Die meisten Teilnehmer werden kein eigenes Equipment besitzen.
Einsteigerkurs "PA"
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Schöne Idee! Auch als Sammlung für Forenmitglieder, die mal ähnliches vorhaben.
Wie sieht es denn mit Funk aus, findet alles mit Kabel statt?
Da gibt es ja trotz Kabelfreiheit ein paar Fallstricke, auch bei "fertig konfigurierten" Hausanlagen.
Hat jemand die Frequenz/Bank verstellt, sind die Batterien voll, bloß nicht mit dem Mikro vor die Box stellen - und was mache ich, wenn eine Störung reinkommt?
Ich habe mal erlebt, dass das Publikum angewiesen wurde alle Handys abzustellen, weil die nicht mehr zulässige Uralt-Strecke irgendwelche LTE-Querschläger reingekriegt hat ...
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- Speakonstecker, möglichst verschieden (Sicherungs-)Bauformen stecken und lösen lassen.
- Mikros (Richtcharakteristik) führe ich immer mit meiner eigenen Stimme vor, da kann man auch schön den Nahbesprechungseffekt zeigen. Dazu noch was passiert, wenn man das Mikro zu nah am Kopf greift oder die Einsprechöffnung abdeckt.
Hier die Unterlage, die ich immer verwende, wie unschwer zu erkennen stammen Teile noch aus der Analogzeit

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TomyN: Cool, danke!
Deine Unterlagen habe ich nur kurz durchgescrollt. Die scheinen sehr umfassend zu sein. Wie lange bist du da mit den Leuten dran?
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Das ist kein Handout, das abgearbeitet wird, sondern ein 'Nachschlagewerk' dessen Link es am Ende des Workshops gibt.
Meine Workshops dauern normalerweise einen Tag, wobei ich meist für konkrete, bereits vorhandene, Strukturen (und Mitarbeiter), schule. -
Ich hab' so was ähnliches auch schon einige Male gemacht. Meißt für frische Azubis, Praktikanten, Interessierte...
Was ich dabei gemerkt habe:
Keep it simple

Man kann so was wie Kompressor, Gate, Aux-Wege ansprechen, was aber für die ersten Stunden meißt zu viel Input ist.
EQing frißt meißt eh schon 'ne Stunde Zeit.
Gerne habe ich dann mit Interessierten einen weiteren "termin" gemaccht, bzw. bei azubis dann am nächsten gemeinsamen Aufbautag z.B. dann das ganze vertieft, bzw mal die Gate gezeigt, oder das Verständnis eines Kompressors nahe gebracht - an weiteren Tagen dann z.B. Routingwege im Pult, Patchen, EQing von verschiedenen Quellen, Subgruppen-Mischen, etc.
Für den Anfang würde ich das einfach halten.
Priorisieren würde ich:
- Grundverständnis Tontechnik :Mikrofone und deren Charakteristik, Stecker / Kabel, Lautsprecher und deren Schallausbreitung)
- Grundprinzip Mischpult (einfaches Analogpültchen zu Anfangs mit bissi Pad, Gain, EQ, Fader, Mute, Solo, Mainsektion; internes Effektgerät is auch toll zu zeigen und 1 oder 2 Monitore zum vorführen - Digitalpult ist für Neulinge gleich mal bissi überballert und zeigt auch nicht die Signalwege auf, die man hat)
- Signalkette (Mikro - Kabel - Mischer - Kabel - Aktiv-Box) - gerne aber auch gleich Mischer - Kabel - Endstufe - Speakonkabel - Box (oder Sub + Top gleich)
- Klangbearbeitung (Gain, EQ, Compressor & Gate (zu mindest mal zeigen, was das so macht), Pan, Lautstärke, evtl. Subgruppen-Mischen, vielleicht 1 oder 2 Monitore mal zeigen)
- Zubehör in der Veranstaltungsbranche (Stative, Multicore, Stromversorgung, Kabelklett, Cases, etc.)
