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Behringer 2026

  • zegi
  • 24. Mai 2026 um 10:44
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    zegi
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    • 24. Mai 2026 um 10:44
    • #1

    Angestossen von der Diskussion hier Neu dabei, habe ich mir Gedanken zu Behringer gemacht.

    FrüherTM gab es gute Gründe "No Behringer" auf dem Rider stehen zu haben. Ich führe die nicht aus, da ich davon ausgehe, dass die hinlänglich bekannt sind.

    In meiner Wahrnehmung war das X32 der Gamechanger. Das Pult war solide, P/L unschlagbar und hatte das richtige Zubehör. Bei Neulingen im Bereich der Livebeschallung war das Pult beliebt, weil die Kostenhürde machbar war. Ältere Semester konnten sich teilweise auch damit anfreunden oder sahen immerhin in den Versionen "Rack" oder "Core" eine neue Anwendung für den schmalen Geldbeutel (als Backup, mobile Lösung, für spezielle Projekte, ...).

    In meiner Realität sehe ich heute, dass M32 und M32R, sowie Wing und Wing Compact auch auf professionellen Bühnen oft vertreten sind. Das X32 sehe ich eher seltener. Trotzdem kenne ich Kollegen, die bei Behringer immer noch verächtlich die Nase rümpfen. Sie kennen die Pulte nicht und würden sich kategorisch weigern, sich damit zu befassen.

    Wie sieht das bei euch aus?

    Hätte Behringer damals nicht klüger eine neue Marke gegründet und die Pulte (X32 & Co, die X-Air Serie, Wing und Wing Compact, alle Stageboxen, ...) unter einem neuen Namen an die Leute gebracht? Ich kann mir vorstellen, dass die Akzeptanz heute grösser wäre. Schon die Pulte, die als "Midas" verkauft werden, haben spürbar eine breitere Akzeptanz.


    Bin gespannt, wie ihr das seht.

    Der Ton macht die Musik.

  • test
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    • 24. Mai 2026 um 14:35
    • #2

    die hardware plattform ist doch eigentlich eher 2t rangig. es geht heute nur und ausschließlich um die software seite. da kann es uns passieren, das so ein hersteller wie allen heath irgendwann auch noch untergeht und dann sind wir alle beim uli gefangen :)

    das ist der einzige nachteil der ganzen geschichte.

    für das analoge zeug ist behinger früher ja nicht so ganz umsonst verurteilt worden.

    heute wo es nur noch um software geht, geht es in erster linie um stabilität und dann kommt der rest. das bekommen alle igendwie hin. hier spielt dem behinger natürlich seine marktstellng in die hände und das er konsequent in china fertigt.

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  • duplobaustein
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    • 24. Mai 2026 um 16:38
    • #3

    Ich habe mich zwischen Wing und dLive dann trotzdem für das dLive System entschieden, weil es für meinen Workflow einfach viel besser passt und ich davor auch schon mit SQ unterwegs war. Musste natürlich massiv tiefer ins Börserl greifen.

    Beim X32 haben mir die Custom Layer immer gefehlt, ansonsten solides Pult (irgendwie der Mindeststandard). Wenn man nicht mehr braucht an Features, kann das alles ausreichend bis sehr gut. Qualitativ waren die schon noch ein bisschen Behringer Style. Ähnliches gilt für die Wing mit dem Touch Screen anfangs (sollte jetzt kein Problem mehr sein?), ist aber qualitativ ein deutliches Upgrade zum X32. Hat schon ein fettes Featureset, da gibts kaum zu meckern. Bin schon ein paar mal an einem gestanden, teilweise nicht mein Workflow, aber damit kann man super arbeiten.

    Jedenfalls kann man sagen, dass es wohl ohne X32 und X Air, die ganzen Einsteiger Dinger der anderen Hersteller heute nicht geben würde, das hat schon ordentlich Druck gemacht. Vielleicht gäbe es auch keine Avantis, ist aber Spekulation.

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  • HenrySalayne
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    • 24. Mai 2026 um 19:27
    • #4
    Zitat von zegi

    Hätte Behringer damals nicht klüger eine neue Marke gegründet und die Pulte (X32 & Co, die X-Air Serie, Wing und Wing Compact, alle Stageboxen, ...) unter einem neuen Namen an die Leute gebracht? Ich kann mir vorstellen, dass die Akzeptanz heute grösser wäre. Schon die Pulte, die als "Midas" verkauft werden, haben spürbar eine breitere Akzeptanz.

