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Bestes lowbudget Mikrofon für Podcast

  • zegi
  • 14. August 2026 um 08:27
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    zegi
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    • 14. August 2026 um 08:27
    • #1

    Nachdem ich jetzt das Pult mit den passenden Features für das unkomplizierte Recording eines Podcasts habe, überlege ich mir, das auch zu versuchen.

    Eine Recherche im Netz sagt, dass das Rode PodMic oft dafür empfohlen wird. An anderer Stelle spricht man von gutem Marketing und einer Überbewertung des PodMic und dort wird das SE Electronics V7 empfohlen (völlig anderer Mikrofontyp).

    Meine Kriterien:

    - Es soll sich gut für einen Podcast eignen, wo auch ungeübte Sprecherinnen und Sprecher mitmachen

    - Es soll die 100-Euro Marke nicht überschreiten

    - Es muss XLR Anschlüsse haben

    - Es wäre nicht verkehrt, wenn es auch auf der Bühne eingesetzt werden könnte

    - Die typische Grossmembran-Optik ist kein muss ;)


    Ich nehme an, dass in Radiostudios und dergleichen vor allem Grossmembraner zum Einsatz kommen, wegen des grossen Rauschabstandes. Bei uns könnte das Problem sein, dass wir auch einen sehr grossen Rauschabstand nicht ausnutzen können, weil es schon vor dem Rauschen des Mikrofons andere Störgeräusche hörbar würden (der Raum für dieses Projekt ist nicht speziell optimiert oder "studioartig").


    Denkbar wäre auch, dass ich vorhandene Mikrofone einsetze. Line Audio CM4, t.Bone EM800, Rode NT-5, ...? Oder vielleicht das Rode M2?

    Ich freue mich über eure Gedanken dazu.

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 14. August 2026 um 08:57
    • #2

    Ich würde mal behaupten, dass der Poppschutz das wichtigste Feature ist. Also fliegen mal alle Stäbchen raus, oder du brauchst einen externen. Alles andere ist Geschmackssache. Großmembran Mikrofone haben schon ihren Charme, egal ob Dynamisch oder Kondensator.

  • test
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    • 14. August 2026 um 09:05
    • #3

    In dein Budget passt ein sm58 :)

    Was erwartest du, das aus einem 100e mik klanglich raus kommt? Eben nicht viel.

    Schau doch einfach was die Konkurrenz so nutzt.

    http://www.crystal-hannover.de
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    zegi
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    • 14. August 2026 um 09:50
    • #4

    Beim grossen T gibt es immerhin etwa ein Dutzend Grossmembranmikrofone unter 100 Euro in der Kategorie "Broadcast-Mikrofone", darunter auch Marken wie Rode, Audio-Technica, Sennheiser und SE Electronics. Ein, zwei Noname-Dinger und schliesslich noch Exemplare von Superlux und t.bone, welche beide ab und an mit durchaus brauchbaren Billigmikrofonen auffallen.

    Deshalb hätte ich vermutet, dass es für meinen Zweck schon etwas geben könnte, das in einem befriedigenden Masse funktionieren würde.

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 14. August 2026 um 09:55
    • #5

    Das t.bone SC 450 gäbe es incl. Spinne und einer Strumpfhose im Bundle für 88€.

    Das ist für das Geld schon nicht schlecht. Du hast dann halt den externen Poppschutz im Gesicht. Dafür bekommst du aber ein brauchst Studiomikrofon.

    Für das echte Podcaster Feeling nimm das Rode. Wenn du es auch auf der Bühne verwenden willst, das SE.

  • djvomght
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    • 14. August 2026 um 10:25
    • #6

    AT 2020 von Audio- Technica ist auf alle Fälle einen Versuch wert. Im Moment knapp unter 100€.

  • schrottt
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    • 14. August 2026 um 10:33
    • #7

    Wie soll dein Setup genau sein? Was für eine Umgebung, nur Audio oder auch Video, wie viele Personen, welche Sitzanordnung, wie lang sollen die Folgen sein? Haben alle Kopfhörer auf?

    Ungeübte Sprecher haben bei Aufzeichnung ohne Monitoring häufig das Problem, dass der Abstand zum Mikrofon nicht konstant ist. Hier können Headset-Mikrofone helfen - das erlaubt dann natürlich auch eine entspanntere Sitzhaltung als konstant in Nähe des fest montierten Mikrofons bleiben zu müssen.

    Großmembran und "nicht speziell optimierter Raum" schließt sich praktisch direkt aus.

    Generell bin ich da pragmatisch - mit einem (fast) beliebigen dynamischen Mikrofon ab 50 Euro, was relativ nah besprochen wird, wird es schon besser klingen als selbst einige sehr große Podcasts.

  • audiobo
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    • 14. August 2026 um 10:36
    • #8
    Zitat von zegi

    ...ungeübte Sprecherinnen und Sprecher...

