Servus zusammen,
einfache Frage:
Wer kann evtl. aus eigener Erfahrung das eine oder andere empfehlen?
Audix TM-1 Plus
oder
Servus zusammen,
einfache Frage:
Wer kann evtl. aus eigener Erfahrung das eine oder andere empfehlen?
oder
ich habe seit vielen jahren zwei EMX-7150.
eines davon habe ich erst gestern benutzt, um die controllereinstellungen für unsere JBL SRX815 zu ermitteln. ich habe diese boxen von passiv auf aktiv umgerüstet, von JBL war aber nur der hinweis zu bekommen, dass es presets für ihre amps gibt. da wir aber weder amp noch controller tauschen wollen und es keine weiteren infos gab, musste ich das eben selbst messen.
meine bisherige erfahrung mit diesen messmikros:
daumen hoch! ![]()
+1 für iSEMcon
Ich würde sagen, dass kommt darauf an was du vorrangig messen willst. Boxen einmessen bei Zimmerlautstärke oder Laeq oder absolute Pegel.
Ich habe ebenfalls 3x Isemcon im Gebrauch und auch von mir gibts dafür eine absolute Empfehlung.
Ich nutze beide. Sind beide tadellos. Das Audix hat einen schönen Windschutz und die bessere Klemme.Bei meinen TM1 lagen die Kalibrierungsdaten noch auf CD dabei. Das ist heute sicher anders.
Ich nutze zwei EMX7150 und bin mit ihnen sehr zufrieden. Zudem durfte ich den Entwickler persönlich kennen lernen.
Zum Audix kann ich nichts sagen, außer dass ich mal Beispielkorrekturdaten für einen Test in SATlive verwendet habe.
Bei der Schallpegelmessung (DIN15905-5) hat das EMX die Kapsel vorne, da es für einen höheren Schalldruckpegel spezifiziert ist (Audix laut Angabe 128 dB, iSEmCon 140 dB).
Ich würde wegen des höheren maximal Pegels auch zum isemcon greifen, ach, hab ich ja schon vier mal… ![]()
Ansonsten wissen wir ja mittlerweile das für 90% der Messungen auch das 50% China Teil ausreicht ![]()
+2 für EMX7150
![]()
Dankeschön für die vielen Rückmeldungen .
Das Audix hätte evtl. den weiteren Frequenzgang, dafür weniger Pegelfestigkeit.
Mal sehen ob ich zunächst was echt billiges zum Testen hole und wenn dann feststeht , dass das dafür vorgesehene alte Laptop und ein usb-Interface mit 48V Phantom gut zusammenarbeiten, dann werde ich wohl das EMX holen um "möglichst präzise" messen zu können.
für schnelle Mesungen oder Quick'nDirty-Zeugs kannste Dir mal ein miniDSP UMIK-1 / -2 anschauen / zulegen. Die sind gut und günstig und haben direkt 'nen USB-Anschluß. Funktionieren tun die UMIKs an allen Geräten tadellos (Win, Mac, ipad, Android - sofern das Mobil-Gerät OTG am USB-C hat) - geht bei mir immer im ToolCase mit 'n UMIK-1 für so "Mess mal schnell was"-Zeugs.
Mit so einem USB-Mikrofon hast du immer den Nachteil, dass du den Ausgang (Messsignal) nicht mit dem Eingang (Mikrofon) synchronisiert hast. Ich würde für ernsthafte Messungen daher davon abraten.
USB Mikrophone schließen sich zum PA messen wegen der möglichen Kabellängen aus oder trägt man dann zum Frontfills / Delaylines messen den ganzen Laptop durch die Gegend und wirft ein Returnkabel zur PA?
Mal sehen ob ich zunächst was echt billiges zum Testen hole und wenn dann feststeht , dass das dafür vorgesehene alte Laptop und ein usb-Interface mit 48V Phantom gut zusammenarbeiten, dann werde ich wohl das EMX holen um "möglichst präzise" messen zu können.
Probieren ob der Laptop spielt kannst auch mit jedem Kondensator aus deinem Bestand, solang da nichts wirklich gemessen werden soll
Probieren ob der Laptop spielt kannst auch mit jedem Kondensator aus deinem Bestand, solang da nichts wirklich gemessen werden soll
jepp!
wenn es sowieso angedacht ist, ein hochwertigeres messmikro zu besorgen, dann würde ich da echt kein geld für ein billiges mikro rauswerfen. so ein messmikro kauft man sich einmal und hat dann für lange jahre ein verlässliches tool.
Genau. Für Experimente irgendein vorhandenes Kondensatormikro und nach der Entscheidung, ernsthaft messen zu wollen, ein ordentliches Mikro z.B. das hier von allen unterstützte EMX7150.
Die billige Zwischenlösung einfach auslassen.
Ja logo,
nehm ich erstmal mein MKE600, ist zwar kein Omni, aber zum prinzipiell ausprobieren, ob mit dem interface in Verbindung mit dem alten Läppi irgendwelches Brummen oder Fiepen oder Rauschen, oder anderer Mist generiert wird, passt das schon...
USB MIc bringt natürlich nix, denn final sollte es eine gute, aber sehr universelle Meßstation werden, sowohl für Einzelchassis ausmessen als auch PA einmessen, als auch Pegelüberwachung.
Dann bist du mit dem EMX7150 und einem Interface mit pegelfesten Preamps gut beraten.
Habe mir auch damals auch mal ein Set isemcon mit Kalibrator zugelegt - war einfach eine gute Investition bis heute noch.
Wenn ich aus irgendeinem Grund (Raummessungen) mal 2-3 Mikros mehr brauche packe ich noch Lineaudio OM-1 mit ein, die ich mal für Recording gekauft habe. Das isemcon dient mir dann als Referenz.
(Nur der Vollständigkeit halber:)
Interessant im Billigsegment scheint das neuere Behringer ECM Pro zu sein. Habe letztens eine Kalibriermessung davon gesehen, das Druckstaumaximum für 0° mit knapp +2.5dB liegt bei ca. 18kHz (+1dB@10kHz), weiterhin gibt es eine leichte, kontinuierlich verlaufende Bassanhebung von 2dB bei 25Hz. Sind auf jeden Welten zum alten ECM 8000.
(Edit - Quelle: https://hifi-selbstbau.de/index.php/hsb-…hringer-ecm-pro)
Zur Exemplarstreuung weiss ich allerdings nichts, die ist zumindest beim ECM8000 sehr hoch.
Im übrigen gibt es da wohl auch bei den anderen Chinaböllern wie Umik usw. Probleme: Zwar liefern diese meist Korrekturdaten mit, offenbar werden die aber nicht einzeln erstellt, sondern immer für eine ganze Charge.
Gibt's denn für das Behringer ECM Pro auch einen passenden Pegelkalibrator?