einfach getuned werden kann.

    Sehr interessant finde ich auch Deine Beschaltung des Tieftonzweiges der Passivweiche.

    Hast Du auch einen Graphen zum Phasenverlauf?

    Die Gehäuseform ist denke ich sehr gefällig und auch für die meisten Situationen auf kleinen und mittelgroßen Bühnen genau im richtigen Winkel.

    :thumbup:

    Viele Grüße,
    Fux

  • madmax
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    • 8. April 2025 um 09:14
    • #8

    Interessantes Projekt

    Never stop a running System

  • floger
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    • 8. April 2025 um 09:19
    • #9

    Schöne Box. Darf man fragen, warum du den Schaum außen drauf machst? Gerade bei einem Wedge bekommt die Front doch einiges ab.

  • audiobo
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    • 8. April 2025 um 09:37
    • #10

    Sind die Messungen mit oder ohne Gitter/Schaumstoff?

  • lautundgut
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    • 8. April 2025 um 10:49
    • #11

    Sehr schön!

    Da du eine preiswerte Monitorbox bauen wolltest: kannst Du Deine Gesamtkosten überschlägig beziffern?

  • treibsand
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    • 8. April 2025 um 15:25
    • #12
    Zitat von floger

    Schöne Box. Darf man fragen, warum du den Schaum außen drauf machst? Gerade bei einem Wedge bekommt die Front doch einiges ab.

    Naja, bei DEM Gitter würde ich davon abraten, daß die Froint 'was abbekommt'...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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    • 8. April 2025 um 15:50
    • #13

    Mal abgesehen vom sehr filigranen Gitter dieser Box:

    Es gibt halt auch Gala-Jobs außerhalb des Rock'n'Roll, wo eine Schaumstoffoberfläche besser ankommt als sichtbare Gitter, da es weniger "technisch" wirkt.

    Da muss man sich dann halt entscheiden, ob die höherer Robustheit oder die dezenterer Optik für die typische Anwendung die höhere Priorität hat.

    Viele Grüße,
    Fux

  • test
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    • 8. April 2025 um 16:00
    • #14

    wenn wir mal die Arbeitsstunde mit 40e ansetzen und dann auch das ganze drum herum berücksichtigen, ist es ein spaß am basteln Projekt. wirtschaftlich ist das nicht !

    vor allem kann man die box auch nicht Wieter verkaufen, wenn man mal was neues haben möchte.

    bei den einfachen Baustellen setze ich rcf 912a ein als monitor.

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    • 8. April 2025 um 16:24
    • #15
    Zitat von Fux

    Es gibt halt auch Gala-Jobs außerhalb des Rock'n'Roll, wo eine Schaumstoffoberfläche besser ankommt als sichtbare Gitter, da es weniger "technisch" wirkt.

    Bei Tops würde ich das Argument noch akzeptieren. Aber bei einem Monitor bleibt der Schaum halt auch nicht lange schön. Abgesehen davon sehen Gitter auch nicht soo schlimm aus. Aber darf ja jeder, wie er will.

    Zitat von test

    rcf 912a ein als monitor

    Das ist ja mal komplett was anderes, als hier vorgestellt wird. ?(

  • test
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    • 8. April 2025 um 17:51
    • #16
    Zitat von floger

    Das ist ja mal komplett was anderes, als hier vorgestellt wird. ?(

    hättest du meine komplette aussage mal zitiert, wäre der sinn ersichtlich geblieben :)

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  • floger
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    • 8. April 2025 um 18:00
    • #17

    Nö, weil es einfach eine komplett andere Art von Lautsprecher ist.

  • uchrisu
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    • 8. April 2025 um 19:09
    • #18

    Vielen Dank für das rege Feedback :)

    Zitat von test

    wenn wir mal die Arbeitsstunde mit 40e ansetzen und dann auch das ganze drum herum berücksichtigen, ist es ein spaß am basteln Projekt. wirtschaftlich ist das nicht !

    vor allem kann man die box auch nicht Wieter verkaufen, wenn man mal was neues haben möchte.

    bei den einfachen Baustellen setze ich rcf 912a ein als monitor.

    Hätte ich mir keine Box bauen wollen, wäre es vermutlich sogar die ein oder andere RCF 912a geworden - ganz klar. Man muss natürlich auch Spaß am Bauen haben. Da ich die ganze Tontechnik eh nur als Hobby bzw. ehrenamtlich betreibe und Spaß am bauen und entwickeln habe, habe ich den anderen Weg gewählt.

    Fairerweise müsste man aber auch eher mit einer RCF NX 12-SMA vergleichen, mit denen ich auch öfter arbeite. Diese kosten (inkl. Amp natürlich) dann schon 1500 Euro für den Endkunden und klanglich gefallen mir die Sicas nach dem ersten Eindruck tatsächlich besser.

    Ich würde diesen Thread allerdings ungerne in die Diskussion Kaufen vs. Bauen abdriften lassen.

    Da hier einige Fragen nach dem Gitter kamen:

    Ich habe den Schaumstoff vor die Gitter gemacht, da ich die Kosten für ein individuell gestanztes Gitter vermeiden wollte. Wenn man bei bekannten Größen für 2-4 ordentliche Gitter anfragt, dann kosten die auch mal halb so viel wie die ganze Box. Das wollte ich einfach nicht. Selbst geschnittene Gitter sehen am Rand immer nicht so schön aus, daher sollte der Schaumstoff rauf. Dieser lässt sich dank Klett auch sehr leicht und schnell tauschen:

    Die Messungen habe ich übrigens mit Gitter gemacht, zum einen weil die ja nachher auch drauf waren, zum anderen weil ich einfach zu dem Zeitpunkt zu faul war sie abzumachen. Eventuell schaffe ich es ja irgendwann nochmal schönere Messungen unter besseren Bedingungen zu machen.

    Eine fertige Frequenzweiche sieht dann in etwa so aus:

    Zu den Preise kann ich nur eine grobe Schätzung abgeben und zwar alles irgendwie als Endkundenpreise Pi-Mal-Daumen:

    • Sica Coax - 215 Euro
    • Ersatzdiaphragma - 32 Euro
    • Weichenbauteile inkl. Schrauben, Lot etc. - ca. 100 Euro
    • Holz (Baumarkt) - ca. 35 Euro
    • Anbauteile, BR Rohre, Schrauben, Farbe - 50 Euro
    • Gitter - 33 Euro
    • Versandkosten - x Euro
    • Sachen, die ich vergessen habe einzurechnen: x - Euro

    In der Summe also 465 Euro + x. Also teurer als man erst einmal denkt. Sicherlich lässt sich hier und da noch der ein oder andere günstigere Lieferant finden, aber auch teurere. Mit diversen Versandkosten kann man also von etwa 500 Euro ausgehen als Endkunde - rein an Materialpreis.

  • test
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    • 8. April 2025 um 21:56
    • #19

    ich hätte ja noch eine art bogen über den coax gebaut. der stabilisiert das gitter zusätzlich. du mußt ja damit rechnen, das da mal wer seinen coolen fuß drauf stellt.

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