Bei 4 Leuten wird's dann schon eng mit der Platzierung wg. übersprechen.
Ein Automatikmischer dürfte Raum und Übersprechen auch deutlich reduzieren.
Bei 4 Leuten wird's dann schon eng mit der Platzierung wg. übersprechen.
Ein Automatikmischer dürfte Raum und Übersprechen auch deutlich reduzieren.
zegi Dein neu gekaufter DLZ kann so was grandios erledigen
Automatikmischer drinne mit Prio für z.B. Moderator, der die anderen dann automatisch wegduckt - oder alle 4 gleichbehandelt lassen.
Wenn Du zu vorhandenen Headsets z.B. 'n Speiseadapter für XLR hast, sparste sogar die Funken.
Dicke Tischdecke reicht gut für den Tisch.
Gegen Reflexionen an den Wänden lohnt sich z.B. ein paar Zimmerpflanzen - vielleicht stehen da noch welche irgendwo in der Location rum, die für die Zeit herhalten - sieht auch schicker aus, falls doch mal 'n bild gemacht wird nach dem Motto "Schau mal hier haben wir unseren Podcast gemacht" oder so was in der Art.
An sonsten gibt's von SSL z.B. 'n Konferenz-mikro mit USB-C. Das SSL Connex gibt's beim großen T grad für unfassbare 69.- € . Hab' mir das auch mal zugelegt für genau so kleine Dinge wie "schnell mal 'n Videocall mit 2 oder mehr Leuten an 'nem Tisch und Bild auf Flatzscreen an der Wand" - Bisher haben alle Gegenüber nur positiv auf den Klang und die Verständlichkeit reagiert auf Nachfrage, ob alles gut verstanden wird.
Oh, ein Zaubermikrofon... its Määdschig...
...aber nur mit dem richtigen Preamp, liefert ja nicht so viel Saft ohne Trafo... so 'n Neve ist immer schick oder Millenia, wenn's etwas cleaner sein soll...
Oh, verstehe die Ironie.
Mein Fehler. Durch die hohe vierstellige Anzahl an Beiträgen hatte ich ein anderes Verständnis zu meinen Zeilen vorausgesetzt.
Drum noch mal etwas ausführlicher und für Hobby.
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absoluter No-Brainer. SM7
Generell wird es schwer sein, ein Mikro zu finden, bei dem man einen professionell anmutenden Sound in einem nicht professionellen Umfeld erzeugen kann.
Mich persönlich stört ein unausgewogener Nahbesprechungseffekt. Gut zu hören bei den Radio-Produktionen des MDR. Super tolle Neumänner, die super viel Geld kosten, aber auch die Stimmen sehr basslastig auf AirPods oder im KFZ rüberkommen lassen ... das nervt beim längeren Anhören. Die würden sicher in einem Semi-Umfeld auch den Semi-Raum super wiedergeben.
Die erwähnten Headsets haben auch diese Eigenschaft. Wer damit zurechtkommt – schön ... dann kann das gut klappen. Aber Podcast klingt für mich auch nach Menschen, die nicht auf den cm genau darauf achten, wo sich die Kapsel befindet. Und somit nach sich ständig änderndem Sound.
Warum jetzt das SM7B als No-Brainer ins Spiel kam. Bauartbedingt, der Korb steht weit von der Kapsel entfernt, gibt es da schon viel weniger Probleme mit der Nahbesprechung. Man kommt halt nie nah ran an das Teil.
Polar Pattern Niere.
Die unglaublich monströse Bauform und da es absolut unangenehm in der Hand liegt, fassen das auch Menschen nicht so oft an (sehr Politiker, die durch Nervosität ständig an die Schwanenhälse anfassen).
Letztendlich ist nicht das Mikro an sich Magic, sondern verbindet einige im Einzelnen unspektakuläre Eigenschaften miteinander, die einen guten Startpunkt bilden.
Gerade wenn man nicht auch noch in Raumakustik und andere Technik investieren will.
Einen sehr hohen Wiederverkaufswert muss man, glaube ich, nicht erwähnen.
Darum empfehle ich weiter, auch wenn's weh tut, dieses Mikro. EV RE20 ist ein ähnliches Konzept, hatte ich aber noch nicht oft genug, um dazu eine seriöse Meinung abzugeben. Auch Nachbauten oder andere Modelle, die das Konzept neu aufgegriffen haben.
Die Genannten Pute und auch alle Aktuellen USB Devices sollten mit dem Teil zurecht kommen für den Anfang.