    Die Gemengelage ist glaube ich deutlich komplexer. X32 und Co. haben ja der Marke Behringer erst einmal aus dem alten Image geholfen. Und die Leute, die weiterhin Ressentiments gegenüber der Marke Behringer haben, konnten M32 und Co. kaufen. Heute mit der Wing denkt bei Behringer anscheinend niemand mehr darüber nach, ob man die auch unter der Marke Midas anbieten sollte - es ist schlicht nicht notwendig.

    Eine neue Marke hätte dem Pult in seiner Anfangszeit vielleicht ein wenig geholfen, hätte aber der Kernmarke "Behringer" vermutlich nichts gebracht.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Online
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    • 24. Mai 2026 um 22:23
    • #5

    X32 war für Mucker, die vom Analogpult kamen, gedacht und gemacht. Da war es das erste Pult mit einer ähnlichen Struktur wie ein Analogpult. Da waren so Sachen wie Userlayer oder kanalweises Patching erstmal nicht notwendig. Dann liebe ich den Channelstrip des X32 full wegen der vier AUX Drehregler immer noch.
    Behringer hat die Vorteile von Digitaltechnik und Massenmarkt gekonnt ausgenutzt. Da Softwareentwicklung ja fixes Kosten sind (d.h. es ist egal, wie oft ich die Software dann verkaufe/einsetze, die Kosten für die Entwicklung bleiben gleich), konnten (und können) sie in dem Bereich klotzen, weil es eben die Stückzahlen gibt. Der Aufwärtstrend startete in meinen Augen schon mit dem DCX2496 und dem DEQ2496.

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  • duplobaustein
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    • 24. Mai 2026 um 22:38
    • #6
    Zitat von TomyN

    X32 war für Mucker, die vom Analogpult kamen, gedacht und gemacht. Da war es das erste Pult mit einer ähnlichen Struktur wie ein Analogpult.

    Hm. Inwiefern ist das X32 "analoger" als eine iLive oder ein Soundcraft Vi damals? Der Game Changer war der Preis.

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  • test
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    • 25. Mai 2026 um 00:15
    • #7

    Im Grunde haben alle die Preise hoch gehalten bis dann einer kam und es deutlich günstiger gemacht hat.

    Da das wesentliche sich in einem Programm abspielt war die Hardware überschaubar auch und gerade als Bestandteil des Preises

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    • 25. Mai 2026 um 07:24
    • #8
    Zitat von duplobaustein

    Hm. Inwiefern ist das X32 "analoger" als eine iLive oder ein Soundcraft Vi damals? Der Game Changer war der Preis.

    • Es hatte eine vorgegebene Oberflächenstruktur, die der eines Analogpultes ähnlich war (Eingänge links, Ausgänge / Gruppen / ... rechts).
    • Es hatte 32 analoge Eingänge am Pult und konnte so die üblichen Pulte erstmal direkt ersetzen.
    • Das Neue (oder sollte ich sagen, der 'Angstbereich') eines Digitalpultes, nämlich das Umschalten der Fader für Sends on Fader / Mixbutton beim iLive ) wurde duch die Aux Drehregler vermieden.
    • Es gab einen festen Masterfader, was das Gefühl der Kontrolle gestärkt hat.

    Ein X32 konte man auspacken und loslegen, beim iLive musste man erstmal das Pult grundkonfigurieren (Wie werden die Busse verteilt etc), den Fadern Funktionen zuweisen.
    Da war in meinen Augen das X32 genau das richtige Produkt für den Übergang Analog -> Digital. Nachdem inzwischen (fast) jeder auf ein Digitalpult umgestellt und Erfahrung damit hat, kam die Wing, die dann ein 'klasssiches' Digitalpult ist (wenige Eingänge am Pult, freie Konfigurierbarkeit, Konzentration auf die Bedienung am Touchscreen.... )

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  • steffenr
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    • 25. Mai 2026 um 08:13
    • #9
    Zitat von TomyN

    Ein X32 konte man auspacken und loslegen, beim iLive musste man erstmal das Pult grundkonfigurieren (Wie werden die Busse verteilt etc), den Fadern Funktionen zuweisen.

    Beim ilive war eine durchschnittliche Konfiguration vorgefertigt. Auch das konnte man einfach einschalten und loslegen.

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    • 25. Mai 2026 um 09:24
    • #10

    Hmm, all das, was Thomy für das X32 geschrieben hat, gilt so auch für z. B. das PM5D.

    Der Unterschied ist hier eher der Preis, es ist kompakter, und es kam später, als digital auch für viele Hobbyanwender und Musiker schon eher vorstellbar war.