- Grundlegendes drumrum (FOH-Platz, Kabel wickeln, Arbeitssicherheit und Sicherheit auf Veranstaltungen <-- finde ich persönlich sehr wichtig - gerade von Anfang an !)
Mehr passt da glaub' ich eh nicht in die paar Stunden rein.
Meiner Meinung nach wäre Licht / Beleuchtung ein weiteres Angebot / ein weiterer Schnupperkurs, da das fast genau so umfangreich ist...
p.s.: hab' sicher was vergessen, aber
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Wo kann ich den Ultrapro Mixer bestellen? Bei T. finde ich nur UltraPro Merengue. Geht das zur Not auch?
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Was mir noch zum Thema EQ eingefallen ist:
Ggf könnte man den EQ-Eingriff mit nem RTA in Echtzeit graphisch darstellen.
Dann sieht man mal was so n Glockenfilter macht und was passiert wenn man da an der Frequenz rumdreht.
Man hört das zwar, aber so richtig zuordnen kann man das als Laie glaube ich eher nicht.
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Das kann inzwischen (fast) jedes Digitalpult visualisieren. Und RTA ist auch etwas oldschool, bzw. erklärungsbedürftig.
Mit einem Dual-FFT Messsystem folgt die Anzeige mit sehr geringer Verzögerung und man sieht eine Kurve inkl. klarer Nullage. -
Das kann inzwischen (fast) jedes Digitalpult visualisieren. Und RTA ist auch etwas oldschool, bzw. erklärungsbedürftig.
Mit einem Dual-FFT Messsystem folgt die Anzeige mit sehr geringer Verzögerung und man sieht eine Kurve inkl. klarer Nullage.So meinte ich das auch. Irgendwas was ein dB-Frequenz Diagramm in Echtzeit Auspuckt.
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und was hast DU daraus gelernt?
war hat gut funktioniert und woran willst du noch feilen?ich finde das ganze Thema sehr spannend, da die örtliche Berufsschule wohl eher Schrott ist, was ich so mitbekomme…
das sind zwar keine Anfänger mehr, aber Didaktik kann man sicher übertagen, und die Lock ist großartig
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VTLS: Das ist eine sehr gute Frage!
Ich hatte unterschätzt, wie gross die Unterschiede im Vorwissen der Teilnehmenden waren. Als es um die 2 / 4 polige Lautsprecherkabel ging war es nicht für alle klar, wieso es für einen Lautsprecher zwei Pole braucht. Man hätte hier für gewisse Leute nochmals anschauen müssen, wie ein Stromkreis funktioniert.
Die Frage ist, wie kann ich die Inhalte möglichst sinnvoll differenzieren, dass alle davon profitieren und sich niemand völlig langweilt. Natürlich wird das nie vollständig gelingen.
Eine Möglichkeit wäre, dass man das so löst, dass man z.B. um 8.15 den Kurs beginnt mit den absoluten Basics (Wie funktioniert ein Stromkreis?) Dann hat man eine kurze Theorie und macht mit einem Lämpchen und einer Batterie ein Experiment. Um 8.45 Uhr beginnt der eigentliche Kurs zum Thema Audio.
Wegen dieser "Vorwissens-Schere" zieht sich das Thema durch den ganzen Morgen. Für die einen könnten wir an einem einzelnen Punkt eine Stunde lang bleiben und Beispiele und Fragen diskutieren. Für andere Teilnehmenden wäre ein schnelleres Tempo besser.
Hier könnte man Abhilfe schaffen, indem man den ganzen Morgen noch klarer gliedert. 30 Minuten Theorie, 15 Minuten praktische Übungen (selber machen), 15 Minuten Pause und Gelegenheit noch individuelle Fragen zu klären.
Es war viel Information für einen Morgen. Am Ende haben die Köpfe geraucht.