Freundlichste Grüße
Das mit dem basslastig kann aber auch an deinen Wiedergabe Geräten liegen. Der geneigte 18 jährige Konsument sucht sich seine Kopfhörer mit Sicherheit nicht in erster Linie nach neutralem klang aus:)
EV RE20 ist ein ähnliches Konzept,
Nö, RE20 hat noch mal ganz andere Qualitäten, gerade bei der Nahbesprechung, da verweise ich aber gerne auf die Ausführungen von guma.
Ich weiss auch nicht was die Anspielung auf meine Beitragsmenge soll... thematisches Verständnis habe ich genug, zumindest genug um zu wissen, dass das SM7 eben nicht per se den Raum besser oder reduzierter klingen lässt. Wenn man sich darauf einlässt und es nah (aber nicht zu nah, was jedoch auch mit einem Popschutz realisierbar ist, auf die Entfernungen war ich bereits eingegangen) bespricht, dann hat man einen nierentypisch direkten Klang, ja.
Ich kenne aber auch ein wenig das Umfeld von zegi (ich vermute mal es geht hier um etwas schulisches) und habe selber viel mit absoluten Amateuren/Anfängern zu tun gehabt - da kann man sich eben nicht darauf verlassen, dass sie am Mikro kleben bleiben.
Und genau dann hast du mit einem SM7 und seinem schwachen Ausgangspegel einfach verloren, vor allem wenn du nicht noch zusätzlich in rauscharme Preamps/Inline-Booster investierst. Es gibt m.E.n. fast nichts schlimmeres, als wenn man am Ende noch mal einen aggressiven Spektraldenoiser drauf packen muss.
Nebenbei war die Aufgabenstellung bis zu 2-4 Personen mit dem entsprechenden Kostenaufwand.
Dass viele Radios und Podcaster die Nahbesprechung oft nicht im Griff haben (obwohl das auch in der Processingkette problemlos zu bewerkstelligen ist) liegt eher an einem gewissen Bassfetisch und mangelnden Abhörhörmöglichkeiten. Zudem haben Earbuds selber ja auch meist noch eine deutliche Bassanhebung. -> Geschmack vs. Kontrolle vs. KnowHow vs. Wiedergabe vs. Geschmack = zu viele Variablen um das Ergebnis einzig einem alleinigen technischen Ausrüstungsgegenstand zuzuschreiben.
Ich kenne aber auch ein wenig das Umfeld von zegi (ich vermute mal es geht hier um etwas schulisches) und habe selber viel mit absoluten Amateuren/Anfängern zu tun gehabt - da kann man sich eben nicht darauf verlassen, dass sie am Mikro kleben bleiben.
Das trifft 100% zu. Es ist an einer Regelschule Oberstufe (= 7. - 9. Schuljahr) und soll für Lernende im Fach DAZ (Deutsch als Zweitsprache) ein Projekt sein, wo sie sich auf eine moderne und aktuelle Weise mit der Sprache auseinandersetzen müssen.
Es stehen deshalb pädagogische und soziale Aspekte noch vor der technischen Qualität. Deshalb auch kein Budget. Im Prinzip bezahle ich am Ende alles aus der eigenen Tasche. Aber ich finde die Idee toll und man darf sich auch sozial engagieren für Menschen, die es sowieso schwierig haben.
Und trotzdem ist mein persönlicher Anspruch, das im Rahmen der Möglichkeiten so gut wie es nur geht umzusetzen. Das war auch der Grund, weshalb ich das hier zur Diskussion gestellt habe.
Es war übrigens tatsächlich so, dass das SM7 als erstes aufploppt, sobald man nach "Podcast" und "Mikrofon" sucht. Es wird auch sicher ein gutes Teil sein, obwohl ich fast ein wenig den Verdacht habe, dass möglicherweise der Hype, der Preis und die Qualität nicht proportional zueinander stehen.
Aber wenn ich 4 Stück SM7 mit passenden Tischstativarmen kaufen würde, dazu den Raum noch etwas optimieren wollte, komme ich wohl in die Richtung von 3kE nur für das Material. Das sprengt meine Schmerzgrenze bei weitem.
Aber wenn ich 4 Stück SM7 mit passenden Tischstativarmen kaufen würde, dazu den Raum noch etwas optimieren wollte, komme ich wohl in die Richtung von 3kE nur für das Material. Das sprengt meine Schmerzgrenze bei weitem.
...und dann lehnt sich einer der Amateur-Sprecher zurück und der Sound is dahin
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Meine Idee:
DLZ Creator, Mehrspuraufnahme auf z.B. USB, 4 Headsets (kabelgebunden, evtl. mit Speiseadaptern, wenn's Headsets von Funken sind).