    &

    Zitat von zegi

    ...weil es schon vor dem Rauschen des Mikrofons andere Störgeräusche hörbar würden (der Raum für dieses Projekt ist nicht speziell optimiert oder "studioartig").

    Ist schon ein Worstcase-Szenario für das es nicht DIE Empfehlung geben kann.

    Geübte Sprecher können nah am Mikro sprechen, da funktioniert im Prinzip jedes normale dynamische Gesangsmikrofon (Rode M1 finde ich relativ nah am CloseMic-Broadcast-Klangbild)

    Wenn die Entfernung gross ist (>20-30cm), braucht es unbedingt eine ruhige, dämpfende Umgebung, keine nennenswerten Reflexionsflächen (Tisch & Bildschirm !!!).

    Mittlere Entfernungen, besonders mit viel Bewegung beim Redner sind dann gerne schon mal mit Färbung durch nahe Reflexionen, Einsprechwinkel und Abstandsänderung (Nahbesprechungseffekt) verbunden. Gleichmässige, aber in nicht optimierter Umgebung enger Richtcharakteristik ist zu empfehlen. Klangänderungen durch Nahbesprechungseffekt bekommt man mit Processing ganz gut in den Griff.

    Spinne und Poppschutz ist ein Muss.

  • marce
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    • 14. August 2026 um 10:44
    • #9

    wir haben vor ein paar Jahren mit ein paar tbone-sc-140 ein paar Hörbücher aufgenommen in entspannter Wohnzimmer-Atmosphäre - sprich die Leute saßen entspannt rum und haben ihre Texte gesprochen, Mikro auf passenden Ständern in passender Entfernung. Hat super funktioniert.

    Die meisten "Radiosprecher-Mics" gehen halt davon aus, dass Du recht nahe am Mic dran bist - das funktioniert in Studio-Umgebungen problemlos, für Podcast ist's halt dann immer eher "steif" / "ungemütlich" mit sowas. Daher eher passende Kleinmembraner, die unauffällig sind. Oder auch 'ne Grenzfläche auf dem Tisch, um den sich die Protagonisten versammelt haben.

  • secluded
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    • 17. August 2026 um 08:56
    • #10

    In Studioumgebung: Großmembran

    Wenn's aber z.B. locker und entspannt auf 2 Sesseln ist und wie 'n Gespräch wirken soll, dann Headsets. Gibt das schon Akzeptable in Kabelgebunden in dem Preisbereich (AT Pro8 HE z.B.). Die Optik ist erst dann interessant, wenn aus dem Podcast auch 'n Video-Stream werden soll...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • discodude
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    • 17. August 2026 um 10:49
    • #11

    absoluter No-Brainer. SM7

    die Technik ist mal wieder entscheidend.

    Wie immer -> je näher - desto weniger Raum.

    Hallige Räume vermeiden.
    Wenn es unbedingt auf dem Tisch liegen muss dann erst den Raum behandeln und dann das Mikro vom Restbudget kaufen. z.B SSL Connex Lieber 1000€ Raum und 100€ Mikro als umgekehrt.

    Damit sollte alles gesagt sein.

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    • 17. August 2026 um 12:00
    • #12
    Zitat von discodude

    absoluter No-Brainer. SM7

    Ich frage im Hobby-Brett nach einem Lowbudget-Mikrofon und du schlägst ein 400-Euro Modell vor. X/ Da war der Vorschlag auch ein No-Brainer... Ausser natürlich, du meinst die SM7-inspirierten Modelle, die man auf Alibaba für 15% des Originalpreises bekommt.

    secluded : Die Idee mit den Headsets ist spannend, da ich tatsächlich genügend Headsets hätte, die sich dafür vermutlich sogar ganz passabel eignen würden. Evtl. muss man da etwas mit dem Gate nachhelfen, damit man nicht nonstop Störgeräusche einfängt. Das Headset hätte auch den grossen Vorteil, dass der Abstand zum Mikrofon sehr konstant bleiben würde. Das werde ich wohl einmal testen.

    Um die Akustik etwas zu verbessern, würde ich auf den Tisch einen Teppich legen (quasi wie ein fettes Tischtuch). Damit kann verhindert werden, dass z.B. Schmuck (Armband, Uhr, ...) oder Schreibzeug überproportional laute Geräusche verursacht.


    Zur Präzisierung; das Ganze ist ein no-Budget Projekt und am Ende wird damit auch kein Geld verdient. Deshalb darf es streckenweise improvisiert sein und gewisse Abstriche sind ok. Trotzdem hate ich gerne die beste Lösung, die diese Umstände zulassen.

    Der Ton macht die Musik.

  • schrottt
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    • 17. August 2026 um 12:01
    • #13
    Zitat von zegi

    - Es soll die 100-Euro Marke nicht überschreiten

    Zitat von discodude

    absoluter No-Brainer. SM7

    Da bin ich jetzt gespannt wie das zusammengeht.

