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Mikrofonkopf für SLX/ QLX mit hoher Dämpfung von Nebengeräuschen (Schlagzeug, etc.) gesucht

  • MH 3
  • 14. Oktober 2025 um 06:20
  • MH 3
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    • 14. Oktober 2025 um 06:20
    • #1

    Hallo, ich suche einen Mikrofonkopf für einen Shure Handsender der Hintergrundgeräusche gut ausblendet. Es gab früher mal sowas wie Audix OM6/7 die da wohl ganz gut waren, aber gibt es sowas auch für Funk? Bisher gibt es einen Beta 58 Kopf, aber da ist das Schlagzeug einfach zu laut.

    Ich benutze primär Neumann/ Sennheiser Kondensatorköpfe und hatte bisher wenig mit dem oben genannten Anwendungsprofil zu tun, von daher die Frage.

    Fidelity ist nicht das Kriterium, es geht um Reduktion des Umfelds und Ja, Tools wie 5045, etc. sind bekannt und werden benutzt.

    Gruß
    Marcus

  • uchrisu
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    • 14. Oktober 2025 um 07:17
    • #2

    Probiere mal das EV ND96-RC3 (so glaube ich ist die Bezeichnung des Mikrofonkopfes für Shure-kompatible Handsender). Die Kabelvariante ist in Sachen Nutzpegel gegen Hintergrund nicht zu verachten.

    Auch ein DPA 2028 ist in Sachen Nutzpegel über Hintergrund jedem SM/Beta 58 vorzuziehen.

  • HenrySalayne
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    • 14. Oktober 2025 um 07:28
    • #3

    Mit einem anderen Kopf kann man ein paar dB SNR mehr erreichen, aber mehr eben auch nicht. Einen riesigen Unterschied sollte man nicht erwarten. Wo wird das Mikrofon denn eingesetzt? Direkt am Schlagzeug oder nur bei einer Person im Umfeld des Schlagzeugs? Bei letzterem wäre eine akustische Abschottung zwischen Schlagzeug und Mikrofon wahrscheinlich die bessere Option.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • MH 3
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    • 14. Oktober 2025 um 07:50
    • #4
    Zitat von HenrySalayne

    Mit einem anderen Kopf kann man ein paar dB SNR mehr erreichen, aber mehr eben auch nicht. Einen riesigen Unterschied sollte man nicht erwarten. Wo wird das Mikrofon denn eingesetzt? Direkt am Schlagzeug oder nur bei einer Person im Umfeld des Schlagzeugs? Bei letzterem wäre eine akustische Abschottung zwischen Schlagzeug und Mikrofon wahrscheinlich die bessere Option.

    Es geht um den Gesang, Vorne, Bühnenmitte. Plexiglas, etc. ist aus verschiedenen Gründen keine Option. Am Ende hilft jedes dB.

    Ich benötige bitte ausscjießlich Tips für Köpfe, andere Tips zu Hardware/ Software bitte nicht.

    Gerne mit praktischen Erfahrungswerten.

    Gruß
    Marcus

  • gert
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    • 14. Oktober 2025 um 07:53
    • #5

    Also ein Beta ist doch schon ganz gut. Machst Du viel Kompression oder geht der Sender vielleicht in einen internen Limiter?

    Sonst kannst Du mal eine V7 Kapsel oder eine OD505.

    Practice, Practice, Practice

  • duplobaustein
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    • 14. Oktober 2025 um 08:32
    • #6

    V7 wäre meine Empfehlung. Jedes mal erstaunlich, wie wenig Bleeding man in den Dingern hat.

    music is the best - Zappa

  • MH 3
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    • 14. Oktober 2025 um 08:54
    • #7
    Zitat von gert

    Also ein Beta ist doch schon ganz gut. Machst Du viel Kompression oder geht der Sender vielleicht in einen internen Limiter?

    Sonst kannst Du mal eine V7 Kapsel oder eine OD505.

    Nein, wenig bis keine Kompression, Handsender ist optimal ausgesteuert. Eher ungünstige Kombi von kleinen Bühnen, eher leisem Gesang und einer "neuen" Snare, die sich leider nicht ändern lässt. Ich dachte bisher eigentlich auch das die Shures eher Ok für solche Zwecke sind, aber dem ist leider nicht so.

    Gruß
    Marcus

  • pfeiffe
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    • 14. Oktober 2025 um 09:10
    • #8

    DPA 2028.

    Ich war mit dem selben Thema auf der Suche gewesen und bin damit super happy!