Schnelle Nachbearbeitung: Eliminierung von Stör-Geräuschen der Mics, Pegelanpassungen, bissi Komprimieren, Mixdown, fertig.
Für "Live" dann halt den internen Automixer nehmen und via USB und 'nem Laptop in die weite Welt hinaus senden.
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Das wollte ich auch gerade erwähnen. Das SM7 ist im Prinzip ein SM57/SM58 ohne Trafo und größtem Korb.
Die erste Anschaffung ist getätigt. Ein sehr flauschiger Teppich am Boden (1.3 x 1.9m) und eine Decke für den Tisch (ist ein wenig wie ein Lammfell). Beides absorbiert den Schall schon wahrnehmbar. Die Decke kommt natürlich nur für Recordings auf den Tisch - sonst würde sie stören. So haben wir in meinen Augen den kritischtsten Bereich einmal abgedeckt. Weitere Schalloptimierungsmassnahmen würde ich prüfen, wenn wir erste Aufnahmen und somit erste konkrete Erfahrungen mit dem Raum gemacht haben.
zegi: Soll ich dir mein Studioakustik Buch leihweise zuschicken? Selber machen spart jede Menge Kohle (und mit interessierten Schüler:innen ja vielleicht sogar Spaß)
zegi again…. Oder so:
zegi: Soll ich dir mein Studioakustik Buch leihweise zuschicken? Selber machen spart jede Menge Kohle (und mit interessierten Schüler:innen ja vielleicht sogar Spaß)
Das ist meeega nett von dir! Wie heisst das Buch? Vielleicht kann ich es mit dem Schulbudget anschaffen. Ich leihe mir nicht gerne Dinge aus - da bin ich sonst immer paranoid, ich könnte etwas beschädigen oder so.
Den Beitrag über die Ghettoakustik habe ich mir durchgelesen. So weit, sehr logisch, würde ich sagen.
Der Tisch im Raum ist ja schon DIE erste Reflexionsfläche, weil ja alle über den Tisch zueinander sprechen. Insofern denke ich, macht die Decke dort schon Sinn.
So Lowbudget-Akustikelemente hatte ich in der Vergangenheit auch schon gebaut. Ein Rahmen (2x1m) aus Dachlatten, gefüllt mit 10cm Steinwolle, überzogen mit Bühnenmolton. Die waren sehr effektiv, aber halt auch gross und sperrig.
Aber der Gedanke in die Richtung ist sicher trotzdem sinnvoll.
Hast du denn das Gefühl, das Setup geht aktuell total in die falsche Richtung?
Ist die Wand im Hintergrund Beton? Das wäre evtl. Maßnahme 2 + Decke um die nächsten Reflexionen zu dämpfen. Am besten mal was aufnehmen und das Ergebnis prüfen.
Nö. Nachdem es ja „nur“ um Sprache geht kannst du dir ja schonmal das ganze Thema Bässe ersparen. Reflexionen in den Griff kriegen und gut ist‘s
Und du brauchst nicht paranoid sein. So lange du keine Seiten rausreißt und Mensch es noch lesen kann ist mir alles völlig egal.
Und falls du es dir wirklich selber kaufen möchtest:
Tonstudio Akustik von Andreas Friesecke
Edit: Ich schenke es dir einfach für euer Projekt. Schick mi per PN deine Adresse und los geht’s
Die Wand hinten ist Beton, jedoch ist davon ca. 1/3 der Fläche mit einer Pinnwand bedeckt (schätzungsweise Kork oder ein ähnliches Material). Das ist vermutlich akustisch besser, als der nackte Beton. Auch die Decke scheint akustisch nicht ganz verkehrt zu sein.
Mit der Decke kann ich auch nichts machen. Das würde nicht bewilligt werden. Also wären am ehesten mobile Wände eine Möglichkeit, falls es die braucht. Im Idealfall etwas, was sich kompakt wegräumen liesse.
Dann stell deine in der Vergangenheit gebauten Module einfach auf Rollen…
Dann stell deine in der Vergangenheit gebauten Module einfach auf Rollen…
Das wäre zwar "DIE" Lösung - nur stehen diese Module in einer Schule, mit der ich nichts mehr zu tun habe. Ich müsste deshalb neue Module bauen, was natürlich nicht unmöglich wäre.
Edit: Ich schenke es dir einfach für euer Projekt. Schick mi per PN deine Adresse und los geht’s
Das ist mega grosszügig von dir! Dir ist aber bewusst, dass ich in der Schweiz wohne? Ich kann ja mal abklären, ob die Schule das Buch kaufen würde. Die investieren manchmal in Dinge, die weniger nützlich sind. Und wenn nicht, wäre das natürlich mega cool, wenn wir was machen können.