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Multi-Channel Audio für Drehscheibe

  • HenrySalayne
  • 1. Juli 2026 um 07:42
  • HenrySalayne
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    • 1. Juli 2026 um 07:42
    • #1

    Hallo in die Runde,

    folgendes Problem:

    Eine Band soll auf einer Drehscheibe stehen und szenisch gedreht werden. Die Drehscheibe selbst hat leider nur eine Hand voll DMX- und Audioleitungen auf dem Schleifring liegen. Ethernet oder Glas fehlt. Strom und ausreichend Platz auf der Drehscheibe ist vorhanden.

    Jetzt ist die große Frage, wie ca. 16 - 20 Inputs und ca. 4 Outputs auf der Drehscheibe realisiert werden können.

    Folgende Überlegungen gibt es bereits:

    Spoiler anzeigen

    Nutzung von Stage Connect über die XLR-Leitungen.

    Wie sind dabei die Erfahrungen? Funktioniert das auch über mehrere Stecker und NF-Audioleitungen zuverlässig?

    Spoiler anzeigen

    Dante über eine 802.11ay 60 GHz Funkverbindung. Transceiver können ohne Abschattungen durch Equipment oder Bühnenbildteile installiert werden.

    Funktioniert das überhaupt und hat das jemand schon einmal ausprobiert? Gibt es andere Multi-Channel Funklösungen?

    Hattet ihr ähnliche Problemstellungen und was waren eure Lösungen?

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • djvomght
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    • 1. Juli 2026 um 08:23
    • #2

    Hallo.

    vor etlichen Jahren hatte ich ziemlich genau das selbe Problem.

    Welcher Art ist die Drehscheibe? Bei uns konnte man ein genügend langes Multicore von unten durch eine Klappe führen, wenn die Scheibe szenisch mit genauen Abläufen gedreht wird, kann das Kabel passend gelegt werden, so daß es nicht hängen bleibt. So es die Gegebenheiten zulassen, kann man es auch senkrecht von oben auf die Scheibe führen.

    Dante über Funk würde ich lassen.

    Es gibt Ethernet/ 2Draht- Adapter zu einem Preis, der zum Testen einlädt, Datenrate bei kurzen Verbindungen 100 MBit/s, das sollte bei Dante für die paar Kanäle locker reichen (ich komme für 24 Kanäle auf knapp 28 MBit/s), wäre einen Versuch wert, eine DMX- Leitung zu mißbrauchen.

    Oder du machst alles per herkömmlichen Funk...

  • audiobo
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    • 1. Juli 2026 um 08:25
    • #3
    • Langzeitinstallation oder Kurzzeit (1 bis sagen wir 10 Aufführungen)?
    • Anschlüsse zur Seite oder gibt es eine Unterbühne (evtl. mit Loch in der Drehscheibe)?
    • Budget professionell oder eher Hobby?

    Zu Spoiler 1: Ich kenne mich mit diesen spezifischen Schleifkontakten nicht aus, muss dabei aber immer an kratzende Potis denken. Könnte evtl. auf das Digitalsignale fatale Folgen haben, würde ich nicht ohne Redundanzkonzept machen wollen, was es für den Ansatz aber nicht fertig gibt

    Zu Spoiler 2: Falls das grundsätzlich funktionieren sollte - bei der Frequenz unbedingt die Fresnelzone im Blick behalten (ach, hattest du ja angedeutet - Guten Morgen Kaffeetasse... :) )

    Für kurzzeitig würde ich auf klassische Funklösung setzen - mit Adaptern bekommt man Line und dynamische Mikrofone auf Taschensender oder man nimmt direkt Aufstecksender (schwieriger in der Zumiete, vllt. im Broadcast/Filmtonrental)

    In (hoffentlich nicht allzu ferner) Zukunft rechne ich ja damit, das man bei Spectera oder ähnlichen Produkten auch 2 Basisstationen miteinander koppeln kann... aber noch scheint das leider nicht der Fall zu sein.

  • floger
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    • 1. Juli 2026 um 08:26
    • #4

    Analog Patch und alle halbe Umdrehung umstecken. iron

    StageConnect sollte aber tatsächlich funktionieren.

    Ich dachte, dass DANTE über Funk grundsätzlich nicht geht.

  • funkbrother
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    • 1. Juli 2026 um 08:27
    • #5

    Sowas hatte ich als Kameramann, war technisch aber easy, da Full Playback 🙃

  • audiobo
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    • 1. Juli 2026 um 08:37
    • #6
    Zitat von floger

    Ich dachte, dass DANTE über Funk grundsätzlich nicht geht.

    Dante über Wifi funktioniert nicht - zu hohe Latenz und Beschränkung der Broadcast- und Multicastübertragungen.
    Eine transparente Bridge, die für das Netzwerk aussieht wie ein Switch und nicht eine unbestimmte Anzahl an Clients verwalten muss könnte theoretisch funktionieren. Hatte aber auch noch nie Gelegenheit dem nachzugehen...

  • marce
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    • 1. Juli 2026 um 08:41
    • #7

    Pult (Stage-Rack) mit auf die Bühne stellen und per Remote mischen.

    Audio für die PA per Funk oder über die vorhandenen Schleifkontakte - das dürften dann ja nur 2 Wege sein.

  • audiobo
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    • 1. Juli 2026 um 08:51
    • #8
    Zitat von marce

    Pult (Stage-Rack) mit auf die Bühne stellen und per Remote mischen.