  • verstärkerberserker
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    • 14. Oktober 2025 um 16:58
    • #9

    Es gibt von Shure das KSM9HS, das sich auf Hyperniere schalten lässt. Das hat im vergleich zum normalen KSM9 (Superniere) geschätzte 5-6db mehr Pegel auf der Achse und blendet daneben extrem aus.

    Grundsätzlich ist die Ausblendung von Nebengeräuschen ja stark von der Richcharakteristik abhänging. Nicht jeder Sänger kommt mit der Dynamik einer Superniere auf dem InEar zurecht und auch FOH ist das natürlich ein Kompromiss, den man eingehen muss.

    Mir hat die KSM9HS Kapsel schon mehrfach geholfen, u.a. bei:

    -sehr leisen Sängerinnen

    -Vor der PA

    -liese Backings neben Drums (gab aber Gemecker wegen InEar)

    -wenn es ein Condenser und laute Wedges sein sollten.

    ...Holz ist braun!

  • mellotron
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    • 14. Oktober 2025 um 17:28
    • #10

    V7: kostet fast nix, klingt super, wenig Bleed.

  • wora
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    • 14. Oktober 2025 um 23:32
    • #11

    Ich habe mit DPA 2028 Kopf auch sehr gute erfahrungen gemacht, was das Übersprechen angeht.

    interessant könnte auch ein Mikrofonkopf von Audio-Technica sein: C710.
    diese Kapsel klingt natürlich etwas rockiger, aber das gute ausblenden von Störgeräuschen macht diese Kapsel sehr ähnlich wie das 2028.
    Ich denke das liegt bei beiden Kapseln hauptsächlich daran, dass der Korb und die Kapsel so designt wurden, dass der Mund relativ nah an die Kapsel kommen kann. Das bringt dann mehr Nutzpegel. Das ist aber nur eine Vermutung von mir.
    Diese 710er Kapsel wurde damals auch von Amy Winehouse genutzt, allerdings in der Kabelversion.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nojunk
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    • 14. Oktober 2025 um 23:48
    • #12
    Zitat von gert

    Sonst kannst Du mal eine V7 Kapsel oder eine OD505.

    ich/wir sind schon einen schritt weiter - nach v7 sind wir bei telefunken m80 gelandet :saint:

    No, it's not too loud. You're just too old!
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    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • David.B
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    • 16. Oktober 2025 um 23:44
    • #13
    Zitat von nojunk

    ich/wir sind schon einen schritt weiter - nach v7 sind wir bei telefunken m80 gelandet :saint:

    Ich habe noch zwei M80 Kapseln für Shure zu verkaufen, falls Interesse besteht.

  • 4Art
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    • 17. Oktober 2025 um 11:09
    • #14

    Aufgrund der vielen positiven Responses hier habe ich mir zwei V7 gekauft und bin tatsächlich nur bedingt glücklich mit den Dingern. Irgendwie sowas wie OM7 für Arme oder so... Sobald man Sänger mit nur leicht wechselnden Mikrophonabständen in schwierigeren akustischen Umständen hat (beispielsweise akkustische Gitarristen in Kirchen), dann zicken die Mics bei nicht absolut exakt ausgerichteten Wedges (und nicht nur dann) feedbackmässig massiv rum - gerade auch, wenn man via Kompression versucht, die Dynamik etwas einzudampfen. Als Handsender für Leute, die absolute Micdisziplin haben +1 - ansonsten aus meiner Sicht das falsche Mik. Übrigens finde ich auch den Sound dieser Mics nicht eben umwerfend - aber das ist Geschmackssache.

  • duplobaustein
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    • 17. Oktober 2025 um 12:25
    • #15

    Also mit Feedback hatte ich bei denen noch nie auch nur irgendein Problem. Gerade erst in einem Ballsaal ein Streichquartett mit Sängerin. V7 in +-50cm Abstand, PA hinter dem Ensemble und der Sängerin. Null Probleme. Klanglich find ich die absolut genial, braucht eigentlich nicht wirklich was. Sehr seltsam.

    music is the best - Zappa

  • karel noon
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    • 18. Oktober 2025 um 12:56
    • #16

    Den Korb eines Beta 57 aufschrauben wurde schon probiert?

    Da ist man ja doch noch ein paar Millimeter näher am Mund, wenn das Mikro am Mund genutzt wird.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • 4Art
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    • 20. Oktober 2025 um 13:49
    • #17
    Zitat von duplobaustein

    Also mit Feedback hatte ich bei denen noch nie auch nur irgendein Problem. Gerade erst in einem Ballsaal ein Streichquartett mit Sängerin. V7 in +-50cm Abstand, PA hinter dem Ensemble und der Sängerin. Null Probleme. Klanglich find ich die absolut genial, braucht eigentlich nicht wirklich was. Sehr seltsam.