  • Volker
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    • 25. Mai 2026 um 09:30
    • #11

    ich kapere das Thema hier mal kurz, wobei es (mangelnder Support) schon irgendwie dazu passt:

    Behringer WING - Seite 189 - Mischwerkzeuge - PA-Forum

  • 4Art
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    • 25. Mai 2026 um 09:41
    • #12
    Zitat von TomyN

    X32 war für Mucker, die vom Analogpult kamen, gedacht und gemacht. Da war es das erste Pult mit einer ähnlichen Struktur wie ein Analogpult. Da waren so Sachen wie Userlayer oder kanalweises Patching erstmal nicht notwendig. Dann liebe ich den Channelstrip des X32 full wegen der vier AUX Drehregler immer noch.
    Behringer hat die Vorteile von Digitaltechnik und Massenmarkt gekonnt ausgenutzt. Da Softwareentwicklung ja fixes Kosten sind (d.h. es ist egal, wie oft ich die Software dann verkaufe/einsetze, die Kosten für die Entwicklung bleiben gleich), konnten (und können) sie in dem Bereich klotzen, weil es eben die Stückzahlen gibt. Der Aufwärtstrend startete in meinen Augen schon mit dem DCX2496 und dem DEQ2496.

    BTW: Das erste Pult nach diesem Konzept war Jahre vorher das Presonus Studiolive. Jenes Pult konnte man wegen des minimalistischen Displays nur „quasi analog“ bedienen. Über den grottigen Kompressor und zweifelhaften Reverb müssen wir jetzt aber nicht sprechen…

  • audiobo
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    • 25. Mai 2026 um 11:02
    • #13

    Ich weiss nicht, was an einem X32 "analoger" gewesen sein soll als an einem M7. Dieses hatte für die Inputs ja noch nicht mal verschiedene Bänke.

    Im Vergleich zum LS9 gab es ein paar Knöppe mehr für weniger Geld, das war es aber auch schon.

    Patch in Achterblöcken war auch nur "analoger", wenn man vorher DSub25-Stecker gewohnt war...


    Preis, Preis, und digital abgesetzte Stagebox für kleine Preis...

    (und das sage ich nicht um Behriger runter zu ziehen, aber man muss auch nicht überall mehr rein interpretieren als da wirklich ist)

  • Scyte
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    • 25. Mai 2026 um 11:07
    • #14

    Wobei zwischen X32 und M32 auch durch die Gehäuseform ein Komfortunterschied bestand und das M32 deutlich hochwertiger wirkt.

    Quasi X32 als flaches, günstiges Bandpult und M32 als verbesserte "Pro" Version zum schmalen Taler.

  • duplobaustein
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    • 25. Mai 2026 um 11:08
    • #15
    Zitat von TomyN

    Es hatte eine vorgegebene Oberflächenstruktur, die der eines Analogpultes ähnlich war (Eingänge links, Ausgänge / Gruppen / ... rechts).
    Es hatte 32 analoge Eingänge am Pult und konnte so die üblichen Pulte erstmal direkt ersetzen.
    Das Neue (oder sollte ich sagen, der 'Angstbereich') eines Digitalpultes, nämlich das Umschalten der Fader für Sends on Fader / Mixbutton beim iLive ) wurde duch die Aux Drehregler vermieden.
    Es gab einen festen Masterfader, was das Gefühl der Kontrolle gestärkt hat.

    Hm, und inwiefern ist das ein Alleinstellungsmerkmal, wenn andere das genauso hatten?

    Der Game Changer war der Preis. X32 war um nix "analoger" als der Rest.

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  • HenrySalayne
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    • 25. Mai 2026 um 14:12
    • #16

    Ihr habt offensichtlich alle eure traumatischen Erlebnisse aus dieser Zeit schon lange verdrängt! Das analogähnlichste Digitalpult - um nicht zu sagen das Analog zum Analogpult war offensichtlich die Si Compact 24! ^^

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • duplobaustein
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    • 25. Mai 2026 um 15:14
    • #17

    Würg 😜

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  • audiobo
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    • 25. Mai 2026 um 15:26
    • #18

    Bitte keine Depressionen verbreiten...

  • Online
    Herr Nink
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    • 25. Mai 2026 um 16:42
    • #19

    Yessas, Bitte nicht daran erinnern. Das war das einzigen Pult was mal für einen Showstop gesorgt hat.

  • karel noon
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    • 25. Mai 2026 um 22:04
    • #20

    Ich bin ja bekennender Wing Fanboy, und trotzdem finde ich das gerade jetzt Behringer mit Anlauf gegen eine Wand läuft.

    Die Nummer mit der Website, mangelnder Service usw.

    Sie könnten wirklich den ganz großen Erfolg haben, wenn ein zwei Dinge besser wären.

    Aber davon ist nichts am eigentlichen Produkt, daher glaube ich das eine andere Marke, anderes Branding, nicht geholfen hätte.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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