Auch würde ich für ein andermal noch mehr Material mitnehmen, damit noch mehr "selber machen" möglich wird.
Zusammengefasst:
> Ultra-Basics in 30 Minuten vor dem eigentlichen Kursbeginn bearbeiten
> Stärker strukturieren: Theorie - Praxis - Fragen/Pause
> Sehr viel Material zum selber machen bereitstellen
Der Anspruch war bei uns "Hands on". Wäre es nur ein Kurs mit "Frontalunterricht", wo niemand selber ausprobiert, ginge das Ganze mit deutlich weniger Aufwand, währe aber sicher auch weniger spannend.
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Für das Kapitel "Mischpult" hatte ich drei Modelle am Start. Ein Soundcraft Analogmischpult, ein Presonus Studiolive und ein Midas M32R. Es ging mir darum, verschiedene "Ausbaustufen" von Analog bis Digital zu zeigen. Es wurde sehr geschätzt, dass ich die Funktionen beim Analogpult erklärt habe. Die Rückmeldung war, dass es nur so verständlich wurde.
Das Presonus wurde wenig beachtet und auch beim "Hands-on" Teil probierte man entweder mit dem M32R oder dem Soundcraft.
Eine Frage, die sich auch stellte ist, wie stark man an seiner Struktur festhält. Wir hatten bei der Einführung verschiedene Kabel und Stecker (was ist wozu?). Da kam dann die Frage, wo man jetzt das wie einstecken muss, damit es funktioniert. Ich hatte die Frage dann vertröstet, weil es 2 Kapitel später darum ging, wie man die Signalkette verbindet. Man hätte es natürlich auch anders aufbauen können.
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Ich hatte die Frage dann vertröstet, weil es 2 Kapitel später darum ging, wie man die Signalkette verbindet.
Man hätte es natürlich auch anders aufbauen können.
Das haste praktisch in allen Kursen, wenn deutliche Unterschiede beim Vorwissen der Teilnehmenden bestehen.
Ich mach seit über 35 Jahren nebenberuflich Sound and Light, im Haupterwerb seit über 15 Jahren aber als Fotograf (selbstständig) und da hab ich etliche Kurse und Workshops abgehalten und genau das immer wieder erlebt.
Die Alternative ("anders aufbauen") ergibt aber ähnliche Herausforderungen, denn dann langweilen sich etliche, während man bei 0 beginnt für diejenigen, die ohne Vorwissen dabei sind...
Oder eben klare Vorbedingungen: Einsteigerkurs, darauf aufbauend der Fortgschrittenenkurs.
Finde ich aber generell interessant, welche Konzepte gibt es, welche haben sich bewährt?
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DAS Konzept wird es nicht geben. Das schafft nichtmal die Volksschule in der Schweiz, trotz Lehrplan, etc.. Es gibt verschiedene Voraussetzungen, verschiedene Lehrpersonen und die Lernenden sind verschieden.
Wenn der Wille vorhanden wäre, müsste man Standards definieren, die überall gültigkeit hätten. Dann gibt es definierte Lernziele und eine definierte Art der Lernstandskontrolle. So könnte man sicherstellen, dass gewisse Dinge angeeignet wurden (ob sie dann verstanden wurden ist nochmals eine andere Sache).
So wie ich das sehe, wird das in der Form an der Autonomie der verschiedenen Anbieter scheitern.
....ausser - wir definieren hier im Forum verschiedene Kapitel mit verschiedenen Lernzielen und halten uns künftig daran. Sowas könnte relativ cool sein.
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Mein Eingangstest ist ein Speakon-Speakon Adapter und ein kurze LS Kabel an dem die Speakons verschiedene 'Generationen' der Verrigelung haben. Das lasse ich am Anfang beim Punkt 'Welche Stecker nutzen wir in der VA Technik' immer rum gehen und habe dann ein Auge drauf ...
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Zum Beispiel. Ich hab auch noch ein paar passende inpusschlüssel

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