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    • 17. August 2026 um 12:09
    • #14
    Zitat von schrottt

    Wie soll dein Setup genau sein? Was für eine Umgebung, nur Audio oder auch Video, wie viele Personen, welche Sitzanordnung, wie lang sollen die Folgen sein? Haben alle Kopfhörer auf?

    Ungeübte Sprecher haben bei Aufzeichnung ohne Monitoring häufig das Problem, dass der Abstand zum Mikrofon nicht konstant ist. Hier können Headset-Mikrofone helfen - das erlaubt dann natürlich auch eine entspanntere Sitzhaltung als konstant in Nähe des fest montierten Mikrofons bleiben zu müssen.

    Großmembran und "nicht speziell optimierter Raum" schließt sich praktisch direkt aus.

    Generell bin ich da pragmatisch - mit einem (fast) beliebigen dynamischen Mikrofon ab 50 Euro, was relativ nah besprochen wird, wird es schon besser klingen als selbst einige sehr große Podcasts.

    Sorry, deinen Beitrag habe ich bisher übersehen. verlegen*

    Es wird ein Tisch-Block in der Raummitte sein, der 1.3 x 1.3 Meter gross ist. Im Abstand von 1m (eine Wand) bis ca. 3m (3 Wände) sind die Wände. Die Decke ist ca. 3m hoch und besteht aus einer absorbierenden Schicht, welche die Akustik etwas verbessert. Der Boden ist ein Kunststoffboden. Ansonsten ist der Raum akustisch nicht auffällig.

    Für diese Podcasts werden vermutlich 2-4 Leute anwesend sein. Im Minimum ist es eine Interviewsituation und im Maximum eine kleine Gesprächsrunde. Video ist (noch) kein Thema. Köpfhörer gibt es am Anfang auch noch nicht (kein Budget).

    Der Ton macht die Musik.

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    • 17. August 2026 um 12:12
    • #15

    Hier 2 Fotos vom Raum:

    Hier soll der Podcast stattfinden

    Die Decke

    Der Ton macht die Musik.

  • test
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    • 17. August 2026 um 12:38
    • #16

    man sollte sich vielleicht auch vergegenwärtigen, das bestimmte dinge einfach ohne Budget nicht gehen :)

    niemand hört sich einen Podcast an, wenn der ton schlecht ist.

    schön ist ja, das der raum eine Akustik decke zu haben scheint.

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  • audiobo
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    • 17. August 2026 um 13:39
    • #17

    zegi Mikrofone hast du doch genug. Die Rode M2 sollten ganz gut gehen. besorg dir einfach noch Schaumstoff-Drüberzieher dafür und dann auf stabile Stative den Leuten 20cm vor's Gesicht. Automatikmischer, Multibandkompressor, Leveler und ab geht die Luzi.

    Professionell wird das Ergebnis eh nicht, das sind zu viele ungünstige Faktoren.

    Bestes Investment dürften so eine kleine Akustikstellwand für auf den Tisch (vor der Wand) aus dem Büroshoppingkanal deiner Wahl und ein paar Filzunterlagen für die Klapperstühle sein.

    Filz o.ä. auf dem Tisch ist auch sicher gut

    Bei 4 Leuten wird's dann schon eng mit der Platzierung wg. übersprechen.

    wenn's hat (sieht nach entsprechenden Räumlichkeiten aus) noch 2-3 Flipcharts im Raum aufstellen, die die direkten Reflexionen etwas besser verteilen.

    Einmal editiert, zuletzt von audiobo (17. August 2026 um 14:42)

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    • 17. August 2026 um 13:42
    • #18

    Teppich auf den Boden und Molton an die Wand sind der erste Schritt in meinen Augen.

    Mehr Möbel und Pflanzen schaden auch nicht.

    SC450 vom großen T ist gut brauchbar und als Stereo Set extra günstig.
    Nur nicht den Poppschutz vergessen und weit ran mit den Sprechern.

    Ich würde für jeden Sprecher ein eigenes Mic benutzen.

    Hab damit schon Aufnahmen (im Podcast Stil) gemacht, funktioniert gut.

    SC450 geht zudem extrem gut an Gitarrenverstärkern.

  • discodude
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    • 17. August 2026 um 13:56
    • #19
    Zitat von zegi

    Da war der Vorschlag auch ein No-Brainer...

    Denkste ?

    Ich bin gespannt. Mach mal am Ende einen Strich drunter und schau ob du weniger als 400€ ausgeben hast für einen adäquaten Sound.
    Ein ausgeprägter Nahbesprechungseffekt kann mit Earplugs schon recht nervig sein.

    Wenn ich auf das Bild schaue, höre ich den Raum quasi schon. =O

  • audiobo
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    • 17. August 2026 um 14:07
    • #20

    Oh, ein Zaubermikrofon... its Määdschig...

    ...aber nur mit dem richtigen Preamp, liefert ja nicht so viel Saft ohne Trafo... so 'n Neve ist immer schick oder Millenia, wenn's etwas cleaner sein soll...

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