Werte Gemeinde, geschätztes Schwarmwissen,
ich frage das mal hier im Hobby-Forum, da es nicht wirklich was mit alltäglicher Zuschauer-Beschallung zu tun hat und auch finanziell eher untere Schiene ist für einige von uns, benötige aber trotzdem etwas Input und Wissen von Anwendern.
Grundlegend geplant:
kleine Mehrzonenbeschallung in einem Restaurant / Bar
4 kleinere Speaker für Hintergrundgedudel
2 potentere Speaker + 1 oder 2 Subs für "Event-Abende" ("Tanzflächenbeschallung") - ebenfalls Teil der Hintergrundbeschallung, wenn kein "Event" stattfindet.
Inputs: 1x Bluetooth, 1x 3,5mm Klinke, 2x XLR-DI (DJ-Pult), paar bissi weitere Inputs als Reserve/optionale Möglichkeiten für z.B. Alleinunterhalter, Solokünstler (z.B.) mit Mic und Gitarre oder Piano), Karaoke-Anlage, 2-Mann-Combo (z.B. Cajon, Git, 2x Mic), usw. - nur, damit man für so Zeugs nicht gleich wieder 'n Klein-Mischpult und Anlage organisieren muß...
Speaker, Sub und Amping ist gesetzt. Aktuell hab' ich 2x 4-Kanal-Endstufen für 4x kleine Tops + 2x potente Tops + 1x(2x) Sub (Ch.3+4 gebrückt)
Bluetooth-Adapter, 3,5mm-Klinkeneingang (DI) und 2x DJ-Eingang XLR ist gesetzt.
Was mir jetzt noch fehlt wäre ein Matrix-Mischer / Zonenmischer / Mischpult
Ich habe die Idee / Vorstellung das ganze über einen Rack-Mixer zu erledigen, welcher über Benutzergruppen für den Betreiber dann steuerbar sein soll via Tablet, bzw. durch Fachpersonal an "Event-Abenden". Alltagsgeschäft soll bissi Lala laufen, welche man zuspielen können soll und die einzelnen "Zonen" vielleicht bissi lauter und leiser machen, bzw. "abmischbares Zeugs" dann über einen "versierteren Benutzerzugang mit mehr Möglichkeiten" zu erledigen sein soll. Grundlegend gilt aber: "Wer sich nicht auskennt, darf da drinne nur Fader schubbsen, aber nix verstellen !" - also Mixingstation wird's wohl.
Daraufhin habe ich mir ein paar Rack-Mixerchen angeschaut:
Behringer XR16 / XR18
Soundcraft Ui16 und größer
Midas MR18
Mackie DL16SE
(alle kleineren Varianten haben wohl zu wenig Ausgänge, um die einzelnen Amp-Kanäle, sprich "zonen" steuern zu können)
...da ich keinen der Mixerchen wirklich kenne (außer sporadisch mal damit auf die Schnelle hab Arbeiten müssen - im Gegensatz vereinzelt zu den Konsolen aus den betreffenden Serien) hier meine Fragen:
Welches der Mixerchen ist als "Matrix-Mischer" tauglich - sprich Eingang mit einem Fader zu steuern, Send auf Ausgangsbus separat zu steuern und Lautstärke am jeweiligen Ausgang nochmals zu regeln ?
So wie ich das aus den Apps heraus sehe, geht das wohl nur mit dem Mackie DL16SE, da dieser echtes Routing von 'nem Bus auf einen Ausgang hat. die anderen Mixerchen schicken einen Mixbus auf den Master, wobei kein Abgriff für einen eigenen Ausgangskanal möglich ist!? Könnte man bei den anderen Kandidaten evtl. das ganze per Aux-Bus lösen ?
Welcher der Mischerchen hat Anpassungen im Ausgang ? (Delayzeiten)
Welchen Mischer kann man direkt in eine Netzwerkinfrastruktur integrieren und via LAN/WLAN dann fernsteuern ? Muß man bei allen Mischern in das WLAN des Rackmischers sich einloggen, oder welcher Mischer kann via LAN angesprochen werden ?
Klangqualitativ denke ich mal, daß da nicht so gravierende Unterschiede sein werden, oder ? 'ne B.-kiste wird wohl am ehesten rauschen, denke ich !? ![]()
Gäbe es alternative Technik für solche ein Kleinprojekt, welches sich in ähnlichem Preisrahmen unterhalb der 1k€-Grenze befindet und nach obigen Anforderungen benutzbar wäre ?
Danke schon mal im Voraus für die Beteiligungen
sec