    Würg' doch diese durchaus interessante Brainstorming - HiTech vs. LowTech - Spezialfall Diskussion nicht jetzt schon mit solch profanem Pragmatismus ab.

    iron

  • floger
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    • 1. Juli 2026 um 08:51
    • #9
    Zitat von marce

    Pult (Stage-Rack) mit auf die Bühne stellen und per Remote mischen.

    Das klingt nach der simpelsten Lösung.

    Zitat von audiobo

    Ich kenne mich mit diesen spezifischen Schleifkontakten nicht aus, muss dabei aber immer an kratzende Potis denken.

    Die sind normalerweise mit redundanten Kontakten ausgestattet. Wenn das mit Phantompower ohne knallen läuft, dann geht das auch stabil mit digitalen Signalen.

  • secluded
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    • 1. Juli 2026 um 08:53
    • #10

    ERst mal:

    Dreht die Scheibe sich immer nur in eine Richtung ? Oder szenisch so was, wie 2mla links, dann 3 mal rechts rum, dann wieder 2 nal links und 1 mal rechts rum.

    Falls das der Fall ist und keine kontinuierliche Drehung in nur eine Richtung geschieht, kann man da schon 'n NW-kabel von der Stagebox durch die Mitte legen - viel Luft für das Kabel zum "mitdrehen", bzw "ausdrehen" - sollte nicht so sehr das Kabel angreifen, wenn das auf paar Metern 2 bis 3 Umdrehunen macht.

    Andere Idee wäre 'n Powerline-LAN-Adapter. Der muß ja "nur" das Lankabel von der Bühle über den Schleifkontakt an die Gegenseite übertragen, bis das dort wieder zu LAN wird. Bei der kurzen Strecke ohne Sicherungen oder Abzweigdosen wäre das Mal 'ne Idee, die man ausprobieren könnte.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • floger
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    • 1. Juli 2026 um 08:56
    • #11
    Zitat von secluded

    Powerline-LAN-Adapter

    Deren Latenzen sind auch nicht ohne. Für ein Steuernetz betreibe ich auch solche Teile. Aber für DANTE? <X

  • secluded
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    • 1. Juli 2026 um 09:14
    • #12

    muß man mal ausprobieren - hab' das auch noch nie für Dante probiert...

    hier ist 'n "Test" bei Galaxus mit Ping-Zeiten:

    https://www.galaxus.de/de/page/wi-fi-6-vs-wi-fi-5-powerline-mesh-wlan-systeme-von-devolo-im-speedtest-22209

    der "Test" fand in 'nem Haus statt und ich denke mal, daß das Signal jedesmal durch den Stromverteilerkasten ging.

    ...wenn man jetzt 'ne "direkte" Verbindung über nur paar Meter hat, denke ich mal, daß man da locker bei nur 1, 2 oder 3 ms bleibt...

    ...also ich würde das mal ausprobieren ;)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • marce
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    • 1. Juli 2026 um 09:15
    • #13
    Zitat von audiobo

    Würg' doch diese durchaus interessante Brainstorming - HiTech vs. LowTech - Spezialfall Diskussion nicht jetzt schon mit solch profanem Pragmatismus ab.

    iron

    naja, heute geht das ja - sei es Dlive, Wing-Rack, X32-Rack, SC-UI24r, ...

    früher mit 'ner XL3, PM3000 oder Souncraft K2 wäre keiner auf die Idee gekommen.

  • TomyN
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    • 1. Juli 2026 um 09:30
    • #14

    Naja, da hätte man evtl. Submixer auf die Bühne und dann halt auf die Anzahl der vorhandenen Audio-Verbindungen reduziert. Evtl. könnte man ja auch die XLR Strecken unsymetrisch nutzen. Aber wenn DMX liegt, dann klingt Stage-Connect nach einem sehr sinnvollen Ansatz.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • floger
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    • 1. Juli 2026 um 09:41
    • #15
    Zitat von secluded

    der "Test" fand in 'nem Haus statt und ich denke mal, daß das Signal jedesmal durch den Stromverteilerkasten ging.

    ...wenn man jetzt 'ne "direkte" Verbindung über nur paar Meter hat, denke ich mal, daß man da locker bei nur 1, 2 oder 3 ms bleibt...

    Da gibt es eine technische Grenze nach unten. Im Prinzip ist das ja ne DSL-Verbindung.

  • TomyN
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    • 1. Juli 2026 um 09:45
    • #16

    Hast Du Zeit zum testen?
    Man könnte z.B. versuchen, über zwei DMX wege Ethernet (100MBit) zu realisieren, evtl. reicht das dann für Dante, sicher aber für die Steuerung eines Rackmixers.

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  • djvomght
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    • 1. Juli 2026 um 10:26
    • #17
    Zitat von marce

    früher mit 'ner XL3, PM3000 oder Souncraft K2 wäre keiner auf die Idee gekommen.

    Du hast nie im Theater gearbeitet, oder? :D

  • ERICH
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    • 1. Juli 2026 um 10:41
    • #18

    Ich würde auch einen Rackmixer auf das Teil stellen und den mit analog In und Out füttern. Dann eine WLAN oder Dlan Brücke für sie Steuerung.

  • robert müller
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    • 1. Juli 2026 um 11:00
    • #19

    Ich wäre bei sowas auch beim Rackmixer oder - falls das nicht geht - bei ner entsprechenden Anzahl Funkstrecken für Hin- und Rückwege.

  • test
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    • 1. Juli 2026 um 12:22
    • #20

    das die Anzahl der Wege reduziert werden sollte ist klar.

    man kann ja auch einfach eine Schleppkette verwenden. vorrausgesetzt, das die bühne nur hin und zurück dreht. da kommt dann das lan kabel rein und fertig.

    http://www.crystal-hannover.de
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