    Also ich werde die Dinger bei Gelegenheit gegen 710er AT's auswechseln. Soundmässig finde ich sogar die ollen Beta58er (die mit ihrem ultra Präsenzboost nun wirklich nur bedingt zu gebrauchen sind) noch besser. Ich war so richtig enttäuscht...

  • verstärkerberserker
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    • 20. Oktober 2025 um 14:13
    • #18
    Zitat von 4Art

    .....dann zicken die Mics bei nicht absolut exakt ausgerichteten Wedges (und nicht nur dann) feedbackmässig massiv rum - gerade auch, wenn man via Kompression versucht, die Dynamik etwas einzudampfen......

    Bist Du Dir sicher, dass da nicht woanders was schief gelaufein ist?

    Ich bin sicher kein Fan dieser Mikros. Vielleicht nur, weil ich die erst 2 mal am Start hatte und die im Gegensatz zu den Lobeshymnen der Kollegen, sich nicht als die neue Wunderwaffe präsentiert haben. Ist aber nicht schlimm, weil es die wahrscheinlich nicht gibt. Allerdings war das Ergebnis sehr gut und die gingen auch mehr als laut genug auf die Wedges (nicht so laut wie ein SM/B58). Von daher stand Dein Test vielleicht unter einem schlechten Stern.

    Wenn Dir der Headroom bzw. GBF aufgrund von Kompression gefehlt hat, dann muss ich das leider als Anwenderfehler einordnen - SORRY.

    Auch wenn ich kein Fan von Monitor von FOH bin, muss das klar manchmal sein und sollte aktuell auch kein Problem mehr sein. Allerdings gibt es dafür bei mir IMMER einen getrennten Input Kanal für den Monitor der Gesangsmikros! Wenn ich doch nicht weiß, was mich von Seiten der Darsteller erwartet, muss ich mir die Möglichkeit offen halten den Kanal EQ und die Dynamics uneingeschränkt zu nutzen. Ich möchte mir nicht mal vorstellen, wie das teilweise klingen würde, wenn ich das nicht so machen würde. Mit Dynamics auf den Wedges kannst Du auch schnell einen Kreislauf auslösen, weil so ja dem Sänger die Kontrolle über seine Dynamik verloren geht => Du musst noch mehr komprimieren.

    Das einzige, was ich zwischen FOH und Monitor teile ist u.U. der Headamp - darf man dan halt nicht mehr ran.

    ...Holz ist braun!

  • wora
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    • 20. Oktober 2025 um 15:08
    • #19
    Zitat von verstärkerberserker

    Allerdings gibt es dafür bei mir IMMER einen getrennten Input Kanal für den Monitor der Gesangsmikros! Wenn ich doch nicht weiß, was mich von Seiten der Darsteller erwartet, muss ich mir die Möglichkeit offen halten den Kanal EQ und die Dynamics uneingeschränkt zu nutzen. Ich möchte mir nicht mal vorstellen, wie das teilweise klingen würde, wenn ich das nicht so machen würde. Mit Dynamics auf den Wedges kannst Du auch schnell einen Kreislauf auslösen, weil so ja dem Sänger die Kontrolle über seine Dynamik verloren geht => Du musst noch mehr komprimieren.

    mit den 710er Kapseln habe ich keine getrennten EQs mehr für FOH und Monitor benötigt.

    Und das mit der Dynamik löse ich schon seit 15 Jahren ganz einfach, in dem ich den Abgriff für den Monitorweg so wähle, dass dort der Kanal-Kompressor nicht hörbar ist.

    Wenn ich so zurückdenke ... das letzte Mal, als ich Kanäle für Front und Monitor splitten musste, war auf Yamaha M7CL. frech* ;)


    EDIT: das letzte Mal war letztes Jahr auf einer CL5

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (20. Oktober 2025 um 17:13)

  • 4Art
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    • 20. Oktober 2025 um 17:04
    • #20

    Ach herjee - habe ich da wieder was ausgelöst. Und nein - ich mache das nicht zum ersten Mal - und ebenfalls nein: Bei so kleinen Geschichten, wie ich im Moment unterwegs bin, mache ich ganz sicher kein getrenntes EQing für Monitor und Front :) . Und ja: Ich habe selber über das SE7 in diesem Setup schon mehrmals gesungen (bzw. bin ich als Keyboarder tätig) und war einfach ziemlich enttäuscht, da das Ding hier teilweise so richtig gehyped wurde. Ist halt immer noch so: You get, what you pay for...

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